14.12.2008 - Unglückliche und überflüssige Niederlage für Erste

Superstark besetzt, früh geführt, alle Trümpfe in der Hand gehalten und dann doch verloren. So muss das Fazit der 3,5:4,5 Niederlage bei der SG Porz lauten.
Erstmalig mit Vater und Sohn Müller angerückt standen die Zeichen eigentlich früh auf Sieg, obwohl man an jedem einzelnen Brett dem Gegner nach DWZ klar unterlegen war. Nick mit einem hübschen Kurzsieg an Brett 8 gegen einen 300Punkte stärkeren Gegner, David mit frühem Remis und Wadim sowie Jörg mit materiellem Vorteil. Letztere fuhren auch volle Punkte ein, leider war es das. Überflüssige Niederlagen durch Manni und Rainer, die ihre Stellung falsch bewerteten und ein chancenloser Werner an Brett 1 gegen einen DWZ-Riesen sorgten für den 3,5:3,5 Zwischenstand. Zur tragischen Figur avancierte dann Cyrill, der kurz vor der Zeitkontrolle noch einen ganzen Turm abgab, allerdings nur um immer noch zwei Mehrbauern zu halten. Alle Anwesende schätzten das Endspiel als lockeren Sieg für den Baumberger ein, die Porzer haderten schon wegen ihrer dritten 3,5 Niederlage der Saison.
Doch leider war die Partie durch studienartige Manöver tatsächlich exakt anders herum einzuordnen. Cyrill inverstierte knapp 45min für drei Züge, nur um festzustellen, dass das eigentlich gewonnen geglaubte Endspiel gar nicht zu halten ist. Eine bittere Niederlage, aber im nächsten Jahr wird Müller-verstärkt voll angegriffen! Noch simmer dabei.

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30.11.2008 - Tabellenführer zu stark für unsere Erste

"Das hätte ich zwischenzeitlich deutlich knapper erwartet", äußerte sich nach dem Kampf ein zufriedener Kölner Mannschaftsführer. Kaufen allerdings kann sich unsere Erste Mannschaft davon nichts und mit 1,5:6,5 gegen den Tabellenführer SV Grünfeld aus Köln setzte es letzten Endes auch die erwartete Klatsche.
Wieder einmal nur zu siebt angetreten lagen wir nach einer Stunde schnell 1:0 zurück, bald darauf musste Dietmar anerkennen, dass auch an Brett 7 gegen einen solch ausgeglichen besetzten Gegner nicht viel zu bestellen ist. Doch an den anderen 6 Brettern konnten die Baumberger Außenseiter erst einmal ordentlich dagegen halten. Wadim, der mit seinen obligatorischen 50min Verspätung aufwartete, stand schon wieder nach wenigen Zügen deutlich besser, Cyrill war sehr aussichtsreich aus der Eröffnung gekommen und Rainer hatte an Brett 3 aus der Eröffnung heraus geschickt in ein besseres Endspiel übergeleitet. Doch der gebildete Freibauer reichte letztlich nicht für einen vollen Punkt aus, auch wenn das Gefühl zurückblieb, zwischendurch die stärkste Fortsetzung verpasst zu haben. Sein Remis brachte den Zwischenstand von 0,5:2,5. Nun dauerte es bis kurz vor die erste Zeitkontrolle, bis sich wieder etwas auf der Ergebnistafel tat. Nikolai übersah bei seinem ersten Einsatz der Saison eine kleine Kombination des Gegners und musste die Waffen strecken. Wadim konnte zwar noch einmal auf 1,5;3,5 verkürzen, doch als auch Cyrill einem Konter des Gegners unterlag, war der Kampf gelaufen. David und Manni kämpften noch über die 4-Stunden-Marke hinaus, brachten sich aber durch kleinere Ungenauigkeiten um ein besseres Resultat.
Im Dezember gilt es dann, bei der SG Porz nötige Punkte im Kampf gegen den Abstieg einzufahren, was in Anbetracht der zu erwartenden Gegner auch ein deutlich realistischeres Unterfangen werden sollte.

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21.11.2008 - Zweite Mannschaft weiterhin "on fire" - klarer Sieg in Schlebusch

Schlebusch III ist eine Mannschaft, die man nicht unterschätzen sollte! Vor allem, wenn man aufgrund einer kurzfristigen krankheitsbedingten Absage nur mit 7 Mann Richtung Leverkusen reisen kann. Doch Mannschaftsführer Klaus Heinzer hatte seine Mannen glänzend eingestellt. Ein schneller Sieg durch Wolfgang Beynio sorgte nach einer Stunde bereits für den Ausgleich, kurz später konnte auch Michael Frank einen vollen Punkt einfahren. Federn ließ dieses Mal der ansonsten souveräne Hilfried Berndt, doch Walter Baloch sorgte mit einer super Partie gleich wieder für die erneute Führung.
Wieder einmal weit gereist war unser Schachfreund Michael Lehmacher. Und wieder einmal zeigte er, dass er an Brett 2 bestens aufgehoben ist, da man ihn nur schwer schlagen kann! Sein Remis brachte in Verbindung mit Flori Scheurens Sieg bereits den vorentscheidenden 4,5:2,5 Zwischenstand. Der Schlebuscher Karl-Heinz Balduan schien dann mit einem Remis gegen unser verbandsliga-erfahrenes Spitzenbrett nicht zufrieden zu sein und Klaus Heinzer zeigte, was er in vielen Ligakämpfen gelernt hatte. Konzentration bis zur letzten Minute! Knapp vor der 5-Stunden-Grenze rang er Karl-Heinz noch nieder und besorgte so den Endstand von 5,5:2,5.

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26.10.2008 - "Ohne Fünf" ist ein Grand selten möglich! Erste chancenlos

Auf fünf Spieler musste unser Aushängeschild heute verzichten, dazu hagelte es haufenweise Absagen von Spielern der Zweiten. Mit nur 6 Mann trat die Erste Mannschaft somit das schwere Auswärtsspiel bei Lasker Köln II an. Eine 2,5:5,5 Niederlage war die logische Konsequenz.
Nachdem Dietmar die Eröffnung gründlich misslang und auch Günter Gast, der dankenswerterweise als Ersatzmann kurzfristig eingesprungen war, sehr verdächtig stand, waren die anderen vier Baumberger gleich unter Gewinndruck. Durch die kampflosen Niederlagen an Brett 1 und Brett 4 stand es schnell 0:2, ehe es Manni als erstem gelang, in einer nett vorgetragenen Angriffspartie zu verkürzen. Nach knapp vier Stunden wendete sich auch bei Rainer das Blatt, er konnte seinem Gegner im Endspiel vor schwerwiegende Probleme stellen. Wadim stand bereits gewinnverdächtig im Turmendspiel und Dietmar sowie Günter hatten sich richtig zurückgebissen in ihre Partien. Lediglich bei David schien es sehr unklar, wer besser aus der Zeitnotphase kam. Dann jedoch zwei schnelle Zusammenbrüche bei Dietmar und Günter und es stand 1:4. Als David dann einen Damenfang übersah, war der Kampf leider doch gelaufen. Wadim griff noch fehl und musste sich mit Remis begnügen, immer hat er mit 2,5/3 bislang eine stolze Quote! Nach knapp 4,5 Stunden fuhr dann Rainer seinen vollen Punkt ein, was aber lediglich Ergebniskosmetik war.
Der Kampf zeigte aber erneut, dass wir in der Verbandsliga sicher mithalten können. Nur sollte man auch eine halbwegs vollständige Mannschaft ans Brett bekommen. Mal sehen, zu welchen Überraschungen wir demnächst noch in der Lage sind...

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19.10.2008 - Zweite Bayer-Kreuzigung in Folge

Die Frage um die Vormachtstellung am Rhein ist in diesem Jahr (ausgenommen der Ersten Monheimer Zureisendentruppe) eindrucksvoll beantwortet! Nach dem überraschenden Sieg unserer Ersten gegen Bayer I, ging auch das Kreisklasse-Duell zugunsten Baumbergs. Unsere Zweite siegte heute erwartet, aber in der Höhe nicht unbedingt vorhersehbar mit 5,5:2,5.
Bayer musste wie erwartet auf Brett 1 verzichten, Dr. Negele spielt bekanntermaßen ungern sonntags. Zwei relativ souveräne Siege von Bernd Wolf und Michael Frank über den Bayer Nachwuchs eröffneten den Reigen. Andre Herhahn musste sich dann geschlagen geben gegen das stark aufspielende Nachwuchstalent Sebastian Lessing. Die Story des Spieltags fand aber wahrscheinlich am Brett 4 statt. Dort hatte Mannschaftsführer Klaus Heinzer den aus Moskau zurückgekehrten Christian Brieskorn eingesetzt. Christian hatte 4 Jahre lang keine Schachpartie gespielt und trat verständlicherweise recht nervös an. Schnell verbrauchte er viel Zeit, stand aber immer noch ordentlich, ehe er dann mit knapper Zeit einen Qualitätsverlust übersah. Doch er riss sich zusammen und seine kämpferische Leistung wurde belohnt! Auch sein Gegenüber, der in Christians Zeitnot seine eigene Mitschreibepflicht trotz wiederholter Aufforderung recht frei interpretierte, griff fehl. Christian gewann die Qualle zurück und konnte in ein Turmendspiel mit 2 Mehrbauern abwickeln, das er so routiniert zum Sieg führte, als hätte er nie pausiert.
Klaus Heinzer knetete an Brett 1 verbissen ein Endspiel, aus dem aber wohl letztlich nichts herauszuholen war. Sein Remis legte den Matchball in die Hände von Hilfried Berndt, der mit einer hübschen Kombination seinen Gegenüber erlegte. Michael Lehmacher musste letztlich an Zwei seiner mangelnden Turnierpraxis Tribut zollen und verlor trotz bravouröser Zeitnotschlacht. Den 5,5:2,5 Endstand stellte Wolfgang Beynio her, der in abgeklärter Weise in seinem Endspiel gegen Eva Liebsch Vorteil um Vorteil mehrte und nach knapp 4 Stunden gewann.

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12.10.2008 - "Kanonenfutter" beißt zurück! Sensationeller Sieg über Bayer I

"Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in unserer Vereinsgeschichte jemals gegen Bayer I gewonnen haben!", äußerte nach dem heutigen Verbandsliga-Kampf ein sichtlich erleichterter Dietmar Grottendieck. Seine Niederlage war ebenfalls wie die Null von Manni am Ende egal, denn in einem ständig hin- und herwogenden Kampf siegte unsere Erste letztlich etwas glücklich, aber nicht unverdient mit 4,5:3,5 über den haushohen Favoriten aus Leverkusen.
Nach Remisen von Rainer und Cyrill sorgte David Maciag am Spitzenbrett für die erste Führung. In sauberer Verteidigungsleistung putzte er den Bayer-Bär von der Platte, für den anscheinend Baumberg kein so gutes Pflaster ist. Marco hatte in der Eröffnung einen Figurengewinn für David zugelassen, da er seine Angriffschancen überbewertete. Doch David brachte die Schäfchen humorlos ins Trockene. Ebenso ungefährdet war auch der Sieg, den Wadim Rosenstein einfuhr, bereits sein zweiter voller Punkt. Nun stand der Kampf auf des Messers Schneide. Klaus Heinzer führte an 8 seit Stunden ein deutlich besseres Schwerfiguren-Endspiel, doch so richtig sah er kein Durchkommen. Manni stand bereits äußerst verdächtig und Dietmar sowie Jörg mühten sich in Endspielen mit Minusbauern. Als Klaus letztlich Remis geben musste, hatten wir zwar 3,5 Punkte erreicht, doch so richtig klar war noch nicht, woher der letzte Zähler noch kommen sollte. Zu allem Überfluss stellte Dietmar dann durch Gabel seinen Läufer weg. Doch anscheinend dachte irgendjemand im Patzerhimmel, dass für solche Faux-pas Ausgleich herrschen sollte - der Paukenschlag: Jörgs Gegner stellte ebenfalls einen Läufer ein, nachdem sich Jörg bravourös durch die Zeitnotphase gezockt hatte. Der Rest war Sache der Technik, Jörg ließ sich nicht mehr beirren und sorgte für den ersten Verbandsliga-Sieg der Saison.

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14.09.2008 - Saisonauftakt Verbandsliga: Starke Ersatzbank war nicht genug!

Die Erste Mannschaft startete heute in die neue Verbandsliga-Saison. Eigentlich war nach dem Aufstieg ein schwungvoller Neubeginn geplant, doch eine Woche vor Beginn der Saison die Ernüchterung: Nachwuchs-Talent Nick Müller ist leider nicht dafür zu motivieren, seine Heimatstadt Baumberg und somit unseren kleinen Schachclub in einer Liga zu repräsentieren. Sehr schade. Sein Vater, eingeplant für Brett 1, zieht sich daraufhin und aufgrund einer fragwürdigen DWZ-Auswertung seines Sohnes im Kreis von jeglichen Schachaktivitäten im Kreis zurück.
Zwei Ausfälle, die unser ohnehin arg gebeutelter Club schwerlich verkraften kann. Dennoch war die Stimmung heute im Auftaktkampf gegen Schachuzipus Köln I alles andere als schlecht, denn nun gibt es wirklich nichts zu verlieren in der neuen Saison. Und fast hätte es auch schon zu den ersten Punkten gereicht. Die kampflose Niederlage an Brett 1 konnte Rückkehrer Wadim Rosenstein in einer stark vorgetragenen Partie ausgleichen. Ein beeindruckter Akteur des Gegners ließ sich zur Aussage hinreißen: "Der Typ ist ein Killer, was macht der so weit hinten?"
Nach einem Remis von Manfred Schneider stand es somit 1,5:1,5. Der Kampf war völlig offen, bis Cyrill Schipp in einem verheißungsvollen Endspiel den Faden verlor. Am Brett neben ihm hatte der Mannschaftsführer Rainer Becker eine Figur ins Geschäft gesteckt für einen starken Angriff. Doch er geriet in horrende Zeitnot, fand die spektakuläre Gewinnfortsetzung nicht und musste sich ebenfalls geschlagen geben. Eine mehr als überflüssige Niederlage. Mit einer 1,5:3,5 Hypothek ging es für die verbliebenen drei Bretter in Stunde fünf. Alex Schumacher, der sich bereit erklärte, nach jahrelanger Wettkampfpause in der Notsituation auszuhelfen, spielte eine ganz starke Partie. Nachdem zwar sein Angriff verpuffte, riss er sich zusammen und brillierte im Turmendspiel. Doch sein Sieg verschönerte das Ergebnis nur kurzzeitig. Dietmar Grottendieck stand schon lange auf verlorenem Posten, nachdem er in guter Stellung im Mittelspiel fehlgriff. Nach knapp 5 Stunden musste er sich seinem Gegner beugen und somit das 2,5:4,5 zulassen. David Maciag steuerte schließlich noch ein Remis zum Endstand von 3:5 bei.

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07.05.2008 - Fünf Stammspieler = 4,5 Punkte!

Es war nicht leicht für den Mannschaftsführer der Ersten, zum heutigen Abschlusskampf in Opladen eine Mannschaft aufzustellen. Nikolai und Cyrill mussten arbeiten, David setzte nach vollendetem Aufstieg die Priorität heute auf seine Aufgaben im Studium. Auch Ersatzspieler waren kaum zu bekommen und so gilt ein Dank den kurzfristig verpflichteten Michael Frank und Thomas Neuß.
Wenngleich beide Ersatzleute auf Gewinn standen, hielten sie sich doch an die Gebote der Gastfreundschaft und lieferten volle Punkte ab. Vor allem Michael Frank zeichnete sich als Chancentod aus, aber mit zunehmender Spielpraxis wird er seine Vollstrecker-Qualitäten schon wieder zurück gewinnen.
So blieb es bei beiderseitig frei gelassenem ersten Brett den 5 Stammkräften vorbehalten, für den 4,5:2,5 Sieg zu sorgen.
Während Jörg, Rainer, Manni und Klaus relativ problemlos siegten, ließ Dietmar im Bauernendspiel einen einfachen Sieg aus und musste sich mit Remis begnügen.
Der SC Baumberg I beendet die Saison somit mit 17:1 Punkten.

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5.5.2008 - Chance auf Doppelaufstieg gewahrt - Druck nun bei Fidelen

Am Donnerstag sind wir alle Schlebusch-Fans! Durch ein mühsames, aber letztlich verdientes 4,5:3,5 über Opladen II wahrte sich unsere Zweite ihre Aufstiegschance.
Die Opladener ließen Brett 1 und 2 frei und nach einem Kurzsieg von Nick an Brett 7 stand es schnell 3:0. Dass es nun noch schwer werden würde, war eigentlich schnell abzusehen, denn an den übrigen fünf Brettern waren die SV'ler mindestens gleichwertig besetzt. Der wieder genesene Michael Frank drehte eine schwierige Partie noch ins Remis, auch Michael Lehmacher und
Flori Scheuren waren für ihre Gegner nicht zu bezwingen. Bernd Wolf verlor seine sehr remisliche Partie noch, Hilfried Berndt hatte gegen Susanne van Kempen keine Chance.

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20.04.2008 - Baumberg I zurück in der Verbandsliga!!!

Mit einem unaufgeregtem 6:2 Sieg beseitigte unsere Erste heute auch die letzten Zweifel am Aufstieg.
Damit kehrt man als ungeschlagener Tabellenführer nach einem Jahr Bezirksklasse wieder zurück in die Verbandsliga, denn schon vor dem letzten Kampf gegen SV Opladen ist der Vorsprung nicht mehr einzuholen!
So sehen Sieger aus (Foto ohne Manni Schneider):

Leider waren die Schlebuscher nur viert angetreten. Traurig vor allem für Jörg Siepelmeyer, dessen dritte kampflose Partie das in diesem Jahr bedeutete.
Aber immerhin, vier Baumberger durften, oder mussten, noch ran.

Nach einem 14 Züge-Kurzsieg machte Cyrill Schipp sehr schnell das 5:0. Zunächst stellte er seinem Gegner schon in der Eröffnung vor Probleme, dann kam der rasche Knock-Out mit einer Springeropfer-Kombi.
Danach war alles nur noch Aufstiegsfeier.
Mannschaftsführer Rainer Becker patzte noch und fing sich seine erste Null in der laufenden Saison ein. David Maciag verlor nach langem Kampf gegen den in dieser Saison wohl besten Spieler an Brett 1, Georg Eulering. Schon nach der Eröffnung musste David die Qualität hergeben und verteidigte sich noch bis über die 4-Stunden-Grenze, leider erfolglos.
Nikolai Schmald war der vierte im Bunde, der spielen durfte. Er gewann recht glücklich durch einen Patzer des Gegners eine remisliche Partie.
Letztlich ist das aber nur noch Makulatur. Nun heißt es, mit Volldampf die neue Saison planen!

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15.04.2008 - Zweite mit 4:4 beim Spitzenreiter, leider zu wenig!

Nach verschlafenem Start berappelte sich das Team der Zweiten im Laufe des Kampfes und schnupperte am Sieg. Rohm und Haak verloren. Werner Müller, immer noch mit 100%, und Hilfried Berndt siegten. Ein, zwei Remis waren vielleicht etwas verfrüht und letztlich wurde ein tapfer kämpfender Günter Gast kurz nach Mitternacht für seinen Aufwand nicht belohnt und musste sich mit einem Remis ins 4:4 beim Spitzenreiter und ersten Aufsteiger Schlebusch II fügen..

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16.03.2008 - Erwartete Niederlage für eine Zweite "ohne Sechs"

Sechs der ersten acht Spieler standen Mannschaftsführer Klaus Heinzer heute nicht zur Verfügung, dazu fehlten noch etliche Ersatzleute. Dass es mit dieser "Not-Sieben" gegen die starken Verfolger von Fideler Bauer wahrscheinlich nichts zu bestellen geben würde, war zu vermuten. Und so stand am Ende mit einem vielleicht etwas zu deutlichem 2:6 die erste Niederlage der Saison für Baumbergs Zweite fest. Dennoch behauptet man den Aufstiegsplatz und kann mit einer starken Besetzung in der nächsten Runde in Schlebusch wieder die Weichen in Richtung Aufstieg stellen.
Nach der kampflosen Null an Brett 1 sah es in vielen Partien recht remislich aus. Günter Gast und Bernd Wolf vereinbarten dies auch recht bald. Lediglich Ersatzmann Thomas Neuß hatte es in der Hand, die kampflose Null auszugleichen. Doch im entscheidenden Moment fand er den Knockout-Zug nicht und musste auch Remis anbieten. Somit mussten die Verbliebenen auf Biegen und Brechen auf Sieg spielen. Bei Lukas Rohm ging die aggressive Ausrichtung letztlich leider nach hinten los. Hilfried Berndt konnte auch seinen Mehrbauern nicht behaupten und verlor erst eine Qualität, dann die Partie. Flori Scheuren hingegen stand von Beginn an sehr verdächtig und erlag auch seinem Gegner. Der extra angereiste Michael Lehmacher steuerte schließlich das vierte Remis und damit den zweiten Punkt bei.

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14.03.2008 - Erste verpasst den 1.Matchball, aber nichts passiert!

Nach einem intensiv geführten Mannschaftskampf stand heute Abend am Ende ein leistungsgerechtes 4:4 bei SVG Leverkusen auf dem Spielberichtsbogen. Mit einem Sieg wäre der Aufstieg schon 3 Spieltage vor Schluss perfekt gewesen, doch unser Aushängeschild musste heute den ersten Zähler abgeben.
Zu Beginn sah es gar nicht gut aus - Ersatzmann Andre Herhahn war die mangelnde Spielpraxis anzumerken, er verlor früh eine Figur, und auch David Maciag stand nach eigentlich deutlich vorteilhafter Eröffnung plötzlich äußerst verdächtig. Dennoch ging der Tabellenführer zunächst einmal 1:0 in Führung, Rainer Becker erhöhte sein Punktekonto auf 6,5 Zähler nach 7 Runden. Nach den beiden unvermeidlichen Niederlagen und einem Remis von Klaus Heinzer lag man dann 1,5:2,5 zurück. Doch Jörg Siepelmeyer spielte an Brett 2 erneut eine ganz souveräne Partie und glich aus. Lustiges Gemetzel war an Brett 7 angesagt, wo Nikolai Schmald den mehrmaligen Remisangeboten des bekannt friedfertigen Hr. Granz trotzte und schließlich sogar die 3,5:2,5 Führung besorgte. Man konnte sogar wieder vom Aufstieg träumen, wenngleich die beiden verbliebenen Partien alles andere als rosig aussahen. Dietmar Grottendieck sah sich seit geraumer Zeit einem T+L gegen T+S Endspiel mit Minusbauern ausgesetzt, während Manni Schneider schon früh in der Partie eine Qualtät eingepatzt hatte für einen Bauern und sich nun mit allem, was er hatte, gegen die Wirtz'schen Schwerfiguren wehrte. Dietmar letztlich konnte seine konzentrierte Leistung mit einem verdienten Remis krönen, damit war eine Niederlage schon mal abgewendet.
Manfred Schneider kämpfte noch bis weit nach Mitternacht, letztlich aber triumphierte der Leverkusener. 4:4, ein Resultat das die SVG/Königsspringer froh machte - schon im Vorfeld war zu hören, dass man unsere weiße Weste zu beschmutzen beabsichtigte. Mit diesem 4:4 kann der SCB allerdings ähnlich gut leben, der Aufstieg sollte zu 90% in trockenen Tüchern sein. Es reicht ein Unentschieden aus den verbliebenen 2 Kämpfen gegen die Mittelfeldmannschaft Schlebusch und den Abstiegskandidaten SV Opladen.

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24.02.2008 - Erneuter Sieg über Monheim, Aufstieg zum Greifen nah!!

Zum dritten Mal in Folge gelang unserer Ersten heute ein Sieg über Monheim II. In diesem Jahr jedoch kann er gar nicht hoch genug bewertet werden, da sich die Nachbarstädter an den vorderen Brettern nochmal verstärkten! Um so überraschender, dass 2,5 der fünf Punkte an den Brettern 1-4 eingefahren wurden. Siege von Jörg Siepelmeyer, Cyrill Schipp, Klaus Heinzer und Dietmar Grottendieck sicherten zusammen mit den Remisen von Rainer Becker und Nikolai Schmald den überraschend deutlichen 5:3 Erfolg. Näheres zum Verlauf des Kampfes später.

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22.02.2008 - DIE ZWOTE marschiert unbeirrt weiter...

Ein souveräner 5,5:2,5 Sieg bei Schlebusch III stand am Donnerstag Abend für die nun von Klaus Heinzer geführte zweite Mannschaft zu Buche. Zwar war man nur mit 7 Mann angereist, da Günter Gast kurzfristig krank ausfiel, doch kam der Erfolg nie in Gefahr. Lediglich Michael Frank verpatzte seine Eröffnung und musste den Sieg dem Gegner überlassen. Doch einmal mehr gab es Triumphe der Müller-Familie - der 11jährige Nick Müller hat nun 4,5 Punkte aus 5 Partien und eine DWZ-Leistung von knapp 1500 erreicht, sein Vater dominiert die Spitzenbretter der Kreisklasse mit unangefochtenen 100%. Die weiteren vollen Punkte steuerten Wolfgang Beynio, Walter Baloch und Flori Scheuren bei. Hilfried Berndt gab dann, nachdem der Kampf entschieden war, in besserer Stellung Remis. Ein Sieg im nächsten Kampf gegen Fideler Bauer und der Aufstieg ist schon 2 Spieltage vor Schluss gesichert!!

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26.01.2008 - Beide Mannschaften siegreich - Spitzenreiter!!

Sowohl die erste Mannschaft (4,5:3,5 in Langenfeld) als auch die zweite Mannschaft (6,5:1,5 in Leichlingen) bleiben in der Erfolgsspur. Beide Teams führen jeweils verlustpunktfrei die Tabelle an.
Während SCB II gegen Leichlingens Jugendteam nur drei - teilweise überraschende - Remise lassen musste, vergab die Erste einen deutlich höheren Sieg und machte es spannend bis weit nach Mitternacht. Langenfeld II war bei weitem nicht so stark einzuschätzen wie die Jahre zuvor, zumal auch noch zwei Spieler an den mittleren Brettern fehlten. Trotzdem dauerte es verhältnismäßig lange, bis Nikolai Schmald an Brett 8 den Ersatzmann, einen sich tapfer wehrenden Jugendlichen, in die Knie zwang. An den übrigen Brettern bot Langenfeld zwar keine DWZ-Riesen, dafür aber
in langjährigen Kämpfen erfahrene Recken auf. Den Wertungszahl-Stärksten bekam Manni Schneider an Brett 5, doch Herr Fleischmann ist über die Jahre sehr friedfertig geworden, so dass ein frühes Remis kaum vermeidbar war. Der Kampf schien klar unter Kontrolle zu sein. David Maciag an Brett 1 hatte sich einen Minusbauern zurückgeholt und steuerte aufs Remis zu. Jörg Siepelmeyer an 2 hatte sich aus anfänglichem Raummangel eindrucksvoll befreit und etablierte ein riesiges Druckspiel - der Erfolg schien nur noch eine Frage der Zeit. Im Duell der Mannschaftsführer und 1.Vorsitzenden an Brett 3 hatte Rainer Becker sein Langenfelder Pendant Martin Richrath im Mittelspiel abgekocht und seine Initiative in einen Mehrbauern umgewandelt. Einzig Cyrill Schipp an Brett 4 stand etwas unbequem in einem Turmendspiel ohne Initiative. Klaus Heinzer hatte an 6 das Remisangebot des Langenfelder Aktivposten Schomberg abgewehrt und knetete nun, ohne jemals in Verlustgefahr kommen zu können. Und letztlich hatte auch Dietmar Grottendieck Mehrbauer und Druckstellung gegen den in der Mitte verbliebenen König Makielas erreicht. Normalerweise reine Formsache für Dietmar. Alles deutete auf einen klaren Sieg hin, als Jörg sich verrechnete und beim Damengewinn eine Figur mehr abgab als geplant. In horrender Zeitnot gab es keine Möglichkeit, den Schaden noch zu reparieren. Da David, Klaus und letztlich auch Cyrills Gegner die Gewinnbemühungen einstellten und Remis vereinbarten, erreichte man die 4 Stunden-Grenze mit einem 3:3 Zwischenstand! Dietmar hatte inzwischen keine klare Fortsetzung gefunden und befand sich nun am Scheideweg zwischen Dauerschach und einer risikoreicheren Fortsetzung. Doch Rainer hatte mittlerweile in Richies Zeitnot die geplante Stellung erreicht und "verordnete" Dietmar, den halben Punkt zu sichern. Der Rest war Sache der Technik, um 0:20 Uhr tütete der Baumberger Mannschaftsführer den 4,5:3,5 Sieg ein. Zwar wurde es deutlich knapper als erwartet, man darf jedoch ohne Übertreibung behaupten, dass der Mannschaftskampf jederzeit unter Kontrolle war.
In der nächsten Runde nun steht für die Erste die härteste Prüfung an. Am 24.2. empfängt man den haushohen Aufstiegsfavoriten aus Monheim. Zwar hätten wir bei einer Niederlage und daraus resultierender Punktegleichheit aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs das Nachsehen, doch Monheim muss erst einmal zeigen, was es der Jubiläumsjahr-Euphorie entgegen zu setzen hat! Und auch das "Gelbe Trikot" des Führenden verleiht bekanntlich Flügel...

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13.01.2008 - Kantersieg zum Start ins Jubiläumsjahr

Ein Ergebnis, an das man sich gewöhnen kann, an ungewohnter Stätte. Erneut setzt sich unsere erste Mannschaft in der Bezirksklasse deutlich durch und führt mit nunmehr 8:0 Punkten mit 2 Zählern Vorsprung auf Monheim die Liga an. Der erste Kampf im neuen Jahr fand jedoch trotz Heimspiel auf "fremdem Boden" statt. Da das Bürgerhaus wegen einer Karnevalsveranstaltung belegt war, wich man schnell nach Hilden aus in die Büroräume des Mannschaftsführers.
Vielleicht lag es daran, oder aber an dem Umstand, dass Leichlingen nur zu sechst antrat und schon im Vorfeld ein wenig die Anspannung heraus war; nahezu niemand spielte wirklich großes Schach! Nach den beiden kampflosen Siegen von Jörg Siepelmeyer und Manfred Schneider punktete der Ersatzmann Michael Frank als Erster. Obwohl er seine Partie eigentlich in der Eröffnung schon misshandelte, ließ ihn sein Gegner von der Angel und Michael plättete ihn rasch mit einem kleinen Springer-Scheinopfer.
Die einzige Partie, die aus Baumberger Sicht relativ souverän gespielt war, fand sich am Brett von Nikolai Schmald. Ihm blieb das 4:0 vorbehalten. Nachdem Klaus Heinzer mit einem Remis den Mannschaftssieg sicherstellte, musste auch Dietmar Grottendieck in das gleiche Resultat einwilligen. Sicherlich eine kleine Überraschung, da ihm sein Gegner trotz Mehrqualität wieder gutes Spiel zugestattete. Als Dietmar gerade den Sack zuschnürte, widerfuhr ihm ein echter "Sackzug" und er sparte sich weitere volle Punkte für die anderen Kämpfe auf! ;-)
Dr. Jonas ließ es sich nicht nehmen, trotz eigener Zeitnot und in schwieriger Stellung an Dietmars Brett seine Gedankengänge zur Partie mitzuteilen. Eine eher unverständliche Aktion, die Rainer Becker sogleich bestrafte, indem er ihn satte 5 Züge vor der Kontrolle über die Zeit hob. Kurz vor der 4-Stunden-Grenze gab es dann noch den Friedensschluss an Brett 3, wo Cyrill nach einem recht spekulativen Bauernopfer richtig zu kämpfen hatte.
Gegen Langenfeld muss Ende Januar hingegen eine andere Leistung her, aber was zählt, ist nun erst einmal die zwei Punkte und der unaufgeregte 6,5-Sieg.

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09.12.2007 - Kreisblitzen - Sind wie Abonnements-Dritter?

Erneut "nur" ein dritter Platz sprang für die Baumberger 4er-Equipe heraus, die Manfred Schneider für die Kreismeisterschaften im Mannschafts-Blitzschach zusammengestellt hatte. Nach der kurzfristigen Absage des letztjährigen ersten Bretts, Jörg Siepelmeyer, und bei Ansicht der Besetzung des Turniers konnte man eigentlich von keiner realistischen Chance sprechen, sich einen der zwei Qualifikationsplätze zu sichern: Die ersten Mannschaften von Gastgeber Bayer Leverkusen, SF Monheim und SF Langenfeld spielen immerhin 1-2 Ligen über uns. Und auch aus der unserer Heimat, der Bezirksklasse, waren einige starke Teams dabei (SVG, Hitdorf, Monheim II, Schlebusch).
Doch das Turnier lief super. Zwar erwischten Manfred Schneider an 1 und Rainer Becker an 2 nicht gerade ihren allerbesten Tag, doch David Maciag, der nur kurze Anlaufschwierigkeiten hatte, und vor allem Cyrill Schipp hauten an 3 und 4 nahezu alles um, was sich als Gegner am Brett fand. Zunächst trotzte man dem späteren überlegenen Sieger aus Langenfeld das einzige 2:2 ab, dann gab es das gleiche Resultat gegen den Gastgeber Bayer. Da man alle anderen Kämpfe gewann, standen vor der Schlussrunde tolle 14-2 Punkte auf dem Konto. Punktgleich mit dem Gegner der letzten Runde, dem ewigen Rivalen aus Monheim, stand man auf Rang 2. Leider reichte ein Sieg von Cyrill nicht aus und der für die Qualifikation entscheidende Kampf ging 1:3 verloren.
Natürlich war die Enttäuschung zunächst groß, doch 14:4 Punkte bei einem derart starken Feld sind sicher aller Ehren wert.

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01.12.2007 - Aus im Viererpokal, KKS I erneut zu stark

2364, 2337, 2225 und 2132 - das waren die Hausnummern, die von der ersten Mannschaft des Klubs Kölner Schachfreunde ausgesandt wurden, um harmlose Bezirksligisten zu verkloppen. Während Rainer Becker an Brett 1 gegen Hr. Morawietz dieses Mal bar jeder Chance war, konnten sich Manni Schneider und Dietmar Grottendieck in der Analyse wenigstens zeigen lassen, dass sie durchaus anspruchsvoll hätten fortsetzen können. Die Fahne hoch hielt aber Cyrill Schipp gegen FM Helbig an Brett 2. Nach einem sehr mutigen und engagierten Auftritt verpasste er beim Übergang ins Turmendspiel einen Bauern-Rückgewinn. Sehr unglücklich durch die besondere Bauernkonstellation konnte er das Endspiel T+a,f-Bauer gegen T+h-Bauer trotz abgesperrtem König nicht mehr halten.

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25.11.2007 - Erste siegt, aber BSW-Senioren kämpfen wie die Löwen

Eine konzentrierte Leistung unseres Aushängeschildes war heute nötig, um letztlich die "Abstiegsfavoriten Nr.1" (O-Ton eines BSW-Spielers) mit einem 5,5:2,5-Sieg zurück nach Opladen zu schicken. Der Tag begann bereits schwierig für unsere Erste Mannschaft. Nachdem schon Nikolai Schmald berufsbedingt passen musste und durch Wolfgang Beynio ersetzt wurde, fiel auch 30min vor Spielbeginn der frisch gebackene Vereinspokalsieger Jörg Siepelmeyer endgültig mit Magen-Darm-Infekt aus (von dieser Stelle aus: Gute Besserung, Jörg!). Zum Glück konnte Bernd Wolf spontan einspringen und machte seine Sache hervorragend! Doch der Reihe nach:
Nach einem frühen und leistungsgemäßen Remis der alten Kontrahenten Klaus Heinzer und Heinz Schüppen wurde Wolfgang Beynio von Altmeister Boris Meyerzon kalt erwischt. Auch nach über zwei Stunden Spielzeit stand es noch 0,5:1,5, wenngleich der ein oder andere Opladener bereits recht verdächtig stand. Als erstes konnte Mannschaftsführer Rainer Becker den Widerstand seines Gegners brechen und fing sehenswert die gegnerische Dame tief inmitten der gegnerischen Stellung. Doch auch nach dem Ausgleich lief es noch nicht runder. Dietmar Grottendieck behauptete zwar stets leichten Positionsvorteil, ohne jedoch richtig durchzudringen. Manfred Schneider und Cyrill Schipp, die es aufgrund der taktischen Opladener Aufstellung mit den beiden Top-Leuten zu tun hatten, führten eher ausgeglichene Partien und David Maciag an Brett 1 hatte eine klar vorteilhafte und gewinnträchtige Partie unnötig verkompliziert und dem Gegner Gegenspiel erlaubt. Nachdem er einen Mehrbauern in 2 Minusbauern umgewandelt hatte, konnte er jedoch die Initiative wieder zurückerlangen. Nach 3,5 Std. endlich konnte das Baumberger Spitzenbrett dann für das 2,5:1,5 sorgen. Manfred Schneider willigte kurz darauf in einem tot remislichen Endspiel ins unvermeidbare Ergebnis ein. Da nun kurz vor der Zeitkontrolle sowohl Dietmar als auch vor allem Cyrill endlich klaren Vorteil für sich reklamieren konnten, schien der Kampf doch langsam endgültig in vorgezeichneten Bahnen verlaufen. An Brett 8 hatte derweil Bernd Wolf nach einer blitzsauberen Partie ein leicht besseres Endspiel durch seinen einzigen wirklichen Fehler verdorben. Doch nach knapp 4 Std. Spielzeit brachte sein über 80-jähriger Gegner nicht mehr die Energie auf, auf Gewinn zu spielen und bot Remis, was Bernd dankbar annahm.
Cyrill schließlich sorgte dann nach konzentrierter und sauberer Leistung mit einem Sieg für die 4,5-2,5 Führung, ehe Dietmar nach über 4 1/2 Std. Spielzeit auch endlich seinen tapfer kämpfenden Gegner zur Strecke brachte.
Zwar war der Mannschafts-Sieg niemals wirklich in Gefahr, doch so mancher hatte sicher mit einem deutlich kürzeren Wettkampf-Sonntag gerechnet...

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24.11.2007 - Mit der Zweiten ... siegt man besser ! ;-)

Und da hat es zum dritten Mal gescheppert - auch die Nachbarn aus Hitdorf konnten unsere starke zweite Mannschaft nicht annäherungsweise stoppen.
Zwar fehlten mit Kurt Haak und Günter Gast zwei der vorderen Bretter und der Erfolg fiel mit 5,5:2,5 dieses Mal etwas knapper aus als bislang, dafür blieben alle Baumberger Akteure ohne Niederlage. Nach leider kampflosen Siegen von Walter Baloch und Bernd Wolf war es Spitzenmann Werner Müller, der mit einem kurzen und schmerzlosen Matt die Weichen gleich auf Sieg stellte. Den Drei-Punkte-Vorsprung ließ man sich nicht mehr nehmen und nach Remisen von Beynio, Berndt, Frank, Nick Müller und Lukas Rohm, die allesamt diese Saison noch ohne Niederlage sind, war der nächste Erfolg und die Verteidigung der Tabellenführung sicher.

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27.10.2007 - Top-besetzte Erste überzeugt in Hitdorf

Einen glatten 6:2-Erfolg brachte unsere erste Mannschaft vom Auswärtsspiel in Hitdorf heim. Und endlich einmal konnte man mit den ersten 8 antreten, eine Formation, die noch weit kommen kann in dieser Saison.
Den Auftakt machte Jörg Siepelmeyer, gesundheitlich leicht angeschlagen, mit einem Kurzremis. Gegen die Kälte in der Hitdorfer Turnhalle konnte er auch mit seinem obligatorischen Pfefferminztee nicht ausrichten. Dann passierte lange Zeit nichts, wobei allerdings die Weißpartien schon frühzeitig sehr gut für uns aussahen. Klaus Heinzer war dann der nächste, der einen halben Zähler beisteuerte mit einem Remis aus bedrängter, aber gewohnt solide verteidigter Stellung. Mit eleganten und kraftvollen Zügen schossen dann fast zeitgleich Manfred Schneider und Dietmar Grottendieck ihre Gegner ab, hier und da sicher mit ein wenig freundlicher Hilfestellung, ehe auch David Maciag, dem in dieser Saison die Ehre des Spitzenbrettes zuteil wird, einen schön herausgespielten Sieg über Tobi Happ landete.
Die erste und einzige Niederlage gab es an Brett 4. Cyrill Schipp hatte früh einen Bauern für Druckspiel geopfert, das sich leichter nicht so druckvoll gestaltete wie erhofft. Doch nach einem späten Gambit-Sieg durch Rainer Becker, der gegen den zäh verteidigenden Neu-Hitdorfer Franz Sowa den finalen Knockout lange Zeit vergeblich suchte, war der Sieg nach etwa 3,5 Stunden Spielzeit unter Dach und Fach. Zur allgemeinen Erheiterung trug die Partie am "Katzentisch", dem 8.Brett, bei. Über den näheren Verlauf sei der Mantel des Schweigens gehüllt, man kann aber getrost sagen, dass nahezu vier Stunden lang minütlich mit dem vollen Punkt durch Nikolai Schmald gerechnet werden konnte.

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15.09.2007 - Neuformierte Zweite mit tollem Saisonstart, Erste siegt kampflos

Am Mittwoch kam die ernüchternde Nachricht: Das mit Spannung erwartete Duell von Baumberg I mit Bayer III kann aufgrund der bekannten Sonntagsproblematik der Leverkusener nicht stattfinden. Ein Sieg, aber ein kampfloser, da gibts Schöneres!
Während die Erste also noch auf ihren Saisonstart warten muss, legte die auf vielen Positionen umbesetzte Zweite gleich furios los. Trotz der Ausfälle von Günter Gast und Norbert Wloch konnte Mannschaftführer Gerd Rossburger eine starke Truppe in die Nachbarstadt führen. Nach einem kampflosen Sieg an Brett 7 für Bernd Wolf und zwei kurzen Remisen durch Hilfried Berndt und Walter Baloch, konnte der erste Neuzugang gleich zuschlagen: Wolfgang Beynio schlug zunächst im falschen Spiellokal auf, wieder auf dem richtigen Pfad ließ er seinem Gegner jedoch umso zügiger keine Chance - 3:1. Die Weichen endgültig auf SIEG stellte Nick Müller, der in einer sauberen Partie die deutlich höher bewertete Eva Liebsch niederstreckte. Gerd machte es mit einer Niederlage noch einmal etwas spannender vom Ergebnis her, aber ein Remis von Lukas Rohm an Brett 8, der sich nach schlechtem Start wieder berappelte, lieferte den nötigen halben Punkt zum Mannschaftssieg. Abschließend beendete auch das neue Brett 1, Werner Müller, seine Partie wie erwartet erfolgreich und markierte somit den 5,5:2,5 Endstand. So kann es gerne weitergehen!

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08.08.2007 - Der Vorhang hebt sich zur Saison 07/08

Nicht nur unsere Aufstellungen stehen fest, auch von den anderen Vereinen des Kreises kann nun in der aktuellen 'En Passant' alles nachgelesen werden. Monheim II in der Bezirksklasse mit einem Hammer-Team, bleibt abzuwarten, wie man dort tatsächlich auflaufen wird. Ansonsten viele alte Bekannte und die üblichen Favoriten für den Aufstieg - Bayer, SVG, Monheim, Langenfeld und evtl. noch Hitdorf in diesem Jahr - wir natürlich nicht zu vergessen!
In der Kreisklasse wird wohl auch unsere Zweite ein Wörtchen mitreden können, Top-Favoriten sind aber wohl die Teams, die von oben runterkommen, wie z.B. Schlebuschs Zweite.

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20.05.2007 - Erste verliert letzten Ligakampf, N. Wloch mit starkem Comeback!

Gleich vier Stammspieler verpassten das Saisonfinale der Ersten bei Ford Köln I. Zu holen gab es daher im letzten Verbandsliga-Spiel nichts, zumal der ehemalige Oberligist Ford Köln schwere Geschütze auffuhr. Neben Klaus Heinzer konnten auch die beiden Topscorer der Saison Cyrill Schipp, der heute bis an Brett 3 aufrücken musste, und David Maciag dieses Mal nichts bestellen, wenngleich der Kampf erst weit nach der 4h-Grenze entschieden wurde. Das lag auch daran, dass sich die drei Ersatzleute sehr tapfer schlugen. Als ersten erwischte es Flori Scheuren, der in unbequemer Stellung einen Bock schoss. Michael Lehmacher hingegen spielte eine wirklich starke Partie und griff erst in völlig unklarer Stellung in beiderseitig hochgradiger Zeitnot fehl. Besser machte es Norbert Wloch, der nach 10 Jahren Schachpause ein grandioses Comeback feierte. Gegen seinen mit DWZ 1850 sicherlich nicht leichten Gegner hielt er in komplizierter Stellung stand und konnte schließlich ein Remis einfahren. Den zweiten halben Punkt zum 1:7 Endstand holte Rainer Becker, der ein verlustträchtiges Turmendspiel trickreich Remis hielt.
Ab nun heißt es statt Verbandsliga wieder Hausmannskost in der Bezirksklasse. Ab September beginnt das Unternehmen "Wiederaufstieg im Jubiläumsjahr", auch wenn wir dann nur zum erweiterten Favoritenkreis zählen werden.

Die zweite Mannschaft gewann ihr letztes Spiel in der vergangenen Woche kampflos, da der Gegner SVG II leider kein Team zusammen bekam.

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22.04.2007 - Auch die Zweite sehnt sich das Saisonende herbei, Pleite in Rheindorf

Als Glanz-Saison wird die Spielzeit 2006/2007 nicht in die Annalen des SCB eingehen. Neben dem Abstieg der Ersten aus der Verbandsliga ereilte in der laufenden Kreisklasse-Saison unsere zweite Mannschaft auch das ein oder andere unerwartete Resultat. So auch die 3,5:4,5 Niederlage bei Rheindorf am Freitag.
Der Kampfverlauf war hingegen spannend, drei Partien wurden durch Zeitüberschreitung entschieden - ein sehr ungewöhnliches Ereignis. Nutznießer war u.a. Gerd Rossburger, der dadurch in besserer Stellung seinen Erfolg eintütete und zusammen mit Hilfried Berndt als einzige Baumberger einen vollen Punkt verzeichnete. Zuvor hatten Lukas Rohm und Bernd Wolf frühe Remise beigesteuert, Flori Scheuren versuchte beim Zwischenstand von 3:4 noch über 4 Stunden, den Ausgleich einzufahren. Letztlich musste aber auch er sich mit Remis zufrieden geben.

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16.04.2007 - Erste Mannschaft: Auch im Bergischen war nichts zu holen

Mit 3:5 verlor unsere Erste bei den Bergischen Schachfreunden auch das drittletzte Meisterschaftsspiel. Das soll aber nicht die schönen Leistungen von Manfred Schneider und Cyrill Schipp schmälern, die volle Punkte holen konnten. Remise steuerten Dietmar Grottendieck und Rainer Becker bei. Cyrill scheint nach seinem Sieg in der Schlussrunde der Vereinsmeisterschaft gegen Vereinsmeister Jörg Siepelmeyer zu einem kleinen Lauf anzusetzen.

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10.02.2007 - Wundertüte Baumberg II: Auf und nieder immer wieder!

Es bleibt dabei, unsere zweite Mannschaft kann gegen jeden Gegner der Kreisklasse punkten und auch gegen jedes Team verlieren. Zur Zeit scheint bei den Baumberger Mannschaften der Wurm drin zu sein; auch die Zweite unterlag gestern Abend mit 3:4 gegen Bayer IV. Ein eigentlich indiskutables Ergebnis, doch die junge Truppe aus der Pillenstadt, wo Schachfreund Uli Liebsch seit Jahren konsequent hervorragende Jugendarbeit betreibt, darf man ohnehin nicht unterschätzen.
Zunächst einmal trat man nur zu siebt an, der Gegner zwar auch, doch ist dies eine schwache Entschuldigung. Mannschaftsführer Gerd Roßburger ereilen leider wieder die vom letzten Jahr bekannten Aufstellungssorgen und man merkt, dass unserem Verein so langsam die Breite an Mannschaftsspielern verloren geht.
Sehr riskant und optimistisch daher das schnelle Remis von Bernd Wolf gegen seinen jungen Opponent, auch wenn gleich darauf Gerd gewann. Denn Lukas Rohm, der in dieser Saison die Seuche an den Fingern hat, ließ einen Gewinn aus und verlor stattdessen nach nicht einmal zwei Stunden. Michael Frank sorgte für die neuerliche Führung, doch Jasmin Meyer, die eine weitere Einsatzzeit erhielt, übersah ein Matt, nachdem sie sich lange tapfer geschlagen hatte. Bei ihr fehlt einfach noch ein wenig die Routine und so genannte Wettkampfhärte.
Kurz darauf verschenkte Hilfried Berndt im Endspiel einen sicher geglaubten vollen Punkt und remisierte zum zwischenzeitlichen 3:3. Nun spielte nur noch Flori Scheurens Partie gegen Eva Liebsch, da Brett 1 beiderseits unbesetzt blieb. Flori hatte ein Remis abgelehnt, um einen Mannschaftssieg zu ermöglichen, doch dies scheint Bayer-Teams derzeit nur zu inspirieren. Nachdem auch Bayer II gegen Langenfeld nach abgelehnten Remisangebot bezwungen hatte, konnte auch Eva unseren Flori letztlich niederringen und die erste Niederlage unserer Zweiten gegen die Bayer-Nachwuchstruppe spruchreif machen.

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28.01.2007 - Dat Trömmelche schlug - zum Abstieg der Ersten?

Parallel zum Kampf der Ersten gegen KKS III gab es heute eine Karnevalssitzung im Bürgerhaus. Wer sich jetzt denkt: Dat is doch schööön! - dä hat Räääscht! Der Kampf ging verloren, dauerhaft subtil beschallt mit dem Trömmelsche, Rut sin de Ruse usw. und leider voll, voll, voll - voll warn die Punkte, Punkte die wir an KKS verschenkten. Et ließ sich eigentlich janz jut an, Davids Gegner kam später, spielte umso schneller und verlor nahezu ohne Gegenwehr, woraufhin Günter, einer der beiden leider nötigen Ersatzleute, an Brett 8 nach diszipliniertem Vortrag ein Remis einfuhr - und sich gleichdrauf auch dem Kühlschrank widmete. Bei der steten Karnevalsmusik bekommt mein einfach Doorscht!
Leider hatte der zweite Ersatzmann, Kurt Haak, nicht soviel Glück. Aus guter Stellung unterlief ihm der zweite Zug vor dem Ersten. Der wollte wohl raus! Und dann wars aus. Ausgleich. Der Kampf drohte zu kippen. Und er kippte. Ausschlaggebend wohl die Niederlage des Mannschaftsführers an Brett 1, der sich selber eine Rose auf den Hintern tätowierte. In aussichtreicher Stellung wollte Rainer den ehemaligen Kölner Stadtmeister Schaffarth im großen Stil erlegen - und erlag der eigenen Selbstüberschätzung. Nicht jeder mit drei Haaren auf der Brust ist auch ein Bär!
An den vier verbliebenen Brettern verblieben vier Turmendspiele (bei Jörg war noch ne Dame dabei), allesamt eher schwierig für die Baumberger Parteien, von denen nun zumindest einer noch voll punkten musste. Hätte, wenn und aber ein voller Punkt am Brett 1 gestanden... et wär anders gelaufen. Jörg und Cyrill retteten sich noch ins Remis, Manni probierte alles und verlor und Klaus ging leider sukzessive unter. 2,5:5,5 gegen KKS III, da muss man kein Prophet sein um zu erkennen: Dat waret wohl jewesen! Jetzt heißt es: Noch ein bisschen Spaß haben in der Liga, noch den ein oder anderen ärgern und ab nächstem Jahr werden wieder SVG, Bayer II und Co verkloppt! ;-)

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21.01.2007 - In der Kürze liegt die Würze, rascher Sieg für SCB II

Nach nur 2 Std. und 35 min siegte unsere Zweite mit 5:3 bei Springer Hitdorf II. Obwohl an den vorderen Brettern einiges an Stammpersonal fehlte, kam der Sieg niemals in Gefahr. Hilfried Berndt siegte kampflos, Michael Frank und Gerd Roßburger nach kurzem Kampf. Lukas Rohm, Flori Scheuren, Bernd Wolf und Walter Baloch steuerten Remise bei, während Niklas Graef die einzige Null einfuhr.

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07.01.2007 - Erste zum Jahresbeginn chancenlos

Eine deutliche 2:6-Niederlage gab es heute gegen die favorisierten Müngersdorfer, die an Brett 1 und 2 mit zwei IMs angetreten waren. Nur Cyrill Schipp konnte gewinnen, das allerdings in einem sehenswerten Angriff. Jörg Siepelmeyer und Klaus Heinzer steuerten Remise bei.

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10.12.2006 - Und wenn's mal schlecht läuft, dann richtig - SCB II geht baden!

Die zweite Mannschaft des SCB bleibt die Wundertüte der Liga. Auf Punktgewinne und überraschende Siege gegen starke Teams folgen regelmäßig peinliche Pleiten und indiskutable Einzelleistungen. Nun hagelte es eine 2:6 Niederlage gegen SV Opladen 2, gegen die man zwar verlieren darf, die Frage ist nur "WIE". Reihenweise gewonnene Stellungen, teilweise mit zwei Mehrfiguren für nichts, wurden vergeben. Nur Bernd Wolf und Kurt Haak erreichten Normalform und holten zwei volle Punkte, während vor allem die Routiniers patzten, oder nach 2 1/2 h bereits auf Zeit (!!) verloren, natürlich in klar besserer Stellung.
Auf ein Neues - im neuen Jahr...

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21.11.2006 - Bitter, wieder nur Dritter

Obwohl mit Rainer Becker ein ausgewiesener Blitzer für das alljährliche Kreisturnier für Blitzmannschaften absagen musste, konnte man mit der Aufstellung:
1.Siepelmeyer, 2.Maciag, 3.Schneider, 4.Schipp, 5.Schmald, einiges erwarten.
Vor allem, da man den aktuellen Kreiblitzmeister in seinen Reihen wiederfand, und auch der Rest der Truppe wollte zeigen, dass es zu mehr reicht als im Vorjahr.
So fingen sie auch an, 3 Spiele - 3 Siege, dann kam der erste heftige Dämpfer gegen die 2. Auswahl der Langenfelder. Dies war auch der Beginn einer Niederlagenserie von "Magic" Maciag, dessen magische Momente heute ausblieben.
Eigentlich sah es in diesem Kampf gut aus, doch Cyrill stellte in einem vorteilhaften Endspiel leider eine Figur ein, damit war der Sieg dahin (2:2). Es folgte in der nächsten Begegnung eine knappe, aber letztlich verdiente Niederlage gegen Bayer I (1,5:2,5).
Dann kam es schon zum Showdown gegen Langenfeld I, aber auch diesmal reichte es nicht ganz (1,5:2,5), so dass die 2. Niederlage schon das Scheitern des anfangs angepeilten Zieles bedeutete.
Den Schlusspunkt unter einem erwartungsgemäßen bis leicht enttäuschenden Turniers aus Baumberger Sicht, setzte man gegen die SVG II mit einem deutlichen 4-0, wo auch Ersatzmann Schmald noch einmal mitwirken durfte.
Jörg hat mit einer 100%igen Punktausbeute eindrucksvoll unterstrichen, dass sein erst kürzlich erworbener Titel kein Zufallsprodukt gewesen ist. Auch Manfred und Cyrill blieben mit zwei "Abgebern" im Rahmen des Erwarteten, lediglich David Maciag (2,5/7) hatte sich doch einiges mehr vorgenommen und haderte ein ums andere mal mit sich. Zum Schluss bleibt wieder einmal nur zu sagen: Herzlichen Glückwunsch an Langenfeld! Sie haben den Titel mehr als verdient, aber nächstes Jahr sind wir wieder fest entschlossen, die Reihenfolge der vorderen Plätze zu unseren Gunsten zu ändern.
(Bericht: Nikolai Schmald)


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19.11.2006 - Erster Sieg für Erste Mannschaft

Gegen die Nachbarn aus Monheim konnte unsere Erste heute einen ungefährdeten 5,5:2,5-Sieg landen! Nachdem man sich am Vorabend beim traditionellen Gänseessen gestärkt hatte, zeigte sich nahezu die komplette Mannschaft deutlich verbessert.
Den ersten halben Punkt steuerte Klaus Heinzer bei, dann folgte der Paukenschlag. Ersatzmann Dieter Klaus, der für den beruflich eingespannten Nikolai Schmald einsprang, zerlegte den Altmeister Panse in seiner ihm üblichen Art. Sein Angriffsschach mit letzter Konsezquenz hinterließ bei Panse Spuren, irgendwann griff der Monheimer in ständiger Verteidigung befindlich fehl und Dieter vollstreckte. Nach einem weiteren Remis von Cyrill Schipp, der es mit seinem Gegner in knapp drei Stunden nur auf 16 Züge brachte, setzte es den zweiten Sieg. Auch David punktete an Brett 2 voll, er überrollte seinen Gegner und sorgte für die 3:1-Führung. Den vierten Punkt steuerte kurz darauf Dietmar Grottendieck bei, der seinen Gegner ebenfalls im Königsangriff niederstreckte. Jörg Siepelmeyer sicherte mit einem Remis in leicht besserem Endspiel den Mannschaftssieg. Danach hagelte es die erste und einzige 0 des Tages. Rainer Becker verlor nach zwei Siegen in Folge. Doch wenn die Mannschaft siegt, opfert sich der Mannschaftsführer gerne! Für den Endstand sorgte nach nicht einmal vier Stunden Gesamtspielzeit Manni Schneider mit seinem ersten Sieg.
Ein Pflichtsieg sicherlich, da Monheim das Tabellenschlusslicht war, nichts desto trotz zwei ganz wichtige Punkte und die ermutigende Tatsache, dass nach drei Spieltagen alle Spieler der Ersten bereits gepunktet haben.

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08.11.2006 - Zweite meldet sich mit Unentschieden bei BSW zurück

Ein leistungsgerechtes 4:4 bei BSW Opladen gab es gestern Abend für unsere Zweitvertretung. Die leicht favorisierten Gastgeber waren durch eine frühe Niederlage von Lukas Rohm in Führung gegangen. Nachdem Mannschaftsführer Gerd Roßburger sehr früh Remis gab und auch Hilfried Berndt einen halben Punkt beisteuerte, konnte Andre Herhahn mit einem schönen Sieg am Spitzenbrett für die Baumberger ausgleichen. Es war bereits Andrés zweiter 1800er-Skalp in Folge! Nach knapp über drei Stunden sorgte Walter Baloch für die Führung, indem er einen groben Schnitzer seines Gegners eiskalt nutzte. Kurz darauf gab auch Michael Frank seine Partie Remis, doch Günter Gasts Niederlage gegen den starken Hasivar sorgte nach 3,5 h für den neuerlichen Ausgleich. Beim Stande von 3,5:3,5 versuchte Florentin Scheuren alles, um noch einen Mannschaftssieg einzufahren. Doch ein Fehler kurz bevor er die Ernte einbringen konnte, brachte ihn um den verdienten Lohn, die Partie wurde nach über 4 Stunden Remis.

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22.10.2006 - Herber Rückschlag für die Erste Mannschaft

Nach der bitteren Pille gegen Bayer I zum Saisonauftakt gab es für unser Aushängeschild heute gleich die zweite Niederlage. Besonders bitter dabei: Rochade Brauweiler ist die einzige Mannschaft in der Liga mit einem schlechteren DWZ-Schnitt als wir. Und es war letztlich nichtmals knapp.
Nikolai Schmald musste aufgrund seiner Schichtarbeit passen, dafür war Kurt Haak, der Spitzenmann der zweiten Mannschaft nachgerückt. Leider war Kurt der erste, der sich nach beständig schlechter Stellung in eine Niederlage fügen musste. Kurz vor der 4h-Grenze konnte Rainer Becker ausgleichen, doch es sollte nur ein kurzes Aufbäumen sein. Manni Schneider ging nach einem "nichts-los"-Mittelspiel plötzlich sang- und klanglos ein und Jörg Siepelmeyer schlug bei knapper Zeit wohl einen Bauern zuviel. Aus seiner gewinnträchtigen Stellung war plötzlich eine Mattruine geworden und so stand es kurz nach der ersten Zeitkontrolle bereits 1:3. Da auch David Maciag stets sehr verdächtig stand, kämpften die drei Verbliebenen einen aussichtslosen Kampf. Dietmar Grottendieck war der einzige, der zu diesem Zeitpunkt klaren Vorteil für sich proklamieren durfte. Leider konnte er sein Endspiel mit Mehr-Qualität und später zwei Mehrbauern im Turmendspiel nur zu einem Remis verwerten. Cyrill Schipp schlug sich ohnehin mit einer sehr schwierigen Stellung herum, die er letztlich nicht halten konnte. Er hatte viel riskiert, weil ein Sieg her musste. Nachdem der Kampf verloren war, gab Klaus Heinzer dann auch seine Partie Remis, in der er sich eine gewinnträchtige, aber schwer zu berechnende Stellung erwirtschaftet hatte. David kämpfte noch ein aussichtloses Turmendspiel bis kurz vor die 6h-Grenze, ehe er die Hand reichte und eine leicht peinliche 2:6-Niederlage amtlich wurde.
Den Spruch des Tages, der uns Auftrieb geben sollte, prägte Jörg: Vielleicht haben wir heute einfach alle gemeinsam so viele Fehler gemacht, dass es für die gesamte Saison reicht und wir ab jetzt alle fehlerlos spielen.

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21.10.2006 - Erwartetes Pokal-Aus bei KKS 1

Wie erwartet war der Klub Kölner SF mindestens eine Nummer zu groß für unser 4er-Team. Der Favorit hatte groß aufgefahren, über 300 Punkte Differenz waren es an jedem Brett. Dennoch gelang Rainer Becker am Spitzenbrett ein achtbares Remis gegen Morawietz, nachdem er sogar lange um einen Sieg kämpfen durfte. Auch David Maciag hielt sehr lange gut mit, ließ aber eine vielversprechende Fortsetzung aus. Cyrill Schipp riskierte früh viel gegen einen Sizilianischen Drachen, der Drache biss recht schnell zurück. Manni Schneider wurde trotz sehr großem Zeitvorteil Stück für Stück zusammen geschoben.

Brett 1:
Brett 2:
Brett 3:
Brett 4:
Morawietz (2439)
FM Helbig (2336)
Bonnmann (2181)
Wißkirchen (2169)
- Becker (2002)
- Maciag (1971)
- Schneider (1850)
- Schipp (1784)
1/2
1-0
1-0
1-0

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18.10.2006 - Großes Mittelrhein-Wochenende steht bevor!

Erst die Kür, dann die Pflicht - so heißt es wohl am kommenden Wochenende. Während es am Samstag im Viererpokal gegen einen schier übermächtigen Gegner geht, entscheidet der Ligakampf am Sonntag schon ein wenig darüber, wie heftig um den Klassenerhalt gezittert werden muss.
Wie im letzten Jahr treffen wir in der Vorrunde des Mittelrheinpokals für Vierermannschaften auf einen bärenstarken Gegner. Mit der ersten Mannschaft des Klub Kölner Schachfreunde wartet ein Absteiger aus der 2.Bundesliga auf uns, gespickt mit Titelträgern. Alles andere als ein 0:4 wäre somit am Samstag ein Achtungserfolg, zumal die Kölner im Pokal auch gegen unterklassigere Teams in starker Besetzung auflaufen.
Sonntag hingegen schlagen wir bei Rochade Brauweiler auf, ein Verein, der unserem von den DWZ-Zahlen her sehr ähnlich ist. Überraschend daher der Kantersieg Brauweilers am ersten Spieltag in Monheim. Dennoch wird es für Brauweiler, wie auch für uns, in diesem Jahr ums pure Überleben gehen. Ein 4 Punkte-Spiel also, das wir nahezu in Bestbesetzung in Angriff nehmen können. Understatement ist nicht angebracht, ein Sieg muss her! Ein positives Omen ist vielleicht, dass Brauweiler im Stadtteil Pulheim spielt, also dort, wo wir die vergangene Saison so erfolgreich beendeten. Also: Verstecken gilt nicht - Jetzt werden aus Jungs Männer gemacht!

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24.09.2006 - Zweite Mannschaft startet mit hohem Sieg

Ein glatter 6:2-Sieg über Schlebusch III gelang letzten Donnerstag unserer zweiten Mannschaft. Damit brachte man auch alle Zweifler zum Schweigen, die immer wieder gemunkelt haben, dass man gegen Schlebusch immer schlecht ausgesehen hätte.
Und dabei hatte es alles andere als gut begonnen: Kurt Haak stand im Stau und Michael Frank erschien nicht wie verabredet. Doch der kampflose Minuspunkt Michaels sollte die einzige Niederlage bleiben. Kurt punktete souverän nach seinem Erscheinen, auch der Mannschaftsführer Gerd Roßburger siegte nach längerer Durststrecke, ebenso wie Walter Baloch, Hilfried Berndt und Florentin Scheuren. Günter Gast und Lukas Rohm steuerten noch jeweils ein Remis bei.

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16.09.2006 - Bayer noch einen Tick zu stark für die Erste

Es wurde nichts aus der erhofften Sensation. Die Erste Mannschaft verlor zum Saisonbeginn wie im Vorjahr gegen den Favoriten Bayer Leverkusen I mit 2,5:5,5.
Doch während man im Vorjahr noch chancenlos war, gab es heuer eine kleine Hoffnung auf eine Punkteteilung. Nachdem es nach etwa zwei Stunden fast schon nach einem 0:8 aussah, wurden einige Partien vor der Zeitkontrolle recht knapp. Verloren hatten da bereits Manfred Schneider, der heute einen gebrauchten Tag erwischte, und Cyrill Schipp. Cyrill, leicht schlechter stehend, bekam von Dr. Böhm unversehens die Chance zum Remis. Doch übersah er die Dauerschach-Schaukel und stellte unterdessen eine Figur und somit die Partie weg.
Doch anschließend deutete sich eine kleine Wende an. An Brett 1 erlegte Rainer Becker den "Bayer-Bär", der ihm etwas zu optimistisch Gegenspiel einräumte. Jörg Siepelmeyer wurde ebenfalls von seinem Gegner wieder wachgeküsst, auch Klaus Heinzer und Nikolai Schmald berappelten sich und David Maciag hatte im Bauernendspiel plötzlich Siegchancen. Leider überzog Jörg letzten Endes seine Stellung und verlor, ebenso wie zuvor Dietmar Grottendieck, der nach seiner OP noch arg angeschlagen wirkte. David konnte auch nur ein Remis herausholen, was aber ebenso wie die Remisen von Klaus Heinzer und Nikolai Schmald aller Ehren wert ist. Immerhin war Bayer an jedem Brett über 100 DWZ-Punkte stärker. Aber ein wenig träumen war erlaubt...

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07.09.2006 - Turniere, Turniere, Turniere

An diesem Freitag (08.09) wird Günter Gast die erste Runde des Vereinspokals 2006 auslosen. Wer bis dato noch nicht angemeldet ist, aber mitspielen möchte, setze sich rasch mit Günter in Verbindung.
Am Montag, den 11.09., findet in der Bürgerhalle in Wiesdorf die Kreismeisterschaft im Einzelblitz statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, vor Ort ist eine Anmeldung bis 19:30 Uhr möglich. Die Bildung von Fahrgemeinschaften koordiniert gerne
Manni Schneider. Wer also dort mitspielen möchte, melde sich bei ihm.
Die Aufstellungen und DWZ-Zahlen unserer Mannschaftsgegner sind nun bekannt. Die erste Mannschaft bekommt es in der SVM-Liga Mitte wieder fast ausschließlich mit deutlich stärkeren Gegnern zu tun. Die Aufstellungen und Auslosungen hier als Word-doc.
Die en-passant mit den Ausschreibungen des Kreises, so auch der Kreisklasse, in der unsere Zweite beheimatet ist, gibt es hier als link.

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26.08.2006 - Derby Nummer 1: Saisonstart gegen Bayer Leverkusen I

Am 17.09. startet die Erste in die neue Saison. Die Verbandsliga Mitte ist wieder ähnlich stark besetzt wie im letzten. Gleich zu Beginn wartet das erste von drei Derbys auf unser neuformiertes Aushängeschild, es geht zu Hause gegen Bayer Leverkusen I.
Neben Bayer I sind auch wie im letzten Jahr unsere Langenfelder Schachfreunde sowie der Aufsteiger Monheim II in unserer Gruppe. Ford Köln als Absteiger gilt auch gleich wieder als Aufstiegsfavorit. Es muss sich zeigen, wie unsere Jungs die Abgänge von Spitzenbrett Fiebig und Ersatzmann Rosenstein verkraftet haben. Mit der Moral von letztem Jahr ist der Klassenerhalt aber durchaus ein realistisches Ziel.

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20.06.2006 - Fiebig wechselt. Jetzt Charakter zeigen, Baumberg!

Zum Saisonende muss der SC Baumberg und ganz besonders die Erste Mannschaft eine bittere Pille schlucken. Das Spitzenbrett Thomas Fiebig, der "Über"Spieler der beiden letzten Jahre, verlässt den Club in Richtung SF Dortmund-Brackel. Dabei hat es nicht an uns gelegen, wie Thomas in seiner Mail an den Vorstand schreibt:

"(...)Ich gehe nicht aus dem Grunde, dass es mir bei Euch nicht gefallen hat, ganz im Gegenteil. Es war immer sehr spaßig. Aber es sind im Prinzip die gleichen Beweggründe, die mich vor etwa 2 Jahren wieder nach Baumberg gebracht haben. Dies waren zum einen die logistische Nähe zum Spiellokal, aber auch die gute Geselligkeit im Verein. Ab Oktober werde ich in Dortmund wohnen (Anm. der Red.: da Thomas dort studieren wird). Dementsprechend werde ich in einem Dortmunder Verein (SF Brackel) spielen (...)"

Das bedeutet natürlich einen herben Rückschlag für die kommende Verbandsliga-Saison, zumal neben Thomas evtl. noch ein weiterer Spieler der Ersten den Verein wieder verlassen wird.
Doch wer wären wir, wenn wir uns davon unterkriegen lassen würden?! Zwar war Thomas Topscorer der abgelaufenen Saison, doch keineswegs der einzige Leistungsträger! Und mit knapp 50% Mannschaftspunkten legte der SCB ein eindrucksvolles Comeback in der stark besetzten Verbandsliga Mitte hin. David Maciag und Jörg Siepelmeyer mausern sich zu Führungsspielern und stehen kurz davor, die magische DWZ-Grenze von 2000 zu knacken. Die so genannten "alten Herren" Dietmar und Klaus erleben ihren zweiten (oder dritten, oder vierten) Schachfrühling und die ehemaligen Jugendspieler Cyrill Schipp und Manfred Schneider bewiesen in mehreren Partien absolut ihre Verbandsliga-Tauglichkeit, lediglich an Erfahrung und letztlich auch am Quäntchen Glück fehlte es noch.
Und vielleicht wird auch der Spitzenspieler des letzten Jahrzehnts vor der Ära Fiebig, der Mannschaftsführer Rainer Becker, wieder zu alter Stärke zurückfinden, wenn er ans Spitzenbrett und somit in die Führungsposition für die Mannschaft zurückkehrt.
Auf jeden Fall sollten wir uns eines laut zu rufen: "Kopf hängen lassen gilt nicht!" Und bange machen vor den starken Verbandsliga-Teams sowieso nicht. Vor der neuen Saison sollten wir eher die Stimmung verbreiten: "Jetzt erst recht!!"
Ein paar Missklänge bleiben leider doch zurück, trotz der nachvollziehbaren Gründe für Thomas' Abgang. Angekündigt hatte er dies mit keiner Silbe, obschon mehrfach auf die kommende Spielzeit angesprochen. Im Forum des Nachbarvereins SVG Leverkusen schien ein anonymer Schreiber allerdings schon vor geraumer Zeit diese Information zu haben, was sehr ärgerlich erscheint, zumal er von Baumbergern vehement in die Schranken gewiesen und die Information dementiert wurde. Aber wollen wir die Kirche im Dorf lassen; wir üben hier unser Hobby aus und die Information ereilte uns zeitig genug vor der Planung für die Spielzeit 06/07. Beweisen wir Charakter und zeigen, was in unserem kleinen, aber sympathischen Verein an Potential steckt!

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21.05.2006 - Paukenschlag zum Saisonende! Erste siegt sensationell in Pulheim

Der Klassenerhalt ist geschafft!!! Durch einen bärenstarken 4,5:3,5 Auswärtssieg bei den favorisierten Pulheimern schafft die erste Mannschaft den Verbleib in der Verbandsliga aus eigener Kraft. Zwar gewannen auch die Langenfelder ihr Spiel gegen der Abstiegs-Mitkonkurrenten aus Deutz und leisteten die ersehnte Schützenhilfe. Doch glücklich schätzen kann sich, wer das nicht benötigt! In der Abschlusstabelle belegen wir nun Rang 8 mit 10:12 Mannschaftspunkten.
Dabei hatte es mit einem kleinen Schock begonnen. Die Pulheimer traten in nahezu bestmöglicher Besetzung an, so stark wie noch nie diese Saison! Doch durch Weißsiege von Thomas Fiebig, Manfred Schneider und David Maciag sowie Remisen von Rainer Becker, Dietmar Grottendieck und Cyrill Schipp wurden die Riesen erlegt. Da machte es auch nichts, dass Wadim Rosenstein eine klare Gewinnstellung verschenkte, bei schlimmster Zeitnot des Gegners (4min für über 20 Züge). Auch Klaus Heinzer verlor - seine erste Partie in dieser Saison! Doch das trübt nicht seine herausragende Leistung.
Etwas mehr zum Kampf und einen Saisonabschluss gibt es später.

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07.05.2006 - Herber Rückschlag für den SCB, Erste unterliegt Sülz

Nun heißt es zittern und auf Schützenhilfe hoffen: Die Erste vergab heute ihren Matchball in punkto Klassenerhalt kläglich und völlig unnötig durch eine 3:5 Niederlage gegen Sülz-Klettenberg I.
Es begann schon ganz bitter, Wadim Rosenstein hatte sich in der Anfangszeit vertan und tauchte erst um 2 Minuten nach 12 auf, was leider 2 Minuten zu spät war. Resultat war eine kampflose Partie gegen den Sülzer Ersatzspieler und der 0:1 Rückstand. Kurz später der nächste Schock: Spitzenmann Thomas Fiebig musste in ein Remis einlenken gegen das gut 200 Punkte schwächere Sülzer Spitzenbrett.
Doch dann schien man sich zu berappeln; Klaus Heinzer erntete ein leicht vorteilhaftes Endspiel, Rainer Becker, David Maciag und Dietmar Grottendieck hatten deutlich vorteilhafte Stellungen und Cyrill Schipp baute ein Druckspiel auf. Doch zunächst folgte ein weiterer Rückschlag. Jörg Siepelmeyer überzog in Zeitnot seine Partie und geriet plötzlich in ein Mattnetz - 0,5:2,5.
Dann endlich der Befreiungsschlag: David faltete seinen Gegner zusammen und kurze Zeit später glich Rainer dann aus durch einen kühl durchgedrückten Start-Ziel-Sieg, 2,5:2,5.
Die Zeitnotphase lief allerdings dann katastrophal: Cyrill opferte die Qualität und erhoffte sich einen leichten Sieg mit verbundenen Freibauern; leider konnte der Gegner seine Stellung konsolidieren und den Angriff auffangen. Und Dietmar Grottendieck verlor in Zeitnot des Gegners auch den Faden und sah sich nun einem schwierigen Endspiel mit ungleichen Läufern plus Turm mit einem Minusbauern gegenüber. Klaus fand auch nicht die beste Fortsetzung und verteidigte sich mühsam, der Mannschaftssieg war wohl schon dahin.
Klaus war der erste, der seine Partie beenden konnte. Nach über fünf Stunden hielt er Remis und sorgte für das 3:3. Die beiden letzten Partien waren zwar noch nicht aussichtslos, aber sehr nachteilig. Bei Cyrill hatte sich ein Endspiel Turm gegen Läufer plus ein h-Bauer für jeden ergeben. Nach 5 Std. 40min ließ die Kraft nach und nach ein, zwei ungenauen Zügen war es geschehen um Cyrill und der Kampf so gut wie verloren. Dietmar versuchte alles, kam noch in die finale Zeitnotphase, doch dann musste auch er die Waffen strecken.
Jetzt hängt alles von den Ergebnissen der Mitstreiter im Abstiegskampf ab sowie vom letzten Kampf gegen die bärenstarken Pulheimer.

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30.04.2006 - Baumberg II und die total verrückte Saison, vorletztes Kapitel: SIEG

Am dritten Spieltag der Saison 05/06 war die Zweitvertretung des SCB am Boden. Eine peinliche 2,5:5,5 Heimpleite gegen Leichlingen II, die dwz-mäßig und von der Tabellensituation her zu den Favoriten auf die rote Laterne zu zählen sein mussten, zerstörte früh jeden Traum vom Aufstieg. Was folgte war eine Trotzreaktion par excellence. Nach vier Siegen in Folge begannen einige Mannschaftsteile wieder von der Bezirksklasse zu träumen, ehe es bei der dritten (!!) Mannschaft Schlebuschs einen weiteren herben Punktverlust gab. Aus und vorbei - dachte man, zumal in den beiden letzten Kämpfen die zwei stärksten Teams der Kreisklasse warteten - Leichlingen I und Langenfeld III. Doch was sich heute im Bürgerhaus ereignete, spottet erneut jeder Beschreibung: Sensationell wurde Leichlingen I mit 4,5:3,5 niedergerrungen!
Kurz vor der Zeitkontrolle entkorkte Nikolai Schmald beim Stande von 3:3 aus einer "Nichts-Los-Stellung" einen Mattangriff und brannte ein Feuerwerk überraschender Züge ab. Herr Ludwig konnte sich mit wenigen Minuten auf der Uhr nicht mehr retten und gab einen Zug vorm Matt auf. Zu diesem Zeitpunkt sah die letzte noch laufende Partie auch den Baumberger in klarem Vorteil. Hilfried Berndt promovierte seinen g-Bauern, was ihm einen Turm plus einbrachte. Im Endspiel gegen 2 verbundene Freibauern gab er sich dann mit dem Remis zufrieden und brachte den Sieg unter Dach und Fach. Was vorausgegangen war und wie er den Kampf erlebte, schildert Nikolai Schmald:

Vor dem Spiel hatten wir uns natürlich viel vorgenommen, doch was dann geschah...
Leichlingen reiste nur mit 7 Spielern an und der wiedergenesene Michael F. spielte in seiner bekannt wilden Manier seinen überforderten Gegner vom Brett. Schnell lagen wir also schon mit 2-0 in Front. Kurt an Brett 1 remisierte sowie Bernd an Brett 7, wobei in seiner Stellung möglicherweise mehr drin gewesen wäre. Nach Kurts Remis musste sich unser Mannschaftsführer, der uns erneut mit seinem Verpflegungsangebot verwöhnte, in sein Schicksal fügen und die Waffen strecken. Zwischenstand: 3-2. Zwar führten wir noch immer, doch dann kam der absehbare Verlustpunkt an Brett 8. Lukas, der erneut gut kämpfte, hatte seinem Gegner nichts mehr entgegenzusetzen. Ausgleich, 3-3.
Die Stellungen an den beiden übrigen Brettern, ließen auf Seiten der Baumberger kaum Hoffnungen zu. Hilfried an Brett 4 lief mal wieder einem Bauern hinterher, und bei mir an Brett 2 sah die Stellung etwas gedrückt aus. Zumal Schachfreund Ludwig zu einem der stärksten Kreisklassespielern zu zählen ist.
Doch dann wendete sich das Blatt zu unseren Gunsten. Die Partie zwischen Hr. Ludwig und meiner Wenigkeit entwickelte sich zu einem aufreibenden Nervenspiel, da wir beide ordenlich in Zeitdruck gerieten. Nachdem wir etwa beide nur noch 2min auf der Uhr hatten und der 40. Zug noch in weiter Ferne lag, war es der Leichlinger, der ein Remisangebot meinerseits ausschlug und attackierte. Er wollte unbedingt für die Mannschaft gewinnnen, um diese im Aufstiegskampf zu halten, wie er mir später berichtete.
Was nun folgte, war eigentlich nicht mehr jugendfrei, denn wir erlaubten uns die Schweinerei, die Leichlinger doch noch zu schlagen und die damit vorprogrammierte Häme ihrer 2. Mannschaft zuzulassen. Unter enormen Zeitdruck beiderseits, spielte ich plötzlich wie vom Teufel geritten geilstes Schach. Ich muss zugeben, nach den letzten Zügen war ich dem Orgasmus ganz nah. So etwas Abgezocktes war ich von mir gar nicht gewohnt. Wenn ich in 40-50 Jahren mal Erektionsstörungen bekommen sollte, so denke ich einfach an diese Partie und an diesen Kampf zurück und das Problem hat sich gleich mal erledigt.
Als ich dann noch zu meinem Mannschaftskollegen rüberschaute, registrierte ich mit Freuden, dass dieser sich mal wieder anschickte seine für einige verloren geglaubte Partie zu drehen. Irgendwie gelang es diesem Fuchs den Turm seines Gegners zu ergattern. Anstatt diese Partie aber nun mit Hauruckschach weiterzuführen und dem Sieg entgegenzueilen, bewies Hilfried, warum wir voll auf ihn bauen können. Fast jeder, da bin ich sicher, hätte diese Partie unbedingt gewinnen wollen. Hilfried auch, aber für ihn zählte in erster Linie die Mannschaft, so gab er die Figur für zwei Bauern. Beide hatten nun noch einen Bauern auf dem Brett und Hilfried noch die Qualität mehr. Dies war dann endgültig von keinem mehr zu gewinnen und somit machte er die Überraschung perfekt.
Nachdem ich uns nach unserem letzten Auftitt in Schlebusch schon abgeschrieben habe, greifen wir nochmal aktiv ins Aufstiegsrennen ein. Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaftsleistung. Jetzt freuen wir uns natürlich umso mehr auf das Spiel in Langenfeld.
Wie ich es zuvor beschworen hatte, nicht die Aufstellung entscheidet, sondern die Einstellung, der Wille zu Sieg!

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07.04.2006 - Schlebusch III wird zum Stolperstein für Baumberger Aufstiegsträume

Er hatte lautstark geträumt, der Visionär und Anpeitscher unserer Zweiten. Gestern Abend bereits zerplatzten Nikolai Schmalds Blasen mit einem ebenso lauten Knall: Schon vor den eigentlich entscheidenden Kämpfen gegen die Großen der Kreisklasse ließ man erneut unnötig einen weiteren Punkt durch ein 4:4 bei der dritten Schlebuscher Mannschaft.
Durch die kurzfristige Absage des eigentlich wieder genesenen Michael Frank lag mal sogleich 0:1 zurück. Doch war man - zumindest an den oberen Brettern - klarer Favorit im normalerweise ungleichen Kampf. Mit Kurt Haak, Andre Herhahn und Nikolai Schmald an der Spitze hatte Mannschaftsführer Gerd Roßburger dick aufgetragen, die vollen Punkte jedoch holten wieder einmal Hilfried Berndt sowie Flori Scheuren. Gerd selbst kam wie das Triumvirat an der Spitze nicht über ein Remis hinaus. Nikolai verschenkte nach eigener Aussage klaren Vorteil (zwei Mehrbauern), Andre Herhahn imitierte die Schnellzugvariante von Robin Schmitz, doch auch sein immenser Zeitvorteil brachte ihm keinen vollen Punkt ein.
Die als moralische Unterstützung angereisten Dietmar Grottendieck und Klaus Heinzer sahen dann noch die erste Niederlage des in dieser Saison groß auftrumpfenden Lukas Rohm.
Alles in allem muss man mit dem 4:4 wohl sogar nach dem Verlauf der Partien noch zufrieden sein, der Aufstieg wird - wie immer - auf die nächste Saison verschoben.

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02.04.2006 - Wichtiger Punkt für erste Mannschaft, 4:4 nach Drama-Finale

Die heiße Phase hat begonnen in der SVM-Liga Mitte. Während nach dem neunten von elf Spieltagen Lasker Köln als Auf- und SG Porz IV als Absteiger feststehen, kann auf den Plätzen 4-11 theoretisch noch alles passieren in Punkto Klassenerhalt. In der deutlich stärksten der drei SVM-Ligen punktet nahezu jeder gegen jeden. Um so wichtiger war der Punktgewinn unserer Ersten im Kampf gegen Köln-Mülheim I.
Gegen die deutlich stärker einzuschätzenden Domstädter lag man nach einem kampflosen Sieg von Wadim Rosenstein rasch 1:0 in Führung. Doch der Mannschaftsführer Rainer Becker sorgte höchstpersönlich mit einem weiteren missglückten Eröffnungsexperiment für den schnellen Ausgleich. Nun begann es recht schnell, sehr sehr bitter auszusehen. Einzig am Spitzenbrett hielt Thomas Fiebig eine leicht vorteilhafte Stellung, hingegen sah es bei Manfred Schneider und Cyrill Schipp schon sehr düster aus. Kurioses spielte sich aber am Brett unseres Topscorers Dietmar Grottendieck ab. Dem Anfangszug f2-f4 seines verspätet eingetroffenen Mülheimer Gegenübers beantwortete Dietmar á tempo mit f7-f5. Als er richtig am Brett saß, bemerkte er, dass es sich keineswegs um die englische Eröffnung (c2-c4) handelte, wie er angenommen hatte. Der Ärger über seinen misslungenen ersten Zug transportierte sich wohl über die ganze Partie und schlug sich im zweiten Minuspunkt für Baumberg nieder. Nachdem sich am Spitzenbrett durch hochgradige Zeitnot des Mülheimers der Vorteil für Thomas manifestierte, konnte er noch vor der Zeitkontrolle zum 2:2 vollstrecken. Auch an den anderen vier Brettern wurde es ernst. An Brett 3 bot David Maciag eine große kämpferische Energieleistung. Nachdem sein wilder Bauernsturm eigentlich locker ausgekontert worden war, fischte er erfolgreich noch im Trüben. Plötzlich eroberten die weißen Türme die siebte Reihe. Der Mülheimer versuchte in beiderseitiger Zeitnot noch ein paar Ausreden, doch David ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen - 3:2 Führung!
Die Stellungen von Cyrill und Manni waren jedoch in der Zeitnotphase nicht mehr zu korrigieren, nach ungefähr 4 h 15 min stand ein 3:4 zu Buche.
Nun ist es an der Zeit, sich dem Helden zu widmen. Klaus Heinzer verfügte bereits seit Stunden über einen kleinen Vorteil. Bei jeweils einem Turm und gleicher Bauernzahl wies die Bauernstruktur seines Gegners mit einem isolierten c-Bauern eine deutliche Schwäche auf. Es sei nun gesagt, er wird hoffentlich nicht böse sein, dass unser Klaus zu den konstantesten und sichersten Spielern gehört, im Endspiel jedoch in der Regel nicht den nötigen Punch hat, eine vorteilhafte Stellung zu verwerten. Nun aber musste er auf Sieg spielen. Seine Manöver, die weniger die Aktivität des eigenen Turms als vielmehr das ständige Gedeckthalten der eigenen Steine als Prämisse führten, ließen bei seinen Mannschaftskameraden neben grauen Haaren auch reichlich Zweifel am so greifbaren 4:4 aufkommen. Doch irgendwie gelang es Klaus nach über 5 Stunden, einen Mehrbauern zu ergattern. In lang angelegten Manövern brachte er ihn Schritt für Schritt nach vorne. Bei der Beurteilung seiner Leistung sei zu bedenken, dass hier jemand entgegen seines sonstigen Spielstils agierte!!! Der Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, trieb Klaus an. Schließlich promovierte sein h-Bauern und kurz darauf auch sein b-Bauer, allerdings hatte Klaus nur noch knapp eine Minute für den Rest seiner Partie auf der Uhr. Wer wusste, wie sehr Klaus es hasst zu blitzen, brach in kalten Schweiß aus. Jeder Damenzug dauerte fünf bis zehn Sekunden. Mit den letzten Sekunden auf der Uhr führte er den entscheidenden Mattzug aus, 4:4 !!
Dass dieser Punkt in der Endabrechnung goldwert sein wird, kann man sich vorstellen. Der SCB liegt zwar nun auf Rang 6, jedoch sind die drei folgenden Mannschaften punktgleich und die Bergischen SF auf dem ersten Abstiegsrang haben gerade einmal ein Pünktchen weniger auf dem Konto. Im nächsten Kampf gegen Sülz-Klettenberg dann, eine Mannschaft mit ähnlichem DWZ-Schnitt, gilt es, noch einmal alles zu mobilisieren. Ein Sieg und wir wären durch, bei einer Niederlage sind wir schon sehr auf Schützenhilfe angewiesen. Doch wer denkt schon über Niederlagen nach, gerade wenn er das Finale von Klaus Heinzer beobachten durfte!

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12.03.2006 - Erste macht's mit Völlig überflüssiger Niederlage wieder spannend

Mit einem Sieg heute gegen die Bergischen SF hätte man in punkto Klassenerhalt alles klar machen können, doch leider kam es anders. Die Erste Mannschaft schenkte sich selbst einen ein, gleich reihenweise hagelte es Patzer. Gerade die Leistungsträger des Teams an den vorderen Brettern blieben weit unter Normalform. Während Thomas Fiebig seine Dame in einen Spieß stellte, konnte Rainer Becker eine einfache Gewinnstellung nicht vollstrecken. David Maciag und Manfred Schneider kamen in ihren Partien erst gar nicht auf die Beine.
Lichtblicke einzig unsere "Erstschlagswaffe" Dietmar, der nach nicht einmal drei Stunden einen weiteren Skalp an seinen Gürtel heftete sowie Jörg Siepelmeyer, der ein wohl verlorenes Endspiel noch zur Ergebniskorrektur von 3:5 drehte.
Klaus Heinzer spielte gewohnt souverän Remis, während Nikolai Schmald als Ersatzmann sich nach gutem Kampf letztlich auch in ein Remis fügte.
Nun muss man aus den verbleibenden drei Kämpfen wohl noch mindestens zwei Punkte holen!

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12.03.2006 - Es darf weiter geträumt werden! Zweite putzt unterbesetzte SVGler

Einen lockeren 5:3-Sieg gab es heuer für unsere zweite Auswahl. Die Gegner aus Leverkusen waren nur zu sechst angereist und durch weitere Siege von Hilfried Berndt und Lukas Rohm sowie Remisen von Kurt Haak und Bernd Wolf, jeweils in besseren Stellungen, war die heutige Aufgabe nicht so schwer wie erwartet. Einzig Walter Baloch konnte seinem Gegner nicht genügend Paroli bieten, Mannschaftsführer Gerd Roßburger hingegen schlug sich selbst.

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08.03.2006 - Ein Sonntag, an dem Helden geboren werden können

Sonntag, der zwölfte im März: Großkampftag im Baumberger Bürgerhaus!
Sowohl die Erste als auch die Zweite Mannschaft blicken auf richtungsweisende Partien. Die Vorfreude, gepaart mit ein wenig gesunder Nervosität, ist allenthalben spürbar: in den Mails und Telefonaten, die Mannschaftsführer erhalten, in unserem Gästebuch oder auch auf anderen Internetseiten.
Für Baumberg I ist es nun endgültig die Möglichkeit, den Klassenerhalt schon frühzeitig zu sichern. Mit den Bergischen Schachfreunden kommt ein Verein, der auch vor der Saison als Abstiegskonkurrent erwartet worden war. Zwar sieht es in der Tabelle bereits jetzt sehr gut aus für unser Aushängeschild, doch trügt der Schein etwas. Die Bergischen SF kommen mit zwei Siegen in Folge, jeweils gegen stärkere Teams, als Empfehlung ins Baumberger Bürgerhaus. Und im Gegensatz zu uns empfängt man dort in den nächsten Kämpfen noch unten stehende Mannschaften. Ein Sieg am Sonntag würde uns 5 Punkte Vorsprung auf die drei Abstiegsplätze verschaffen und zugleich hätte man alle direkten Vergleiche mit den derzeit Letztplatzierten gewonnen. Das wäre es also schon!
Mannschaftsführer Rainer Becker muss zwar einen Stammspieler ersetzen, doch der Rest ist heiß wie selten nach dem letzten Auswärtssieg in Kerpen. Einige Akteure trachten hungrig auf die Verbesserung ihres persönlichen Ergebnisses, andere wiederum wie die Altmeister Klaus Heinzer und vor allem Dietmar Grottendieck erleben ohnehin gerade ihren nächsten Frühling. Die Zeichen stehen auf Kampf, ein weiterer Sieg scheint möglich!
Auf Kampf hat der ehemalige Mannschaftsführer Nikolai Schmald auch die Zweite eingestimmt. Nach schlechtem Saisonbeginn hat man nun durch die letzten Siege wieder Boden gut gemacht. Doch nun kommen die dicken Brocken, die echten Gegner. Mit SVG II begrüßt man am Sonntag eine Mannschaft, die an den oberen Brettern ebenfalls DWZ-Riesen für Kreisklasse-Verhältnisse vorweisen kann. Zudem hat die SVG gerade in der letzten Runde den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer geputzt und will nun, nach eigenem Bericht, weitersiegen. Doch Nikolai hat allerortens Baumberger Aufstiegsträume angekündigt, wie z.B. unter dem Pseudonym Quantenbauer in den Foren auf der SVG-Seite. Sollte es am Sonntag und in den nächsten Kämpfen tatsächlich gelingen, eine Aufstellung zu präsentieren, die die meisten der an den ersten acht Brettern gemeldeten Spieler beinhaltet, so ist man geneigt, Nikolais Euphorie zu teilen. Die Tabelle der Kreisklasse hingegen zeigt, dass man sich keine weiteren Ausrutscher mehr erlauben darf.

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19.02.2006 - War das schon der Klassenerhalt? Erste siegt zu siebt in Kerpen!

Ein toller 5:3-Sieg für eine dezimierte erste Baumberger Mannschaft war das Resultat des heutigen Verbandsligaspieltags! Ohne das nominelle Brett 2 und Brett 3 zur Verfügung zu haben konnte unser Aushängeschild erneut Verbandsliga-Tauglichkeit nachweisen. In Kerpen gab es einen wichtigen Erfolg gegen den direkten Abstiegskonkurrenten. Streng genommen muss man sich mit 7:7 Punkten in Baumberg allerdings nunmehr gar nicht so bescheiden geben! Bislang spielt man eine tolle Saison und rangiert im sicheren Mittelfeld.
Nachdem man heute Brett 2 frei ließ und Cyrill Schipp schnell verlor, lag man nach einer Stunde zunächst mit 0:2 hinten. Aber tolle Siege von Thomas Fiebig und Dietmar Grottendieck sowie das Glück des Tüchtigen im Endspiel von Klaus Heinzer brachten die Erste wieder zurück in die Spur. Nachdem auch Jörg Siepelmeyer gewann und Wadim Rosenstein ein spektakuläres Endspiel mit seinem Gegner im Gleichschritt abenteuerlich behandelte und letztlich remisierte, führte man nach etwas über 4 Stunden uneinholbar mit 4,5:2,5. Manni Schneider ließ in seiner Partie ebenfalls nichts mehr anbrennen und sorgte schließlich für den verdienten Endstand.

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11.02.2006 - Zweite Mannschaft im Aufwind: Großen Worten folgten Taten

Nachdem Nikolai Schmald, seit Jahren ein Führungsspieler der zweiten Mannschaft, in unserem Gästebuch seine Mannen zum Kampfe aufpeitschte, konnte gestern Abend ein weiterer klarer Sieg gelandet werden. Zwar gehört das junge Team von Bayer IV nicht zu den absoluten Gradmessern der Liga. Doch ein mit 6:2 klarer Sieg tut immer gut. Da einige Top-Teams der Liga Federn ließen, bläst man in den Reihen der Baumberger Zweitvertretung nochmal zur Attacke auf die Aufstiegsplätze.
Doch schon der nächste Spieltag hält einen starken Gegner bereit: Mit SVG II kommt die Mannschaft der Stunde, die den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer Langenfeld III unter der Woche bezwang!

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15.01.2006 - SCBler mit Schnelldenkerqualitäten beim ersten Highlight des Jahres

Unserem unermüdlichen Turnierleiter Günter Gast war es zu verdanken, dass die Elite der Baumberger Schnelldenker an den Verbandsmeisterschaften für Vierer-Teams im Blitzschach teilnehmen konnte. Auf Kreisebene hatte man im Stichkampf noch knapp die Quali verpasst, jedoch bewarb sich der SCB-Vorstand um die Veranstaltung dieses Großereignisses. Und Günter Gast konnte sich über die Zuteilung freuen; nach den Blitz-Einzelmeisterschaften auf Verbandsebene im letzten Jahr nun also ein weiteres Mal ein großes Turnier, das in Baumberg statt fand.
Und der SCB füllte seinen Ausrichter-Freiplatz nun wirklich mit Leben! Platz 11 stand nachher zu Buche, bei 17 teilnehmenden Teams. Die eigentlich vor uns qualifizierten Leverkusener konnten sich nur drei Plätze hinter uns positionieren. Lediglich Langenfeld (Platz 8 am Ende) ist auf Kreisebene noch besser.
Überragend in der Baumberger Truppe, die mit einem Auswechselspieler agierte, wieder einmal Thomas Fiebig, der am Spitzenbrett gegen stärkste Konkurrenz 12 Punkte aus den 16 Runden erstritt, das Spitzenbrett des späteren Siegers Turm Bergheim weist beispielsweise eine Elo von über 2400 auf!
Die übrigen 4 Baumberger blieben im Rahmen ihrer Möglichkeiten, wobei der ein oder andere sicherlich mehr von sich erhofft hatte. Das Abschneiden der Baumberger:

Brett 1:
Brett 2:
Brett 3:
Brett 4:
Ersatz
Fiebig
Becker
Siepelmeyer
Maciag
Rosenstein
12.0 / 16
2.5 / 9
5.5 / 13
3.0 / 13
4.0 / 13

Die Abschlusstabelle der Mittelrhein-Blitz-Mannschaftsmeisterschaften.

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8.1.2006 - Erste Mannschaft punktet weiter, verdienter Sieg nach langem Kampf

Neues Jahr, Neuigkeiten! Beim ersten Mannschaftskampf 2006 der Ersten gegen Porz IV konnte der geneigte Betrachter dem ein oder anderen ungewohnten Ereignis beiwohnen: Schachspieler lasst euch sagen, Thomas Fiebig kann (doch) nicht jeden schlagen! Gegen das Porzer Spitzenbrett ließ Thomas einige Chancen aus und musste sich später mit Remis begnügen. Die anderen Neuigkeiten sind jedoch rein positiver Natur: Zwei zu Saisonbeginn arg gebeutelte Baumberger kamen zum ersten Sieg bzw. zum ersten Remis der Spielzeit! Doch dazu später...
Das erwähnte Remis an Brett 1 war nach fast 4 Stunden Spielzeit das erste Resultat des Mannschaftskampfes. Zu Bezirksklasse-Zeiten waren da die meisten Kämpfe schon gelaufen. Nichts Neues dann aber bei Manni, Klaus und Cyrill. Während Klaus in gewohnter Weise seine leicht schlechtere Stellung locker bis ins Remis mauerte, verfuhren Manni und Cyrill wieder nach der Devise "White is beautiful!". Nach Cyrills Niederlage und Mannis Sieg heute haben die beiden alle ihre Weißpartien gewonnen und mit Schwarz alles verloren. Dabei wogte Cyrills Partie lange hin und her, aus dem Paulsen-Debüt würde eine Französisch-Vorstoßvariante, in der Cyrill sich sehr gewöhnungsbedürftig gruppierte und fast folgerichtig Material einbüßte. Nachdem sein Gegner allerdings die Partie mäßig talentiert fortsetzte, kam es zu einer wilden Stellung, in der Cyrill Turm +2 Leichtfiguren gegen die Dame in die Schlacht führte. Den richtigen Pfad fand er dabei leider nicht, es sollte jedoch die einzige Baumberger Verlustpartie am heutigen Tage bleiben!
Nachdem zuvor auch Jörg Siepelmeyer eine vorteilhafte Stellung nicht zum Sieg verwerten konnte, stand es nach 4 1/2 Stunden 2,5:2,5. Die Spannung wuchs minütlich und um die drei verbliebenen Bretter bildeten sich wahre Trauben von Zuschauern. Positiv zu erwähnen ist neben der guten Moral innerhalb der Mannschaft nämlich auch das große Interesse des restlichen Vereins am Abschneiden des Aushängeschilds.
Als erster konnte David Maciag eine Entscheidug herbeiführen. Nach misslungener Eröffnung ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen, verteidigte sich genau und übernahm nach knapp 5 Stunden im Schwerfigurenendspiel die Initiative. Als die ersten Bauern purzelten, reichte der Porzer Hand zur Aufgabe - 3,5:2,5.
Nun spielten lediglich noch die eingangs erwähnten schwarzen Schafe der bisherigen Saison. Wadim Rosenstein an Brett 8 knetete ebenso wie Rainer Becker an Brett 2 ein Endspiel mit ungleichen Läufern plus einem Turm pro Spieler. Zwei Remis würden reichen, doch Wadim befand sich eigentlich auf dem absteigenden Ast in der (chrono)logik seiner Partie, denn er hatte einige Züge zuvor in scharfer Stellung bereits eine ganze Figur mehr gehabt. Rainer hingegen hatte seine Initiative aus der Eröffnung heute ausnahmsweise in materiellen Vorteil konvertieren können und hielt tapfer einen Mehrbauern, den er in stundenlanger Arbeit bereits zum Freibauern ernannt hatte. Knapp fünfeinhalb Stunden mussten die Anhänger und Mitspieler zittern, dann war der Fisch geputzt. Zwar liefen beide Partien noch, Wadim hatte aber umwandeln können und hatte nun mit Turm+Bauer gegen Läufer+Bauer eine unverlierbare Stellung erreicht, die kurz darauf im Remis endete. Nach 5 3/4 Stunden zähem Ringen dann konnte Rainer seine Niederlagenserie endlich ad acta legen und empfang erstmalig seit Monaten wieder Sieges-Gratulationen.
Eine geschlossene Mannschaftsleistung mit weiterem Potenzial nach oben hatte gereicht, um den Tabellennachbarn mit 5:3 zu bezwingen. Somit stehen nach 5 Kämpfen bereits 2 Siege und ein Unentschieden auf der Habenseite, weit mehr als unserer hochmotivierten Truppe kreisweit zugetraut wurde.
Die aktuelle Tabelle weist uns schon auf Platz 6 aus, wobei wir gegen die drei letztplatzierten Teams noch nicht gespielt haben, wohl aber gegen den 1. und 2.

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17.12.2005 - 2:2 verloren, Titelverteidiger Godesberg ist Endstation im Pokal

Ein eigentlich aussichtsloses Unterfangen sollte der heutige Kampf im SVM-Pokal gegen die erste Mannschaft des Godesberger SK werden. Immerhin hätte man es theoretisch mit 4 GMs zu tun bekommen können. Doch die Titelverteidiger waren sich ihrer Sache sicher und traten "nur" mit vier Akteuren knapp unter 2100 DWZ an. Fast hätte es sich gerächt, denn nach einem Sieg von Jörg Siepelmeyer an Brett 3 und einem Remis von Thomas Fiebig am Spitzenbrett führten wir mit 1,5:0,5. Zwar schaffte auch Cyrill Schipp gegen seinen wesentlichen höher bewerteten Gegner ein tolles Remis, jedoch bedeutete die Niederlage von David Maciag an Brett 2 einen 2:2 Endstand und das Aus nach "Berliner Wertung", da die Godesberger ihren vollen Punkt an einem höheren Brett einfuhren. Ergebniss im Detail:

Brett 1:
Brett 2:
Brett 3:
Brett 4:
Fiebig (2268)
Maciag (1915)
Siepelmeyer (1955)
Schipp (1760)
- Lotzien (2075)
- Biedeköpper (2071)
- Müller-Boge (2081)
- Lehmensick (2045)
1/2
0-1
1-0
1/2

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14.12.2005 - Zweite Mannschaft rehabilitiert sich, Sieg in Opladen

Mannschaftsführer Gerd Roßburger hatte die Konsequenzen gezogen aus dem desaströsen letzten Kampf gegen Leichlingen. Zum gestrigen Match in Opladen stellte er eine spielstarke und erfahrene Mannschaft zusammen. Der Lohn war ein 5:3-Sieg gegen den Tabellennachbarn in der Kreisklasse.
Zwar bot Gerd nur sieben Spieler auf und ließ Brett 1 frei, aber die angetretenen Baumberger waren stark genug für den Sieg. Ein Fragezeichen steht allerdings hinter der Niederlage von Walter Baloch nach 22min, was niemand so richtig mitbekommen hatte. Doch das 0:2 drehten Nikolai Schmald, Flori Scheuren, Hilfried Berndt und Gerd selber in ein 4:2, wobei die ein oder andere Partie wohl häufiger hin und her wankte.
Andre Herhahn bekam es mit dem stärksten verbliebenen Opladener zu tun und musste sich knapp vor der vier Stunden-Grenze nach hartem Kampf geschlagen geben. Doch Günter Gast brachte den Mannschaftssieg mit all seiner Routine nach Hause, zumal seine Gegnerin beim Stand von 3:4 auf Gewinn spielen musste.
Bleibt zu hoffen, dass es in diesem Stil weiter geht, auch wenn wieder einige Jugendspieler eingebaut werden.

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12.12.2005 - Unglaublicher Thomas und Magischer David sichern 4:4

Ein dramatischer Mannschaftskampf unserer ersten Mannschaft in Müngersdorf endete schließlich nach fast genau 6 Stunden Spielzeit mit 4:4 - und am Ende wusste man nicht: soll man sich freuen oder war es zu wenig.
Thomas Fiebig blieb als Geburtstagskind der Auftakt vorbehalten. Nach knapp 3 1/2 Stunden war es dieses Mal IM Haskelmann, der sich auf der Liste der von Thomas Besiegten einreihen durfte. Am Nebenbrett mühte sich Rainer Becker vergeblich um Wiedergutmachung nach verpatztem Saisonstart. Der Baumberger "Zweier" konnte zwar wieder mit genauen und einfallsreichen Manövern eine vorteilhafte Stellung herbeiführen, fand aber in hochkomplizierter Position einmal nicht die korrekte Abbiegung. In der folgenden Zeitnot verpatzte er es komplett, ein guter Blitzer ist nicht selten ein katastrophaler Zeitnotspieler. Kurz zuvor hatte aber bereits Jörg Siepelmeyer die Waffen gestreckt, er kam gestern mit seinem Skandinavier so gar nicht auf die Beine. Wenige Minuten später sorgte auch Manni Schneider mit einer weiteren Schwarzniederlage für das 1:3. Er hatte eine komische Stellung folgerichtig weiter misshandelt.
Zum Glück hatten aber nicht nur die Gegner Weiß - und so ging es weiter nach dem Motto "White is beautiful!". Cyrill Schipp ging aus einer spannungsgeladenen Eröffnungsphase mit Vorteil ins Mittelspiel. Dort ließ er zwar den knockout aus, konvertierte aber sein Plus in ein gewonnenes Endspiel, dass er ebenso souverän vollstreckte, wie Dietmar Grottendieck.
Der Kampf stand nun auf des Messers Schneider. Während es bei David Maciag sehr remislich aussah, änderten sich die Einschätzungen von Wadim Rosensteins Stellung fast minütlich. Wadim zeigte seine erste ordentliche Saisonleistung und hatte im Mittelspiel bereits eine Qualität erobert. In der Zeitnotphase büßte er den Vorteil jedoch wieder ein und war am Ende nach über 5 Stunden dem Druck des Gegners erlegen, 3:4. Nachdem der Kampf eine so unglückliche Wende genommen hatte, stand David mit dem Rücken zur Wand. Mit ungleichen Läufern + 1 Turm und 3 Bauern pro Partei, hatte er zu allem Überfluss noch die passivere Stellung. Doch seine Gegnerin, die WIM Perez-Lücke, war ebenso wie David "völlig durch". Durch war dann auch ein Bauer der Kölnerin, was David den Läufer kostete. Im anschließenden Finale von Turm + a,b-Bauer gegen Turm und Läufer fand die aufgewühlte Dame das entscheidende Remis-Opfer Lxb5 mit folgendem Turmtausch und einem a-Bauern, der nicht hätte durch gehen können. Doch irgendwie schien unser Magier sie verzaubert zu haben. David rechnete kurz in die Stelung hinein und nahm mit gelichgültiger Miene auf b5 zurück. Frau Perez-Lücke, mit weniger als einer Minute in der finalen Zeitnot auf der Uhr, zog zur Überraschung aller nach Lxb5, Txb5 statt Txb5 lieber Ta1, wonach der a-Bauer problemlos durchmaschierte, da sie ihren König nicht mehr heranführen konnte. Nach fast 6 Stunden Spielzeit reichte sie wortlos die Hand und wir fuhren mit einem blauen Auge und einem hart erkämpften Punkt heim.

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22.11.2005 - Blitz-Vierer verkaufte sich teuer, letztlich fehlte ein "Magic Moment"

Jahr für Jahr avancierte die Blitzmeisterschaft für 4er-Mannschaften zum Abend des David "Magic" Maciag. Auch am gestrigen Montag hätte es so werden können. Mit einem glänzenden Start und 6 Punkten aus 7 Partien am Spitzenbrett brachte David eine eher durchschnittlich besetzte Baumberger Mannschaft in Qualifikationsnähe. Bekannte Skalps an Davids Gürtel saßen zuvor z.B. auf den Häuptern des als "Dr. Zock" bekannten Hitdorfer FM Scheffner (DWZ 2201) und des Langenfelder Spitzenbretts M.Reuter (2091). Als zur Hälfte des Turniers Rainer Becker die Baumberger Mannschaft verstärkte, lag man zu seiner Überraschung voll auf Kurs. Erst eine Niederlage - gegen die bärenstarke Truppe von Bayer I - und ein überflüssiges 2:2 in der Auftaktrunde gegen SVG II standen auf der Minusseite. Neben Becker fehlten auch Thomas Fiebig und Jörg Siepelmeyer, auch Cyrill Schipp stand nicht zur Verfügung. Doch Manfred Schneider, Wadim Rosenstein und Nikolai Schmald hielten neben Magic M. die Fahnen hoch.
Es folgte ein 2,5:1,5 Sieg gegen den hohen Favoriten aus Langenfeld, die einzigen Minuszähler des späteren Turniersiegers. Auch in der Folge ließ man nichts mehr anbrennen, Nikolai pausierte nun und es hagelte 4:0-Siege. Vor der Schlussrunde lag man hinter Langenfeld auf Rang 2 und hatte einen Mannschaftspunkt Vorsprung auf Bayer I. Doch wie so oft wurde ein vermeintlich nicht ganz so starker Verein der Stolperstein. Unsere Freunde von der SVG haben eigentlich keine echten Blitzer in ihren Reihen. Doch David hatte sein Pulver verschossen. Nach einem schnellen Sieg Rainers und einer Niederlage Mannis versiebte David eine Partie mit Mehrturm nach und nach. Wadim rettete letztlich mit hervorragender Endspieltechnik noch das 2:2.
Im nun folgenden Stichkampf blieb der Magic Moment erneut aus, gegen den DWZ-Riesen Dr. Negele war David erneut chancenlos. Rainer pfuschte eine völlig missglückte Eröffnung mit Minusklotz und 2 Minusbauern noch ins Remis, doch auch Manni ließ eine ordentliche Stellung ungenutzt. Nur Wadim konnte seinen starken Abend krönen: sein abschließender Sieg bedeutete zwar fabelhafte 10 Punkte aus 11 Partien für ihn, für die Mannschaft aber blieb es bei einer knappen 1,5:2,5 Niederlage.
Dennoch gab es wenig lange Mienen auf der Baumberger Seite, denn man hatte sich weit über Wert verkauft und auf SVM-Ebene ist man ohnehin dabei - als Ausrichter! ;-)

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02.10.2005 - Zweite Mannschaft startet mit Sieg in die Saison

Beim heutigen Mannschaftskampf gegen Rheindorf ließ unsere Zweite nichts anbrennen. Am Ende stand ein klares 5:3 zu Buche. Die unerfahrenen Jugendspieler Sebastian Sturr (erster Einsatz!) und Robin Schmitz spielten leider ein wenig zu zügig für eine Turnierpartie und verschenkten somit einen noch höheren Sieg. Souveräne Siege fuhren Kurt Haak, Nikolai Schmald und Lukas Rohm ein, der Mannschaftsführer Gerd Roßburger gewann kampflos. Hilfried Berndt und Michael Frank steuerten Remise bei.

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19.09.2005 - Mangelnde Routine verhindert Sensation für Erste Mannschaft

Das Ergebnis von 2,0-6,0 gegen den Aufstiegsfavoriten Lasker Köln I war erwartet, der Verlauf des Kampfes aber eine kleine Überraschung. Der Saisonstart in die Verbandsliga hielt, was man aus den Reihen der Ersten Mannschaft versprochen hatte!
Es waren schon über fünf Stunden gespielt und immer noch gab es berechtigte Hoffnungen auf ein 4:4 gegen den scheinbar übermachtigen Gegner. Beim Stande von 2:4 führte Wadim Rosenstein eine hochkomplizierte Stellung mit sehr guten Gewinnchancen, während Jörg Siepelmeyer seit Stunden ein Springerendspiel mit minimalem Vorteil knetete. Voraus gegangen war eine frühe Führung durch Manni Schneider. Nach schon knapp zwei Stunden und streng vorgetragener Partie fuhr der Jugendwart den ersten Baumberger Sieg in der Verbandsliga seit fast 10 Jahren ein. Nach etwas über drei Stunden sorgte der Mannschaftsführer Rainer Becker auch gleich für die erste Niederlage. So stand es bis kurz vor die erste Zeitkontrolle noch 1:1, ehe Thomas Fiebig bewies, dass er auch in der Verbandsliga dort weiter machen will, wo er in der Bezirksklasse aufhörte - bei 100%. Sein Opfer gestern allerdings trug immerhin einen FM-Titel, was Thomas gleichwohl kalt ließ.
Leider verloren auch David Maciag und Cyrill Schipp nun ihre Partien, die lange schon sehr schlecht aussahen und alles deutete auf die erwartete Niederlage hin. Doch in Zeitnot seines Gegners fand Wadim an Brett 8 nun eine wundersame Rettung, bei tüchtiger Hilfestellung seines Gegenübers. Alles war wieder offen. Dietmar Grottendieck verlor leider daraufhin in seinem remislichen Endspiel mit schlechterem Läufer die Übersicht und auch den Punkt, womit es zum eingangs erwähnten Zwischenstand kam.
Nun wurde es dramatisch. Jörg erwies sich als echter Mannschaftsspieler und vezichtete aufs sichere Remis. Im Endspiel Springer + 4 verbundene Bauern gegen Springer + 3 und 1 Bauer riskierte er alles und zeitweise sah es auch durchaus vielversprechend aus. Wadims Gegner erreichte die finale Zeitkontrolle in hochkomplizierter Stellung. Doch nach knapp fünfeinhalb Stunden Spielzeit erlag der Baumberger Youngster dem Gegenspiel seines tapfer kämpfenden Gegners, der nach seinem Lapsus in der ersten Zeitnotphase wieder voll auf dem Damm schien. Kein Grund allerdings für Jörg und seinen Gegner, den Kampf nicht noch bis zum letzten Tropfen Blut auszukosten. In der Blitzphase vor der finalen Zeitnot griff Jörg leider noch fehl und verlor seine Partie sogar noch, letztlich auf Zeit.
Was bleibt ist das Kompliment des Gegners, der uns nicht als Abstiegskandidaten erachtet. Doch Punkte gibt es dafür nicht. Die holt man am besten schon im nächsten Kampf gegen den Erzrivalen aus Langenfeld!

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16.09.2005 - Kommet zuhauf!

Aber klar doch, heute Abend ist die erste Runde Vereinspokal - zugegeben, mit einigen Knallerpaarungen. Doch geht der Blick im SCB ganz klar Richtung Sonntag:

Saisonstart in der Verbandsliga - und wir sind (ENDLICH) dabei!!

Der normale Spielbetrieb muss ohnehin ruhen, da das Bürgerhaus durch den Wahlbetrieb belegt ist. Alles, was Beine hat und das Herz am rechten (Baumberger) Fleck, ist eingeladen, im Hotel Lehmann (Frühstücksraum) auf der Thomasstraße ab 11:00 Uhr die Auftaktpartie zwischen unserer Ersten und dem Klassenprimus Lasker Köln I zu begutachten. Wird es die erwartet deutliche Klatsche, oder können wir uns gleich ein Namen machen als bissiger Underdog?
Wird Thomas seine 100%-Serie fortsetzen? Wie schlägt der Jörg ein? Wie verkaufen sich unsere Youngster Manni, Cyrill und Wadim auf der Ebene? Zu welcher Steigerung sind die arrivierten Kräfte Dietmar, David und Rainer fähig?
Antworten gibt es am Wahltag und nur wer dabei war, wird es glauben! ;-)

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03.09.2005 - Erste Mannschaft ist "Abstiegsfavorit" ... , und keinen kümmert's!

Erstellte man eine Rangliste der Teams aus der SVM-Liga Mitte, geordnet nach dem DWZ-Schnitt der Spieler, fände sich unsere Erste auf dem aussichtsreichen letzten Platz wieder:


1. Lasker Köln I (2085)
2. Porz IV (2056)
3. Pulheim I (2046)
4. Kalk-Deutz I (2015)
5. Langenfeld I (2024)
6. Müngerdorf I (1950)
7. Mülheim I (2002)
8. Bayer Leverkusen I (1996)
9. Klettenberg I (1956)
10. Bergische SF I (1935)
11. Kerpen I (1917)
12. Baumberg I (1915)

Aussichtsreich deswegen, weil es man von hier aus nur positiv überraschen kann.

Realistisch betrachtet kann die neue Saison, die am 18.09. mit einem Heimspiel gegen Lasker Köln I beginnt, nur ein aussichtsloser Kampf ums Überleben bedeuten. Wenn es jedoch gelingt, das Feuer der letzten Spielzeit zu bewahren, wird sich trotzdem der ein oder andere Gegner warm anziehen müssen. Denn unsere junge Erste hat nach wie vor viel Potenzial nach oben. Ob allerdings der von unseren drei Jugendlichen proklamierte Weiteraufstieg drin ist, muss sich erst zeigen. Eines jedoch ist klar: Wir treten nicht an, um zu verlieren!

19.06.2005 - Tabellenführer zu stark für die Zweite

Eine knappe, aber gerechte 3:5-Niederlage gegen den Tabellenführer Schlebusch II ist das letzte Resultat für unsere zweite Mannschaft. Die Mannen um Gerd Roßburger schließen damit eine Saison mit Licht und Schatten ab.
Die theoretische Aufstiegschance vor der Schlussrunde war bereits durch mangelnde Schützenhilfe von Schlebusch III und Hitdorf II zunichte gemacht, dennoch wollte man die Saison mit einem positiven Resultat beschließen. Nach einer schnellen Niederlage von Michael Frank und einem Remis von Gerd Roßburger geriet man allerdings früh ins Hintertreffen. Diesen Rückstand konnte man nicht mehr wett machen. Während Bernd Wolf für den einzigen vollen Punkt sorgte, gelang dem Topscorer Kurt Haak am Spitzenbrett diesmal nur ein Remis. Die zwei restlichen halben Punkte konnten die beiden Jugendspieler Lukas Rohm und Robin Schmitz verbuchen.
Für Schlebusch bedeutete dieser Sieg den Aufstieg in die Bezirksklasse, ein Ziel, was unsere Zweite sich für die nächste Saison ebenfalls auf die Fahne schreiben kann.

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01.06.2005 - Zweite Mannschaft schmiedet weiterhin am heißen Eisen

Unseren Schachfreunden von der SVG gelang in der letzten Saison ein großes Kunststück - man stieg sowohl mit der ersten als auch mit der zweiten Mannschaft auf. Und zwar in die Mittelrheinliga und die Bezirksklasse. Dass der Schachclub Baumberg ein ähnliches Meisterwerk vollbringen könnte in diesem Jahr, hatte nach einigen schlechten Kämpfen der zweiten Mannschaft wohl niemand mehr gedacht. Doch in der Kreisklasse geht es heuer ganz verrückt zu! Gleich sechs Teams streiten sich um den Aufstieg, wobei unsere Zweitvertretung mit bereits 6 Minuspunkten zugegebenermaßen die schlechtesten Karten hält. Doch mit einem weiteren grandiosen Sieg gegen den bis dato Tabellenersten BSW Opladen gelang gestern Abend ein neuerlicher Achtungserfolg! Die hier angstellten hypothetischen Aufstiegsszenarien bekommen somit weitere Nahrung.

Dabei begann das mit Spannung erwartete Aufeinandertreffen mit dem Klassenprimus mit einem kleinen Schocker. Walter Baloch fand sich nicht beim Treffpunkt ein und Erinnerungen an den Kampf gegen Langenfeld III wurden wach. Damals ging es auch um viel und das erste Brett blieb unerwartet leer, die Stimmung war schlecht und man ging unter. Doch als Walter plötzlich im Spiellokal auftauchte, ging ein Ruck durchs Team. Nach dieser Initialzündung dauerte es keine zwei Stunden, ehe man mit 1,5:0,5 in Front lag. Kurt Haak hatte seinem fantastischen Saison-Score einen weiteren halben Punkt hinzugefügt und Gerd Roßburger wurde seiner Verantwortung als Mannschaftsführer gerecht. Er besiegte seinen wenige DWZ-Punkte stärkeren Gegner souverän. Knapp drei Stunden dauerte es, bis sich die nächsten Resultate einstellten. Nikolai war am Spitzenbrett dem starken Herrn Sowa nicht gewachsen, doch Michael Frank sorgte gleich wieder für die neuerliche Führung. An den übrigen Brettern entspann sich ein heißer Kampf. Nach dreieinhalb Stunden zähem Ringen einigten sich Günter Gast und Walter Baloch mit ihren Gegnern auf Remis, es stand 3,5:2,5. Der entscheidende Knock-out für Opladen blieb dem toll aufspielenden Senior Hilfried Berndt vorbehalten. Durch ein Remis im abwechslungsreichen Kampf zwischen Hr. Stuhrmann und Michael Lehmacher wurde der Endstand von 5:3 für unsere Zweite besiegelt. Nun müssen die Mannen um Gerd Roßburger hoffen auf Siege vom Fidelen Bauern und Schlebusch 3 in der Schlussrunde.

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04.05.2005 - Nur mal laut gedacht: KÖNNTE man noch den Doppelaufstieg packen??

Nach dem Aufstieg der ersten Mannschaft aus der Bezirksklasse in die Verbandsliga ist die Euphorie groß im Schachclub. Die Jugendabteilung wächst fast wöchentlich. Der neue Jugendwart Manfred Schneider hat alle Hände voll zu tun, ebenso wie seine stetigen Helfer beim Taining Thomas Fiebig, Cyrill Schipp und Hilfried Berndt.
Der ein oder andere externe Neuzugang für die erste Mannschaft wird auch nicht nur diskutiert, es gibt bereits handfeste Überlegungen.
In der zweiten Mannschaft hat sich immerhin ein fester Kern gebildet um den alles überragenden Spitzenmann Kurt Haak, der von acht Kämpfen sieben bestritt und glatte sechs Punkte holte. Mannschaftsführer Gerd Roßburger z.B. hat ebenso viele Einsätze mit insgesamt fünf Punkten bestritten. Wenn Hilfried Berndt, Thomas Neuß oder Bernd Wolf zum Einsatz kommen, punkten sie in der Regel auch weit über der 50%-Marke. Dazu noch mit Flori Scheuren ein weiteres Herzstück der Mannschaft, ein Spieler der eigentlich stets zur Verfügung steht. Dieses Team noch mit 2-3 starken Spielern versehen könnte auch ohne Weiteres in der Bezirksklasse auftreten, zumal man dort auch der eigenen Ersten nicht mehr in die Quere käme!
Allein nach den Querelen zu Mitte der Saison, die ihren Höhepunkt beim lustlosen Auftritt gegen Langenfeld III fanden, schien dieser Zug bereits abgefahren. Nach dem schönen Sieg über Schlebusch III unlängst und dem Aufstiegstrubel um die Erste mehren sich die Gedanken um ein ehrgeiziges Ziel für die letzten zwei Kämpfe in der Kreisklasse. Der Kampf um die beiden Aufstiegsplätze ist so eng wie nie zuvor:
nach Runde 9: aktuelle Tabelle der Kreisklasse
Platz
Mannschaft
Punkte
1.
BSW Opladen
14:2
2.
Langenfeld III
12:4
3.
Schlebusch II
12:4
4.
Fideler Bauer
12:4
5.
Schlebusch III (noch 1x spielfrei)
12:6
6.
SC Baumberg
10:6

Günstig an dieser Konstellation ist, dass man in den letzten beiden Runden noch gegen BSW und Schlebusch II ran darf! Normalerweise würde man zwar sagen: "Die sind doch stärker, das gibt zwei Klatschen und wir beenden die Saison im Mittelfeld!"
Aber was wäre, wenn es
anders liefe? Bei Punktegleichheit zählt der direkte Vergleich unter den jeweils punktgleichen Teams! Gegen Langenfeld und Fideler Bauer hat man hoch verloren; aufgrund der Ergebnisse gegen die anderen Teams wäre es wichtig, wenn die Fidelen aus der Rechnung herausfallen als sicherer Aufsteiger. BSW spielt in der letzten Runde noch in Schlebusch III; diese Schützenhilfe benötigte man bei einem gleichzeitigen Sieg von Fideler Bauer gegen Langenfeld III. Punktet Fideler Bauer durch, ebenso wie wir, und Schlebusch III schlüge BSW, käme es zu folgender Schlusstabelle (bei weiteren Siegen der Mitbewerber):
hypothetische Schlusstabelle der Kreisklasse
Platz
Mannschaft
Punkte
direkter Vergleich
1.
Fideler Bauer
16:4
 
2.
SC Baumberg
14:6
6:2
3.
Schlebusch III
14:6
4:4
4.
BSW Opladen
14:6
4:4
5.
Langenfeld III
14:6
4:4
6.
Schlebusch II
14:6
2:6

Es sind auch noch viele andere Konstellationen denkbar, die letztlich positiv für uns enden könnten. Was aber wichtig ist: Bei evtl. Gleichheit im direkten Vergleich zählen die Brettpunkte. Das bedeutet, unsere Zweite müsste nicht nur die letzten beiden Kämpfe gewinnen, sondern dies am Besten noch recht deutlich tun!

Ist das möglich oder bloße Träumerei? Es sei darauf verwiesen, dass mit Alex Schumacher, Günter Gast, Nikolai Schmald und Dieter Klaus noch vier Spieler aufgestellt sind, die so gut wie nie zum Einsatz kamen. Doch ob es für diese zeitlich und - wichtiger noch - von der Motivation her möglich und sinnvoll wäre, ist unklar. Von der Spielstärke her würde unsere top-8-Aufstellung mit Schmald, Haak, Schumacher, Gast, Klaus, Neuß, Baloch, Frank jedoch jede Mannschaft der Kreisklasse schlagen können.
Vielleicht ist dies - zumindest für den Kampf bei BSW am 31.Mai - mal einen Versuch wert.
Einer frisch verstärkten zweiten Mannschaft für die Saison 2005/06 könnte damit der Start in der Bezirksklasse ermöglicht werden.
Zugegeben - das ist Zukunftsmusik. Ebenso wie die Idee, nach dem Vorbild von Bayer IV eine neue dritte Mannschaft zu formieren mit jungen Nachwuchsspielern. Doch Visionen haben noch niemandem geschadet. Und wer hätte vor der Saison schon damit gerechnet, dass Baumberg I, an drei gesetzt, 18:0 Mannschaftspunkte einfährt...

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26.04.2005 - Erste Mannschaft mit krönendem Abschluss einer perfekten Saison

Ein bisschen war es den Akteuren gestern anzumerken in der Wiesdorfer Bürgerhalle: Die Luft war eigentlich schon raus! Es wurde viel geflachst, Bierchen getrunken, einige Bayer-Akteure hatten ordentliche Verspätung und telefonierten während der Partie, wiederum andere wollten die freundliche Atmosphäre nicht trüben und reklamierten dies nicht. Und dennoch war allen anzumerken, dass man nur ungern das Prestigeduell verlieren wollte.
Beide Teams konnten nicht in Bestbesetzung antreten. Während auf Baumberger Seite der bislang unbesiegbare Klaus Heinzer fehlte, trat Bayer II ohne Dr. Negele und Herrn Dabringhaus an. Hinten fehlte dazu Herr Henseler. Man entschied sich jedoch dafür, den Punkt gegen unseren Topmann kampflos zu liefern und Brett 1 freizulassen. So kam der im Turniersaal anwesende Uli Liebsch gar nicht zum Einsatz. Eine komische taktische Maßnahme. Thomas Fiebig war es recht. Er wartete eine Stunde und ging dann feiern; er hatte morgens seine letzte Abiklausur geschrieben.
Der Kampf begann schleppend, ein relativ frühes Remis von Cyrill Schipp war das erste Ereignis nach dem kampflosen Punkt. Nach gut drei Stunden wendete sich das Blatt jedoch. Andre Herhahn hatte ungewöhnlich gut eröffnet und Vorteil um Vorteil angehäuft. Dann jedoch verlor er den Faden, Dejan Vratonjic bekam Gegenspiel und schlussendlich unterliefen dem Baumberger zwei dicke Schnitzer. Kurt Haak, als Ersatzmann zum Einsatz gekommen, stand hingegen beständig unter Druck. Im Endspiel kostete dies einen wichtigen Bauern und letztlich war die Stellung unhaltbar. Dies bedeutete eine zwischenzeitliche 3:2-Führung für die Bayeraner, da auch unser zweitbester Punktesammler Dietmar Grottendieck keine Gewinnfortsetzung aus überlegener Stellung fand und ins Remis einlenken musste.
Die drei verbliebenen Partien waren alles andere als klar. Lediglich David Maciag hatte wohl etwas Vorteil, wobei sein Gegenüber gute Pfuschchancen besaß. Doch wie immer, wenn die Zeit eng wird, spielt David sein bestes Schach und glich in beiderseitiger Zeitnot aus zum 3:3. Manni Schneider, ebenfalls abigestresst, lutschte bereits seit über einer Stunde ein Endspiel mit 2 Läufern gegen Läufer und Springer bei beiderseitigen sechs Bauern aus. Währenddessen hatte sich die unorthodoxe und unklare Stellung zwischen Birnkott und Becker auch etwas gelichtet. Der Baumberger hatte bei ungleichen Läufern das oftmals entscheidende Angriffspotential und versuchte durch geduldiges Lavieren unter Vermeidung jeden Risikos Herrn Birnkott mürbe zu machen. Der Mannschaftskampf war also anscheinend nicht mehr zu verlieren. Doch wer würde noch einen vollen Punkt landen können?
Mannis' Gegner konnte zuerst dem Druck nicht Stand halten. Mit brillianter Technik beendete Manni seine Durststrecke nach zuletzt dreier Niederlagen in Turnierpartien. Abi vorbei - Formkrise vorbei! Kurz vor ein Uhr in der Nacht konnte dann auch Rainer Becker in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern bei einem Mehrbauern und Raumvorteil den ganzen Punkt einfahren zum Endstand von 5:3.
Der SC Baumberg I beendet somit die Saison in der Bezirksklasse mit dem perfekten Score von 18:0 Mannschaftspunkten. 53,5 gewonnenen Brettpunkten stehen nur 18,5 "Abgeber" gegenüber.

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25.04.2005 - Zweite Mannschaft rehabilitiert sich

Nach zuletzt enttäuschenden Vorstellungen, konnte die zweite Mannschaft gestern mit einem souveränen 5:3-Sieg über den Tabellenzweiten SF Schlebusch III überzeugen. Trotz zweier unnötiger Niederlagen der Youngster Lukas und Robin an den hinteren Brettern ließ man sich nicht aus der Ruhe bringen. Früh schon schafften Kurt Haak und Gerd Roßburger die Grundlage für den Sieg. Als auch noch Michael Frank und Hilfried Berndt voll punkteten, stand es rasch 4:1. Thomas Neuß war es vorbehalten, mit einem Remis den Sieg sicher zu stellen, ehe kurz darauf auch Dieter Klaus' Gegner die Punkteteilung vorschlug.

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22.04.2005 - Schwere Gegner für die Herrenmannschaften

Der neunte Spieltag hat es in sich für die Baumberger Teams in Bezirks- und Kreisklasse.
Während es für die Erste am Montag bei Bayer II um nichts mehr geht als um die Ehre und die Wahrung der weißen Weste, steht die Zweite noch mitten in der Saison. Diese dauert in der Kreisklasse nämlich exakt zwei Spieltage länger als eine Liga höher. Die Mannen um Mannschaftsführer Gerd Roßburger empfangen am Sonntag die Schachfreunde aus Schlebusch, dritte Mannschaft. Schlebusch II und III belegen derzeit die Plätze an der Sonne in der Kreisklasse. Will Baumberg die noch minimal vorhandene Aufstiegschance wahren, muss ein Sieg her. Auch ohne dieses Ziel muss man sich nach zuletzt enttäuschenden Auftritten wieder etwas strecken. Man kann gespannt sein, mit welcher Aufstellung Gerd am Sonntag den Gästen aus Schlebusch das Fürchten lehren will. Der Kampf wurde übrigens um eine Woche vorverlegt, da der reguläre Termin der 1.Mai gewesen wäre.
Ein Tag der Arbeit wird aber der kommende Montag für Baumberg I werden. Mit Bayer II wartet eins der nominell stärksten Teams der Liga. Auf ihrer Website kündigen die Schachfreunde an, mit aller Macht unsere weiße Weste zu beschmutzen. Man kann gespannt sein, ob ihnen das gelingen wird. Unser Mr. 100% an Brett 1 freut sich jedenfalls auf den ersten Gegenüber aus seinen DWZ-Regionen. Ob man aber, wie auf der Bayer-Seite versprochen, auch den Kampf Bayer III - Monheim II in der Wiesdorfer Bürgerhalle bewundern können wird, ist stark zu bezweifeln.

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10.04.2005 - Verbandsliga wir kommen! Bayer III war kein Hindernis mehr

Wie vermutet hatte auch am heutigen Sonntag der letzte Prüfstein unserer ersten Mannschaft massive Austellungssorgen. Bayer III wollte zwar noch ein kleines Wunder vollbringen und Schützenhilfe für ihre Zweite leisten. Doch die angetretenen fünf Spieler konnten den Baumberger Aufstieg zu keinem Zeitpunkt gefährden.
Ohne Ersatzleute war Bayer angetreten und hatte sich statt dessen entschieden, den Baumberger Topscorern Fiebig, Becker und Grottendieck an der Brettern 1,3 und 4 keinen Gegner gegenüber zu setzen.
Doch nach etwas über drei Stunden war der Aufstieg trotzdem gesichert. Dr. Strocka hatte an Brett 8 dem unwiderstehlich angreifenden Andre Herhahn nichts mehr entgegen zu setzen. Als dann David Maciag aus komplizierter Partie mit einer Mehrqualität heraus kam, war das Endspiel nur noch eine Frage der Technik. David vollendete zum vielumjubelten 5:0. Der ein oder andere Liter Sekt war bereits geflossen, als auch Cyrill Schipp und Klaus Heinzer vollstreckten. Mannis unglückliche Niederlage in Zeitnot zum 7:1 war da nur noch Makulatur.
Als Fazit bleibt fest zu halten, dass auch ohne drei kampflose Bretter das leverkusener Wunder vom Bürgerhaus heute kaum stattgefunden hätte.
Es ist vollbracht: nach unzähligen zweiten Plätzen gelingt uns, dank enormer Verstärkung durch Thomas Fiebig und Cyrill Schipp, endlich der Aufstieg in die Verbandsliga!

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08.04.2005 - Zwei Matchbälle für Baumberg I, die Verbandsliga wartet . . .

Die Tabelle der Bezirksklasse spiegelt die herausragende Saison des Baumberger Aushängeschilds wider. 14:0 Punkte sind auf dem Konto gutgeschrieben und somit hat man die Möglichkeit, mit einem Sieg über den Tabellenvierten Bayer Leverkusen III bereits einen Spieltag vor Schluss den Aufstieg in die Verbandsliga unter Dach und Fach zu bringen.
Doch Bayer III ist keineswegs Kanonenfutter! Zwar schenkte der Club vor zwei Spieltagen kampflos ab gegen den Hauptkonkurrenten im Aufstieg, den Schachfreunden aus Langenfeld. Doch etliche Hinweise seitens des Werksclubs deuten darauf hin, dass die Dritte am Sonntag das Zünglein an der Waage spielen und mit einer Überraschung entweder der eigenen zweiten Mannschaft oder den Langenfeldern zum Aufstieg verhelfen soll.
Tritt Bayer in Bestbesetzung an, so wäre ein Punkteklau im Bürgerhaus keineswegs ein frommer Wunsch! Der DWZ-Schnitt der ersten Acht liegt nur knapp unter dem Schnitt unserer Mannschaft.
Doch wieviel man sich in Baumberg aus solchen Zahlenspielereien macht, bewies der letzte Kampf in Monheim. Ohne Respekt vor Zahlen putzte man den großen Nachbarn von der Platte. Die bisherige Saisonleistung rechtfertigt die Entscheidung von Mannschaftsführer Rainer Becker, für Sonntag bereits geeignete Feiermittel im Kühlschrank zu deponieren: Alle acht Stammspieler gaben in der gesamten Saison zusammengerechnet nur 5x eine Partie verloren, Fiebig, Becker, Grottendieck und Heinzer sind noch zur Gänze ungeschlagen.

Und so geht der Blick der Baumberger klar in Richtung Aufstieg. 11 Jahre ist es her, dass der sympathische Verein eine Mannschaft in der Verbandsliga melden durfte. Mit einem Kader von zehn Spielern war man damals denkbar knapp abgestiegen. Fünf Mal 4:4 und drei Niederlagen mit 3,5:4,5 verhinderten damals den Klassenerhalt. Vier Spieler des Kaders sind heute noch dabei: Andre Herhahn (1 Punkt aus 8 Einsätzen) und Klaus Heinzer (0,5/7) hatten damals keine gute Saison, während Rainer Becker an Brett 1 oder 2 (7,5/9) seine beste Spielzeit hatte. Dietmar Grottendieck spielte damals wie heute solide und blieb knapp unter 50%. Einen Einsatz als Ersatzmann hatte damals auch der 18jährige Thomas Neuß. Damals wie heute bewies er seine Jokerqualitäten und siegte.
Die heutige erste Mannschaft ist wesentlich jünger als die damalige. Ralph Große, Detlef Kürten, Alexander Schepkauski, Dietmar Pillhock und die Moritz-Brüder Norbert und Christoph waren erfahrenere Kempen. Doch die Jugend des aktuellen Kaders hat sicher seine Vorteile. Man ist heiß darauf, sich in der Liga zu etablieren und auch gegen stärkere Gegner zu bestehen! Nichts desto trotz wird man den Kader etwas aufstocken müssen, um eine realistische Chance zu haben, nicht als Fahrstuhlmannschaft zu enden.

Träumen ist gut und bringt Motivation. Doch verteilen wir das Fell des Bären nicht, bevor er erlegt wurde. Und zu erlegen ist am Sonntag erst einmal Bayer III !

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20.03.2005 - Auch Monheim wurde geputzt, Aufstieg zum Greifen nahe!

Der Traum vom heißersehnten Aufstieg in die Verbandsliga nimmt immer mehr Formen an. Der siebte Spieltag der Bezirksklasse brachte für Baumbergs Erste den siebten Sieg. Mit 14:0 Punkten führt man nun vor Langenfeld II, die 12:2 Zähler aufweisen. Da man Langenfeld im direkten Vergleich bereits mit 5:3 bezwang, reicht in den ausstehenden zwei Runden ein einziger Sieg zum Aufstieg.
Opfer der jungen Wilden war heute der Klassenprimus Monheim II, eine Mannschaft mit reichlich DWZ-Riesen. Zwar kamen nicht alle "Schwergewichte" bei Monheim zum Einsatz, aber auf dem Papier blieben die Spieler aus der Nachbarstadt doch leichter Favorit. Allein, es sollte ihnen nichts nützen, mit 5:3 wurde der Verbandsliga-Absteiger der letzten Saison in die Knie gezwungen.
Dabei begann es nicht gerade nach Wunsch. Manfred Schneider, der sonst eine Bank ist, verlor auch im zweiten wichtigen Kampf des Jahres. Unter anderem durch Abiturvorbereitung und die zusätzliche Belastung der übernommenen Jugendarbeit scheint er zur Zeit etwas außer Form. In nicht mal eineinhalb Stunden unterlag er Schachfreund Panse sang- und klanglos. An den übrigen Brettern entwickelten sich umkämpfte Partien. Während die zwei Toppaarungen leichte Vorteile für die Baumberger aufwiesen, waren die Stellungen von David Maciag und Cyrill Schipp noch sehr unklar. Thomas Neuß, der zum zweiten Mal als Ersatzmann zum Einsatz kam, konnte in einem eher positionell gehaltenen nordischen Mittelgambit eine Qualität gewinnen. Klaus Heinzers Stellung hingegen wurde immer fragwürdiger.
Nach knapp über zwei Stunden konnte das zweite Monheimer Brett durch Vereinfachungen den Druck abschütteln und man landete in einem eher blutarmen Turmendspiel. Rainer Becker bot daraufhin Remis an, was sofort akzeptiert wurde. An Brett 1 hingegen neigte sich die Waage immer mehr auf die Seite von Thomas Fiebig. Thomas las seinem Gegner eindrucksvoll eine französische Messe und sammelte in seinem Lieblingsabspiel der Mc Cutcheon-Variante Vorteil um Vorteil. Als für Herrn Deppe noch die Zeitnot hinzukam, brach alles auseinander. Nach etwas über 3 Stunden konnte Thomas dann endlich zum 1,5:1,5 ausgleichen. Er hielt damit seinen sagenhaften Score von 100% am Spitzenbrett.
Der Kampf nahm nun die entscheidende Wende. Zwar stand Klaus Heinzer völlig auf Verlust mit 5 Minuten für 15 Züge, einer Minusqualität und Mattangriff des Gegners. Doch Dietmar Grottendieck und Thomas Neuß nannten gewinnträchtige Stellungen ihr eigen. Auch bei David hatte sich der Pulverdampf langsam verzogen und ein für den Baumberger leicht vorteilhaftes Endspiel entwickelt. Dies veranlasste Cyrill Schipp, seine ordentliche Stellung auch ins Remis abzuwickeln.
Dem Ersatzmann Thomas war es vorbehalten, nach 3h 40min die erste Baumberger Führung einzuläuten. Lange hatte sich sein Gegner in verlorener Stellung gequält, doch Neuser blieb souverän, leistete sich keine Konzentrationslücke. Kurz darauf vollstreckte Dietmar zum 4:2, indem er seine Mehrqualität siegreich in einem Mattangriff aufs Felde führte.
An Brett 5 tat sich derweil wunderliches. Irgendwie hatte Klaus überlebt. Albert Anhalt, sein Monheimer Gegenüber, ließ ein ums andere Mal auf der Hand liegende Gewinnzüge aus und plötzlich bekam Klaus