29.03.2008 - Tolles L'felder Jubiläumsturnier und ein Manni in Hochform

Zum 75jährigen Vereinsjubiläum hatten unsere Schachfreunde aus Langenfeld zu einem Schnellschachturnier geladen. Die Propaganda im Vorfeld machte sich bezahlt, Martin Richrath, Georg Schomberg und ihr Team haute es glatt vom Sockel, als sie heute früh die Teilnehmerzahl von 82 registrieren durften.
Neben den örtlichen "Schachgrößen" hatten sich auch viele IMs eingefunden, die regional bekannten üblichen Verdächtigen, wenn es um den scheinbar leicht verdienten Euro geht.
Auch für Entertainment war reichlich gesorgt. Ein bekannter Leverkusener Meister, später als bester SRW'ler prämiert, tat sich mit einer bühnenreifen Schimpftirade hervor. Auch der leider übliche trash-talk zwischen einem deutschen IM und der osteuropäischen Preisgeldjäger-Fraktion durfte natürlich nicht fehlen, leider waren auch diese Kommentare wenig salonfähig. Das tat der glänzenden Stimmung beim hervorragend organisierten Event aber keinen Abbruch, vielmehr trug es zur allgemeinen Unterhaltung bei.
Aus Baumberg konnten wir leider nur zwei aktive Teilnehmer stellen, berufliche Gründe zwangen den ein oder anderen in die Zuschauerrolle. Jörg Siepelmeyer und vor allem Manfred Schneider vertraten uns aber mehr als würdig. Manni spielte wohl das Schnellschachturnier seines Lebens und landete später mit 6/9 auf einem herausragenden 11. Platz. Umgeben in der Tabelle von 2200-2400ern strich er selbstverständlich den Ratingpreis ein und war zudem zweitbester Spieler unseres Schachkreises, vor der kompletten Langenfelder Streitmacht und Koryphäen wie Frank Reinemer.

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Ein weiterer Schicksalsschlag: Ludwig verstorben

Während es sportlich für den Schachclub Baumberg in der Jubiläumssaison nicht besser laufen könnte, muss man menschlich einen Schicksalsschlag nach dem anderen hinnehmen.

Nachruf: Unser lieber Schachfreund Ludwig Bornhorst ist am gestrigen Abend, den 26. Februar 2008, in einem Leverkusener Krankenhaus im Alter von 72 Jahren an akutem Herz-Kreislauf-Versagen verstorben.
Er bleibt uns allen als ein lebensfroher Feingeist in Erinnerung, mit dem man stets trefflich über jedes Thema eine anregende Unterhaltung führen konnte. Ich erinnere mich gerne daran zurück, wie er auf einem Vereinsausflug einmal mit Jan zunächst über Physik, Politik und dann über Helge Schneider diskutierte. Er hatte jedoch auch immer ein offenes Ohr und feines Gespür für die Probleme anderer und fand so häufig mit seinem warmherzigen und doch typisch schachlich analytischem Denken die passenden Worte, wenn es darum ging, schwierige Situationen zu beschreiben.
Ludwig, in Guenters Garten2007Er wird unter anderem im Schachclub Baumberg eine große Lücke hinterlassen. Das nicht nur, weil er sich mit unermüdlichen Einsatz um die Versorgung seiner Schachbrüder mit Getränken kümmerte und die Abrechnung dessen mit einer liebenswerten Akribie erledigte, die manches Mal zum Kopfschütteln einlud. Nein, darin erschließt sich sicher nicht Ludwigs Verdienst für den Verein und vor allem für die Atmosphäre. Ludwig war einfach immer da, ein Spiel- und Gesprächspartner für jedermann. Er war jemand, der es liebte gegen schwächere Spieler, insbesondere Jugendliche, mit Pauken und Trompeten zu verlieren, um ihnen eine Freude zu bereiten!
Ich selber habe so viele Erinnerungen an Ludwig, für die ich dankbar bin und die mir ein stückweit die Freude am Schachspiel und am Vereinsleben als damals 15jähriger gebracht haben. Eine der ersten Blitzpartien, die ich damals bewundern durfte, wurde mit so vielen Sprüchen begleitet, dass ich dachte, Schachkämpfe werden vor allem verbal ausgetragen. Ich habe es noch genau vor Augen, wie Ludwig seine legendären Bauernwalzen vorwärtsbewegte: c5-c6 "Der läuft bis nach Bottrop!" und d4-d5 kam gleich "mit der Post" hinterher. Für mich auch unvergessen ist der Sonntag, an dem Jörg Rainer K. das erste Mal einen Schachcomputer mit in den Verein brachte, einen in Holz gehaltenen Mephisto. Ludwig versuchte den gesamten Sonntag, die "Höllenmaschine" zu entzaubern.
Wenig später kaufte er sich selbst einen für daheim, der - wie Flori einmal anmerkte - sicher bald in Streik trete, weil Ludwig mehr Züge zurücknahm als ausführte. Vielleicht liegt hier auch die Geburtsstunde der "Baumberger Regel", die Ludwig so gerne ausrief - meist jedoch für seine Gegner proklamierend.
Ludwig war nicht nur ein passionierter Blitzspieler, im übrigen kann ich mich auch an keine Turnierpartie von ihm erinnern, in der er mehr als 12-13min verbrauchte. Er liebte es auch zu analysieren und Partien oder Problemstellungen vorzuführen. Unvergesslich bleiben seine kleinen Schnipsel, liebevoll aus der Prisma herausgetrennt, kleine Perlen, mit denen er früher so manchen Auftakt in einen freitäglichen Spielabend bestritt.
Ludwig wird uns allen als charismatischer Vereinskamerad in Erinnerung bleiben. Ein Mensch, dessen kleine Schrullen stets liebenswert waren, der eigentlich niemals aneckte und der sich immer - auf seine besondere Weise - für den Verein eingab.
Ludwig, du wirst uns allen sehr fehlen. Dein Schachfreund Rainer

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29.08.2007 - Schachclub trauert um Dieter Klaus

Am Dienstag Morgen verstarb völlig unerwartet unser langjähriger Schachfreund und Vereinskamerad Dieter Klaus im Alter von 72 Jahren. Dieter war seit Jahren einer der besten Blitzschachspieler unseres Vereins und feierte gerade in der zurückliegenden Saison einige überraschende schachliche Erfolge. Sein fröhliches und unkompliziertes Wesen machte ihn nicht nur zu einem beliebten Spielpartner. Selten ließ er Spieltage und Möglichkeiten zum Blitzen aus; wann immer es das Wetter erlaubte, reiste er mit dem Fahrrad aus Stürzelberg an, vorwiegend Sonntag morgens und montags zum Seniorenschach. Dort erlitt er diesen Montag einen Zusammenbruch, der trotz sofortigen Reanimationsversuchen folgenschwer war.
Unsere Gedanken sind auch bei Dieters Familie, der wir vor allem die nötige Stärke wünschen, mit diesem Schicksalsschlag umzugehen.

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10.12.2006 - SC Baumberg, der Schachclub aus Baumberg!

Seit kurzer Zeit hat sich auch unser kleiner, aber feiner Club am Baumberger Vereinsbaum verewigt. Der nicht ganz billige, aber äußerst repräsentative Akt der Präsentation auf einer Holztafel wurde finanziell von unserem langjährigem Kameraden Alfred Peters ermöglicht. Zu bewundern ist der Vereinsbaum auf der Wiese gegenüber der Linde, neben der kath. Kirche. (Bilder anklicken zur Großansicht)

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09.10.2006 - Ist das wirklich UNSER MANNI ???

Manni Schneider erwischte beim NRW-U25-Open ein unglaublichen Start. Nicht so sehr die bislang 2,5 Punkte aus 4 Partien sind so überraschend. Das kann durch das Schweizer System schnell mal passieren. Aber Manni spielte stets an der Spitze mit und lieferte nach einem Auftaktsieg gegen einen schwächeren Gegner drei Hammer-Resultate: Remis gegen Dimitri Ratkovitch (DWZ 2032), Remis gegen Hendrik Mantler (DWZ 2103) und in Runde 4 konnte ihn auch der topgesetzte Julian Scheider (DWZ 2129) nicht bezwingen. Die Ergbnisse gibt es hier.
Ergänzung: In den beiden folgenden Runden remisierte Manfred erneut, dieses Mal gegen zwei 1800er, ehe er sich dann doch in der letzten Runde Michael Coenen (DWZ 2093) geschlagen geben musste. Mit 50% steht am Ende von den nackten Zahlen her ein erwartetes Ergebnis zu Buche, allerdings zeigt die Turnierleistung von knapp 1950, dass Manfred doch ein überdurchschnittlich gutes Turnier spielte.

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29.09.2006 - Neues von unseren "Jungs"

Ein kleiner Nachrichtendienst von den "Jungs", die dem Verein mehr oder weniger nah stehen:
Thomas Fiebig ist mit seiner Bundeswehr-Equipe Nato-Meister geworden!! In der Endabrechnung konnte er sich sogar noch vor der zur Zeit besten deutschen Schachspielerin Elisabeth Pähtz platzieren! In seinem neuen Verein SF Dortmund-Brackel spielt er wieder am Spitzenbrett, in der Regionalliga, also eine Klasse über uns. Im ersten Kampf gelang ihm ein Remis, in der nächsten Partie wartet GM Vlastimil Hort auf ihn.
Unser treuer Vereinskamerad Manni Schneider spielt in den Herbstferien das NRW-U25-Open mit. In einem stark besetzten Feld (u.a. mit Kevin Krug, DWZ 2125) wird er versuchen, die Farben des SCB bestmöglich zu repräsentieren. Ergebnisse kann man voraussichtlich auf der Schachjugend NRW-Seite einsehen.
Wohl noch bekannt im Verein sind die Gebrüder Brieskorn, Christian ist auch aktuell noch Vereinsmitglied. Nachdem Christian vor drei Wochen in Moskau seine russische Freundin heiratete, wird Thomas am kommenden Montag in der Pfarrkirche St.Dionysius seine langjährige Freundin zum Altar führen. Ihnen alles Gute!! Vielleicht finden Sie mal wieder zum Schach zurück...
Nicht mehr ganz zu den "Jungs" zählt vielleicht Klaus Heinzer. Doch immerhin, auch er entspringt der Baumberger Jugend. Gestern Abend schaffte Klaus mit einem Sieg über Kuhnert den Sprung ins Halbfinale des Dähnepokals. Dort trifft er auf den SVG'ler Manfred Friedsam, in der Turnierpartie wie auch im Blitz eine lösbare Aufgabe.

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13.09.2006 - Jörg Siepelmeyer holt den ersten Kreistitel des Jahres - Blitzmeister!!

Totgesagte leben nicht nur länger, sondern auch sehr zeitig! Wer denkt, mit dem SCB sei ab dieser Saison nichts mehr los, nachdem der Spitzenmann abwanderte, sieht sich bereits zu Beginn des Spieljahres getäuscht! Mit fünf Mann trat der Schachclub bei den Blitz-Einzelmeisterschaften des Kreises am Montag an. Zwei erreichten die Endrunde, Manfred Schneider scheiterte knapp, Cyrill Schipp und Nikolai Schmald etwas deutlicher. Für David Maciag reichte es in der Endrunde später leider nicht zu einer vorderen Platzierung, trotz gutem Starts. Doch Jörg Siepelmeyer schoss den Vogel ab! Der versammelten Blitzprominenz aus den höher gewetteten Vereinen zum Trotz holte er mit nur 3 Verlustpartien am ganzen Abend den Titel. Ein erster Fingerzeig, dass der SCB sich nicht kampflos in sein Schicksal fügen wird.
Am Sonntag beginnt die Verbandsliga-Saison, in der die Erste angeblich schon dem Abstieg geweiht ist. Wir werden sehen, welche Überraschungen die hochmotivierte Truppe noch bereit hält!

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20.12.2005 - Jörch und der Pokal - Teil 2 mit Happy End

Vor einem knappen Monat berichteten wir über Jörgs Pokalerfahrungen: Sieg im Dähnepokal-Halbfinale, aber Niederlage im Vereins-Pokalfinale innerhalb weniger Tage.
Doch er kam zurück, der Dr. Siepelmeyer, und erfolgreicher denn je! Nachdem Jörg am Samstag seine Partie im Viererpokal gegen seinen viel höher bewerteten Godesberger Gegenüber vollstreckte, surfte er gleich weiter auf der Welle des Erfolgs! Im Finale des Dähnepokals, das ist der Einzel-Pokal auf Kreisebene, ließ er gestern Abend dem Hitdorfer Udo Bayer keine Chance. In einer inspirierten Opferpartie holte er für sich und den Schachclub Baumberg den ersten Kreismeistertitel seit vielen Jahren.
Am Freitag wird es bei unserer Weihnachtsfeier daher einiges zu feiern geben!

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26.11.2005 - Wir sind wieder DEUTSCHER MEISTER !

Es war ein dramatisches Finale bei den Deutschen Ländermeisterschaften der Jugend. Mit einem 5,5:2,5 -Erfolg gegen die Vertretung Hamburgs sicherte sich letztlich die Jugend Nordrhein-Westfalens, angeführt vom Baumberger Thomas Fiebig am Spitzenbrett, den Titel "Deutscher Ländermeister 2005".
Zwar konnte Thomas am Spitzenbrett dieses Mal nicht so überragend auftrumpfen wie im Vorjahr, doch knapp 50% gegen einen Gegnerschnitt von 2236 DWZ-Punkten kann sich dennoch sehen lassen.
Überragend bei den NRW'lern die Leistung Aleksij Savchenkos von SF Gerresheim am 5.Brett. Bis zur Schlussrunde hatte er alle sechs Partien gewonnen.
Thomas Fiebig, der das Schach spielen von 10 Jahren im SC Baumberg begann, spielt seit zwei Jahren wieder bei seinem alten Heimatverein. Der deutsche Meister liefert auch heuer wieder eine überragende Saison ab; am Spitzenbrett des SCB in der Verbandsliga gewann er, ebenso wie im Vorjahr, bislang jede einzelne Partie. Es scheint, als habe der Wechsel zurück nach Baumberg ihm zu einem weiteren Leistungssprung verholfen. Dies unterstreichen auch seine zuletzt überragenden Erfolge bei Einsätzen am 1.Brett in der 2. belgischen Liga für den SK Rochade Eupen. Siege und Remis gegen Titelträger wie vor Wochenfrist gegen IM Bojkov (ELO 2522) lassen auch international aufhorchen.

Thomas rockt!
Prost Jung, auf die deutsche
Meisterschaft

Daneben engagiert sich Thomas seit einigen Jahren auch als Funktionär und Trainer beim Schachbund Nordrhein-Westfalen und natürlich auch in Baumberg.
Der Schachclub Baumberg schätzt sich glücklich, einen so erfolgreichen und dabei ungeheuer sympathischen jungen Mann in seinen Reihen zu haben.

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18.07.2004 - "Schach aktiv" auf der Bürgerwiese

Zu einer gemeinsamen Veranstaltung aller Sportvereine Monheims und Baumbergs lud gestern Nachmittag auf der Bürgerwiese der Stadtsportbund. Auch die Schachvereine aus Monheim und Baumberg beteiligten sich und vereinbarten einen gemeinsamen Stand.
Leider war die gesamte Veranstaltung eher mäßg besucht; ein Grund dafür ist sicher die erfahrungsgemäß große Konkurrenz an Veranstaltungen so kurz vor den Sommerferien. Doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch und die Baumberger Schachfreunde Grottendieck, Gast, Schmald und Fiebig repräsentierten gemeinsam mit zwei Vertretern des Monheimer Clubs das königliche Spiel mit viel Freude.
Doch die Aktivitäten beschränkten sich nicht nur auf den eigenen Stand! Dass Schachspieler durchaus auch Allroundsportler sein können, bewies man eindrucksvoll. Nachdem sich Günter Gast vom Torwandschießen mit Sandalen fast noch den Fuß brach, erlangte er beim Basketball sogar einen Pokal für eine ordentliche Trefferanzahl. Thomas Fiebig wurde Erster im Dartwettbewerb und auch Nikolai Schmald stellte seine vielseitige Begabung unter Beweis.
Für einen Eindruck vom Gemeinschaftsstand hier klicken.

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01.06.2004 - Pfingstopen in der Eifel: Baumberger ärgern IMs

Seit Jahren fährt an Pfingsten eine kleine Gruppe Baumberger Schachspieler zu einem Open. War in den letzten 10 Jahren Kassel das Ziel, so musste man in diesem Mai die Pläne ändern, da das Traditionsturnier nicht mehr ausgetragen wurde. Es ging daher zu sechst in die Eifel, nach Schleiden-Gemünd, was sich als gute Entscheidung herausstellen sollte. Jan Ristau, der zu dieser Saison dem Schachspiel endgültig den Rücken kehrte und nur noch die Pfingstturniere spielt, startete aus alter Verbundenheit für die Baumberger Farben. Ironischerweise erzielte er gerade in diesem Jahr das beste Resultat seiner beendeten 'Karriere'!
Neben Ristau startete auch Rainer Becker ordentlich mit 3 Siegen in den ersten vier Runden. Sowohl Ristau als auch Becker mussten sich nur in Runde 2 den internationalen Meistern Viesturs Meijers bzw. Jury Boidman geschlagen geben. In der fünften Runde versiebte Becker dann gegen einen 100 Punkte stärkeren Gegner eine klare Gewinnstellung, während Ristau gegen Herrn Hoss, der zuvor mit einer Dame weniger gegen Thomas Neuß weiterspielte und einem Selbstmattversuch von Thomas statt gab, nur remisierte. Die fünfte Runde sollte aber die einzig schlechte für die beiden besten Baumberger bleiben. Am Morgen des Schlusstages putzen Ristau und Becker zunächst jeweils die an 6 und 7 gesetzten 2200er Vossen und Schuh und saßen somit in der letzten Runde an Brett 2 (Ristau gegen IM Boidman) bzw. an Brett 4 (Becker gegen IM Seger). Becker hielt nach kreativer Eröffnungsbehandlung das Spiel ausgeglichen, schaffte ein Remis und freute sich über das beste Pfingstopen seines Lebens. Doch Jan Ristau wusste zu kontern. In unklarer Stellung entkorkte er nach 45min Nachdenken einen phantastischen Gewinnzug (Partie in 2 Wochen hier auf der Homepage), worauf Im Boidman sich schüttelnd den Raum verließ. Der internationale Meister versuchte noch zwei Stunden seinen jüngeren Gegenüber zu bepfuschen, doch Jan spielte die Partie sauber nach Hause. Als Belohnung erntete er 5,5 Punkte und den dritten Platz in der Gesamtwertung, punktgleich mit dem zweitplatzierten IM Viesturs Meijers und hinter der Siegerin IM Inna Gaponenko.
Für die vier anderen Baumberger lief das Turnier eher bescheiden. David Maciag war am Ende über 50% nicht besonders glücklich, er verspielte ein besserers Resultat vor allem am Morgen des Schlusstages mit einer unnötigen Niederlage und klar besserer Position. Thomas Neuß spielte bis auf das oben erwähnte Drama gegen Herrn Hoss sein bislang bestes Schach, was aber nur zu 2,5 Punkten reichte, ebenso wie für Christian Brieskorn. Ganz übel setzte sich Nikolai Schmald selber zu, er trat in der Schlussrunde mit nur 1 aus 6 den schweren Gang ans letzte Brett an. Zwar konnte er seinen Score noch auf 2 Punkte erhöhen, dennoch büßte er beim 1.Internationalen Eifeler Pfingstopen 85 DWZ-Punkte ein.
Fotos und Partiefragmente gibt es nach dem Urlaub des Webmasters.

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07.03.2004 - Tag des Schachs: Kinder brachten viel Sitzfleisch mit

Es ging schleppend los, doch nachher war es eine richtig schöne Sache. Der erstmalig durchgeführte Tag des Schachs wurde zwar nicht besonders stark mit Besuchen beehrt, doch wer dort war, hatte viel Freude. Insgesamt fanden sich in den vier Stunden am Samstagnachmittag etwa 15 Kinder, teilweise mit Eltern, ein, die zuvor noch keinen oder sehr wenig Kontakt zum Schachclub Baumberg hatten. Erfreulich auch, dass es eine Handvoll Erwachsene gab, die sozusagen auf eigene Rechnung ins Bürgerhaus gekommen waren, ohne dass sie jemanden begleiteten.
In verschiedenen Räumen wurden Rätselaufgaben gelöst, an einführenden Trainingskursen teilgenommen, Simultanschach gegen NRW-Meister Thomas Fiebig und Vereinsmeister Rainer Becker gespielt, Kaffee getrunken, Kuchen, Wurst und Brötchen gegessen und einfach Schach gespielt. Bis lange nach 16:00 Uhr saß man noch gemütlich in der Cafeteria bei einigen freien Partien beisammen, denn auch aus dem Schachverein waren viele Jugendspieler und Erwachsene gekommen, um zum Gespräch oder zu einer Partie bereit zu stehen.
Die von der reichlich anwesenden örtlichen Presse am meisten gestellte Frage war, ob man plant, dieses Ereignis zukünftig noch einmal zu wiederholen. Nachdem sich alle Beteiligten später zufrieden über die Veranstaltung äußerten, kann die Frage wohl bejaht werden. Allerdings wird sich erst zeigen müssen, ob einige der Kinder auch am nächsten Freitag zum Jugendtraining erneut den Weg ins Bürgerhaus finden...

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03.03.2004 - Große Ereignisse ...

... werfen bekanntlich ihre Schatten voraus. Am kommenden Samstag plant der SCB erstmals in der Vereinsgeschichte eine Aktionstag, um das Schachspiel im lokalen Umfeld bekannter und populärer zu machen. Zielgruppe sind, wie auf unseren Sonderseiten nachzulesen ist, Kinder und Jugendliche, die in ihrer geistigen Entwicklung enorm vom Schachspiel profitieren können. Dies schien Grund genug für die lokale Presse zu sein, die Aktion mit eigenen Artikeln anzukündigen. Als erster Vertreter der schreibenden Zunft hat gestern die "Wochenpost" eine Ankündigung auf der Titelseite und einen längeren Artikel auf Seite 2 veröffentlicht.
Derweil laufen die Planungen und Vorbereitungen auf Hochtouren. Alle Baumberger Grundschulen und die Gymnasien in Monheim und im Düsseldorfer Süden sowie die Gesamtschule in Monheim sind bereits mit Plakaten bestückt. Im lokalen Einzelhandel sind die Schatten des großen Ereignisses auch kaum zu übersehen.
Völlig unklar ist bei dieser erstmaligen Aktion, wie interessiert sich die Zielgruppe zeigt. Ob sich am Samstag im Bürgerhaus fünf oder 100 Leute einfinden, das wagt derzeit niemand voraus zu sagen. Hoffen wir, dass sich möglichst viele Menschen dieses kurzweilige und informative Angebot nicht entgehen lassen!

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