14.12.2008 - Unglückliche und überflüssige Niederlage für Erste
30.11.2008 - Tabellenführer zu stark für unsere Erste
21.11.2008 - Zweite Mannschaft weiterhin "on fire" - klarer Sieg in Schlebusch
26.10.2008 - "Ohne Fünf" ist ein Grand selten möglich! Erste chancenlos
19.10.2008 - Zweite Bayer-Kreuzigung in Folge
12.10.2008 - "Kanonenfutter" beißt zurück! Sensationeller Sieg über Bayer I
14.09.2008 - Saisonauftakt Verbandsliga: Starke Ersatzbank war nicht genug!
Es
war nicht leicht für den Mannschaftsführer
der Ersten, zum heutigen Abschlusskampf in Opladen
eine Mannschaft aufzustellen. Nikolai und Cyrill
mussten arbeiten, David setzte nach vollendetem
Aufstieg die Priorität heute auf seine Aufgaben
im Studium. Auch Ersatzspieler waren kaum zu bekommen
und so gilt ein Dank den kurzfristig verpflichteten
Michael Frank und Thomas Neuß.
Wenngleich beide Ersatzleute auf Gewinn standen,
hielten sie sich doch an die Gebote der Gastfreundschaft
und lieferten volle Punkte ab. Vor allem Michael
Frank zeichnete sich als Chancentod aus, aber
mit zunehmender Spielpraxis wird er seine Vollstrecker-Qualitäten
schon wieder zurück gewinnen.
So blieb es bei beiderseitig frei gelassenem ersten
Brett den 5 Stammkräften vorbehalten, für
den 4,5:2,5
Sieg zu sorgen. Während
Jörg, Rainer, Manni und Klaus relativ problemlos
siegten, ließ Dietmar im Bauernendspiel
einen einfachen Sieg aus und musste sich mit Remis
begnügen.
Der SC Baumberg I beendet die Saison somit mit
17:1 Punkten.
Am Donnerstag
sind wir alle Schlebusch-Fans! Durch ein mühsames,
aber letztlich verdientes 4,5:3,5
über Opladen II wahrte sich unsere Zweite ihre
Aufstiegschance.
Die Opladener ließen Brett 1 und 2 frei und nach
einem Kurzsieg von Nick an Brett 7 stand es schnell 3:0.
Dass es nun noch schwer werden würde, war eigentlich
schnell abzusehen, denn an den übrigen fünf
Brettern waren die SV'ler mindestens gleichwertig besetzt.
Der wieder genesene Michael Frank drehte eine schwierige
Partie noch ins Remis, auch Michael Lehmacher und Flori
Scheuren waren für ihre Gegner nicht zu bezwingen.
Bernd Wolf verlor seine sehr remisliche Partie noch, Hilfried
Berndt hatte gegen Susanne van Kempen keine Chance.
Mit
einem unaufgeregtem 6:2
Sieg beseitigte unsere Erste heute auch die letzten Zweifel
am Aufstieg.
Damit kehrt man als ungeschlagener Tabellenführer nach einem
Jahr Bezirksklasse wieder zurück in die Verbandsliga, denn
schon vor dem letzten Kampf gegen SV Opladen ist der Vorsprung
nicht mehr einzuholen!
So sehen Sieger aus (Foto ohne Manni Schneider):
Leider waren die Schlebuscher nur viert angetreten. Traurig vor
allem für Jörg Siepelmeyer, dessen dritte kampflose
Partie das in diesem Jahr bedeutete.
Aber immerhin, vier Baumberger durften, oder mussten, noch ran.
Nach einem 14 Züge-Kurzsieg machte Cyrill Schipp sehr schnell
das 5:0. Zunächst stellte er seinem Gegner schon in der Eröffnung
vor Probleme, dann kam der rasche Knock-Out mit einer Springeropfer-Kombi.
Danach war alles nur noch Aufstiegsfeier.
Mannschaftsführer Rainer Becker patzte noch und fing sich
seine erste Null in der laufenden Saison ein. David Maciag verlor
nach langem Kampf gegen den in dieser Saison wohl besten Spieler
an Brett 1, Georg Eulering. Schon nach der Eröffnung musste
David die Qualität hergeben und verteidigte sich noch bis
über die 4-Stunden-Grenze, leider erfolglos.
Nikolai Schmald war der vierte im Bunde, der spielen durfte. Er
gewann recht glücklich durch einen Patzer des Gegners eine
remisliche Partie.
Letztlich
ist das aber nur noch Makulatur. Nun heißt es, mit Volldampf
die neue Saison planen!
Nach verschlafenem
Start berappelte sich das Team der Zweiten im Laufe des Kampfes
und schnupperte am Sieg. Rohm und Haak verloren. Werner Müller,
immer noch mit 100%, und Hilfried Berndt siegten. Ein, zwei Remis
waren vielleicht etwas verfrüht und letztlich wurde ein tapfer
kämpfender Günter Gast kurz nach Mitternacht für
seinen Aufwand nicht belohnt und musste sich mit einem Remis ins
4:4 beim Spitzenreiter
und ersten Aufsteiger Schlebusch II fügen..
Sechs der ersten acht Spieler
standen Mannschaftsführer Klaus Heinzer heute nicht zur Verfügung,
dazu fehlten noch etliche Ersatzleute. Dass es mit dieser "Not-Sieben"
gegen die starken Verfolger von Fideler Bauer wahrscheinlich nichts zu
bestellen geben würde, war zu vermuten. Und so stand am Ende mit
einem vielleicht etwas
zu deutlichem 2:6 die erste Niederlage der Saison für Baumbergs
Zweite fest. Dennoch behauptet man
den Aufstiegsplatz und kann mit einer starken Besetzung in der nächsten
Runde in Schlebusch wieder die Weichen in Richtung Aufstieg stellen.
Nach der kampflosen Null an Brett 1 sah es in vielen Partien recht remislich
aus. Günter Gast und Bernd Wolf vereinbarten dies auch recht bald.
Lediglich Ersatzmann Thomas Neuß hatte es in der Hand, die kampflose
Null auszugleichen. Doch im entscheidenden Moment fand er den Knockout-Zug
nicht und musste auch Remis anbieten. Somit mussten die Verbliebenen auf
Biegen und Brechen auf Sieg spielen. Bei Lukas Rohm ging die aggressive
Ausrichtung letztlich leider nach hinten los. Hilfried Berndt konnte auch
seinen Mehrbauern nicht behaupten und verlor erst eine Qualität,
dann die Partie. Flori Scheuren hingegen stand von Beginn an sehr verdächtig
und erlag auch seinem Gegner. Der extra angereiste Michael Lehmacher steuerte
schließlich das vierte Remis und damit den zweiten Punkt bei.
Nach einem intensiv geführten
Mannschaftskampf stand heute Abend am Ende ein leistungsgerechtes
4:4 bei SVG Leverkusen auf dem Spielberichtsbogen. Mit einem Sieg
wäre der Aufstieg schon 3 Spieltage vor Schluss perfekt gewesen,
doch unser Aushängeschild musste heute den ersten Zähler abgeben.
Zu
Beginn sah es gar nicht gut aus - Ersatzmann Andre Herhahn war die mangelnde
Spielpraxis anzumerken, er verlor früh eine Figur, und auch David
Maciag stand nach eigentlich deutlich vorteilhafter Eröffnung plötzlich
äußerst verdächtig. Dennoch ging der Tabellenführer
zunächst einmal 1:0 in Führung, Rainer Becker erhöhte
sein Punktekonto auf 6,5 Zähler nach 7 Runden. Nach den beiden
unvermeidlichen Niederlagen und einem Remis von Klaus Heinzer lag man
dann 1,5:2,5 zurück. Doch Jörg Siepelmeyer spielte an Brett
2 erneut eine ganz souveräne Partie und glich aus. Lustiges Gemetzel
war an Brett 7 angesagt, wo Nikolai Schmald den mehrmaligen Remisangeboten
des bekannt friedfertigen Hr. Granz trotzte und schließlich sogar
die 3,5:2,5 Führung besorgte. Man konnte sogar wieder vom Aufstieg
träumen, wenngleich die beiden verbliebenen Partien alles andere
als rosig aussahen. Dietmar Grottendieck sah sich seit geraumer Zeit
einem T+L gegen T+S Endspiel mit Minusbauern ausgesetzt, während
Manni Schneider schon früh in der Partie eine Qualtät eingepatzt
hatte für einen Bauern und sich nun mit allem, was er hatte, gegen
die Wirtz'schen Schwerfiguren wehrte. Dietmar letztlich konnte seine
konzentrierte Leistung mit einem verdienten Remis krönen, damit
war eine Niederlage schon mal abgewendet.
Manfred Schneider kämpfte noch bis weit nach Mitternacht, letztlich
aber triumphierte der Leverkusener. 4:4, ein Resultat das die SVG/Königsspringer
froh machte - schon im Vorfeld war zu hören, dass man unsere weiße
Weste zu beschmutzen beabsichtigte. Mit diesem 4:4 kann der SCB allerdings
ähnlich gut leben, der Aufstieg sollte zu 90% in trockenen Tüchern
sein. Es reicht ein Unentschieden aus den verbliebenen 2 Kämpfen
gegen die Mittelfeldmannschaft Schlebusch und den Abstiegskandidaten
SV Opladen.
Zum dritten Mal in Folge gelang unserer Ersten heute ein Sieg über Monheim II. In diesem Jahr jedoch kann er gar nicht hoch genug bewertet werden, da sich die Nachbarstädter an den vorderen Brettern nochmal verstärkten! Um so überraschender, dass 2,5 der fünf Punkte an den Brettern 1-4 eingefahren wurden. Siege von Jörg Siepelmeyer, Cyrill Schipp, Klaus Heinzer und Dietmar Grottendieck sicherten zusammen mit den Remisen von Rainer Becker und Nikolai Schmald den überraschend deutlichen 5:3 Erfolg. Näheres zum Verlauf des Kampfes später.
Ein
souveräner 5,5:2,5
Sieg bei Schlebusch III stand am Donnerstag
Abend für die nun von Klaus Heinzer geführte
zweite Mannschaft zu Buche. Zwar
war man nur mit 7 Mann angereist, da Günter
Gast kurzfristig krank ausfiel, doch kam der Erfolg
nie in Gefahr. Lediglich Michael Frank verpatzte
seine Eröffnung und musste den Sieg dem Gegner
überlassen. Doch einmal mehr gab es Triumphe
der Müller-Familie - der 11jährige Nick
Müller hat nun 4,5 Punkte aus 5 Partien und
eine DWZ-Leistung von knapp 1500 erreicht, sein
Vater dominiert die Spitzenbretter der Kreisklasse
mit unangefochtenen 100%. Die weiteren vollen
Punkte steuerten Wolfgang Beynio, Walter Baloch
und Flori Scheuren bei. Hilfried Berndt gab dann,
nachdem der Kampf entschieden war, in besserer
Stellung Remis. Ein Sieg im nächsten Kampf
gegen Fideler Bauer und der Aufstieg ist schon
2 Spieltage vor Schluss gesichert!!
Sowohl
die erste Mannschaft (4,5:3,5
in Langenfeld) als auch die zweite Mannschaft
(6,5:1,5
in Leichlingen) bleiben in der Erfolgsspur.
Beide Teams führen jeweils verlustpunktfrei
die Tabelle an.
Während SCB II gegen Leichlingens Jugendteam
nur drei - teilweise überraschende - Remise
lassen musste, vergab die Erste einen deutlich
höheren Sieg und machte es spannend bis weit
nach Mitternacht. Langenfeld II war bei weitem
nicht so stark einzuschätzen wie die Jahre
zuvor, zumal auch noch zwei Spieler an den mittleren
Brettern fehlten. Trotzdem dauerte es verhältnismäßig
lange, bis Nikolai Schmald an Brett 8 den Ersatzmann,
einen sich tapfer wehrenden Jugendlichen, in die
Knie zwang. An den übrigen Brettern bot Langenfeld
zwar keine DWZ-Riesen, dafür aber in
langjährigen Kämpfen erfahrene Recken
auf. Den Wertungszahl-Stärksten bekam Manni
Schneider an Brett 5, doch Herr Fleischmann ist
über die Jahre sehr friedfertig geworden,
so dass ein frühes Remis kaum vermeidbar
war. Der Kampf schien klar unter Kontrolle zu
sein. David Maciag an Brett 1 hatte sich einen
Minusbauern zurückgeholt und steuerte aufs
Remis zu. Jörg Siepelmeyer an 2 hatte sich
aus anfänglichem Raummangel eindrucksvoll
befreit und etablierte ein riesiges Druckspiel
- der Erfolg schien nur noch eine Frage der Zeit.
Im Duell der Mannschaftsführer und 1.Vorsitzenden
an Brett 3 hatte Rainer Becker sein Langenfelder
Pendant Martin Richrath im Mittelspiel abgekocht
und seine Initiative in einen Mehrbauern umgewandelt.
Einzig Cyrill Schipp an Brett 4 stand etwas unbequem
in einem Turmendspiel ohne Initiative. Klaus Heinzer
hatte an 6 das Remisangebot des Langenfelder Aktivposten
Schomberg abgewehrt und knetete nun, ohne jemals
in Verlustgefahr kommen zu können. Und letztlich
hatte auch Dietmar Grottendieck Mehrbauer und
Druckstellung gegen den in der Mitte verbliebenen
König Makielas erreicht. Normalerweise reine
Formsache für Dietmar. Alles deutete auf
einen klaren Sieg hin, als Jörg sich verrechnete
und beim Damengewinn eine Figur mehr abgab als
geplant. In horrender Zeitnot gab es keine Möglichkeit,
den Schaden noch zu reparieren. Da David, Klaus
und letztlich auch Cyrills Gegner die Gewinnbemühungen
einstellten und Remis vereinbarten, erreichte
man die 4 Stunden-Grenze mit einem 3:3 Zwischenstand!
Dietmar hatte inzwischen keine klare Fortsetzung
gefunden und befand sich nun am Scheideweg zwischen
Dauerschach und einer risikoreicheren Fortsetzung.
Doch Rainer hatte mittlerweile in Richies Zeitnot
die geplante Stellung erreicht und "verordnete"
Dietmar, den halben Punkt zu sichern. Der Rest
war Sache der Technik, um 0:20 Uhr tütete
der Baumberger Mannschaftsführer den 4,5:3,5
Sieg ein. Zwar wurde es deutlich knapper als erwartet,
man darf jedoch ohne Übertreibung behaupten,
dass der Mannschaftskampf jederzeit unter Kontrolle
war.
In der nächsten Runde nun steht für
die Erste die härteste Prüfung an. Am
24.2. empfängt man den haushohen Aufstiegsfavoriten
aus Monheim. Zwar hätten wir bei einer Niederlage
und daraus resultierender Punktegleichheit aufgrund
des verlorenen direkten Vergleichs das Nachsehen,
doch Monheim muss erst einmal zeigen, was es der
Jubiläumsjahr-Euphorie entgegen zu setzen
hat! Und auch das "Gelbe Trikot" des
Führenden verleiht bekanntlich Flügel...
Ein
Ergebnis, an das man sich gewöhnen kann,
an ungewohnter Stätte. Erneut setzt sich
unsere erste
Mannschaft in der Bezirksklasse deutlich durch
und führt mit nunmehr 8:0 Punkten mit 2 Zählern
Vorsprung auf Monheim die Liga an. Der erste Kampf
im neuen Jahr fand jedoch trotz Heimspiel auf
"fremdem Boden" statt. Da das Bürgerhaus
wegen einer Karnevalsveranstaltung belegt war,
wich man schnell nach Hilden aus in die Büroräume
des Mannschaftsführers.
Vielleicht lag es daran, oder aber an dem Umstand,
dass Leichlingen nur zu sechst antrat und schon
im Vorfeld ein wenig die Anspannung heraus war;
nahezu niemand spielte wirklich großes Schach!
Nach den beiden kampflosen Siegen von Jörg
Siepelmeyer und Manfred Schneider punktete der
Ersatzmann Michael Frank als Erster. Obwohl er
seine Partie eigentlich in der Eröffnung
schon misshandelte, ließ ihn sein Gegner
von der Angel und Michael plättete ihn rasch
mit einem kleinen Springer-Scheinopfer.
Die einzige Partie, die aus Baumberger Sicht relativ
souverän gespielt war, fand sich am Brett
von Nikolai Schmald. Ihm blieb das 4:0 vorbehalten.
Nachdem Klaus Heinzer mit einem Remis den Mannschaftssieg
sicherstellte, musste auch Dietmar Grottendieck
in das gleiche Resultat einwilligen. Sicherlich
eine kleine Überraschung, da ihm sein Gegner
trotz Mehrqualität wieder gutes Spiel zugestattete.
Als Dietmar gerade den Sack zuschnürte, widerfuhr
ihm ein echter "Sackzug" und er sparte
sich weitere volle Punkte für die anderen
Kämpfe auf! ;-)
Dr. Jonas ließ es sich nicht nehmen, trotz
eigener Zeitnot und in schwieriger Stellung an
Dietmars Brett seine Gedankengänge zur Partie
mitzuteilen. Eine eher unverständliche Aktion,
die Rainer Becker sogleich bestrafte, indem er
ihn satte 5 Züge vor der Kontrolle über
die Zeit hob. Kurz vor der 4-Stunden-Grenze gab
es dann noch den Friedensschluss an Brett 3, wo
Cyrill nach einem recht spekulativen Bauernopfer
richtig zu kämpfen hatte.
Gegen Langenfeld muss Ende Januar hingegen eine
andere Leistung her, aber was zählt, ist
nun erst einmal die zwei Punkte und der unaufgeregte
6,5-Sieg.
Erneut "nur"
ein dritter Platz sprang für die Baumberger 4er-Equipe
heraus, die Manfred Schneider für die Kreismeisterschaften
im Mannschafts-Blitzschach zusammengestellt hatte. Nach
der kurzfristigen Absage des letztjährigen ersten
Bretts, Jörg Siepelmeyer, und bei Ansicht der Besetzung
des Turniers konnte man eigentlich von keiner realistischen
Chance sprechen, sich einen der zwei Qualifikationsplätze
zu sichern: Die ersten Mannschaften von Gastgeber Bayer
Leverkusen, SF Monheim und SF Langenfeld spielen immerhin
1-2 Ligen über uns. Und auch aus der unserer Heimat,
der Bezirksklasse, waren einige starke Teams dabei (SVG,
Hitdorf, Monheim II, Schlebusch).
Doch das Turnier lief super. Zwar erwischten Manfred
Schneider an 1 und Rainer Becker an 2 nicht gerade ihren
allerbesten Tag, doch David Maciag, der nur kurze Anlaufschwierigkeiten
hatte, und vor allem Cyrill Schipp hauten an 3 und 4
nahezu alles um, was sich als Gegner am Brett fand.
Zunächst trotzte man dem späteren überlegenen
Sieger aus Langenfeld das einzige 2:2 ab, dann gab es
das gleiche Resultat gegen den Gastgeber Bayer. Da man
alle anderen Kämpfe gewann, standen vor der Schlussrunde
tolle 14-2 Punkte auf dem Konto. Punktgleich mit dem
Gegner der letzten Runde, dem ewigen Rivalen aus Monheim,
stand man auf Rang 2. Leider reichte ein Sieg von Cyrill
nicht aus und der für die Qualifikation entscheidende
Kampf ging 1:3 verloren.
Natürlich war die Enttäuschung zunächst
groß, doch 14:4 Punkte bei einem derart starken
Feld sind sicher aller Ehren wert.
2364, 2337,
2225 und 2132 - das waren die Hausnummern, die von der
ersten Mannschaft des Klubs Kölner Schachfreunde
ausgesandt wurden, um harmlose Bezirksligisten zu verkloppen.
Während Rainer Becker an Brett 1 gegen Hr. Morawietz
dieses Mal bar jeder Chance war, konnten sich Manni
Schneider und Dietmar Grottendieck in der Analyse wenigstens
zeigen lassen, dass sie durchaus anspruchsvoll hätten
fortsetzen können. Die Fahne hoch hielt aber Cyrill
Schipp gegen FM Helbig an Brett 2. Nach einem sehr mutigen
und engagierten Auftritt verpasste er beim Übergang
ins Turmendspiel einen Bauern-Rückgewinn. Sehr
unglücklich durch die besondere Bauernkonstellation
konnte er das Endspiel T+a,f-Bauer gegen T+h-Bauer trotz
abgesperrtem König nicht mehr halten.
Eine
konzentrierte Leistung unseres
Aushängeschildes war heute
nötig, um letztlich die
"Abstiegsfavoriten Nr.1"
(O-Ton eines BSW-Spielers) mit
einem
5,5:2,5-Sieg zurück
nach Opladen zu schicken. Der
Tag begann bereits schwierig
für unsere Erste Mannschaft.
Nachdem schon Nikolai Schmald
berufsbedingt passen musste
und durch Wolfgang Beynio ersetzt
wurde, fiel auch 30min vor Spielbeginn
der frisch gebackene Vereinspokalsieger
Jörg Siepelmeyer endgültig
mit Magen-Darm-Infekt aus (von
dieser Stelle aus: Gute Besserung,
Jörg!). Zum Glück
konnte Bernd Wolf spontan einspringen
und machte seine Sache hervorragend!
Doch der Reihe nach:
Nach einem frühen und leistungsgemäßen
Remis der alten Kontrahenten
Klaus Heinzer und Heinz Schüppen
wurde Wolfgang Beynio von Altmeister
Boris Meyerzon kalt erwischt.
Auch nach über zwei Stunden
Spielzeit stand es noch 0,5:1,5,
wenngleich der ein oder andere
Opladener bereits recht verdächtig
stand. Als erstes konnte Mannschaftsführer
Rainer Becker den Widerstand
seines Gegners brechen und fing
sehenswert die gegnerische Dame
tief inmitten der gegnerischen
Stellung. Doch auch nach dem
Ausgleich lief es noch nicht
runder. Dietmar Grottendieck
behauptete zwar stets leichten
Positionsvorteil, ohne jedoch
richtig durchzudringen. Manfred
Schneider und Cyrill Schipp,
die es aufgrund der taktischen
Opladener Aufstellung mit den
beiden Top-Leuten zu tun hatten,
führten eher ausgeglichene
Partien und David Maciag an
Brett 1 hatte eine klar vorteilhafte
und gewinnträchtige Partie
unnötig verkompliziert
und dem Gegner Gegenspiel erlaubt.
Nachdem er einen Mehrbauern
in 2 Minusbauern umgewandelt
hatte, konnte er jedoch die
Initiative wieder zurückerlangen.
Nach 3,5 Std. endlich konnte
das Baumberger Spitzenbrett
dann für das 2,5:1,5 sorgen.
Manfred Schneider willigte kurz
darauf in einem tot remislichen
Endspiel ins unvermeidbare Ergebnis
ein. Da nun kurz vor der Zeitkontrolle
sowohl Dietmar als auch vor
allem Cyrill endlich klaren
Vorteil für sich reklamieren
konnten, schien der Kampf doch
langsam endgültig in vorgezeichneten
Bahnen verlaufen. An Brett 8
hatte derweil Bernd Wolf nach
einer blitzsauberen Partie ein
leicht besseres Endspiel durch
seinen einzigen wirklichen Fehler
verdorben. Doch nach knapp 4
Std. Spielzeit brachte sein
über 80-jähriger Gegner
nicht mehr die Energie auf,
auf Gewinn zu spielen und bot
Remis, was Bernd dankbar annahm.
Cyrill schließlich sorgte
dann nach konzentrierter und
sauberer Leistung mit einem
Sieg für die 4,5-2,5 Führung,
ehe Dietmar nach über 4
1/2 Std. Spielzeit auch endlich
seinen tapfer kämpfenden
Gegner zur Strecke brachte.
Zwar war der Mannschafts-Sieg
niemals wirklich in Gefahr,
doch so mancher hatte sicher
mit einem deutlich kürzeren
Wettkampf-Sonntag gerechnet...
Und
da hat es zum dritten Mal gescheppert
- auch die Nachbarn aus Hitdorf
konnten unsere starke zweite Mannschaft
nicht annäherungsweise stoppen.
Zwar fehlten mit Kurt Haak und
Günter Gast zwei der vorderen
Bretter und der Erfolg fiel mit
5,5:2,5 dieses Mal etwas knapper
aus als bislang, dafür blieben
alle Baumberger Akteure ohne Niederlage.
Nach leider kampflosen Siegen
von Walter Baloch und Bernd Wolf
war es Spitzenmann Werner Müller,
der mit einem kurzen und schmerzlosen
Matt die Weichen gleich auf Sieg
stellte. Den Drei-Punkte-Vorsprung
ließ man sich nicht mehr
nehmen und nach Remisen von Beynio,
Berndt, Frank, Nick Müller
und Lukas Rohm, die allesamt diese
Saison noch ohne Niederlage sind,
war der nächste Erfolg und
die Verteidigung der Tabellenführung
sicher.
Einen
glatten
6:2-Erfolg brachte unsere erste
Mannschaft vom Auswärtsspiel
in Hitdorf heim. Und endlich einmal
konnte man mit den ersten 8 antreten,
eine Formation, die noch weit kommen
kann in dieser Saison.
Den Auftakt machte Jörg Siepelmeyer,
gesundheitlich leicht angeschlagen,
mit einem Kurzremis. Gegen die Kälte
in der Hitdorfer Turnhalle konnte
er auch mit seinem obligatorischen
Pfefferminztee nicht ausrichten.
Dann passierte lange Zeit nichts,
wobei allerdings die Weißpartien
schon frühzeitig sehr gut für
uns aussahen. Klaus Heinzer war
dann der nächste, der einen
halben Zähler beisteuerte mit
einem Remis aus bedrängter,
aber gewohnt solide verteidigter
Stellung. Mit eleganten und kraftvollen
Zügen schossen dann fast zeitgleich
Manfred Schneider und Dietmar Grottendieck
ihre Gegner ab, hier und da sicher
mit ein wenig freundlicher Hilfestellung,
ehe auch David Maciag, dem in dieser
Saison die Ehre des Spitzenbrettes
zuteil wird, einen schön herausgespielten
Sieg über Tobi Happ landete.
Die erste und einzige Niederlage
gab es an Brett 4. Cyrill Schipp
hatte früh einen Bauern für
Druckspiel geopfert, das sich leichter
nicht so druckvoll gestaltete wie
erhofft. Doch nach einem späten
Gambit-Sieg durch Rainer Becker,
der gegen den zäh verteidigenden
Neu-Hitdorfer Franz Sowa den finalen
Knockout lange Zeit vergeblich suchte,
war der Sieg nach etwa 3,5 Stunden
Spielzeit unter Dach und Fach. Zur
allgemeinen Erheiterung trug die
Partie am "Katzentisch",
dem 8.Brett, bei. Über den
näheren Verlauf sei der Mantel
des Schweigens gehüllt, man
kann aber getrost sagen, dass nahezu
vier Stunden lang minütlich
mit dem vollen Punkt durch Nikolai
Schmald gerechnet werden konnte.
Am
Mittwoch kam die ernüchternde Nachricht:
Das mit Spannung erwartete Duell von Baumberg
I mit Bayer III kann aufgrund der bekannten Sonntagsproblematik
der Leverkusener nicht stattfinden. Ein Sieg,
aber ein kampfloser, da gibts Schöneres!
Während die Erste also noch auf ihren Saisonstart
warten muss, legte die auf vielen Positionen umbesetzte
Zweite gleich furios los. Trotz der Ausfälle
von Günter Gast und Norbert Wloch konnte
Mannschaftführer Gerd Rossburger eine starke
Truppe in die Nachbarstadt führen. Nach einem
kampflosen Sieg an Brett 7 für Bernd Wolf
und zwei kurzen Remisen durch Hilfried Berndt
und Walter Baloch, konnte der erste Neuzugang
gleich zuschlagen: Wolfgang Beynio schlug zunächst
im falschen Spiellokal auf, wieder auf dem richtigen
Pfad ließ er seinem Gegner jedoch umso zügiger
keine Chance - 3:1. Die Weichen endgültig
auf SIEG stellte Nick Müller, der in einer
sauberen Partie die deutlich höher bewertete
Eva Liebsch niederstreckte. Gerd machte es mit
einer Niederlage noch einmal etwas spannender
vom Ergebnis her, aber ein Remis von Lukas Rohm
an Brett 8, der sich nach schlechtem Start wieder
berappelte, lieferte den nötigen halben Punkt
zum Mannschaftssieg. Abschließend beendete
auch das neue Brett 1, Werner Müller, seine
Partie wie erwartet erfolgreich und markierte
somit den 5,5:2,5
Endstand. So kann es gerne weitergehen!
Nicht nur unsere
Aufstellungen stehen fest, auch von den anderen Vereinen
des Kreises kann nun in der aktuellen
'En Passant' alles nachgelesen werden. Monheim II in
der Bezirksklasse mit einem Hammer-Team, bleibt abzuwarten,
wie man dort tatsächlich auflaufen wird. Ansonsten
viele alte Bekannte und die üblichen Favoriten für
den Aufstieg - Bayer, SVG, Monheim, Langenfeld und evtl.
noch Hitdorf in diesem Jahr - wir natürlich nicht zu
vergessen!
In der Kreisklasse wird wohl auch unsere Zweite ein Wörtchen
mitreden können, Top-Favoriten sind aber wohl die Teams,
die von oben runterkommen, wie z.B. Schlebuschs Zweite.
Gleich vier Stammspieler
verpassten das Saisonfinale der
Ersten bei Ford Köln I. Zu holen gab es daher im
letzten Verbandsliga-Spiel nichts, zumal der ehemalige Oberligist
Ford Köln schwere Geschütze auffuhr. Neben Klaus
Heinzer konnten auch die beiden Topscorer der Saison Cyrill
Schipp, der heute bis an Brett 3 aufrücken musste, und
David Maciag dieses Mal nichts bestellen, wenngleich der Kampf
erst weit nach der 4h-Grenze entschieden wurde. Das lag auch
daran, dass sich die drei Ersatzleute sehr tapfer schlugen.
Als ersten erwischte es Flori Scheuren, der in unbequemer
Stellung einen Bock schoss. Michael Lehmacher hingegen spielte
eine wirklich starke Partie und griff erst in völlig
unklarer Stellung in beiderseitig hochgradiger Zeitnot fehl.
Besser machte es Norbert Wloch, der nach 10 Jahren Schachpause
ein grandioses Comeback feierte. Gegen seinen mit DWZ 1850
sicherlich nicht leichten Gegner hielt er in komplizierter
Stellung stand und konnte schließlich ein Remis einfahren.
Den zweiten halben Punkt zum 1:7 Endstand holte Rainer Becker,
der ein verlustträchtiges Turmendspiel trickreich Remis
hielt.
Ab nun heißt es statt Verbandsliga wieder Hausmannskost
in der Bezirksklasse. Ab September beginnt das Unternehmen
"Wiederaufstieg im Jubiläumsjahr", auch wenn
wir dann nur zum erweiterten Favoritenkreis zählen werden.
Die zweite Mannschaft gewann ihr letztes Spiel in der vergangenen Woche kampflos, da der Gegner SVG II leider kein Team zusammen bekam.
Als Glanz-Saison wird die
Spielzeit 2006/2007 nicht in die Annalen des SCB eingehen. Neben dem
Abstieg der Ersten aus der Verbandsliga ereilte in der laufenden Kreisklasse-Saison
unsere zweite Mannschaft auch das ein oder andere unerwartete Resultat.
So auch die 3,5:4,5
Niederlage bei
Rheindorf am Freitag.
Der Kampfverlauf war hingegen spannend, drei Partien wurden durch Zeitüberschreitung
entschieden - ein sehr ungewöhnliches Ereignis. Nutznießer
war u.a. Gerd Rossburger, der dadurch in besserer Stellung seinen Erfolg
eintütete und zusammen mit Hilfried Berndt als einzige Baumberger
einen vollen Punkt verzeichnete. Zuvor hatten Lukas Rohm und Bernd Wolf
frühe Remise beigesteuert, Flori Scheuren versuchte beim Zwischenstand
von 3:4 noch über 4 Stunden, den Ausgleich einzufahren. Letztlich
musste aber auch er sich mit Remis zufrieden geben.
Mit 3:5 verlor unsere Erste bei den Bergischen Schachfreunden auch das drittletzte Meisterschaftsspiel. Das soll aber nicht die schönen Leistungen von Manfred Schneider und Cyrill Schipp schmälern, die volle Punkte holen konnten. Remise steuerten Dietmar Grottendieck und Rainer Becker bei. Cyrill scheint nach seinem Sieg in der Schlussrunde der Vereinsmeisterschaft gegen Vereinsmeister Jörg Siepelmeyer zu einem kleinen Lauf anzusetzen.
Es bleibt dabei,
unsere zweite Mannschaft kann gegen jeden Gegner der Kreisklasse
punkten und auch gegen jedes Team verlieren. Zur Zeit scheint
bei den Baumberger Mannschaften der Wurm drin zu sein; auch
die Zweite unterlag gestern Abend mit
3:4 gegen Bayer IV. Ein eigentlich indiskutables Ergebnis,
doch die junge Truppe aus der Pillenstadt, wo Schachfreund
Uli Liebsch seit Jahren konsequent hervorragende Jugendarbeit
betreibt, darf man ohnehin nicht unterschätzen.
Zunächst einmal trat man nur zu siebt an, der Gegner
zwar auch, doch ist dies eine schwache Entschuldigung. Mannschaftsführer
Gerd Roßburger ereilen leider wieder die vom letzten Jahr
bekannten Aufstellungssorgen und man merkt, dass unserem Verein
so langsam die Breite an Mannschaftsspielern verloren geht.
Sehr riskant und optimistisch daher das schnelle Remis von
Bernd Wolf gegen seinen jungen Opponent, auch wenn gleich
darauf Gerd gewann. Denn Lukas Rohm, der in dieser Saison
die Seuche an den Fingern hat, ließ einen Gewinn aus
und verlor stattdessen nach nicht einmal zwei Stunden. Michael
Frank sorgte für die neuerliche Führung, doch Jasmin
Meyer, die eine weitere Einsatzzeit erhielt, übersah
ein Matt, nachdem sie sich lange tapfer geschlagen hatte.
Bei ihr fehlt einfach noch ein wenig die Routine und so genannte
Wettkampfhärte.
Kurz darauf verschenkte Hilfried Berndt im Endspiel einen
sicher geglaubten vollen Punkt und remisierte zum zwischenzeitlichen
3:3. Nun spielte nur noch Flori Scheurens Partie gegen Eva
Liebsch, da Brett 1 beiderseits unbesetzt blieb. Flori hatte
ein Remis abgelehnt, um einen Mannschaftssieg zu ermöglichen,
doch dies scheint Bayer-Teams derzeit nur zu inspirieren.
Nachdem auch Bayer II gegen Langenfeld nach abgelehnten Remisangebot
bezwungen hatte, konnte auch Eva unseren Flori letztlich niederringen
und die erste Niederlage unserer Zweiten gegen die Bayer-Nachwuchstruppe
spruchreif machen.
Parallel zum Kampf der
Ersten gegen KKS III gab es heute eine Karnevalssitzung im Bürgerhaus.
Wer sich jetzt denkt: Dat is doch schööön! - dä
hat Räääscht! Der Kampf ging verloren, dauerhaft
subtil beschallt mit dem Trömmelsche, Rut sin de Ruse usw.
und leider voll, voll, voll - voll warn die Punkte, Punkte die wir
an KKS verschenkten. Et ließ sich eigentlich janz jut an,
Davids Gegner kam später, spielte umso schneller und verlor
nahezu ohne Gegenwehr, woraufhin Günter, einer der beiden leider
nötigen Ersatzleute, an Brett 8 nach diszipliniertem Vortrag
ein Remis einfuhr - und sich gleichdrauf auch dem Kühlschrank
widmete. Bei der steten Karnevalsmusik bekommt mein einfach Doorscht!
Leider hatte der zweite Ersatzmann, Kurt Haak, nicht soviel Glück.
Aus guter Stellung unterlief ihm der zweite Zug vor dem Ersten.
Der wollte wohl raus! Und dann wars aus. Ausgleich. Der Kampf drohte
zu kippen. Und er kippte. Ausschlaggebend wohl die Niederlage des
Mannschaftsführers an Brett 1, der sich selber eine Rose auf
den Hintern tätowierte. In aussichtreicher Stellung wollte
Rainer den ehemaligen Kölner Stadtmeister Schaffarth im großen
Stil erlegen - und erlag der eigenen Selbstüberschätzung.
Nicht jeder mit drei Haaren auf der Brust ist auch ein Bär!
An den vier verbliebenen Brettern verblieben vier Turmendspiele
(bei Jörg war noch ne Dame dabei), allesamt eher schwierig
für die Baumberger Parteien, von denen nun zumindest einer
noch voll punkten musste. Hätte, wenn und aber ein voller Punkt
am Brett 1 gestanden... et wär anders gelaufen. Jörg und
Cyrill retteten sich noch ins Remis, Manni probierte alles und verlor
und Klaus ging leider sukzessive unter. 2,5:5,5 gegen KKS III, da
muss man kein Prophet sein um zu erkennen: Dat waret wohl jewesen!
Jetzt heißt es: Noch ein bisschen Spaß haben in der
Liga, noch den ein oder anderen ärgern und ab nächstem
Jahr werden wieder SVG, Bayer II und Co verkloppt! ;-)
Nach nur 2 Std. und 35 min siegte unsere Zweite mit 5:3 bei Springer Hitdorf II. Obwohl an den vorderen Brettern einiges an Stammpersonal fehlte, kam der Sieg niemals in Gefahr. Hilfried Berndt siegte kampflos, Michael Frank und Gerd Roßburger nach kurzem Kampf. Lukas Rohm, Flori Scheuren, Bernd Wolf und Walter Baloch steuerten Remise bei, während Niklas Graef die einzige Null einfuhr.
Eine deutliche
2:6-Niederlage gab es heute gegen die favorisierten Müngersdorfer,
die an Brett 1 und 2 mit zwei IMs angetreten waren. Nur Cyrill Schipp
konnte gewinnen, das allerdings in einem sehenswerten Angriff. Jörg
Siepelmeyer und Klaus Heinzer steuerten Remise bei.
Die zweite Mannschaft des
SCB bleibt die Wundertüte der Liga. Auf Punktgewinne und überraschende
Siege gegen starke Teams folgen regelmäßig peinliche Pleiten
und indiskutable Einzelleistungen. Nun hagelte es eine 2:6
Niederlage gegen SV Opladen 2, gegen die man zwar verlieren darf,
die Frage ist nur "WIE". Reihenweise gewonnene Stellungen, teilweise
mit zwei Mehrfiguren für nichts, wurden vergeben. Nur Bernd Wolf
und Kurt Haak erreichten Normalform und holten zwei volle Punkte, während
vor allem die Routiniers patzten, oder nach 2 1/2 h bereits auf Zeit (!!)
verloren, natürlich in klar besserer Stellung.
Auf ein Neues - im neuen Jahr...
Obwohl mit Rainer Becker ein ausgewiesener
Blitzer für das alljährliche Kreisturnier für Blitzmannschaften
absagen musste, konnte man mit der Aufstellung:
1.Siepelmeyer, 2.Maciag, 3.Schneider, 4.Schipp, 5.Schmald, einiges erwarten.
Vor allem, da man den aktuellen Kreiblitzmeister in seinen Reihen wiederfand,
und auch der Rest der Truppe wollte zeigen, dass es zu mehr reicht als im
Vorjahr.
So fingen sie auch an, 3 Spiele - 3 Siege, dann kam der erste heftige Dämpfer
gegen die 2. Auswahl der Langenfelder. Dies war auch der Beginn einer Niederlagenserie
von "Magic" Maciag, dessen magische Momente heute ausblieben.
Eigentlich sah es in diesem Kampf gut aus, doch Cyrill stellte in einem vorteilhaften
Endspiel leider eine Figur ein, damit war der Sieg dahin (2:2). Es folgte
in der nächsten Begegnung eine knappe, aber letztlich verdiente Niederlage
gegen Bayer I (1,5:2,5).
Dann kam es schon zum Showdown gegen Langenfeld I, aber auch diesmal reichte
es nicht ganz (1,5:2,5), so dass die 2. Niederlage schon das Scheitern des
anfangs angepeilten Zieles bedeutete.
Den Schlusspunkt unter einem erwartungsgemäßen bis leicht enttäuschenden
Turniers aus Baumberger Sicht, setzte man gegen die SVG II mit einem deutlichen
4-0, wo auch Ersatzmann Schmald noch einmal mitwirken durfte.
Jörg hat mit einer 100%igen Punktausbeute eindrucksvoll unterstrichen,
dass sein erst kürzlich erworbener Titel kein Zufallsprodukt gewesen
ist. Auch Manfred und Cyrill blieben mit zwei "Abgebern" im Rahmen
des Erwarteten, lediglich David Maciag (2,5/7) hatte sich doch einiges mehr
vorgenommen und haderte ein ums andere mal mit sich. Zum Schluss bleibt wieder
einmal nur zu sagen: Herzlichen Glückwunsch an Langenfeld! Sie haben
den Titel mehr als verdient, aber nächstes Jahr sind wir wieder fest
entschlossen, die Reihenfolge der vorderen Plätze zu unseren Gunsten
zu ändern.
(Bericht: Nikolai Schmald)
Gegen die Nachbarn aus Monheim
konnte unsere Erste heute einen ungefährdeten 5,5:2,5-Sieg
landen! Nachdem man sich am Vorabend beim traditionellen Gänseessen gestärkt
hatte, zeigte sich nahezu die komplette Mannschaft deutlich verbessert.
Den ersten halben Punkt steuerte Klaus Heinzer bei, dann folgte der Paukenschlag.
Ersatzmann Dieter Klaus, der für den beruflich eingespannten Nikolai
Schmald einsprang, zerlegte den Altmeister Panse in seiner ihm üblichen
Art. Sein Angriffsschach mit letzter Konsezquenz hinterließ bei Panse
Spuren, irgendwann griff der Monheimer in ständiger Verteidigung befindlich
fehl und Dieter vollstreckte. Nach einem weiteren Remis von Cyrill Schipp,
der es mit seinem Gegner in knapp drei Stunden nur auf 16 Züge brachte,
setzte es den zweiten Sieg. Auch David punktete an Brett 2 voll, er überrollte
seinen Gegner und sorgte für die 3:1-Führung. Den vierten Punkt
steuerte kurz darauf Dietmar Grottendieck bei, der seinen Gegner ebenfalls
im Königsangriff niederstreckte. Jörg Siepelmeyer sicherte mit einem
Remis in leicht besserem Endspiel den Mannschaftssieg. Danach hagelte es die
erste und einzige 0 des Tages. Rainer Becker verlor nach zwei Siegen in Folge.
Doch wenn die Mannschaft siegt, opfert sich der Mannschaftsführer gerne!
Für den Endstand sorgte nach nicht einmal vier Stunden Gesamtspielzeit
Manni Schneider mit seinem ersten Sieg.
Ein Pflichtsieg sicherlich, da Monheim das Tabellenschlusslicht war, nichts
desto trotz zwei ganz wichtige Punkte und die ermutigende Tatsache, dass nach
drei Spieltagen alle Spieler der Ersten bereits gepunktet haben.
Ein
leistungsgerechtes 4:4
bei BSW Opladen gab es gestern Abend
für unsere Zweitvertretung. Die
leicht favorisierten Gastgeber waren
durch eine frühe Niederlage von
Lukas Rohm in Führung gegangen.
Nachdem Mannschaftsführer Gerd
Roßburger sehr früh Remis gab
und auch Hilfried Berndt einen halben
Punkt beisteuerte, konnte Andre Herhahn
mit einem schönen Sieg am Spitzenbrett
für die Baumberger ausgleichen.
Es war bereits Andrés zweiter
1800er-Skalp in Folge! Nach knapp über
drei Stunden sorgte Walter Baloch für
die Führung, indem er einen groben
Schnitzer seines Gegners eiskalt nutzte.
Kurz darauf gab auch Michael Frank seine
Partie Remis, doch Günter Gasts
Niederlage gegen den starken Hasivar
sorgte nach 3,5 h für den neuerlichen
Ausgleich. Beim Stande von 3,5:3,5 versuchte
Florentin Scheuren alles, um noch einen
Mannschaftssieg einzufahren. Doch ein
Fehler kurz bevor er die Ernte einbringen
konnte, brachte ihn um den verdienten
Lohn, die Partie wurde nach über
4 Stunden Remis.
Nach
der bitteren Pille gegen Bayer I zum Saisonauftakt
gab es für unser Aushängeschild
heute gleich die zweite Niederlage. Besonders
bitter dabei: Rochade Brauweiler ist die
einzige Mannschaft in der Liga mit einem
schlechteren DWZ-Schnitt als wir. Und es
war letztlich nichtmals knapp.
Nikolai Schmald musste aufgrund seiner Schichtarbeit
passen, dafür war Kurt Haak, der Spitzenmann
der zweiten Mannschaft nachgerückt.
Leider war Kurt der erste, der sich nach
beständig schlechter Stellung in eine
Niederlage fügen musste. Kurz vor der
4h-Grenze konnte Rainer Becker ausgleichen,
doch es sollte nur ein kurzes Aufbäumen
sein. Manni Schneider ging nach einem "nichts-los"-Mittelspiel
plötzlich sang- und klanglos ein und
Jörg Siepelmeyer schlug bei knapper
Zeit wohl einen Bauern zuviel. Aus seiner
gewinnträchtigen Stellung war plötzlich
eine Mattruine geworden und so stand es
kurz nach der ersten Zeitkontrolle bereits
1:3. Da auch David Maciag stets sehr verdächtig
stand, kämpften die drei Verbliebenen
einen aussichtslosen Kampf. Dietmar Grottendieck
war der einzige, der zu diesem Zeitpunkt
klaren Vorteil für sich proklamieren
durfte. Leider konnte er sein Endspiel mit
Mehr-Qualität und später zwei
Mehrbauern im Turmendspiel nur zu einem
Remis verwerten. Cyrill Schipp schlug sich
ohnehin mit einer sehr schwierigen Stellung
herum, die er letztlich nicht halten konnte.
Er hatte viel riskiert, weil ein Sieg her
musste. Nachdem der Kampf verloren war,
gab Klaus Heinzer dann auch seine Partie
Remis, in der er sich eine gewinnträchtige,
aber schwer zu berechnende Stellung erwirtschaftet
hatte. David kämpfte noch ein aussichtloses
Turmendspiel bis kurz vor die 6h-Grenze,
ehe er die Hand reichte und eine leicht
peinliche 2:6-Niederlage
amtlich wurde.
Den Spruch des Tages, der uns Auftrieb geben
sollte, prägte Jörg: Vielleicht
haben wir heute einfach alle gemeinsam so
viele Fehler gemacht, dass es für die
gesamte Saison reicht und wir ab jetzt alle
fehlerlos spielen.
Wie
erwartet war der Klub Kölner SF mindestens
eine Nummer zu groß für unser
4er-Team. Der Favorit hatte groß aufgefahren,
über 300 Punkte Differenz waren es
an jedem Brett. Dennoch gelang Rainer Becker
am Spitzenbrett ein achtbares Remis gegen
Morawietz, nachdem er sogar lange um einen
Sieg kämpfen durfte. Auch David Maciag
hielt sehr lange gut mit, ließ aber
eine vielversprechende Fortsetzung aus.
Cyrill Schipp riskierte früh viel gegen
einen Sizilianischen Drachen, der Drache
biss recht schnell zurück. Manni Schneider
wurde trotz sehr großem Zeitvorteil
Stück für Stück zusammen
geschoben.
| Brett
1: Brett 2: Brett 3: Brett 4: |
Morawietz
(2439) FM Helbig (2336) Bonnmann (2181) Wißkirchen (2169) |
-
Becker (2002) - Maciag (1971) - Schneider (1850) - Schipp (1784) |
1/2 1-0 1-0 1-0 |
Erst
die Kür, dann die Pflicht - so heißt
es wohl am kommenden Wochenende. Während
es am Samstag im Viererpokal gegen einen
schier übermächtigen Gegner geht,
entscheidet der Ligakampf am Sonntag schon
ein wenig darüber, wie heftig um den
Klassenerhalt gezittert werden muss.
Wie im letzten Jahr treffen wir in der Vorrunde
des Mittelrheinpokals für Vierermannschaften
auf einen bärenstarken Gegner. Mit
der ersten Mannschaft des Klub Kölner
Schachfreunde wartet ein Absteiger aus der
2.Bundesliga auf uns, gespickt mit Titelträgern.
Alles andere als ein 0:4 wäre somit
am Samstag ein Achtungserfolg, zumal die
Kölner im Pokal auch gegen unterklassigere
Teams in starker Besetzung auflaufen.
Sonntag hingegen schlagen wir bei Rochade
Brauweiler auf, ein Verein, der unserem
von den DWZ-Zahlen her sehr ähnlich
ist. Überraschend daher der Kantersieg
Brauweilers am ersten Spieltag in Monheim.
Dennoch wird es für Brauweiler, wie
auch für uns, in diesem Jahr ums pure
Überleben gehen. Ein 4 Punkte-Spiel
also, das wir nahezu in Bestbesetzung in
Angriff nehmen können. Understatement
ist nicht angebracht, ein Sieg muss her!
Ein positives Omen ist vielleicht, dass
Brauweiler im Stadtteil Pulheim spielt,
also dort, wo wir die vergangene Saison
so erfolgreich beendeten. Also: Verstecken
gilt nicht - Jetzt werden aus Jungs Männer
gemacht!
Ein
glatter 6:2-Sieg
über Schlebusch III gelang letzten
Donnerstag unserer zweiten Mannschaft.
Damit brachte man auch alle Zweifler zum
Schweigen, die immer wieder gemunkelt
haben, dass man gegen Schlebusch immer
schlecht ausgesehen hätte.
Und dabei hatte es alles andere als gut
begonnen: Kurt Haak stand im Stau und
Michael Frank erschien nicht wie verabredet.
Doch der kampflose Minuspunkt Michaels
sollte die einzige Niederlage bleiben.
Kurt punktete souverän nach seinem
Erscheinen, auch der Mannschaftsführer
Gerd Roßburger siegte nach längerer
Durststrecke, ebenso wie Walter Baloch,
Hilfried Berndt und Florentin Scheuren.
Günter Gast und Lukas Rohm steuerten
noch jeweils ein Remis bei.
Es
wurde nichts aus der erhofften Sensation. Die
Erste Mannschaft verlor zum Saisonbeginn wie
im Vorjahr gegen den Favoriten Bayer Leverkusen
I mit 2,5:5,5.
Doch während man im Vorjahr noch chancenlos
war, gab es heuer eine kleine Hoffnung auf eine
Punkteteilung. Nachdem es nach etwa zwei Stunden
fast schon nach einem 0:8 aussah, wurden einige
Partien vor der Zeitkontrolle recht knapp. Verloren
hatten da bereits Manfred Schneider, der heute
einen gebrauchten Tag erwischte, und Cyrill
Schipp. Cyrill, leicht schlechter stehend, bekam
von Dr. Böhm unversehens die Chance zum
Remis. Doch übersah er die Dauerschach-Schaukel
und stellte unterdessen eine Figur und somit
die Partie weg.
Doch anschließend deutete sich eine kleine
Wende an. An Brett 1 erlegte Rainer Becker den
"Bayer-Bär", der ihm etwas zu
optimistisch Gegenspiel einräumte. Jörg
Siepelmeyer wurde ebenfalls von seinem Gegner
wieder wachgeküsst, auch Klaus Heinzer
und Nikolai Schmald berappelten sich und David
Maciag hatte im Bauernendspiel plötzlich
Siegchancen. Leider überzog Jörg letzten
Endes seine Stellung und verlor, ebenso wie
zuvor Dietmar Grottendieck, der nach seiner
OP noch arg angeschlagen wirkte. David konnte
auch nur ein Remis herausholen, was aber ebenso
wie die Remisen von Klaus Heinzer und Nikolai
Schmald aller Ehren wert ist. Immerhin war Bayer
an jedem Brett über 100 DWZ-Punkte stärker.
Aber ein wenig träumen war erlaubt...
An diesem
Freitag (08.09) wird Günter Gast die erste Runde
des Vereinspokals 2006 auslosen. Wer bis dato
noch nicht angemeldet ist, aber mitspielen möchte,
setze sich rasch mit Günter
in Verbindung.
Am Montag, den 11.09., findet in der Bürgerhalle
in Wiesdorf die Kreismeisterschaft im Einzelblitz
statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich,
vor Ort ist eine Anmeldung bis 19:30 Uhr möglich.
Die Bildung von Fahrgemeinschaften koordiniert gerne
Manni
Schneider.
Wer also dort mitspielen möchte, melde sich bei
ihm.
Die Aufstellungen und DWZ-Zahlen unserer Mannschaftsgegner
sind nun bekannt. Die erste Mannschaft bekommt es
in der SVM-Liga Mitte wieder fast ausschließlich
mit deutlich stärkeren Gegnern zu tun. Die Aufstellungen
und Auslosungen hier
als Word-doc.
Die en-passant mit den Ausschreibungen des Kreises,
so auch der Kreisklasse, in der unsere Zweite
beheimatet ist, gibt es hier
als link.
Am 17.09.
startet die Erste in die neue Saison. Die Verbandsliga
Mitte ist wieder ähnlich stark besetzt wie im letzten.
Gleich zu Beginn wartet das erste von drei Derbys auf
unser neuformiertes Aushängeschild, es geht zu
Hause gegen Bayer Leverkusen I.
Neben Bayer I sind auch wie im letzten Jahr unsere Langenfelder
Schachfreunde sowie der Aufsteiger Monheim II in unserer
Gruppe. Ford Köln als Absteiger gilt auch gleich
wieder als Aufstiegsfavorit. Es muss sich zeigen, wie
unsere Jungs die Abgänge von Spitzenbrett Fiebig
und Ersatzmann Rosenstein verkraftet haben. Mit der
Moral von letztem Jahr ist der Klassenerhalt aber durchaus
ein realistisches Ziel.
Zum Saisonende
muss der SC Baumberg und ganz besonders die Erste Mannschaft
eine bittere Pille schlucken. Das Spitzenbrett Thomas Fiebig,
der "Über"Spieler der beiden letzten Jahre,
verlässt den Club in Richtung SF Dortmund-Brackel. Dabei
hat es nicht an uns gelegen, wie Thomas in seiner Mail an
den Vorstand schreibt:
"(...)Ich gehe nicht aus dem Grunde, dass es mir bei
Euch nicht gefallen hat, ganz im Gegenteil. Es war immer sehr
spaßig. Aber es sind im Prinzip die gleichen Beweggründe,
die mich vor etwa 2 Jahren wieder nach Baumberg gebracht haben.
Dies waren zum einen die logistische Nähe zum Spiellokal,
aber auch die gute Geselligkeit im Verein. Ab Oktober werde
ich in Dortmund wohnen (Anm. der Red.: da Thomas dort
studieren wird). Dementsprechend werde ich in einem Dortmunder
Verein (SF Brackel) spielen (...)"
Das bedeutet natürlich einen herben Rückschlag für
die kommende Verbandsliga-Saison, zumal neben Thomas evtl.
noch ein weiterer Spieler der Ersten den Verein wieder verlassen
wird.
Doch wer wären wir, wenn wir uns davon unterkriegen lassen
würden?! Zwar war Thomas Topscorer der abgelaufenen Saison,
doch keineswegs der einzige Leistungsträger! Und mit
knapp 50% Mannschaftspunkten legte der SCB ein eindrucksvolles
Comeback in der stark besetzten Verbandsliga Mitte hin. David
Maciag und Jörg Siepelmeyer mausern sich zu Führungsspielern
und stehen kurz davor, die magische DWZ-Grenze von 2000 zu
knacken. Die so genannten "alten Herren" Dietmar
und Klaus erleben ihren zweiten (oder dritten, oder vierten)
Schachfrühling und die ehemaligen Jugendspieler Cyrill
Schipp und Manfred Schneider bewiesen in mehreren Partien
absolut ihre Verbandsliga-Tauglichkeit, lediglich an Erfahrung
und letztlich auch am Quäntchen Glück fehlte es
noch.
Und vielleicht wird auch der Spitzenspieler des letzten Jahrzehnts
vor der Ära Fiebig, der Mannschaftsführer Rainer
Becker, wieder zu alter Stärke zurückfinden, wenn
er ans Spitzenbrett und somit in die Führungsposition
für die Mannschaft zurückkehrt.
Auf jeden Fall sollten wir uns eines laut zu rufen: "Kopf
hängen lassen gilt nicht!" Und bange machen
vor den starken Verbandsliga-Teams sowieso nicht. Vor der
neuen Saison sollten wir eher die Stimmung verbreiten: "Jetzt
erst recht!!"
Ein paar Missklänge bleiben leider doch zurück,
trotz der nachvollziehbaren Gründe für Thomas' Abgang.
Angekündigt hatte er dies mit keiner Silbe, obschon mehrfach
auf die kommende Spielzeit angesprochen. Im Forum des Nachbarvereins
SVG Leverkusen schien ein anonymer Schreiber allerdings schon
vor geraumer Zeit diese Information zu haben, was sehr ärgerlich
erscheint, zumal er von Baumbergern vehement in die Schranken
gewiesen und die Information dementiert wurde. Aber wollen
wir die Kirche im Dorf lassen; wir üben hier unser Hobby
aus und die Information ereilte uns zeitig genug vor der Planung
für die Spielzeit 06/07. Beweisen wir Charakter und zeigen,
was in unserem kleinen, aber sympathischen Verein an Potential
steckt!
Der Klassenerhalt
ist geschafft!!! Durch einen bärenstarken
4,5:3,5 Auswärtssieg bei den favorisierten Pulheimern
schafft die erste Mannschaft den Verbleib in der Verbandsliga
aus eigener Kraft. Zwar gewannen auch die Langenfelder ihr Spiel
gegen der Abstiegs-Mitkonkurrenten aus Deutz und leisteten die
ersehnte Schützenhilfe. Doch glücklich schätzen
kann sich, wer das nicht benötigt! In der Abschlusstabelle
belegen wir nun Rang 8 mit 10:12 Mannschaftspunkten.
Dabei hatte es mit einem kleinen Schock begonnen. Die Pulheimer
traten in nahezu bestmöglicher Besetzung an, so stark wie
noch nie diese Saison! Doch durch Weißsiege von Thomas Fiebig,
Manfred Schneider und David Maciag sowie Remisen von Rainer Becker,
Dietmar Grottendieck und Cyrill Schipp wurden die Riesen erlegt.
Da machte es auch nichts, dass Wadim Rosenstein eine klare Gewinnstellung
verschenkte, bei schlimmster Zeitnot des Gegners (4min für
über 20 Züge). Auch Klaus Heinzer verlor - seine erste
Partie in dieser Saison! Doch das trübt nicht seine herausragende
Leistung.
Etwas mehr zum Kampf und einen Saisonabschluss gibt es später.
Nun heißt es zittern
und auf Schützenhilfe hoffen: Die Erste vergab heute ihren
Matchball in punkto Klassenerhalt kläglich und völlig
unnötig durch eine
3:5 Niederlage gegen Sülz-Klettenberg I.
Es begann schon ganz bitter, Wadim Rosenstein hatte sich in der
Anfangszeit vertan und tauchte erst um 2 Minuten nach 12 auf, was
leider 2 Minuten zu spät war. Resultat war eine kampflose Partie
gegen den Sülzer Ersatzspieler und der 0:1 Rückstand.
Kurz später der nächste Schock: Spitzenmann Thomas Fiebig
musste in ein Remis einlenken gegen das gut 200 Punkte schwächere
Sülzer Spitzenbrett.
Doch dann schien man sich zu berappeln; Klaus Heinzer erntete ein
leicht vorteilhaftes Endspiel, Rainer Becker, David Maciag und Dietmar
Grottendieck hatten deutlich vorteilhafte Stellungen und Cyrill
Schipp baute ein Druckspiel auf. Doch zunächst folgte ein weiterer
Rückschlag. Jörg Siepelmeyer überzog in Zeitnot seine
Partie und geriet plötzlich in ein Mattnetz - 0,5:2,5.
Dann endlich der Befreiungsschlag: David faltete seinen Gegner zusammen
und kurze Zeit später glich Rainer dann aus durch einen kühl
durchgedrückten Start-Ziel-Sieg, 2,5:2,5.
Die Zeitnotphase lief allerdings dann katastrophal: Cyrill opferte
die Qualität und erhoffte sich einen leichten Sieg mit verbundenen
Freibauern; leider konnte der Gegner seine Stellung konsolidieren
und den Angriff auffangen. Und Dietmar Grottendieck verlor in Zeitnot
des Gegners auch den Faden und sah sich nun einem schwierigen Endspiel
mit ungleichen Läufern plus Turm mit einem Minusbauern gegenüber.
Klaus fand auch nicht die beste Fortsetzung und verteidigte sich
mühsam, der Mannschaftssieg war wohl schon dahin.
Klaus war der erste, der seine Partie beenden konnte. Nach über
fünf Stunden hielt er Remis und sorgte für das 3:3. Die
beiden letzten Partien waren zwar noch nicht aussichtslos, aber
sehr nachteilig. Bei Cyrill hatte sich ein Endspiel Turm gegen Läufer
plus ein h-Bauer für jeden ergeben. Nach 5 Std. 40min ließ
die Kraft nach und nach ein, zwei ungenauen Zügen war es geschehen
um Cyrill und der Kampf so gut wie verloren. Dietmar versuchte alles,
kam noch in die finale Zeitnotphase, doch dann musste auch er die
Waffen strecken.
Jetzt hängt alles von den Ergebnissen der Mitstreiter im Abstiegskampf
ab sowie vom letzten Kampf gegen die bärenstarken Pulheimer.
Am dritten Spieltag
der Saison 05/06 war die Zweitvertretung des SCB am Boden. Eine
peinliche 2,5:5,5 Heimpleite gegen Leichlingen II, die dwz-mäßig
und von der Tabellensituation her zu den Favoriten auf die rote
Laterne zu zählen sein mussten, zerstörte früh jeden
Traum vom Aufstieg. Was folgte war eine Trotzreaktion par excellence.
Nach vier Siegen in Folge begannen einige Mannschaftsteile wieder
von der Bezirksklasse zu träumen, ehe es bei der dritten (!!)
Mannschaft Schlebuschs einen weiteren herben Punktverlust gab. Aus
und vorbei - dachte man, zumal in den beiden letzten Kämpfen
die zwei stärksten Teams der Kreisklasse warteten - Leichlingen
I und Langenfeld III. Doch was sich heute im Bürgerhaus ereignete,
spottet erneut jeder Beschreibung: Sensationell wurde Leichlingen
I mit 4,5:3,5 niedergerrungen!
Kurz vor der Zeitkontrolle entkorkte Nikolai Schmald beim Stande
von 3:3 aus einer "Nichts-Los-Stellung" einen Mattangriff
und brannte ein Feuerwerk überraschender Züge ab. Herr
Ludwig konnte sich mit wenigen Minuten auf der Uhr nicht mehr retten
und gab einen Zug vorm Matt auf. Zu diesem Zeitpunkt sah die letzte
noch laufende Partie auch den Baumberger in klarem Vorteil. Hilfried
Berndt promovierte seinen g-Bauern, was ihm einen Turm plus einbrachte.
Im Endspiel gegen 2 verbundene Freibauern gab er sich dann mit dem
Remis zufrieden und brachte den Sieg unter Dach und Fach. Was vorausgegangen
war und wie er den Kampf erlebte, schildert Nikolai Schmald:
Vor
dem Spiel hatten wir uns natürlich viel vorgenommen, doch was
dann geschah...
Leichlingen reiste nur mit 7 Spielern an und der wiedergenesene
Michael F. spielte in seiner bekannt wilden Manier seinen überforderten
Gegner vom Brett. Schnell lagen wir also schon mit 2-0 in Front.
Kurt an Brett 1 remisierte sowie Bernd an Brett 7, wobei in seiner
Stellung möglicherweise mehr drin gewesen wäre. Nach Kurts
Remis musste sich unser Mannschaftsführer, der uns erneut mit
seinem Verpflegungsangebot verwöhnte, in sein Schicksal fügen
und die Waffen strecken. Zwischenstand: 3-2. Zwar führten wir
noch immer, doch dann kam der absehbare Verlustpunkt an Brett 8.
Lukas, der erneut gut kämpfte, hatte seinem Gegner nichts mehr
entgegenzusetzen. Ausgleich, 3-3.
Die Stellungen an den beiden übrigen Brettern, ließen
auf Seiten der Baumberger kaum Hoffnungen zu. Hilfried an Brett
4 lief mal wieder einem Bauern hinterher, und bei mir an Brett 2
sah die Stellung etwas gedrückt aus. Zumal Schachfreund Ludwig
zu einem der stärksten Kreisklassespielern zu zählen ist.
Doch dann wendete sich das Blatt zu unseren Gunsten. Die Partie
zwischen Hr. Ludwig und meiner Wenigkeit entwickelte sich zu einem
aufreibenden Nervenspiel, da wir beide ordenlich in Zeitdruck gerieten.
Nachdem wir etwa beide nur noch 2min auf der Uhr hatten und der
40. Zug noch in weiter Ferne lag, war es der Leichlinger, der ein
Remisangebot meinerseits ausschlug und attackierte. Er wollte unbedingt
für die Mannschaft gewinnnen, um diese im Aufstiegskampf zu
halten, wie er mir später berichtete.
Was nun folgte, war eigentlich nicht mehr jugendfrei, denn wir erlaubten
uns die Schweinerei, die Leichlinger doch noch zu schlagen und die
damit vorprogrammierte Häme ihrer 2. Mannschaft zuzulassen.
Unter enormen Zeitdruck beiderseits, spielte ich plötzlich
wie vom Teufel geritten geilstes Schach. Ich muss zugeben, nach
den letzten Zügen war ich dem Orgasmus ganz nah. So etwas Abgezocktes
war ich von mir gar nicht gewohnt. Wenn ich in 40-50 Jahren mal
Erektionsstörungen bekommen sollte, so denke ich einfach an
diese Partie und an diesen Kampf zurück und das Problem hat
sich gleich mal erledigt.
Als ich dann noch zu meinem Mannschaftskollegen rüberschaute,
registrierte ich mit Freuden, dass dieser sich mal wieder anschickte
seine für einige verloren geglaubte Partie zu drehen. Irgendwie
gelang es diesem Fuchs den Turm seines Gegners zu ergattern. Anstatt
diese Partie aber nun mit Hauruckschach weiterzuführen und
dem Sieg entgegenzueilen, bewies Hilfried, warum wir voll auf ihn
bauen können. Fast jeder, da bin ich sicher, hätte diese
Partie unbedingt gewinnen wollen. Hilfried auch, aber für ihn
zählte in erster Linie die Mannschaft, so gab er die Figur
für zwei Bauern. Beide hatten nun noch einen Bauern auf dem
Brett und Hilfried noch die Qualität mehr. Dies war dann endgültig
von keinem mehr zu gewinnen und somit machte er die Überraschung
perfekt.
Nachdem
ich uns nach unserem letzten Auftitt in Schlebusch schon abgeschrieben
habe, greifen wir nochmal aktiv ins Aufstiegsrennen ein. Ich bin
sehr stolz auf diese Mannschaftsleistung. Jetzt freuen wir uns natürlich
umso mehr auf das Spiel in Langenfeld.
Wie
ich es zuvor beschworen hatte, nicht die Aufstellung entscheidet,
sondern die Einstellung, der Wille zu Sieg!
Er hatte lautstark geträumt,
der Visionär und Anpeitscher unserer Zweiten. Gestern Abend bereits
zerplatzten Nikolai Schmalds Blasen mit einem ebenso lauten Knall:
Schon vor den eigentlich entscheidenden Kämpfen gegen die Großen
der Kreisklasse ließ man erneut unnötig einen weiteren
Punkt durch ein 4:4
bei der dritten Schlebuscher Mannschaft.
Durch die kurzfristige Absage des eigentlich wieder genesenen Michael
Frank lag mal sogleich 0:1 zurück. Doch war man - zumindest an
den oberen Brettern - klarer Favorit im normalerweise ungleichen Kampf.
Mit Kurt Haak, Andre Herhahn und Nikolai Schmald an der Spitze hatte
Mannschaftsführer Gerd Roßburger dick aufgetragen, die vollen
Punkte jedoch holten wieder einmal Hilfried Berndt sowie Flori Scheuren.
Gerd selbst kam wie das Triumvirat an der Spitze nicht über ein
Remis hinaus. Nikolai verschenkte nach eigener Aussage klaren Vorteil
(zwei Mehrbauern), Andre Herhahn imitierte die Schnellzugvariante
von Robin Schmitz, doch auch sein immenser Zeitvorteil brachte ihm
keinen vollen Punkt ein.
Die als moralische Unterstützung angereisten Dietmar Grottendieck
und Klaus Heinzer sahen dann noch die erste Niederlage des in dieser
Saison groß auftrumpfenden Lukas Rohm.
Alles in allem muss man mit dem 4:4 wohl sogar nach dem Verlauf der
Partien noch zufrieden sein, der Aufstieg wird - wie immer - auf die
nächste Saison verschoben.
Die heiße Phase
hat begonnen in der SVM-Liga Mitte. Während nach dem neunten
von elf Spieltagen Lasker Köln als Auf- und SG Porz IV als Absteiger
feststehen, kann auf den Plätzen 4-11 theoretisch noch alles
passieren in Punkto Klassenerhalt. In der deutlich stärksten
der drei SVM-Ligen punktet nahezu jeder gegen jeden. Um so wichtiger
war der Punktgewinn unserer Ersten
im Kampf gegen Köln-Mülheim I.
Gegen die deutlich stärker einzuschätzenden Domstädter
lag man nach einem kampflosen Sieg von Wadim Rosenstein rasch 1:0
in Führung. Doch der Mannschaftsführer Rainer Becker sorgte
höchstpersönlich mit einem weiteren missglückten Eröffnungsexperiment
für den schnellen Ausgleich. Nun begann es recht schnell, sehr
sehr bitter auszusehen. Einzig am Spitzenbrett hielt Thomas Fiebig
eine leicht vorteilhafte Stellung, hingegen sah es bei Manfred Schneider
und Cyrill Schipp schon sehr düster aus. Kurioses spielte sich
aber am Brett unseres Topscorers Dietmar Grottendieck ab. Dem Anfangszug
f2-f4 seines verspätet eingetroffenen Mülheimer Gegenübers
beantwortete Dietmar á tempo mit f7-f5. Als er richtig am Brett
saß, bemerkte er, dass es sich keineswegs um die englische Eröffnung
(c2-c4) handelte, wie er angenommen hatte. Der Ärger über
seinen misslungenen ersten Zug transportierte sich wohl über
die ganze Partie und schlug sich im zweiten Minuspunkt für Baumberg
nieder. Nachdem sich am Spitzenbrett durch hochgradige Zeitnot des
Mülheimers der Vorteil für Thomas manifestierte, konnte
er noch vor der Zeitkontrolle zum 2:2 vollstrecken. Auch an den anderen
vier Brettern wurde es ernst. An Brett 3 bot David Maciag eine große
kämpferische Energieleistung. Nachdem sein wilder Bauernsturm
eigentlich locker ausgekontert worden war, fischte er erfolgreich
noch im Trüben. Plötzlich eroberten die weißen Türme
die siebte Reihe. Der Mülheimer versuchte in beiderseitiger Zeitnot
noch ein paar Ausreden, doch David ließ sich die Butter nicht
mehr vom Brot nehmen - 3:2 Führung!
Die Stellungen von Cyrill und Manni waren jedoch in der Zeitnotphase
nicht mehr zu korrigieren, nach ungefähr 4 h 15 min stand ein
3:4 zu Buche.
Nun ist es an der Zeit, sich dem Helden zu widmen. Klaus Heinzer verfügte
bereits seit Stunden über einen kleinen Vorteil. Bei jeweils
einem Turm und gleicher Bauernzahl wies die Bauernstruktur seines
Gegners mit einem isolierten c-Bauern eine deutliche Schwäche
auf. Es sei nun gesagt, er wird hoffentlich nicht böse sein,
dass unser Klaus zu den konstantesten und sichersten Spielern gehört,
im Endspiel jedoch in der Regel nicht den nötigen Punch hat,
eine vorteilhafte Stellung zu verwerten. Nun aber musste er auf Sieg
spielen. Seine Manöver, die weniger die Aktivität des eigenen
Turms als vielmehr das ständige Gedeckthalten der eigenen Steine
als Prämisse führten, ließen bei seinen Mannschaftskameraden
neben grauen Haaren auch reichlich Zweifel am so greifbaren 4:4 aufkommen.
Doch irgendwie gelang es Klaus nach über 5 Stunden, einen Mehrbauern
zu ergattern. In lang angelegten Manövern brachte er ihn Schritt
für Schritt nach vorne. Bei der Beurteilung seiner Leistung sei
zu bedenken, dass hier jemand entgegen seines sonstigen Spielstils
agierte!!! Der Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, trieb Klaus
an. Schließlich promovierte sein h-Bauern und kurz darauf auch
sein b-Bauer, allerdings hatte Klaus nur noch knapp eine Minute für
den Rest seiner Partie auf der Uhr. Wer wusste, wie sehr Klaus es
hasst zu blitzen, brach in kalten Schweiß aus. Jeder Damenzug
dauerte fünf bis zehn Sekunden. Mit den letzten Sekunden auf
der Uhr führte er den entscheidenden Mattzug aus, 4:4 !!
Dass dieser Punkt in der Endabrechnung goldwert sein wird, kann man
sich vorstellen. Der SCB liegt zwar nun auf Rang
6, jedoch sind die drei folgenden Mannschaften punktgleich und
die Bergischen SF auf dem ersten Abstiegsrang haben gerade einmal
ein Pünktchen weniger auf dem Konto. Im nächsten Kampf gegen
Sülz-Klettenberg dann, eine Mannschaft mit ähnlichem DWZ-Schnitt,
gilt es, noch einmal alles zu mobilisieren. Ein Sieg und wir wären
durch, bei einer Niederlage sind wir schon sehr auf Schützenhilfe
angewiesen. Doch wer denkt schon über Niederlagen nach, gerade
wenn er das Finale von Klaus Heinzer beobachten durfte!
Mit einem
Sieg heute gegen
die Bergischen SF hätte man in punkto Klassenerhalt
alles klar machen können, doch leider kam es anders.
Die Erste Mannschaft schenkte sich selbst einen ein,
gleich reihenweise hagelte es Patzer. Gerade die Leistungsträger
des Teams an den vorderen Brettern blieben weit unter
Normalform. Während Thomas Fiebig seine Dame in
einen Spieß stellte, konnte Rainer Becker eine
einfache Gewinnstellung nicht vollstrecken. David Maciag
und Manfred Schneider kamen in ihren Partien erst gar
nicht auf die Beine.
Lichtblicke einzig unsere "Erstschlagswaffe"
Dietmar, der nach nicht einmal drei Stunden einen weiteren
Skalp an seinen Gürtel heftete sowie Jörg
Siepelmeyer, der ein wohl verlorenes Endspiel noch zur
Ergebniskorrektur von 3:5 drehte.
Klaus Heinzer spielte gewohnt souverän Remis, während
Nikolai Schmald als Ersatzmann sich nach gutem Kampf
letztlich auch in ein Remis fügte.
Nun muss man aus den verbleibenden drei Kämpfen
wohl noch mindestens zwei Punkte holen!
Einen lockeren
5:3-Sieg
gab es heuer für unsere zweite Auswahl. Die Gegner
aus Leverkusen waren nur zu sechst angereist und durch
weitere Siege von Hilfried Berndt und Lukas Rohm sowie
Remisen von Kurt Haak und Bernd Wolf, jeweils in besseren
Stellungen, war die heutige Aufgabe nicht so schwer
wie erwartet. Einzig Walter Baloch konnte seinem Gegner
nicht genügend Paroli bieten, Mannschaftsführer
Gerd Roßburger hingegen schlug sich selbst.
Sonntag, der
zwölfte im März: Großkampftag im Baumberger
Bürgerhaus!
Sowohl die Erste als auch die Zweite Mannschaft blicken
auf richtungsweisende Partien. Die Vorfreude, gepaart
mit ein wenig gesunder Nervosität, ist allenthalben
spürbar: in den Mails und Telefonaten, die Mannschaftsführer
erhalten, in unserem Gästebuch oder auch auf anderen
Internetseiten.
Für Baumberg I ist es nun endgültig die
Möglichkeit, den Klassenerhalt schon frühzeitig
zu sichern. Mit den Bergischen Schachfreunden kommt ein
Verein, der auch vor der Saison als Abstiegskonkurrent
erwartet worden war. Zwar sieht es in der Tabelle
bereits jetzt sehr gut aus für unser Aushängeschild,
doch trügt der Schein etwas. Die Bergischen SF kommen
mit zwei Siegen in Folge, jeweils gegen stärkere
Teams, als Empfehlung ins Baumberger Bürgerhaus.
Und im Gegensatz zu uns empfängt man dort in den
nächsten Kämpfen noch unten stehende Mannschaften.
Ein Sieg am Sonntag würde uns 5 Punkte Vorsprung
auf die drei Abstiegsplätze verschaffen und zugleich
hätte man alle direkten Vergleiche mit den derzeit
Letztplatzierten gewonnen. Das wäre es also schon!
Mannschaftsführer Rainer Becker muss zwar einen Stammspieler
ersetzen, doch der Rest ist heiß wie selten nach
dem letzten Auswärtssieg in Kerpen. Einige Akteure
trachten hungrig auf die Verbesserung ihres persönlichen
Ergebnisses, andere wiederum wie die Altmeister Klaus
Heinzer und vor allem Dietmar Grottendieck erleben ohnehin
gerade ihren nächsten Frühling. Die Zeichen
stehen auf Kampf, ein weiterer Sieg scheint möglich!
Auf Kampf hat der ehemalige Mannschaftsführer Nikolai
Schmald auch die Zweite eingestimmt. Nach schlechtem
Saisonbeginn hat man nun durch die letzten Siege wieder
Boden gut gemacht. Doch nun kommen die dicken Brocken,
die echten Gegner. Mit SVG II begrüßt man am
Sonntag eine Mannschaft, die an den oberen Brettern ebenfalls
DWZ-Riesen für Kreisklasse-Verhältnisse vorweisen
kann. Zudem hat die SVG gerade in der letzten Runde den
bis dato ungeschlagenen Tabellenführer geputzt und
will nun, nach
eigenem Bericht, weitersiegen. Doch Nikolai hat allerortens
Baumberger Aufstiegsträume angekündigt, wie
z.B. unter dem Pseudonym Quantenbauer in den Foren
auf der SVG-Seite. Sollte es am Sonntag und in den
nächsten Kämpfen tatsächlich gelingen,
eine Aufstellung zu präsentieren, die die meisten
der an den ersten acht Brettern gemeldeten Spieler beinhaltet,
so ist man geneigt, Nikolais Euphorie zu teilen. Die Tabelle
der Kreisklasse hingegen zeigt, dass man sich keine
weiteren Ausrutscher mehr erlauben darf.
Ein toller 5:3-Sieg
für eine dezimierte erste Baumberger Mannschaft war
das Resultat des heutigen Verbandsligaspieltags! Ohne das
nominelle Brett 2 und Brett 3 zur Verfügung zu haben
konnte unser Aushängeschild erneut Verbandsliga-Tauglichkeit
nachweisen. In Kerpen gab es einen wichtigen Erfolg gegen
den direkten Abstiegskonkurrenten. Streng genommen muss
man sich mit 7:7 Punkten in Baumberg allerdings nunmehr
gar nicht so bescheiden geben! Bislang spielt man eine tolle
Saison und rangiert im sicheren Mittelfeld.
Nachdem man heute Brett 2 frei ließ und Cyrill Schipp
schnell verlor, lag man nach einer Stunde zunächst
mit 0:2 hinten. Aber tolle Siege von Thomas Fiebig und Dietmar
Grottendieck sowie das Glück des Tüchtigen im
Endspiel von Klaus Heinzer brachten die Erste wieder zurück
in die Spur. Nachdem auch Jörg Siepelmeyer gewann und
Wadim Rosenstein ein spektakuläres Endspiel mit seinem
Gegner im Gleichschritt abenteuerlich behandelte und letztlich
remisierte, führte man nach etwas über 4 Stunden
uneinholbar mit 4,5:2,5. Manni Schneider ließ in seiner
Partie ebenfalls nichts mehr anbrennen und sorgte schließlich
für den verdienten Endstand.
Nachdem Nikolai
Schmald, seit Jahren ein Führungsspieler der zweiten Mannschaft,
in unserem Gästebuch
seine Mannen zum Kampfe aufpeitschte, konnte gestern Abend ein
weiterer klarer Sieg gelandet werden. Zwar gehört das junge
Team von Bayer IV nicht zu den absoluten Gradmessern der Liga.
Doch ein mit 6:2 klarer Sieg tut immer gut. Da einige Top-Teams
der Liga Federn ließen, bläst man in den Reihen der
Baumberger Zweitvertretung nochmal zur Attacke auf die Aufstiegsplätze.
Doch schon der nächste Spieltag hält einen starken
Gegner bereit: Mit SVG II kommt die Mannschaft der Stunde, die
den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer Langenfeld
III unter der Woche bezwang!
Unserem unermüdlichen
Turnierleiter Günter Gast war es zu verdanken, dass die Elite
der Baumberger Schnelldenker an den Verbandsmeisterschaften für
Vierer-Teams im Blitzschach teilnehmen konnte. Auf Kreisebene
hatte man im Stichkampf noch knapp die Quali verpasst, jedoch
bewarb sich der SCB-Vorstand um die Veranstaltung dieses Großereignisses.
Und Günter Gast konnte sich über die Zuteilung freuen;
nach den Blitz-Einzelmeisterschaften auf Verbandsebene im letzten
Jahr nun also ein weiteres Mal ein großes Turnier, das in
Baumberg statt fand.
Und der SCB füllte seinen Ausrichter-Freiplatz nun wirklich
mit Leben! Platz 11 stand nachher zu Buche, bei 17 teilnehmenden
Teams. Die eigentlich vor uns qualifizierten Leverkusener konnten
sich nur drei Plätze hinter uns positionieren. Lediglich
Langenfeld (Platz 8 am Ende) ist auf Kreisebene noch besser.
Überragend in der Baumberger Truppe, die mit einem Auswechselspieler
agierte, wieder einmal Thomas Fiebig, der am Spitzenbrett gegen
stärkste Konkurrenz 12 Punkte aus den 16 Runden erstritt,
das Spitzenbrett des späteren Siegers Turm Bergheim weist
beispielsweise eine Elo von über 2400 auf!
Die übrigen 4 Baumberger blieben im Rahmen ihrer Möglichkeiten,
wobei der ein oder andere sicherlich mehr von sich erhofft hatte.
Das Abschneiden der Baumberger:
| Brett 1: Brett 2: Brett 3: Brett 4: Ersatz |
Fiebig Becker Siepelmeyer Maciag Rosenstein |
12.0
/ 16 2.5 / 9 5.5 / 13 3.0 / 13 4.0 / 13 |
Die Abschlusstabelle der Mittelrhein-Blitz-Mannschaftsmeisterschaften.
Neues Jahr, Neuigkeiten!
Beim ersten Mannschaftskampf 2006 der Ersten
gegen Porz IV konnte der geneigte Betrachter dem ein oder anderen
ungewohnten Ereignis beiwohnen: Schachspieler lasst euch sagen, Thomas
Fiebig kann (doch) nicht jeden schlagen! Gegen das Porzer Spitzenbrett
ließ Thomas einige Chancen aus und musste sich später mit
Remis begnügen. Die anderen Neuigkeiten sind jedoch rein positiver
Natur: Zwei zu Saisonbeginn arg gebeutelte Baumberger kamen zum ersten
Sieg bzw. zum ersten Remis der Spielzeit! Doch dazu später...
Das erwähnte Remis an Brett 1 war nach fast 4 Stunden Spielzeit
das erste Resultat des Mannschaftskampfes. Zu Bezirksklasse-Zeiten
waren da die meisten Kämpfe schon gelaufen. Nichts Neues dann
aber bei Manni, Klaus und Cyrill. Während Klaus in gewohnter
Weise seine leicht schlechtere Stellung locker bis ins Remis mauerte,
verfuhren Manni und Cyrill wieder nach der Devise "White is beautiful!".
Nach Cyrills Niederlage und Mannis Sieg heute haben die beiden alle
ihre Weißpartien gewonnen und mit Schwarz alles verloren. Dabei
wogte Cyrills Partie lange hin und her, aus dem Paulsen-Debüt
würde eine Französisch-Vorstoßvariante, in der Cyrill
sich sehr gewöhnungsbedürftig gruppierte und fast folgerichtig
Material einbüßte. Nachdem sein Gegner allerdings die Partie
mäßig talentiert fortsetzte, kam es zu einer wilden Stellung,
in der Cyrill Turm +2 Leichtfiguren gegen die Dame in die Schlacht
führte. Den richtigen Pfad fand er dabei leider nicht, es sollte
jedoch die einzige Baumberger Verlustpartie am heutigen Tage bleiben!
Nachdem zuvor auch Jörg Siepelmeyer eine vorteilhafte Stellung
nicht zum Sieg verwerten konnte, stand es nach 4 1/2 Stunden 2,5:2,5.
Die Spannung wuchs minütlich und um die drei verbliebenen Bretter
bildeten sich wahre Trauben von Zuschauern. Positiv zu erwähnen
ist neben der guten Moral innerhalb der Mannschaft nämlich auch
das große Interesse des restlichen Vereins am Abschneiden des
Aushängeschilds.
Als erster konnte David Maciag eine Entscheidug herbeiführen.
Nach misslungener Eröffnung ließ er sich nicht aus der
Ruhe bringen, verteidigte sich genau und übernahm nach knapp
5 Stunden im Schwerfigurenendspiel die Initiative. Als die ersten
Bauern purzelten, reichte der Porzer Hand zur Aufgabe - 3,5:2,5.
Nun spielten lediglich noch die eingangs erwähnten schwarzen
Schafe der bisherigen Saison. Wadim Rosenstein an Brett 8 knetete
ebenso wie Rainer Becker an Brett 2 ein Endspiel mit ungleichen Läufern
plus einem Turm pro Spieler. Zwei Remis würden reichen, doch
Wadim befand sich eigentlich auf dem absteigenden Ast in der (chrono)logik
seiner Partie, denn er hatte einige Züge zuvor in scharfer Stellung
bereits eine ganze Figur mehr gehabt. Rainer hingegen hatte seine
Initiative aus der Eröffnung heute ausnahmsweise in materiellen
Vorteil konvertieren können und hielt tapfer einen Mehrbauern,
den er in stundenlanger Arbeit bereits zum Freibauern ernannt hatte.
Knapp fünfeinhalb Stunden mussten die Anhänger und Mitspieler
zittern, dann war der Fisch geputzt. Zwar liefen beide Partien noch,
Wadim hatte aber umwandeln können und hatte nun mit Turm+Bauer
gegen Läufer+Bauer eine unverlierbare Stellung erreicht, die
kurz darauf im Remis endete. Nach 5 3/4 Stunden zähem Ringen
dann konnte Rainer seine Niederlagenserie endlich ad acta legen und
empfang erstmalig seit Monaten wieder Sieges-Gratulationen.
Eine geschlossene Mannschaftsleistung mit weiterem Potenzial nach
oben hatte gereicht, um den Tabellennachbarn mit 5:3 zu bezwingen.
Somit stehen nach 5 Kämpfen bereits 2 Siege und ein Unentschieden
auf der Habenseite, weit mehr als unserer hochmotivierten Truppe kreisweit
zugetraut wurde.
Die aktuelle
Tabelle weist uns schon auf Platz 6 aus, wobei wir gegen die drei
letztplatzierten Teams noch nicht gespielt haben, wohl aber gegen
den 1. und 2.
Ein eigentlich aussichtsloses
Unterfangen sollte der heutige Kampf im SVM-Pokal gegen die erste Mannschaft
des Godesberger SK werden. Immerhin hätte man es theoretisch mit
4 GMs zu tun bekommen können. Doch die Titelverteidiger waren sich
ihrer Sache sicher und traten "nur" mit vier Akteuren knapp
unter 2100 DWZ an. Fast hätte es sich gerächt, denn nach einem
Sieg von Jörg Siepelmeyer an Brett 3 und einem Remis von Thomas
Fiebig am Spitzenbrett führten wir mit 1,5:0,5. Zwar schaffte auch
Cyrill Schipp gegen seinen wesentlichen höher bewerteten Gegner
ein tolles Remis, jedoch bedeutete die Niederlage von David Maciag an
Brett 2 einen 2:2 Endstand und das Aus nach "Berliner Wertung",
da die Godesberger ihren vollen Punkt an einem höheren Brett einfuhren.
Ergebniss im Detail:
| Brett 1: Brett 2: Brett 3: Brett 4: |
Fiebig (2268) Maciag (1915) Siepelmeyer (1955) Schipp (1760) |
- Lotzien (2075) - Biedeköpper (2071) - Müller-Boge (2081) - Lehmensick (2045) |
1/2 0-1 1-0 1/2 |
Mannschaftsführer
Gerd
Roßburger
hatte
die
Konsequenzen
gezogen
aus
dem
desaströsen
letzten
Kampf
gegen
Leichlingen.
Zum
gestrigen
Match
in
Opladen
stellte
er
eine
spielstarke
und
erfahrene
Mannschaft
zusammen.
Der
Lohn
war
ein
5:3-Sieg
gegen
den
Tabellennachbarn
in
der
Kreisklasse.
Zwar
bot
Gerd
nur
sieben
Spieler
auf
und
ließ
Brett
1
frei,
aber
die
angetretenen
Baumberger
waren
stark
genug
für
den
Sieg.
Ein
Fragezeichen
steht
allerdings
hinter
der
Niederlage
von
Walter
Baloch
nach
22min,
was
niemand
so
richtig
mitbekommen
hatte.
Doch
das
0:2
drehten
Nikolai
Schmald,
Flori
Scheuren,
Hilfried
Berndt
und
Gerd
selber
in
ein
4:2,
wobei
die
ein
oder
andere
Partie
wohl
häufiger
hin
und
her
wankte.
Andre
Herhahn
bekam
es
mit
dem
stärksten
verbliebenen
Opladener
zu
tun
und
musste
sich
knapp
vor
der
vier
Stunden-Grenze
nach
hartem
Kampf
geschlagen
geben.
Doch
Günter
Gast
brachte
den
Mannschaftssieg
mit
all
seiner
Routine
nach
Hause,
zumal
seine
Gegnerin
beim
Stand
von
3:4
auf
Gewinn
spielen
musste.
Bleibt
zu
hoffen,
dass
es
in
diesem
Stil
weiter
geht,
auch
wenn
wieder
einige
Jugendspieler
eingebaut
werden.
Ein
dramatischer
Mannschaftskampf
unserer
ersten
Mannschaft
in
Müngersdorf
endete
schließlich
nach
fast
genau
6
Stunden
Spielzeit
mit
4:4
-
und
am
Ende
wusste
man
nicht:
soll
man
sich
freuen
oder
war
es
zu
wenig.
Thomas
Fiebig
blieb
als
Geburtstagskind
der
Auftakt
vorbehalten.
Nach
knapp
3
1/2
Stunden
war
es
dieses
Mal
IM
Haskelmann,
der
sich
auf
der
Liste
der
von
Thomas
Besiegten
einreihen
durfte.
Am
Nebenbrett
mühte
sich
Rainer
Becker
vergeblich
um
Wiedergutmachung
nach
verpatztem
Saisonstart.
Der
Baumberger
"Zweier"
konnte
zwar
wieder
mit
genauen
und
einfallsreichen
Manövern
eine
vorteilhafte
Stellung
herbeiführen,
fand
aber
in
hochkomplizierter
Position
einmal
nicht
die
korrekte
Abbiegung.
In
der
folgenden
Zeitnot
verpatzte
er
es
komplett,
ein
guter
Blitzer
ist
nicht
selten
ein
katastrophaler
Zeitnotspieler.
Kurz
zuvor
hatte
aber
bereits
Jörg
Siepelmeyer
die
Waffen
gestreckt,
er
kam
gestern
mit
seinem
Skandinavier
so
gar
nicht
auf
die
Beine.
Wenige
Minuten
später
sorgte
auch
Manni
Schneider
mit
einer
weiteren
Schwarzniederlage
für
das
1:3.
Er
hatte
eine
komische
Stellung
folgerichtig
weiter
misshandelt.
Zum
Glück
hatten
aber
nicht
nur
die
Gegner
Weiß
-
und
so
ging
es
weiter
nach
dem
Motto
"White
is
beautiful!".
Cyrill
Schipp
ging
aus
einer
spannungsgeladenen
Eröffnungsphase
mit
Vorteil
ins
Mittelspiel.
Dort
ließ
er
zwar
den
knockout
aus,
konvertierte
aber
sein
Plus
in
ein
gewonnenes
Endspiel,
dass
er
ebenso
souverän
vollstreckte,
wie
Dietmar
Grottendieck.
Der
Kampf
stand
nun
auf
des
Messers
Schneider.
Während
es
bei
David
Maciag
sehr
remislich
aussah,
änderten
sich
die
Einschätzungen
von
Wadim
Rosensteins
Stellung
fast
minütlich.
Wadim
zeigte
seine
erste
ordentliche
Saisonleistung
und
hatte
im
Mittelspiel
bereits
eine
Qualität
erobert.
In
der
Zeitnotphase
büßte
er
den
Vorteil
jedoch
wieder
ein
und
war
am
Ende
nach
über
5
Stunden
dem
Druck
des
Gegners
erlegen,
3:4.
Nachdem
der
Kampf
eine
so
unglückliche
Wende
genommen
hatte,
stand
David
mit
dem
Rücken
zur
Wand.
Mit
ungleichen
Läufern
+
1
Turm
und
3
Bauern
pro
Partei,
hatte
er
zu
allem
Überfluss
noch
die
passivere
Stellung.
Doch
seine
Gegnerin,
die
WIM
Perez-Lücke,
war
ebenso
wie
David
"völlig
durch".
Durch
war
dann
auch
ein
Bauer
der
Kölnerin,
was
David
den
Läufer
kostete.
Im
anschließenden
Finale
von
Turm
+
a,b-Bauer
gegen
Turm
und
Läufer
fand
die
aufgewühlte
Dame
das
entscheidende
Remis-Opfer
Lxb5
mit
folgendem
Turmtausch
und
einem
a-Bauern,
der
nicht
hätte
durch
gehen
können.
Doch
irgendwie
schien
unser
Magier
sie
verzaubert
zu
haben.
David
rechnete
kurz
in
die
Stelung
hinein
und
nahm
mit
gelichgültiger
Miene
auf
b5
zurück.
Frau
Perez-Lücke,
mit
weniger
als
einer
Minute
in
der
finalen
Zeitnot
auf
der
Uhr,
zog
zur
Überraschung
aller
nach
Lxb5,
Txb5
statt
Txb5
lieber
Ta1,
wonach
der
a-Bauer
problemlos
durchmaschierte,
da
sie
ihren
König
nicht
mehr
heranführen
konnte.
Nach
fast
6
Stunden
Spielzeit
reichte
sie
wortlos
die
Hand
und
wir
fuhren
mit
einem
blauen
Auge
und
einem
hart
erkämpften
Punkt
heim.
Jahr
für
Jahr
avancierte
die
Blitzmeisterschaft
für
4er-Mannschaften
zum
Abend
des
David
"Magic"
Maciag.
Auch
am
gestrigen
Montag
hätte
es
so
werden
können.
Mit
einem
glänzenden
Start
und
6
Punkten
aus
7
Partien
am
Spitzenbrett
brachte
David
eine
eher
durchschnittlich
besetzte
Baumberger
Mannschaft
in
Qualifikationsnähe.
Bekannte
Skalps
an
Davids
Gürtel
saßen
zuvor
z.B.
auf
den
Häuptern
des
als
"Dr.
Zock"
bekannten
Hitdorfer
FM
Scheffner
(DWZ
2201)
und
des
Langenfelder
Spitzenbretts
M.Reuter
(2091).
Als
zur
Hälfte
des
Turniers
Rainer
Becker
die
Baumberger
Mannschaft
verstärkte,
lag
man
zu
seiner
Überraschung
voll
auf
Kurs.
Erst
eine
Niederlage
-
gegen
die
bärenstarke
Truppe
von
Bayer
I
-
und
ein
überflüssiges
2:2
in
der
Auftaktrunde
gegen
SVG
II
standen
auf
der
Minusseite.
Neben
Becker
fehlten
auch
Thomas
Fiebig
und
Jörg
Siepelmeyer,
auch
Cyrill
Schipp
stand
nicht
zur
Verfügung.
Doch
Manfred
Schneider,
Wadim
Rosenstein
und
Nikolai
Schmald
hielten
neben
Magic
M.
die
Fahnen
hoch.
Es
folgte
ein
2,5:1,5
Sieg
gegen
den
hohen
Favoriten
aus
Langenfeld,
die
einzigen
Minuszähler
des
späteren
Turniersiegers.
Auch
in
der
Folge
ließ
man
nichts
mehr
anbrennen,
Nikolai
pausierte
nun
und
es
hagelte
4:0-Siege.
Vor
der
Schlussrunde
lag
man
hinter
Langenfeld
auf
Rang
2
und
hatte
einen
Mannschaftspunkt
Vorsprung
auf
Bayer
I.
Doch
wie
so
oft
wurde
ein
vermeintlich
nicht
ganz
so
starker
Verein
der
Stolperstein.
Unsere
Freunde
von
der
SVG
haben
eigentlich
keine
echten
Blitzer
in
ihren
Reihen.
Doch
David
hatte
sein
Pulver
verschossen.
Nach
einem
schnellen
Sieg
Rainers
und
einer
Niederlage
Mannis
versiebte
David
eine
Partie
mit
Mehrturm
nach
und
nach.
Wadim
rettete
letztlich
mit
hervorragender
Endspieltechnik
noch
das
2:2.
Im
nun
folgenden
Stichkampf
blieb
der
Magic
Moment
erneut
aus,
gegen
den
DWZ-Riesen
Dr.
Negele
war
David
erneut
chancenlos.
Rainer
pfuschte
eine
völlig
missglückte
Eröffnung
mit
Minusklotz
und
2
Minusbauern
noch
ins
Remis,
doch
auch
Manni
ließ
eine
ordentliche
Stellung
ungenutzt.
Nur
Wadim
konnte
seinen
starken
Abend
krönen:
sein
abschließender
Sieg
bedeutete
zwar
fabelhafte
10
Punkte
aus
11
Partien
für
ihn,
für
die
Mannschaft
aber
blieb
es
bei
einer
knappen
1,5:2,5
Niederlage.
Dennoch
gab
es
wenig
lange
Mienen
auf
der
Baumberger
Seite,
denn
man
hatte
sich
weit
über
Wert
verkauft
und
auf
SVM-Ebene
ist
man
ohnehin
dabei
-
als
Ausrichter!
;-)
Beim
heutigen
Mannschaftskampf
gegen
Rheindorf
ließ
unsere
Zweite
nichts
anbrennen.
Am
Ende
stand
ein
klares
5:3
zu
Buche.
Die
unerfahrenen
Jugendspieler
Sebastian
Sturr
(erster
Einsatz!)
und
Robin
Schmitz
spielten
leider
ein
wenig
zu
zügig
für
eine
Turnierpartie
und
verschenkten
somit
einen
noch
höheren
Sieg.
Souveräne
Siege
fuhren
Kurt
Haak,
Nikolai
Schmald
und
Lukas
Rohm
ein,
der
Mannschaftsführer
Gerd
Roßburger
gewann
kampflos.
Hilfried
Berndt
und
Michael
Frank
steuerten
Remise
bei.
Das
Ergebnis
von
2,0-6,0
gegen
den
Aufstiegsfavoriten
Lasker
Köln
I
war
erwartet,
der
Verlauf
des
Kampfes
aber
eine
kleine
Überraschung.
Der
Saisonstart
in
die
Verbandsliga
hielt,
was
man
aus
den
Reihen
der
Ersten
Mannschaft
versprochen
hatte!
Es
waren
schon
über
fünf
Stunden
gespielt
und
immer
noch
gab
es
berechtigte
Hoffnungen
auf
ein
4:4
gegen
den
scheinbar
übermachtigen
Gegner.
Beim
Stande
von
2:4
führte
Wadim
Rosenstein
eine
hochkomplizierte
Stellung
mit
sehr
guten
Gewinnchancen,
während
Jörg
Siepelmeyer
seit
Stunden
ein
Springerendspiel
mit
minimalem
Vorteil
knetete.
Voraus
gegangen
war
eine
frühe
Führung
durch
Manni
Schneider.
Nach
schon
knapp
zwei
Stunden
und
streng
vorgetragener
Partie
fuhr
der
Jugendwart
den
ersten
Baumberger
Sieg
in
der
Verbandsliga
seit
fast
10
Jahren
ein.
Nach
etwas
über
drei
Stunden
sorgte
der
Mannschaftsführer
Rainer
Becker
auch
gleich
für
die
erste
Niederlage.
So
stand
es
bis
kurz
vor
die
erste
Zeitkontrolle
noch
1:1,
ehe
Thomas
Fiebig
bewies,
dass
er
auch
in
der
Verbandsliga
dort
weiter
machen
will,
wo
er
in
der
Bezirksklasse
aufhörte
-
bei
100%.
Sein
Opfer
gestern
allerdings
trug
immerhin
einen
FM-Titel,
was
Thomas
gleichwohl
kalt
ließ.
Leider
verloren
auch
David
Maciag
und
Cyrill
Schipp
nun
ihre
Partien,
die
lange
schon
sehr
schlecht
aussahen
und
alles
deutete
auf
die
erwartete
Niederlage
hin.
Doch
in
Zeitnot
seines
Gegners
fand
Wadim
an
Brett
8
nun
eine
wundersame
Rettung,
bei
tüchtiger
Hilfestellung
seines
Gegenübers.
Alles
war
wieder
offen.
Dietmar
Grottendieck
verlor
leider
daraufhin
in
seinem
remislichen
Endspiel
mit
schlechterem
Läufer
die
Übersicht
und
auch
den
Punkt,
womit
es
zum
eingangs
erwähnten
Zwischenstand
kam.
Nun
wurde
es
dramatisch.
Jörg
erwies
sich
als
echter
Mannschaftsspieler
und
vezichtete
aufs
sichere
Remis.
Im
Endspiel
Springer
+
4
verbundene
Bauern
gegen
Springer
+
3
und
1
Bauer
riskierte
er
alles
und
zeitweise
sah
es
auch
durchaus
vielversprechend
aus.
Wadims
Gegner
erreichte
die
finale
Zeitkontrolle
in
hochkomplizierter
Stellung.
Doch
nach
knapp
fünfeinhalb
Stunden
Spielzeit
erlag
der
Baumberger
Youngster
dem
Gegenspiel
seines
tapfer
kämpfenden
Gegners,
der
nach
seinem
Lapsus
in
der
ersten
Zeitnotphase
wieder
voll
auf
dem
Damm
schien.
Kein
Grund
allerdings
für
Jörg
und
seinen
Gegner,
den
Kampf
nicht
noch
bis
zum
letzten
Tropfen
Blut
auszukosten.
In
der
Blitzphase
vor
der
finalen
Zeitnot
griff
Jörg
leider
noch
fehl
und
verlor
seine
Partie
sogar
noch,
letztlich
auf
Zeit.
Was
bleibt
ist
das
Kompliment
des
Gegners,
der
uns
nicht
als
Abstiegskandidaten
erachtet.
Doch
Punkte
gibt
es
dafür
nicht.
Die
holt
man
am
besten
schon
im
nächsten
Kampf
gegen
den
Erzrivalen
aus
Langenfeld!
Aber klar doch, heute Abend ist die erste Runde Vereinspokal - zugegeben, mit einigen Knallerpaarungen. Doch geht der Blick im SCB ganz klar Richtung Sonntag:
Saisonstart in der Verbandsliga - und wir sind (ENDLICH) dabei!!
Der
normale
Spielbetrieb
muss
ohnehin
ruhen,
da
das
Bürgerhaus
durch
den
Wahlbetrieb
belegt
ist.
Alles,
was
Beine
hat
und
das
Herz
am
rechten
(Baumberger)
Fleck,
ist
eingeladen,
im
Hotel
Lehmann
(Frühstücksraum)
auf
der
Thomasstraße
ab
11:00
Uhr
die
Auftaktpartie
zwischen
unserer
Ersten
und
dem
Klassenprimus
Lasker
Köln
I
zu
begutachten.
Wird
es
die
erwartet
deutliche
Klatsche,
oder
können
wir
uns
gleich
ein
Namen
machen
als
bissiger
Underdog?
Wird
Thomas
seine
100%-Serie
fortsetzen?
Wie
schlägt
der
Jörg
ein?
Wie
verkaufen
sich
unsere
Youngster
Manni,
Cyrill
und
Wadim
auf
der
Ebene?
Zu
welcher
Steigerung
sind
die
arrivierten
Kräfte
Dietmar,
David
und
Rainer
fähig?
Antworten
gibt
es
am
Wahltag
und
nur
wer
dabei
war,
wird
es
glauben!
;-)
Erstellte man eine Rangliste der Teams aus der SVM-Liga Mitte, geordnet nach dem DWZ-Schnitt der Spieler, fände sich unsere Erste auf dem aussichtsreichen letzten Platz wieder:
Eine
knappe, aber gerechte
3:5-Niederlage
gegen den Tabellenführer
Schlebusch II ist
das letzte Resultat
für unsere zweite
Mannschaft. Die Mannen
um Gerd Roßburger
schließen damit
eine Saison mit Licht
und Schatten ab.
Die theoretische Aufstiegschance
vor der Schlussrunde
war bereits durch
mangelnde Schützenhilfe
von Schlebusch III
und Hitdorf II zunichte
gemacht, dennoch wollte
man die Saison mit
einem positiven Resultat
beschließen.
Nach einer schnellen
Niederlage von Michael
Frank und einem Remis
von Gerd Roßburger
geriet man allerdings
früh ins Hintertreffen.
Diesen Rückstand
konnte man nicht mehr
wett machen. Während
Bernd Wolf für
den einzigen vollen
Punkt sorgte, gelang
dem Topscorer Kurt
Haak am Spitzenbrett
diesmal nur ein Remis.
Die zwei restlichen
halben Punkte konnten
die beiden Jugendspieler
Lukas Rohm und Robin
Schmitz verbuchen.
Für Schlebusch
bedeutete dieser Sieg
den Aufstieg in die
Bezirksklasse, ein
Ziel, was unsere Zweite
sich für die
nächste Saison
ebenfalls auf die
Fahne schreiben kann.
Unseren
Schachfreunden von der
SVG gelang in der letzten
Saison ein großes
Kunststück - man
stieg sowohl mit der
ersten als auch mit
der zweiten Mannschaft
auf. Und zwar in die
Mittelrheinliga und
die Bezirksklasse. Dass
der Schachclub Baumberg
ein ähnliches Meisterwerk
vollbringen könnte
in diesem Jahr, hatte
nach einigen schlechten
Kämpfen der zweiten
Mannschaft wohl niemand
mehr gedacht. Doch in
der Kreisklasse geht
es heuer ganz verrückt
zu! Gleich sechs Teams
streiten sich um den
Aufstieg, wobei unsere
Zweitvertretung mit
bereits 6 Minuspunkten
zugegebenermaßen
die schlechtesten Karten
hält. Doch mit
einem weiteren grandiosen
Sieg gegen den bis
dato Tabellenersten
BSW Opladen gelang gestern
Abend ein neuerlicher
Achtungserfolg! Die
hier angstellten hypothetischen
Aufstiegsszenarien
bekommen somit weitere
Nahrung.
Dabei begann das mit
Spannung erwartete Aufeinandertreffen
mit dem Klassenprimus
mit einem kleinen Schocker.
Walter Baloch fand sich
nicht beim Treffpunkt
ein und Erinnerungen
an den Kampf gegen Langenfeld
III wurden wach. Damals
ging es auch um viel
und das erste Brett
blieb unerwartet leer,
die Stimmung war schlecht
und man ging unter.
Doch als Walter plötzlich
im Spiellokal auftauchte,
ging ein Ruck durchs
Team. Nach dieser Initialzündung
dauerte es keine zwei
Stunden, ehe man mit
1,5:0,5 in Front lag.
Kurt Haak hatte seinem
fantastischen Saison-Score
einen weiteren halben
Punkt hinzugefügt
und Gerd Roßburger
wurde seiner Verantwortung
als Mannschaftsführer
gerecht. Er besiegte
seinen wenige DWZ-Punkte
stärkeren Gegner
souverän. Knapp
drei Stunden dauerte
es, bis sich die nächsten
Resultate einstellten.
Nikolai war am Spitzenbrett
dem starken Herrn Sowa
nicht gewachsen, doch
Michael Frank sorgte
gleich wieder für
die neuerliche Führung.
An den übrigen
Brettern entspann sich
ein heißer Kampf.
Nach dreieinhalb Stunden
zähem Ringen einigten
sich Günter Gast
und Walter Baloch mit
ihren Gegnern auf Remis,
es stand 3,5:2,5. Der
entscheidende Knock-out
für Opladen blieb
dem toll aufspielenden
Senior Hilfried Berndt
vorbehalten. Durch ein
Remis im abwechslungsreichen
Kampf zwischen Hr. Stuhrmann
und Michael Lehmacher
wurde der Endstand von
5:3 für unsere
Zweite besiegelt. Nun
müssen die Mannen
um Gerd Roßburger
hoffen auf Siege vom
Fidelen Bauern und Schlebusch
3 in der Schlussrunde.
Nach
dem Aufstieg der ersten
Mannschaft aus der Bezirksklasse
in die Verbandsliga
ist die Euphorie groß
im Schachclub. Die Jugendabteilung
wächst fast wöchentlich.
Der neue Jugendwart
Manfred Schneider hat
alle Hände voll
zu tun, ebenso wie seine
stetigen Helfer beim
Taining Thomas Fiebig,
Cyrill Schipp und Hilfried
Berndt.
Der ein oder andere
externe Neuzugang für
die erste Mannschaft
wird auch nicht nur
diskutiert, es gibt
bereits handfeste Überlegungen.
In der zweiten Mannschaft
hat sich immerhin ein
fester Kern gebildet
um den alles überragenden
Spitzenmann Kurt Haak,
der von acht Kämpfen
sieben bestritt und
glatte sechs Punkte
holte. Mannschaftsführer
Gerd Roßburger z.B.
hat ebenso viele Einsätze
mit insgesamt fünf
Punkten bestritten.
Wenn Hilfried Berndt,
Thomas Neuß oder
Bernd Wolf zum Einsatz
kommen, punkten sie
in der Regel auch weit
über der 50%-Marke.
Dazu noch mit Flori
Scheuren ein weiteres
Herzstück der Mannschaft,
ein Spieler der eigentlich
stets zur Verfügung
steht. Dieses Team noch
mit 2-3 starken Spielern
versehen könnte
auch ohne Weiteres in
der Bezirksklasse auftreten,
zumal man dort auch
der eigenen Ersten nicht
mehr in die Quere käme!
Allein nach den Querelen
zu Mitte der Saison,
die ihren Höhepunkt
beim lustlosen Auftritt
gegen Langenfeld III
fanden, schien dieser
Zug bereits abgefahren.
Nach dem schönen
Sieg über Schlebusch
III unlängst und
dem Aufstiegstrubel
um die Erste mehren
sich die Gedanken um
ein ehrgeiziges Ziel
für die letzten
zwei Kämpfe in
der Kreisklasse. Der
Kampf um die beiden
Aufstiegsplätze
ist so eng wie nie zuvor:
|
nach
Runde 9: aktuelle
Tabelle der Kreisklasse
|
||
|
Platz
|
Mannschaft
|
Punkte
|
|
1.
|
BSW Opladen |
14:2
|
|
2.
|
Langenfeld III |
12:4
|
|
3.
|
Schlebusch II |
12:4
|
|
4.
|
Fideler Bauer |
12:4
|
|
5.
|
Schlebusch III (noch 1x spielfrei) |
12:6
|
|
6.
|
SC Baumberg |
10:6
|
Günstig
an dieser Konstellation
ist, dass man in den
letzten beiden Runden
noch gegen BSW und Schlebusch
II ran darf! Normalerweise
würde man zwar
sagen: "Die sind
doch stärker, das
gibt zwei Klatschen
und wir beenden die
Saison im Mittelfeld!"
Aber was wäre,
wenn es anders
liefe? Bei Punktegleichheit
zählt der direkte
Vergleich unter den
jeweils punktgleichen
Teams! Gegen Langenfeld
und Fideler Bauer hat
man hoch verloren; aufgrund
der Ergebnisse gegen
die anderen Teams wäre
es wichtig, wenn die
Fidelen aus der Rechnung
herausfallen als sicherer
Aufsteiger. BSW spielt
in der letzten Runde
noch in Schlebusch III;
diese Schützenhilfe
benötigte man bei
einem gleichzeitigen
Sieg von Fideler Bauer
gegen Langenfeld III.
Punktet Fideler Bauer
durch, ebenso wie wir,
und Schlebusch III schlüge
BSW, käme es zu
folgender Schlusstabelle
(bei weiteren Siegen
der Mitbewerber):
|
hypothetische
Schlusstabelle
der Kreisklasse
|
|||
|
Platz
|
Mannschaft
|
Punkte
|
direkter
Vergleich
|
|
1.
|
Fideler Bauer |
16:4
|
|
|
2.
|
SC Baumberg |
14:6
|
6:2
|
|
3.
|
Schlebusch III |
14:6
|
4:4
|
|
4.
|
BSW Opladen |
14:6
|
4:4
|
|
5.
|
Langenfeld III |
14:6
|
4:4
|
|
6.
|
Schlebusch II |
14:6
|
2:6
|
Es sind auch noch viele andere Konstellationen denkbar, die letztlich positiv für uns enden könnten. Was aber wichtig ist: Bei evtl. Gleichheit im direkten Vergleich zählen die Brettpunkte. Das bedeutet, unsere Zweite müsste nicht nur die letzten beiden Kämpfe gewinnen, sondern dies am Besten noch recht deutlich tun!
Ist
das möglich oder
bloße Träumerei?
Es sei darauf verwiesen,
dass mit Alex Schumacher,
Günter Gast, Nikolai
Schmald und Dieter Klaus
noch vier Spieler aufgestellt
sind, die so gut wie
nie zum Einsatz kamen.
Doch ob es für
diese zeitlich und -
wichtiger noch - von
der Motivation her möglich
und sinnvoll wäre,
ist unklar. Von der
Spielstärke her
würde unsere top-8-Aufstellung
mit Schmald, Haak, Schumacher,
Gast, Klaus, Neuß,
Baloch, Frank jedoch
jede Mannschaft der
Kreisklasse schlagen
können.
Vielleicht ist dies
- zumindest für
den Kampf bei BSW am
31.Mai - mal einen Versuch
wert.
Einer frisch verstärkten
zweiten Mannschaft für
die Saison 2005/06 könnte
damit der Start in der
Bezirksklasse ermöglicht
werden.
Zugegeben - das ist
Zukunftsmusik. Ebenso
wie die Idee, nach dem
Vorbild von Bayer IV
eine neue dritte Mannschaft
zu formieren mit jungen
Nachwuchsspielern. Doch
Visionen haben noch
niemandem geschadet.
Und wer hätte vor
der Saison schon damit
gerechnet, dass Baumberg
I, an drei gesetzt,
18:0 Mannschaftspunkte
einfährt...
Ein
bisschen war es den Akteuren
gestern anzumerken in
der Wiesdorfer Bürgerhalle:
Die Luft war eigentlich
schon raus! Es wurde viel
geflachst, Bierchen getrunken,
einige Bayer-Akteure hatten
ordentliche Verspätung
und telefonierten während
der Partie, wiederum andere
wollten die freundliche
Atmosphäre nicht
trüben und reklamierten
dies nicht. Und dennoch
war allen anzumerken,
dass man nur ungern das
Prestigeduell verlieren
wollte.
Beide Teams konnten nicht
in Bestbesetzung antreten.
Während auf Baumberger
Seite der bislang unbesiegbare
Klaus Heinzer fehlte,
trat Bayer II ohne Dr.
Negele und Herrn Dabringhaus
an. Hinten fehlte dazu
Herr Henseler. Man entschied
sich jedoch dafür,
den Punkt gegen unseren
Topmann kampflos zu liefern
und Brett 1 freizulassen.
So kam der im Turniersaal
anwesende Uli Liebsch
gar nicht zum Einsatz.
Eine komische taktische
Maßnahme. Thomas
Fiebig war es recht. Er
wartete eine Stunde und
ging dann feiern; er hatte
morgens seine letzte Abiklausur
geschrieben.
Der Kampf
begann schleppend, ein
relativ frühes Remis
von Cyrill Schipp war
das erste Ereignis nach
dem kampflosen Punkt.
Nach gut drei Stunden
wendete sich das Blatt
jedoch. Andre Herhahn
hatte ungewöhnlich
gut eröffnet und
Vorteil um Vorteil angehäuft.
Dann jedoch verlor er
den Faden, Dejan Vratonjic
bekam Gegenspiel und schlussendlich
unterliefen dem Baumberger
zwei dicke Schnitzer.
Kurt Haak, als Ersatzmann
zum Einsatz gekommen,
stand hingegen beständig
unter Druck. Im Endspiel
kostete dies einen wichtigen
Bauern und letztlich war
die Stellung unhaltbar.
Dies bedeutete eine zwischenzeitliche
3:2-Führung für
die Bayeraner, da auch
unser zweitbester Punktesammler
Dietmar Grottendieck keine
Gewinnfortsetzung aus
überlegener Stellung
fand und ins Remis einlenken
musste.
Die drei verbliebenen
Partien waren alles andere
als klar. Lediglich David
Maciag hatte wohl etwas
Vorteil, wobei sein Gegenüber
gute Pfuschchancen besaß.
Doch wie immer, wenn die
Zeit eng wird, spielt
David sein bestes Schach
und glich in beiderseitiger
Zeitnot aus zum 3:3. Manni
Schneider, ebenfalls abigestresst,
lutschte bereits seit
über einer Stunde
ein Endspiel mit 2 Läufern
gegen Läufer und
Springer bei beiderseitigen
sechs Bauern aus. Währenddessen
hatte sich die unorthodoxe
und unklare Stellung zwischen
Birnkott und Becker auch
etwas gelichtet. Der Baumberger
hatte bei ungleichen Läufern
das oftmals entscheidende
Angriffspotential und
versuchte durch geduldiges
Lavieren unter Vermeidung
jeden Risikos Herrn Birnkott
mürbe zu machen.
Der Mannschaftskampf war
also anscheinend nicht
mehr zu verlieren. Doch
wer würde noch einen
vollen Punkt landen können?
Mannis' Gegner konnte
zuerst dem Druck nicht
Stand halten. Mit brillianter
Technik beendete Manni
seine Durststrecke nach
zuletzt dreier Niederlagen
in Turnierpartien. Abi
vorbei - Formkrise vorbei!
Kurz vor ein Uhr in der
Nacht konnte dann auch
Rainer Becker in einem
Endspiel mit ungleichfarbigen
Läufern bei einem
Mehrbauern und Raumvorteil
den ganzen Punkt einfahren
zum Endstand von 5:3.
Der SC Baumberg I beendet
somit die Saison in der
Bezirksklasse mit dem
perfekten Score von 18:0
Mannschaftspunkten. 53,5
gewonnenen Brettpunkten
stehen nur 18,5 "Abgeber"
gegenüber.
Nach
zuletzt enttäuschenden
Vorstellungen, konnte
die zweite Mannschaft
gestern mit einem souveränen
5:3-Sieg
über den Tabellenzweiten
SF Schlebusch III überzeugen.
Trotz zweier unnötiger
Niederlagen der Youngster
Lukas und Robin an den
hinteren Brettern ließ
man sich nicht aus der
Ruhe bringen. Früh
schon schafften Kurt Haak
und Gerd Roßburger die
Grundlage für den
Sieg. Als auch noch Michael
Frank und Hilfried Berndt
voll punkteten, stand
es rasch 4:1. Thomas Neuß
war es vorbehalten, mit
einem Remis den Sieg sicher
zu stellen, ehe kurz darauf
auch Dieter Klaus' Gegner
die Punkteteilung vorschlug.
Der
neunte Spieltag hat es in sich
für die Baumberger Teams
in Bezirks- und Kreisklasse.
Während es für die
Erste am Montag bei Bayer II
um nichts mehr geht als um die
Ehre und die Wahrung der weißen
Weste, steht die Zweite noch
mitten in der Saison. Diese
dauert in der Kreisklasse nämlich
exakt zwei Spieltage länger
als eine Liga höher. Die
Mannen um Mannschaftsführer
Gerd Roßburger empfangen am
Sonntag die Schachfreunde aus
Schlebusch, dritte Mannschaft.
Schlebusch II und III belegen
derzeit die Plätze an der
Sonne in der Kreisklasse. Will
Baumberg die noch minimal vorhandene
Aufstiegschance wahren, muss
ein Sieg her. Auch ohne dieses
Ziel muss man sich nach zuletzt
enttäuschenden Auftritten
wieder etwas strecken. Man kann
gespannt sein, mit welcher Aufstellung
Gerd am Sonntag den Gästen
aus Schlebusch das Fürchten
lehren will. Der Kampf wurde
übrigens um eine Woche
vorverlegt, da der reguläre
Termin der 1.Mai gewesen wäre.
Ein Tag der Arbeit wird aber
der kommende Montag für
Baumberg I werden. Mit Bayer
II wartet eins der nominell
stärksten Teams der Liga.
Auf ihrer Website
kündigen die Schachfreunde
an, mit aller Macht unsere weiße
Weste zu beschmutzen. Man kann
gespannt sein, ob ihnen das
gelingen wird. Unser Mr. 100%
an Brett 1 freut sich jedenfalls
auf den ersten Gegenüber
aus seinen DWZ-Regionen. Ob
man aber, wie auf der Bayer-Seite
versprochen, auch den Kampf
Bayer III - Monheim II in der
Wiesdorfer Bürgerhalle
bewundern können wird,
ist stark zu bezweifeln.
Wie
vermutet hatte auch am heutigen
Sonntag der letzte Prüfstein
unserer ersten Mannschaft massive
Austellungssorgen. Bayer III
wollte zwar noch ein kleines
Wunder vollbringen und Schützenhilfe
für ihre Zweite leisten.
Doch die angetretenen fünf
Spieler konnten den Baumberger
Aufstieg zu keinem Zeitpunkt
gefährden.
Ohne Ersatzleute war Bayer angetreten
und hatte sich statt dessen
entschieden, den Baumberger
Topscorern Fiebig, Becker und
Grottendieck an der Brettern
1,3 und 4 keinen Gegner gegenüber
zu setzen.
Doch nach etwas über drei
Stunden war der Aufstieg trotzdem
gesichert. Dr. Strocka hatte
an Brett 8 dem unwiderstehlich
angreifenden Andre Herhahn nichts
mehr entgegen zu setzen. Als
dann David Maciag aus komplizierter
Partie mit einer Mehrqualität
heraus kam, war das Endspiel
nur noch eine Frage der Technik.
David vollendete zum vielumjubelten
5:0. Der ein oder andere Liter
Sekt war bereits geflossen,
als auch Cyrill Schipp und Klaus
Heinzer vollstreckten. Mannis
unglückliche Niederlage
in Zeitnot zum 7:1
war da nur noch Makulatur.
Als Fazit bleibt fest zu halten,
dass auch ohne drei kampflose
Bretter das leverkusener Wunder
vom Bürgerhaus heute kaum
stattgefunden hätte.
Es ist vollbracht: nach unzähligen
zweiten Plätzen gelingt
uns, dank enormer Verstärkung
durch Thomas Fiebig und Cyrill
Schipp, endlich der Aufstieg
in die Verbandsliga!
Die
Tabelle
der Bezirksklasse spiegelt
die herausragende Saison des Baumberger
Aushängeschilds wider. 14:0
Punkte sind auf dem Konto gutgeschrieben
und somit hat man die Möglichkeit,
mit einem Sieg über den Tabellenvierten
Bayer Leverkusen III bereits einen
Spieltag vor Schluss den Aufstieg
in die Verbandsliga unter Dach
und Fach zu bringen.
Doch Bayer III ist keineswegs
Kanonenfutter! Zwar schenkte der
Club vor zwei Spieltagen kampflos
ab gegen den Hauptkonkurrenten
im Aufstieg, den Schachfreunden
aus Langenfeld. Doch etliche
Hinweise seitens des Werksclubs
deuten darauf hin, dass die Dritte
am Sonntag das Zünglein an
der Waage spielen und mit einer
Überraschung entweder der
eigenen zweiten Mannschaft oder
den Langenfeldern zum Aufstieg
verhelfen soll.
Tritt Bayer
in Bestbesetzung an, so wäre
ein Punkteklau im Bürgerhaus
keineswegs ein frommer Wunsch!
Der DWZ-Schnitt der ersten Acht
liegt nur knapp unter dem Schnitt
unserer Mannschaft.
Doch wieviel man sich in Baumberg
aus solchen Zahlenspielereien
macht, bewies der letzte Kampf
in Monheim. Ohne Respekt vor Zahlen
putzte man den großen Nachbarn
von der Platte. Die bisherige
Saisonleistung rechtfertigt die
Entscheidung von Mannschaftsführer
Rainer Becker, für Sonntag
bereits geeignete
Feiermittel im Kühlschrank
zu deponieren: Alle acht Stammspieler
gaben in der gesamten Saison zusammengerechnet
nur 5x eine Partie verloren, Fiebig,
Becker, Grottendieck und Heinzer
sind noch zur Gänze ungeschlagen.
Und so geht der Blick der Baumberger
klar in Richtung Aufstieg. 11
Jahre ist es her, dass der sympathische
Verein eine Mannschaft in der
Verbandsliga melden durfte. Mit
einem Kader von zehn Spielern
war man damals denkbar knapp abgestiegen.
Fünf Mal 4:4 und drei Niederlagen
mit 3,5:4,5 verhinderten damals
den Klassenerhalt. Vier Spieler
des Kaders sind heute noch dabei:
Andre Herhahn (1 Punkt aus 8 Einsätzen)
und Klaus Heinzer (0,5/7) hatten
damals keine gute Saison, während
Rainer Becker an Brett 1 oder
2 (7,5/9) seine beste Spielzeit
hatte. Dietmar Grottendieck spielte
damals wie heute solide und blieb
knapp unter 50%. Einen Einsatz
als Ersatzmann hatte damals auch
der 18jährige Thomas Neuß.
Damals wie heute bewies er seine
Jokerqualitäten und siegte.
Die heutige erste Mannschaft ist
wesentlich jünger als die
damalige. Ralph Große, Detlef
Kürten, Alexander Schepkauski,
Dietmar Pillhock und die Moritz-Brüder
Norbert und Christoph waren erfahrenere
Kempen. Doch die Jugend des aktuellen
Kaders hat sicher seine Vorteile.
Man ist heiß darauf, sich
in der Liga zu etablieren und
auch gegen stärkere Gegner
zu bestehen! Nichts desto trotz
wird man den Kader etwas aufstocken
müssen, um eine realistische
Chance zu haben, nicht als Fahrstuhlmannschaft
zu enden.
Träumen ist gut und bringt
Motivation. Doch verteilen wir
das Fell des Bären nicht,
bevor er erlegt wurde. Und zu
erlegen ist am Sonntag erst einmal
Bayer III !
Der
Traum vom heißersehnten Aufstieg
in die Verbandsliga nimmt immer
mehr Formen an. Der siebte Spieltag
der Bezirksklasse
brachte für Baumbergs Erste
den siebten Sieg. Mit 14:0 Punkten
führt man nun vor Langenfeld
II, die 12:2 Zähler aufweisen.
Da man Langenfeld im direkten Vergleich
bereits mit 5:3 bezwang, reicht
in den ausstehenden zwei Runden
ein einziger Sieg zum Aufstieg.
Opfer der jungen Wilden war heute
der Klassenprimus Monheim II, eine
Mannschaft mit reichlich DWZ-Riesen.
Zwar kamen nicht alle "Schwergewichte"
bei Monheim zum Einsatz, aber auf
dem Papier blieben die Spieler aus
der Nachbarstadt doch leichter Favorit.
Allein, es sollte ihnen nichts nützen,
mit 5:3
wurde der Verbandsliga-Absteiger
der letzten Saison in die Knie gezwungen.
Dabei begann es nicht gerade nach
Wunsch. Manfred Schneider, der sonst
eine Bank ist, verlor auch im zweiten
wichtigen Kampf des Jahres. Unter
anderem durch Abiturvorbereitung
und die zusätzliche Belastung
der übernommenen Jugendarbeit
scheint er zur Zeit etwas außer
Form. In nicht mal eineinhalb Stunden
unterlag er Schachfreund Panse sang-
und klanglos. An den übrigen
Brettern entwickelten sich umkämpfte
Partien. Während die zwei Toppaarungen
leichte Vorteile für die Baumberger
aufwiesen, waren die Stellungen
von David Maciag und Cyrill Schipp
noch sehr unklar. Thomas Neuß,
der zum zweiten Mal als Ersatzmann
zum Einsatz kam, konnte in einem
eher positionell gehaltenen nordischen
Mittelgambit eine Qualität
gewinnen. Klaus Heinzers Stellung
hingegen wurde immer fragwürdiger.
Nach knapp über zwei Stunden
konnte das zweite Monheimer Brett
durch Vereinfachungen den Druck
abschütteln und man landete
in einem eher blutarmen Turmendspiel.
Rainer Becker bot daraufhin Remis
an, was sofort akzeptiert wurde.
An Brett 1 hingegen neigte sich
die Waage immer mehr auf die Seite
von Thomas Fiebig. Thomas las seinem
Gegner eindrucksvoll eine französische
Messe und sammelte in seinem Lieblingsabspiel
der Mc Cutcheon-Variante Vorteil
um Vorteil. Als für Herrn Deppe
noch die Zeitnot hinzukam, brach
alles auseinander. Nach etwas über
3 Stunden konnte Thomas dann endlich
zum 1,5:1,5 ausgleichen. Er hielt
damit seinen sagenhaften Score von
100% am Spitzenbrett.
Der Kampf nahm nun die entscheidende
Wende. Zwar stand Klaus Heinzer
völlig auf Verlust mit 5 Minuten
für 15 Züge, einer Minusqualität
und Mattangriff des Gegners. Doch
Dietmar Grottendieck und Thomas
Neuß nannten gewinnträchtige
Stellungen ihr eigen. Auch bei David
hatte sich der Pulverdampf langsam
verzogen und ein für den Baumberger
leicht vorteilhaftes Endspiel entwickelt.
Dies veranlasste Cyrill Schipp,
seine ordentliche Stellung auch
ins Remis abzuwickeln.
Dem Ersatzmann Thomas war es vorbehalten,
nach 3h 40min die erste Baumberger
Führung einzuläuten. Lange
hatte sich sein Gegner in verlorener
Stellung gequält, doch Neuser
blieb souverän, leistete sich
keine Konzentrationslücke.
Kurz darauf vollstreckte Dietmar
zum 4:2, indem er seine Mehrqualität
siegreich in einem Mattangriff aufs
Felde führte.
An Brett 5 tat sich derweil wunderliches.
Irgendwie hatte Klaus überlebt.
Albert Anhalt, sein Monheimer Gegenüber,
ließ ein ums andere Mal auf
der Hand liegende Gewinnzüge
aus und plötzlich bekam Klaus