Die Termine für
die traditionellen Höhepunkte zum Ende des Jahres stehen
kurz bevor.
Am Freitag, den 19. Dezember 2008, wird das Jux-Schnellschach-Turnier
um 19.00 Uhr im Bürgerhaus gestartet.
Da es PREISE
FÜR ALLE zu gewinnen gibt und auch wieder für
das leibliche Wohl gesorgt ist, wird an diesem Abend wie immer
ein Startgeld von 5,-€ erhoben. Jugendliche / Schüler
zahlen 3,-€ bzw. 2,-€.
Achtung! Auch Gäste sind herzlich willkommen!
Sie zahlen das doppelte Startgeld, was in Anbetracht der Gegenleistung
jedoch immer noch lächerlich ist!
Im Jubiläumsjahr wird der Gabentisch noch einmal
besonders reichlich gefüllt!!
Anmeldungen nimmt Günter Gast entgegen, aber auch jedes
andere Vorstandsmitglied. Das Startgeld ist nach Möglichkeit
sofort zu entrichten! Bitte schnell anmelden!!
Am 2. Weihnachtstag
wird ab 10.00 Uhr im Bürgerhaus das Christstollenblitzturnier
gestartet. Wie immer startgeld- und anmeldefrei, einfach zu
Hause loseisen und kommen.
08.12.2008 - Manfred Schneider holt den Gesamtsieg des ersten Blitz-Cups
Im ersten Turnier im April
musste er sich noch Werner Müller und Rainer Becker
geschlagen geben, Austragung Nummer 2 und 3 allerdings gewann
Manfred Schneider souverän! Damit darf er sich nun
Vereins-Blitzmeister 2008 nennen. Die Austragung war im
Jubiläumsjahr auf drei Blitz-Cups gestreckt worden,
von denen die beiden besten in die Wertung eingingen.
Beim letzten Turnier vergangenen Freitag nahm auch Wadim
Rosenstein erstmals teil. Für ihn wie auch für
Werner Müller reicht es in der Gesamtwertung damit
nicht zu einer Top-Platzierung, aber Wadim hätte fast
die dritte
Austragung für sich entschieden. Auch der 12jährige
Nick Müller schlug sich wieder sehr achtbar mit Platz
4, immerhin vor David Maciag. Die endgültige
Gesamtwertung, die Ausschreibung des Blitz-Cups
zum Nachlesen.
Auch im Finale der Vereins-WM ist Manni in Führung gegangen vor dem letzten Termin:
|
Manfred
Schneider
(DWZ1791) |
![]() |
Nick
Müller
(DWZ 1589) |
![]() |
Nach zwei gerechten Remisen in den Auftaktpartien dominiert Manni die Schlussphase der Blindpartie und gewinnt auch den kleinen Blitz-Wettkampf. Aber noch sind 3 Punkte zu vergeben! Kann Nick noch einmal zurückschlagen? |
|
Zwischenstand:
3 - 1
|
||||
Es ist ein Außenseiter-Finale
geworden! Mit Manni und Nick stehen zwei Spieler im Endkampf, die
zwar immer als gefährlich einzustufen waren, deren Sprung bis
ins Finale aber doch überraschend kommen muss. Mit Becker,
Kürten, Siepelmeyer und Maciag blieben im Verlauf des Turniers
gleich vier 1900er auf der Strecke, auch einige Spieler mit DWZ
>1800 waren nicht stark genug, um sich durchzusetzen.
Während Manfred mit seinen Anfang 20 schon den ein oder anderen
Vereinstitel erreichen konnte, hat Nick diesbezüglich noch
eine "weiße Weste". Die beiden werden sich nun an
drei Terminen messen und ausspielen, wer der beste "Allrounder"
ist:
1. Termin: Zwei Partien mit 1h Bedenkzeit pro Spieler/Partie,
wechselnde Farben.
2. Termin: Eine Blindpartie (jeder Spieler erhält ein
leeres Brett und Notation), 45min pro Spieler und Partie. Manfred
als der zuerst Ausgeloste erhält die weißen Steine. Dann
folgt nach einer kurzen Pause ein Blitz-Zweikampf auf drei GEWINN-Partien.
3. Termin: Eine Partie mit 1h Bedenkzeit pro Spieler/Partie,
nun Nick mit Weiß.
Zwei Schnellschachpartien mit 15min Bedenkzeit pro Spieler und Partie
(jede zählt für 1 Punkt!). Steht es am Ende 3.5:3.5, wird
gestochen wie gehabt.
Finale:
|
Manfred
Schneider
(DWZ1791) |
![]() |
Nick
Müller
(DWZ 1589) |
![]() |
Nach zwei gerechten Remisen in den Auftaktpartien dominiert Manni die Schlussphase der Blindpartie und gewinnt auch den kleinen Blitz-Wettkampf. Aber noch sind 3 Punkte zu vergeben! Kann Nick noch einmal zurückschlagen? |
|
Zwischenstand:
3 - 1
|
||||
Rückblick
Halbfinale:
Sensationelle Verläufe in den
Halbfinals, Nick und Manni setzen sich ZU NULL durch!
![]() |
3,0
: 0,0
|
![]() |
Halbfinale
1: Manfred Schneider- David Maciag
Überrschend klarer Sieg für Manni, der die Stunden-Partien dominierte und sauber spielte, aber von ungewohnten Patzern Davids profitierte. In der ersten 30min-Partie musste David daher schon alles oder nichts spielen, es wurde: Nichts |
![]() |
0
: 2
(Aufgabe) |
![]() |
Halbfinale 2:
Ralph Große - Nick Müller Eine weitere Überraschung ist der abgezockte Sieg, den Nick über Ralph feiern konnte. Nach einem 0:2 Rückstand und argen Zeitproblemen trat Ralph zu den Partien mit kürzerer Bedenkzeit nicht mehr an. |
Rückblick
Viertelfinale:
Die ersten Schlachten sind geschlagen,
vier weitere Aspiranten haben das Turnier verlassen:
![]() |
1,5
: 2,5
|
![]() |
Viertelfinale
1: David Maciag - Rainer Becker
Die erste Partie geht souverän an Rainer, der auch in der zweiten klar auf Gewinn steht, aber sich in der Blitzphase bepfuschen lässt. David gleicht aus und überlebt auch Partie 3 in kritischer Stellung mit einem Remis. In der vierten Partie dann setzt er sich ohne Gegenwehr durch gegen einen entnervten Gegner. |
![]() |
0
: 2
(Aufgabe) |
![]() |
Viertelfinale
2: Michael Frank - Ralph Große Das Aufeinandertreffen der beiden DWZ-Außenseiter ist nur in Partie 1 spannend. Michael kämpft, doch Ralph siegt letzlich durch eine konzentrierte Vorstellung. Partie 2 geht ebenfalls an Ralph ohne größere Mühe. Zum zweiten Termin kann Michael wegen Krankheit nicht mehr antreten. |
![]() |
2
: 2
Manni gewinnt Stechen |
![]() |
Viertelfinale
3: Jörg Siepelmeyer-Manni Schneider
In jeder Partie gaben es sich die Kontrahenten bis auf die letzte Sekunde! In Partie 1 hält Manni gerade noch Remis, Partie 2 siegt Jörg in starker Leistung. Den ersten Matchball lässt er aus, am Ende ist Manni dem Ausgleich sogar näher. In Partie 4 geht es um alles, Manni muss gewinnen, tut dies letztlich auch durch etwas bessere Zeitaufteilung. Den Blitzentscheid fährt Manfred locker nach Hause. |
![]() |
2,5
: 1,5
|
![]() |
Viertelfinale
4: Nick Müller - Cyrill Schipp
Das hatte sich Cyrill eigentlich nicht so schwer vorgestellt! Zunächst ein Kampf mit offenem Visier, doch taktisch ist Nick ein Riese und geht 1:0 in Führung. Cyrill gleicht aber im Gegenzug aus. Partie drei spielt Cyrill wieder sehr aggressiv und Opfer eine Figur. Nick kann sich gut verteidigen und hält Remis. Die entscheidende Partie versaut Nick völlig in der Eröffnung, aber Cyrill trachtet nach einem Sieg im großen Stil ... und wird nach falscher Berechnung klassisch ausgekontert! |
Acht Spieler haben es in
das Viertelfinale der erstmalig ausgetragenen Vereins-WM geschafft!
Ausschlaggebend dafür waren ein Qualifikationsturnier, in dem sich
Michael, Cyrill, David, Ralph und Rainer durchsetzten, sowie die Vereinsschnellschacheisterschaft.
Hierdurch erreichten noch Manni und Nick das WM-Turnier als beste bislang
Nicht-Qualifizierte.
Fotos vom Qualifikationsturnier,
Gruppe 1,
Gruppe 2, Gruppe
3, Schnellschach-VM
Auf der Jubiläumsfeier
wurden dann folgende Paarungen für das Viertelfinale ausgelost:
| Rainer
Becker (DWZ 1991) |
![]() |
vs.
|
David
Maciag (DWZ 1921) |
![]() |
1,5
: 2,5
|
| Michael
Frank (DWZ 1536) |
![]() |
vs.
|
Ralph
Große (DWZ --) |
![]() |
0
: 2
(Zwischen-stand) |
| Jörg
Siepelmeyer (DWZ 1955) |
![]() |
vs.
|
Manfred
Schneider (DWZ 1791) |
![]() |
2,0
: 2,0
Tie-Break: Manni |
| Nick
Müller (DWZ 1589) |
![]() |
vs.
|
Cyrill
Schipp (DWZ 1877) |
![]() |
2,5
: 1,5
|
Viertelfinale
Vier Partien mit je 1h Bedenkzeit pro Spieler und Partie.
Gespielt wird an zwei Terminen. Pro Termin werden zwei Partien gespielt,
jeder Spieler erhält einmal Weiß und einmal Schwarz.
Steht es 2:2 nach den vier Partien, gibt es sofort im Anschluss EINE
entscheidende Blitzpartie. Die Farben werden neu gelost. Weiß
erhält 10min und muss gewinnen, Schwarz bekommt 8min und ihm reicht
Remis zum Sieg im Zweikampf. Der Sieger ist im Halbfinale.
Halbfinale
Da der Vereins-Weltmeister der beste Allrounder sein soll, ändert
sich nun der Modus etwas.
Gespielt werden zwei Partien mit je 1h Bedenkzeit pro Spieler und Partie.
Erzielt werden kann je ein Punkt (erster Termin).
Weiterhin gibt es am zweiten Termin zwei Schnellschachpartien mit 30min
Bedenkzeit pro Spieler (pro Partie wird wieder 1 Punkt verteilt) sowie
einen Blitz-Zweikampf auf drei Gewinnpartien (Remise zählen nicht).
Der Sieger des Blitz-Zweikampfes erhält 1 Punkt.
Steht es am Ende des Halbfinals 2.5 : 2.5 , so gibt es ein Stechen wie
im Viertelfinale.
Finale
Hier wird an drei Terminen gespielt.
1. Termin: Zwei Partien mit 1h Bedenkzeit pro Spieler/Partie, wechselnde
Farben.
2. Termin: Eine Blindpartie (jeder Spieler erhält ein leeres Brett
und Notation), 45min pro Spieler und Partie. Der zuerst Ausgeloste erhält
die weißen Steine. Dann folgt nach einer kurzen Pause ein Blitz-Zweikampf
wie im Halbfinale.
3. Termin: Eine Partie mit 1h Bedenkzeit pro Spieler/Partie, Farbe vertauscht
zur Blindpartie.
Zwei Schnellschachpartien mit 15min Bedenkzeit pro Spieler und Partie
(jede zählt für 1 Punkt!). Steht es am Ende 3.5:3.5, wird
gestochen wie gehabt.
Termine
Die Termine werden von den
Spielern selbst untereinander abgesprochen. Das Viertelfinale muss bis
zum 26. Oktober gespielt sein. Halbfinale endet am 23.11. und das Finale
sollte 2008 beendet sein.
28.09.2008 - Tolles Jubiläumsturnier und ein rauschendes Fest
So viele waren
gekommen, Detlef Kürten aus dem hohen Norden,
Christoph Moritz aus dem Süden und noch viele
andere ehemalige Schachkumpanen mehr. Der Jubiläumstag
begann mit einem großen Turnier am Nachmittag,
angelegt in drei Gruppen á 8 Spielern.
In 20min-Partien wurde ein vierrundiges Schweizer-System
ausgetragen. Neben dem Spaßfaktor, der sicherlich
nicht zu kurz kam, und dem Bestreben, mal wieder
alle am Brett zu versammeln, wurden auch 6 Qualifikationsplätze
für die Vereins-WM ausgespielt. Und in Gruppe
1 qualifizierte sich neben Rainer Becker mit
Ralph Große ein Ehemaliger, der seit knapp
15 Jahren das Schachspiel ruhen gelassen hatte.
In Gruppe
2 sorgte zwar Christoph Moritz anfangs für
viel Wirbel, letztlich konnte aber auch er sich
genau so wenig wie die starken Klaus Heinzer und
Kurt Haak in der so genannten "Todesgruppe"
qualifizieren. Platz 1 und 2 gingen an die aktiven
Topspieler David Maciag und Jörg Siepelmeyer.
In Gruppe
3 setzte sich Cyrill Schipp souverän
durch mit dem einzigen 4 aus 4 Ergebnis des Tages.
Platz 2 holte sich überraschend Michael Frank.
Sensationell auch die Leistung von Frau Scheuren,
die mit 1,5 Punkten glänzend kurzfristig
für Michael Lehmacher einsprang.
So viel zum Schachlichen, nebenbei wurde aber
noch vorzüglich Kaffee und Kuchen gespeist
und dank der straffen Turnierleitung von Günter
Gast blieb viel Zeit zum Quatschen.
Abends dann feierten
die aktuellen Mitglieder samt Partner ein tolles
Fest im Restaurant des Baumberger Tennisclubs.
Ehrennadeln vom Schachkreis Rhein-Wupper wurden
den Schachfreunden Günter Gast, Florentin
Scheuren für langjährige Zugehörigkeit
und besondere Verdienste verlieren. Mit Nick Müller
bekam, wahrscheinlich zum ersten Mal in der Geschichte
des Schachkreises, ein Jugendlicher diese Auszeichnung.
Aber NRW-Meister wird man auch nicht alle Tage!
Dank des agilen Alleinunterhalters mit großem
Repertoire wurde getanzt und gesungen, fürs
leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt!
Am späteren Abend wurde dann die Auslosung
für die Vereins-WM vorgenommen. Zu den sechs
Qualifizierten des Nachmittags gesellen sich noch
die zwei besten Nicht-Qualifizierten aus der diesjährigen
Vereins-Schnellschachmeisterschaft: Manfred Schneider
und Nick Müller. Die Auslosung für das
Viertelfinale und somit die erste KO-Runde:
Becker gegen Maciag, Frank gegen Große,
Siepelmeyer gegen Schneider und Müller gegen
Schipp.
Um kurz nach Zwei machte sich dann auch der harte
Kern der Schachfreunde auf den Heimweg. Ein wirklich
schönes Fest, das hoffentlich das Vereinsleben
weiter bereichert.
16.08.2008 - Zweiter Blitzcup geht an Manni
Es war ein
enger Kampf und ein sehr ausgeglichenes Turnier am gestrigen
Abend. Zwar waren nur neun Kontrahenten angetreten, um
den Schnellschach-Pokal mit nach Hause zu nehmen. Bis
zwei Runden vor Schluss war aber noch nicht ansatzweise
klar, wie die Platzierungen aussehen würden.
Der 12jährige Nick Müller schlug sich wieder
einmal sehr achtbar im stark besetzten Feld und lag zwischenzeitlich
sogar auf Rang 2. Gegen Ende des Turniers ging ihm aber
ein wenig die Luft aus. Jörg Siepelmeyer wurde schließlich
Dritter, nachdem er schon früh im Turnier gegen Nick
verloren hatte.
Eine ebenfalls eher unerwartete Niederlage gab es auch
für Rainer Becker gleich in Runde 1. Und wieder war
es Nikolai Schmald, der ihm letztlich den Vereinstitel
kostete, wie schon in der letzten Runde der VM im klassischen
Schach.
Und erneut profitierte David Maciag! David spielte ein
eher unauffälliges Turnier mit einigen Remisen zwischendurch.
Beim Showdown in der letzten Runde gegen Becker rettete
er sich kurz vor dem Knockout noch in ein Dauerschach
und konnte, nach 2006, seinen zweiten Schnellschachtitel
unter Dach und Fach bringen. Für Rainer blieb, wie
sollte es anders sein, wieder der zweite Platz.
Im Jubiläumsjahr tragen wir die Vereinsmeisterschaft im Blitzen erstmalig als Turnierserie aus. Dadurch sollen die Faktoren "Glück" und "Tagesform" verringert werden und auch die Spieler eine Chance erhalten, an den Meisterschaften teilzunehmen, die an einem Termin verhindert sind. Die Regularien:
Der erste Blitz-Cup
findet DIESEN FREITAG, den 11.04.2008, um 19:00 Uhr statt.
Der Vorstand hofft, wie auch für alle Turniere im Jubiläumsjahr,
auf eine rege Beteiligung!!!
David Maciag hat die Vereinsmeisterschaft
07/08 für sich entschieden. Ein Sieg über Günter Gast
in der Schlussrunde lieferte die Grundlage, veredelt wurde der volle Punkt
dann durch Nikolai Schmald, der dem zuvor punktgleichen Tabellenführer
Rainer Becker mit einem Kampf bis zur letzten Zeitkontrolle ein Remis
abrang. Der Titelverteidiger Jörg Siepelmeyer belegte abschließend
Rang 3.
Es
gibt keine weiteren Turniere, bei
denen der Sieger so schwer vorhersagbar
ist wie in unseren beiden Weihnachtsturnieren.
Nachdem sich im Jux-Schnellschachturnier
im letzten Jahr schon überraschend
der haushohe Favorit Thomas Fiebig
dem Zocker-Routinier Alex Schumacher
geschlagen geben musste, gab es
auch in diesem Jahr wieder einen
ganz anderen Sieger: Manfred Schneider
konnte sich ziemlich souverän
durchsetzen vor dem Vorjahressieger
Alex Schumacher und, wiederum überraschend,
Klaus Heinzer, der das schnelle
Spiel eigener Aussage nach verabscheut.
Auch im Mittelfeld gab es wie gewohnt
Überraschungen. Auf Platz 9
und 10 der insgesamt 18 Teilnehmer
fanden sich das Jugendtalent Nick
Müller und unser ehemaliges
Mitglied Mark Schwidden mit 50%
der Punkte ein. Damit ließen
sie beispielsweise den amtierenden
Pokalsieger Jörg Siepelmeyer
hinter sich!
Auch beim Christstollen-Blitzturnier
am 2. Weihnachtstag gab es den dritten
Sieger in den letzten drei Jahren.
Nachdem er dieses Turnier um die
Jahrtausendwende nach Belieben dominierte,
konnte sich Rainer Becker nach 5
Jahren Abstinenz wieder einmal in
die Siegerliste eintragen. Schon
4 Runden vor Schluss stand er im
doppelrundig ausgetragenen Wettkampf
als Sieger fest. Jörg Siepelmeyer
erkämpfte sich nach schlechter
Anfangsphase noch Platz 2 vor David
Maciag. Die eigentliche Sensation
aber war Philipp Brieskorn. Philipp,
früher Spieler unserer Jugend,
hat nunmehr seit knapp 10 Jahren
das Schachspielen an den Nagel gehängt
und spielt aus alter Verbundenheit
alle 2-3 Jahre mal ein Weihnachtssturnier
bei uns mit. Dass er nun bei einem
Blitz(!!)-Turnier Platz 6 belegte,
zwei Siege gegen den starken Schnelldenker
David Maciag einfuhr und Koryphäen
wie Alex Schumacher und Dietmar
Grottendieck hinter sich ließ,
damit konnte niemand rechnen! Vielleicht
gelingt es im Jubiläumsjahr,
wieder einige Ehemalige für
das Schachspiel zu begeistern...
Die Ergebnisse als Kreuztabellen:
Jux-Schnellschach
; Christstollenblitz
Die
Termine für die traditionellen
Höhepunkte zum Ende des Jahres
stehen kurz bevor.
Am Freitag, dem 21. Dezember 2007, wird
das Jux-Schnellschach-Turnier
um 18.00 Uhr im Bürgerhaus gestartet.
Da
es PREISE FÜR ALLE zu gewinnen
gibt und auch wieder für das leibliche
Wohl gesorgt ist, wird an diesem Abend
wie immer ein Startgeld von 5,-€
erhoben. Jugendliche / Schüler
zahlen 4,-€ bzw. 3,-€.
Achtung! Auch Gäste sind
herzlich willkommen! Sie zahlen das
doppelte Startgeld, was in Anbetracht
der Gegenleistung jedoch immer noch
lächerlich ist!
Wer sich einstimmen möchte, kann
dies z.B. mit den Bildern in unserer
Fotogalerie tun:
Juxschnellschach
2004 - Juxschnellschach
2003
Anmeldungen nimmt Günter Gast entgegen,
aber auch jedes andere Vorstandsmitglied.
Das Startgeld ist nach Möglichkeit
sofort zu entrichten!
Am
2. Weihnachtstag wird ab 10.00 Uhr im
Bürgerhaus das Christstollenblitzturnier
gestartet. Wie immer startgeld- und
anmeldefrei, einfach zu Hause loseisen
und kommen.
Das
Pokalfinale Siepelmeyer - Becker hielt, zumindest
hinten heraus, was es versprach. Nach vergleichsweise
ruhigem Partiebeginn brach Rainer wieder einmal
ohne Not einen Angriff vom Zaun, der positionell
inkorrekter kaum hätte sein können.
Jörg reagierte abgeklärt, entschärfte
die Sache und sicherte sich Materialvorteil. Doch
im Turmendspiel mit ungleichen Läufern behielt
Rainer seine Initiative, begünstigt auch
durch einige Ungenauigkeiten seines Gegners. Zäh
kämpfend blieb die Partie trotz zweier Mehrbauern
für Jörg Siepelmeyer in der Remisbreite.
In aufziehender Zeitnot musste Jörg sich
in eine Stellungswiederholung fügen.
Nun begann das Drama, Blitzentscheid auf 2 Gewinnpartien.
In der ersten 10min-Schlacht behielt Rainer die
Oberhand nach umkämpftem Partieverlauf. Partie
Nr. 2 konnte Jörg durch stümperhafte
Eröffnungsfehler seines Gegners schnell zum
Ausgleich verwerten. In der alles entscheidenden
dritten Partie erlangte Becker leichten Vorteil,
den er allerdings gegen einen verbissen fightenden
Gegner nicht zu einem einfachen Sieg verwerten
konnte. So kam es zu einem Damenendspiel mit Mehrbauern
für Rainer bei ca. 20 Sek. für Jörg
und 30 Sek für Rainer. Zunächst wurde
der Mehrbauer eingepatzt, so dass Jörg einen
Freibauern erhielt, den er, ohne große Gegenwehr,
zur Dame führen durfte. Mit hängender
Platte nahm er dann den Dameneinsteller seines
Gegners an und setzte, mit Sekundenbruchteilen
auf der Uhr, Matt!
Der letzte Vereinstitel des Jahres ging somit
an Jörg Siepelmeyer, der auch zuvor schon
im Frühjahr im klassischen Schach den Titel
errungen hatte.
Das Halbfinale
ist eingeläutet, die Erste Mannschaft ist unter
sich. Wer wird sich den letzten Titel des Jahres,
den letzten Pokal vorm Jubiläumsjahr sichern
können? Spätestens am 18.11. wird die Finalpaarung
stehen...
Tags zuvor das nächste gesellige Event: Am Samstag,
den 17.11. lädt der Vorstand zum traditionellen
Gänsebraten-Essen, wieder in der bewährten
Gaststätte "Zum Schwan". Die Einladungen
und Anmeldung hierzu werden ab diesem Wochenende verteilt.
Ihr könnt die Einladung auch hier
als pdf herunterladen.
Unter der
Rubrik "Mitglieder"
sind nun die aktuellen DWZ-Zahlen, nach Ablauf und Auswertung
der Saison 2006/2007, verzeichnet. Nennenswert vor allem
Cyrills Vorpreschen in der Rangliste und die erste DWZ
für Christopher Wirrwarr.
Es war eine
unglaubliche Besetzung bei der gestrigen Vereinsmeisterschaft
im Blitzschach (Kreuztabelle).
Neben den Brettern 1-6 der ersten Mannschaft waren auch
alle Blitz-Koryphäen des Vereins angetreten (mit Ausnahme
Kurt Haaks) sowie unser superstarker Dauergast Volker Schmerwitz.
Ein Teilnehmerfeld, das - soviel war schon vorher klar -
den Sieger adeln würde. Nach anfänglichen Software-Problemen,
das Programm wollte partout unserem Kassierer das Mitspielrecht
verweigern, ging es schon mit Paukenschlägen los. Viele
Favoriten ließen Federn und so führte lange Zeit
Hr. Schmerwitz verlustpunktfrei das Tableau an.
Doch dann kassierte er zwei Niederlagen in kurzer Zeit und
zwei Youngster erstürmten die Spitze. Manni, der zu
Beginn gleich 1,5 Punkte lassen musste, und Cyrill, der
überhaupt nur einen Verlustpunkt hatte bis dato. Mitte
des Turniers kam es zum direkten Aufeinandertreffen der
beiden, was eine kleine Vorentscheidung bringen sollte -
Manni siegte relativ souverän. Für Cyrill lief
es nunmehr nicht mehr so gut und so stand Manni eine Runde
vor Schluss als neuer Vereinsmeister fest, da Herr Schmerwitz
außer Konkurrenz antrat. Doch es ging natürlich
noch um den prestigeträchtigen Turniersieg und so kam
es in der letzten Runde zum Showdown zwischen den beiden
Führenden, durch einen halben Punkt getrennt. Herr
Schmerwitz erarbeitete sich erst leichten, dann klaren Vorteil,
beging aber kurz vor Ende der Partie einen unmöglichen
Zug, was Manni reklamierte und Remis vorschlug, was ihm
zum Turniersieg reichte.
Der amtierende Blitzchampion und Kreisblitzmeister Jörg
Siepelmeyer (am Ende 6.) erwischte gestern einen gebrauchten
Tag, auch David Maciag (4.) und Rainer Becker (3.), als
Mitfavoriten gestartet, konnten Manfred nicht ernsthaft
gefährden. Für die Riege der erfahrenen Sonntagsblitzer
blieben gar nur Plätze zwischen Rang 7 und 11, was
ein weiteres Indiz für die hohe Leistungsdichte des
Feldes war.
Nach drei Jahren
voller zweiter Plätze und häufiger Pleiten ging
der Vereinstitel im Schnellschach an Rainer Becker. Mit
5,5 Punkten aus 6 Partien waren er und der zweitplatzierte
David Maciag mit 5 Punkten eine Klasse für sich. Auf
den weiteren Plätzen folgten mit einigem Abstand Dietmar
Grottendieck und die Überraschung des Turniers Nick
Müller, der u.a. den Mitfavoriten Manfred Schneider
schlug. (Kreuztabelle)
Während Manni heute einen gebrauchten Tag erwischte
fiel die Vorentscheidung des Turniers in Runde 3, als Rainer
in einer bis zuletzt umkämpften Partie David niederringen
konnte.
Der angesagte
Regen blieb aus, dafür strömten am Freitag Abend
21 Baumberger Vereinsmitglieder in den Garten unseres Turnierleiters
Günter Gast. "Alle gegen einen" war das Motto
des Tages (hier
die Impressionen in unserer Fotogalerie).
8 Siege, 6 Remis und 5 Niederlagen, das stand am Ende des
Abends für Jörg Siepelmeyer, simultanspielender
Vereinsmeister des SCB, zu Buche. Knapp 60% Punkteausbeute,
eine sehr ordentliche Leistung, die Jörg bei seiner
Simultan-Premiere ablieferte, eingedenk der Tatsache, dass
ihm u.a. die komplette Erste Mannschaft plus NRW-Spitzenspieler
Thomas Fiebig (mittlerweile knapp DWZ 2400) gegenüber
saßen. Auch zwei Jugendspieler waren angetreten, es
mit dem Vereinsmeister aufzunehmen. Lars Floßdorf
und vor allem Marius Löwenkamp schlugen sich tapfer
und hielten lange stand. Die aber wohl größte
Ehre wurde Jörg dadurch zuteil, dass unser sehbehindertes
Ehrenmitglied Alfred Peters den Kampf aufnahm. Während
Flori seine Züge ausführte, behielt Alfred alles
perfekt im Kopf knöpfte dem Baumberger Spitzenmann
ein Remis ab.
So war es für alle ein gewohnt geselliger und feuchtfröhlicher
Abend, vor allem wieder einmal Dank des Ehepaars Gast, das
uns nicht nur erneut ihren Garten zur Verfügung stellte,
sondern auch fürstlich mit Grillwurst, Knoblauchbrot
und Getränken versorgte.
Die nackten
Fakten auf unserer Ergebnisseite haben dieses Mal ein
besonderes Extra: Die Spielernamen sind mit einem Foto des
jeweiligen hinterlegt, das durch einfaches Anklicken des
Namens aufgerufen wird!
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Die erste
gesellige Top-Veranstaltung des Jahres steht ins Haus:
Vereinsmeister
Jörg Siepelmeyer wird am nächsten Freitag
das obligatorische Simultan gegen alle interessierten
Vereinsmitglieder UND GÄSTE spielen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein - Bier, Grillwürste und alkoholfreie Getränke stehen bereit! Das Event findet am 25.05. ab 18:00 Uhr (Beginn Simultan ca. 19.00 Uhr) im Garten unseres Turnierleiters Günter Gast statt, Garather Weg 27. Auch bei schlechtem Wetter wird das Simultan draußen durchgeführt, es stehen Pavillons bereit. Hier der Link zur Wettervorhersage. Der Vorstand hofft auf rege Teilnahme, Gäste sind ausdrücklich erwünscht!!! |
Nachdem Pokalsieg im Januar sicherte sich Jörg Siepelmeyer nun auch trotz einer Niederlage in der Schlussrunde gegen Cyrill Schipp die VM im klassischen Schach. Nach der DWZ-Auswertung wird er nun bester Baumberger Schachspieler sein und ist nun ganz nahe an der magischen 2000er Grenze. Auch Cyrill Schipp konnte sich durch einen 3. Platz hinter Rainer Becker und vor David Maciag deutlich verbessern!
Wiederum eine feine Sache war das Ostereier-Blitzturnier am Karfreitag. Als glorreicher Sieger aus hartem Kampf ging Manfred Schneider hervor gefolgt mit nur einem halben Punkt Rückstand von gleich drei weiteren Eierdieben: Ludwig Bornhorst, Nikolai Schmald und David Maciag, der sich überraschend einmal Lukas Rohm geschlagen geben musste. Überraschend auch das starke Abschneiden des Youngsters Nik Mülleer auf Rang 5, der so nahmhafte Blitzer wie Alex Schumacher und Kurt Linka distanzierte. Die Kreuztabelle gibt es hier!
Mit einem souveränen Sieg im Pokalfinale beendet Jörg Siepelmeyer die Sensationsserie von Dieter Klaus. Dieter, der trotz Schneefall aus Tönisvorst sich mit dem Fahrrad durch den Schneematsch kämpfte, wurde nicht für seinen Einsatz belohnt. Er kämpfte zwar verbissen, doch Jörg war dieses Mal eine Nummer zu groß für ihn. Damit holt Jörg den Titel Pokalsieger 2006 im mehrfach verlegten Finale.
Manfred Schneider gewinnt
zum ersten Mal das Christstollen-Blitzturnier
am zweiten Weihnachtstag. Nachdem er drei Runden vor Schluss schon
wie der sichere Sieger aussah, musste er schließlich noch in
den Stichkampf. Allerdings nicht gegen David Maciag, der ihn zwar
in der drittletzten Runde die erste Niederlage beibrachte. Denn David
verlor gleich darauf gegen Nikolai und wurde nur Dritter. Während
Manni auch die Schlussrunde verlor, konnte Kurt Haak (!) überraschend
gleichziehen. Im anschließenden Stichkampf behielt Manni jedoch
mit 2:1 die Oberhand.
Mit 5,5 Punkten gewinnt
Dr. Alex Schumacher das Jux-Schnellschachturnier
2006. Ein überraschender, wenngleich verdienter Sieg über
den DWZ-Riesen Thomas Fiebig und eine ansonsten zweifelsfreie, souvernäne
Leistung bringen dem krassen Außenseiter den verdienten Sieg.
Unglück im Glück - der von allen Mitgliedern spontan gefeierte
Triumphator erntete auf der anschließenden Verlosung nicht den
erhofften Aal. Doch so sieht es der Brauch vor, das Los, von dem jeder
gemäß seiner Punktzahl an Anzahl bekam, entscheidet nunmal.
Die Stimmung jedoch war unter den 20 Teilnehmern wieder einmal phänomenal
und auch die beiden ehemaligen Mitglieder Mark Schwidden und Philipp
Brieskorn fanden den Weg ins Bürgerhaus. Ein weiterer Beleg für
den Kultstatus dieses Turniers, das von der Stimmung her schon ein
Ideal für die anstehende 50-Jahr-Feier bot.
Letzter Aufruf für
unsere inoffizielle Weihnachtsfeier, das Juxturnier. Start heute Abend
zwischen 18:30 und 19:00 Uhr, bitte nach Möglichkeit bis 18:30
Uhr einfinden.
Im Gästebuch
kann bereits der Ausgang getippt werden! Mit von der Partie ist auch
wieder der Sieger der vergangenen
drei Jahre...
Noch einmal die Eckdaten: Wegen des großen Angebots an Verpflegung
und Preisen an diesem Abend wird wie immer ein Startgeld von 5,-€
erhoben. Jugendliche / Schüler zahlen 4,-€ bzw. 3,-€.
Achtung! Auch Gäste sind herzlich willkommen! Sie zahlen
das doppelte Startgeld, was in Anbetracht der Gegenleistung jedoch
immer noch lächerlich ist!
Wer sich einstimmen möchte, kann dies z.B. mit den Bildern in
unserer Fotogalerie tun:
Juxschnellschach
2004 - Juxschnellschach
2003
Anmeldung dieses Jahr bitte bei Nikolai Schmald, verbunden mit der
Entrichtung des Stargelds. Zur Not nehmen auch andere Vorstandsmitglieder
das Startgeld entgegen.
Am 2. Weihnachtstag 2006
wird ab 10.00 Uhr im Bürgerhaus das Christstollenblitzturnier
gestartet. Wie immer startgeld- und anmeldefrei, einfach zu Hause
loseisen und kommen.
Nach einem Schwarzsieg
über David Maciag behauptet Jörg Siepelmeyer die alleinige
Führung in der VM
06/07. Er trifft nun auf den topgesetzten Rainer Becker. Die Überraschung
des Turniers bleibt weiterhin Dieter Klaus, der abermals nicht gegen
Manni Schneider verlor und Platz 3 behauptet.
Die Termine für die
traditionellen Höhepunkte zum Ende des Jahres stehen kurz bevor.
Am Freitag, dem 22. Dezember 2006, wird das Jux-Schnellschach-Turnier
um 18.00 Uhr im Bürgerhaus gestartet. Wegen des großen Angebots
an Verpflegung und Preisen an diesem Abend wird wie immer ein Startgeld
von 5,-€ erhoben. Jugendliche / Schüler zahlen 4,-€ bzw.
3,-€.
Achtung! Auch Gäste sind herzlich willkommen! Sie zahlen
das doppelte Startgeld, was in Anbetracht der Gegenleistung jedoch immer
noch lächerlich ist!
Wer sich einstimmen möchte, kann dies z.B. mit den Bildern in unserer
Fotogalerie tun:
Juxschnellschach 2004
- Juxschnellschach
2003
Anmeldung dieses Jahr bitte bei Nikolai Schmald, verbunden mit der Entrichtung
des Stargelds. Zur Not nehmen auch andere Vorstandsmitglieder das Startgeld
entgegen.
Am 2. Weihnachtstag 2006
wird ab 10.00 Uhr im Bürgerhaus das Christstollenblitzturnier
gestartet. Wie immer startgeld- und anmeldefrei, einfach zu Hause loseisen
und kommen.
Nach einem Schwarzsieg über
David Maciag behauptet Jörg Siepelmeyer die alleinige Führung
in der VM 06/07.
Er trifft nun auf den topgesetzten Rainer Becker. Die Überraschung
des Turniers bleibt weiterhin Dieter Klaus, der abermals nicht gegen Manni
Schneider verlor und Platz 3 behauptet.
Unbestrittener Sieger des heutigen
Blödsinnturniers: Rainer Becker. Unbeeindruckt von allen Schachabarten
und Trinkverpflichtungen gewann die Ranglisten-Nr.1 das Turnier mit deutlichem
Vorsprung. Im Vordergrund hingegen stand der Spaß und der einzige
Preis, den letztlich, blödsinnsmäßig, der 5. gewinnen sollte.
Im Stichkampf setzte sich Manfred Schneider durch.
Günter Gast hatte sich viele lustige Varianten und Einflussnahmen erdacht.
So musste in der ersten Partie jeder mit den jeweils gegenüber liegenden
Steinen spielen. In Runde zwei wurde Fischer-Random gespielt. Weiterhin
wurden Uhren getauscht oder Figuren verstellt, was aber durch die Fairness
der Teilnehmer höchstens Vorteile durch Kreativität brachte.
In der letzten Runde erstritt sich Lukas Rohm als Turnierletzter immerhin
einen halben Punkt gegen den Sieger durch eine trinkfeste Performance.
Der Spitzenstand nach 6 Runden:
Becker, 5.5 Pkt., Siepelmeyer, 4.5 Pkt., Schmald, 3.5 Pkt. Schipp 3 Pkt.,
Schneider 3 Pkt., Neuß 3 Pkt., Grottendieck 3 Pkt., Maciag 2.5 Pkt.,
Berndt 1.5 Pkt., Rohm, 0.5 Pkt.
Aus
gegebenen Anlass entschloss sich der Turnierausschuss zu einem kurzfristig
anberaumten Blödsinnsturnier am nächsten Freitag, 17.11.,
um 19 Uhr.
Sicher bislang ist nur das Zeitlimit: Es werden Schnellschach-Partien
gespielt. Was weiterhin geschieht, liegt im Ermessen der Turnierleitung
und in der Kreativität aller. Es soll auf jeden Fall während der
Partien von außen Einfluss genommen werden, um eine gewisse hoppeditzsche
Blödsinnskomponente zu etablieren. Vorschläge hierzu können
ab sofort im Gästebuch
gemacht werden, oder an Günter Gast gemailt werden.
Für Getränke und leibliches Wohl ist übrigens gesorgt.
Hütet euch,
Spieler der ersten Mannschaft! Ein als Blitzspezialist bekannter
Akteur aus der zweiten Reihe hinterließ in den letzten
Wochen eine Schneise der Verwüstung in den Top 8 des
Vereins. Sein vorerst letzter Streich: Der heutige Sieg im
Pokal-Halbfinale
über Manfred Schneider. Doch Dieter Klaus, der nämliche,
zieht nicht nur überraschend ins Pokalfinale gegen Jörg
Siepelmeyer ein. Auch in der Vereinsmeisterschaft
startete er mit zwei Paukenschlägen: Zunächst das
Remis gegen den Ranglistenersten Rainer Becker, dann der Sieg
in Runde 2 über Klaus Heinzer.
Schade einzig, das er inmitten seiner Serie seine Partie beim
Mannschaftskampf der Zweiten gegen Turm Leichlingen 1 verlor.
Aber das kann am Dienstag beim Gastspiel der Baumberger bei
BSW Opladen schon wieder ganz anders aussehen. Serie läuft...
Eines kann man mit
Sicherheit über die Vereinsturniere der nächsten Monate
sagen: Alles ist ungewiss! Nach dem Abgang des Dominators Fiebig
ist die Rolle des besten Spielers unseres Vereins offen wie
selten. In der ersten Runde der VM ließen mit Klaus Heinzer
und Rainer Becker bereits zwei Spieler der ersten Garde überraschend
einen halben Punkt liegen.
Im Pokal-Viertelfinale gab es überhaupt nur eine einzige
entschiedene Partie, wenngleich alle Remise hart ausgekämpft
waren. Siepelmeyer kann Heinzer nicht schlagen und Maciag und
Becker teilten ebenfalls die Punkte. Lediglich Manfred Schneider
gewann als einziger Spieler der ersten Mannschaft in beiden
Turnieren. Im Halbfinale
des Vereinspokals 2006 kommt es nun zum Aufeinandertreffen
der beiden verbliebenen DWZ-Stärksten. Ein vorweggenommenes
Endspiel? Mit Sicherheit nicht. Denn sollte sich Manni im zweiten
Halbfinale gegen Dieter Klaus durchsetzen, muss er im Finale
auch erst einmal bezwungen werden. In einem Blitz-Entscheid
verfügt er sicherlich über die nötige Qualität,
sowohl Jörg Siepelmeyer als auch David Maciag den Titel
zu entreißen.
In der zweiten
Runde der Vereinsmeisterschaft sind an den ersten drei Brettern
bereits die Spieler der Ersten unter sich. In der derzeitigen
Situation wäre es allerdings auch hier vermessen, von einer
logischen Ergebnisfolge zu sprechen.
Was haben David Maciag
und Dariusz "der Tiger" Michalchevski gemeinsam, außer
ihren Initialen und den polnischen Wurzeln? Sie verfügen beide
über ausgezeichnete "Nehmer-Qualitäten!"
Bei der gestrigen Vereins-Schellschachmeisterschaft
2006 schien für David schon früh der Titelkampf gelaufen
zu sein, als er in dem 7-rundigen Turnier im Modus Jeder-gegen-Jeden
gegen Rainer Becker verlor. Becker marschierte und schlug auch den
anderen Verfolger Manfred Schneider souverän, doch er patzte
in einem unachtsamen Moment gegen Jörg Siepelmeyer. So ergab
sich nach 7 Runden ein Gleichstand auf Platz 1, da David sich zäh
durch alle anderen Partien durchbiss. Nun war Stichkampf angesagt,
ebenfalls im Schnellschach-Modus. Wieder war David angeschlagen,
schnell hatte Rainer Qualität und Bauer mehr, doch David zog
die Partie mit seinem Läuferpaar in die Länge und hob
seinen Widersacher kurz vor eigenem Matt über die Zeit. Da
David selbst kein Material mehr hatte war es Remis und der nächste
Stichkampf stand an. Und wieder wurde David angezählt, im Endspiel
stand er auf verlorenem Posten. Doch erneut rettete er sich in die
Ringpause durch ein Remis in letzter Sekunde. In der dritten Stichkampf-Partie
dann war sein Gegner endgültig zermürbt und haderte mit
seinem Schicksal und den ausgelassenen Chancen. Sekunden bevor seine
Zeit fiel konnte David zum finalen Schlag ansetzen und die Meisterschaft
für sich entscheiden.
In Abwesenheit des Überfliegers
Thomas Fiebig wurde ein Dreikampf zwischen Jörg Siepelmeyer,
David Maciag und Rainer Becker um den Blitztitel
2006 erwartet. David schied schon früh aus dem Titelrennen
mit vielen unnötigen Niederlagen. Jörg hingegen ließ
so gut wie keine Punkte gegen das starkbesetzte Feld liegen. Zwar
verlor er gegen den späteren Zweitplatzierten Rainer Becker beide
Partien, doch dieser patzte gegen Dieter Klaus, Dietmar Grottendieck,
David Maciag und Cyrill Schipp jeweils einen Punkt in dem doppelrundig
ausgetragenen Turnier ein. So gewann mit Jörg der kontanteste
Spieler des Abends das erste Turnier seit langem, dem nicht Seriensieger
Fiebig seinen Stempel aufdrücken konnte.
Bereits eine Runde vor Schluss
stand Thomas Fiebig als alter und neuer Vereinsmeister06
im klassischen Turnierschach fest. Insgesamt gab es keine größeren
Überraschungen. Die letzten Ergebnisse sowie die Abschlusstabelle
und inoffizielle Auswertung ist nun online.
(von Nikolai Schmald:)
Wieder einmal war das Ostereierturnier
ein voller Erfolg, auch wenn sich in diesem Jahr keine weitere Verstärkung
für den Verein gemeldet hat. Im Vorjahr hatten wir mit Jörg
das ganz große Los gezogen, selbiger verpasste heuer nur knapp
den Turniersieg. Ermusste sich lediglich David Maciag geschlagen geben.
Auch ich fand vor der letzten Runde (gegen David Maciag!) die einmalige
Gelegenheit vor, meinen ersten Turniersieg zu landen. Aber David war
einfach eine Nummer zu nüchtern... äh zu stark als dass
ich eine Chance gehabt hätte. Obwohl, man höre und staune,
David im gesamten Turnier lediglich 1,5 Punkte abgegeben hat, ABER
dabei ein Remis gegen einen gewissen Hr. Schmitz zulassen musste,
der zwar für seine schnelle Spielweise bekannt ist, jedoch selten
dabei vernünftige Partien zustande bringt.
Letztlich war es aber auch für mich ein Spitzenturnier, da ich
den 3. Platz errungen habe und Angstgegner wie Manni und Ludwig schlagen
konnte und am Ende mit 10/13 Punkten meine eigenen Erwartungen deutlich
übertroffen habe.
Gerechterweise darf man aber nicht verschweigen, dass die arrivierten
Größen (Thomas F., Rainer, Klaus H.), sowie einige andere
gute Spieler nicht anwesend waren. Wünsche noch allen frohe Ostern.
Gruß Nikolai.
Am Freitag, den 24. März
findet um 19:30 Uhr im Bürgerhaus die Jahreshauptversammlung des Vereins
statt. Bitte kommt zahlreich, auch wenn solche Sitzungen sicherlich weniger
Unterhaltungswert besitzen als ein Blitz- oder Trainingsabend. Unser 50.
Vereinsjubiläum rückt immer näher und es gilt, den Verein
darauf vorzubereiten - sowohl sportlich als auch mit Blick auf die geselligen
Ereignisse! Die Tagesordnung
zum Download (word-doc)!
Unser
Serientäter schlug erneut zu: Obwohl
sich Thomas nach jeder Runde keinem
Siegertrunk verwehrte, ging es beim
Juxturnier wieder einmal nur um die
berühmte Ananas. Diese und somit
Platz 2 sicherte sich David Maciag,
vor Ludwig Bornhorst und dem überraschend
auftrumpfenden Thomas Neuß.
Und auch bei der anschließenden
Preisverlosung hatte "Fiebig siegt
beliebig" die Nase vorn, was der
allgemein glänzenden Stimmung aber
keinen Abbruch tat. "Schuld daran"
war unter anderem wieder einmal das
hervorragende Gulasch aus dem Hause
Scheuren!
Die genauen Ergebnisse sind der Kreuztabelle
zu entnehmen, oder auf unserer Ergebnisseite.
Einen konnte Thomas wieder mal nicht
schlagen, aber der schlägt sich
ja regelmäßig selbst. Beim
Christstollenblitz-Turnier am 2. Weihnachtstag
bekommen alle wieder eine neue Chance
- Thomas auf die 100% und alle anderen
die Möglichkeit, die Siegerliste
zu ändern.
Also kommet zuhauf, am 26.12. um
10:00 Uhr, um euch den Weihnachtsspeck
von den Rippen zu blitzen!!
In
der Sommerzeit sieht man manch seltsame
Gestalten in den Gärten lustwandeln,
doch am Garather Weg dürfte gestern
Abend die lustigste Gesellschaft herumgewandelt
sein. Und zwar vom als Spielhalle umfunktionierten
Carport zum Grill zum Fass und wieder
zurück an die Bretter.
Günter Gast hatte geladen, den Aufstieg
der Ersten und die Eröffnung der
Spielzeit 05/06 zu begehen. "Zu Gast
bei Freunden" - so das Motto der
WM 2006, so aber auch das Motto jedes
Mal, wenn der SCB einen Abend mit Wohlfühlgarantie
bei Günter und Ilona verbringt.
Den Abend verkürzen sollte ein Partnerblitzturnier,
bei dem sich seltsame Teams tummelten.
Allen voran die Titelverteidiger "Holzmichls"
(Neuser, Rainer), die sich starker Konkurrenz
aus der Ersten Mannschaft gegenüber
sahen: Die "Ibok"s (Thomas,
Cyrill) und das Duo "Patzer &
Patzer" (Jörg, David) wetzen
schon vor Beginn verbal die Messer. Ihre
Erfahrung in die Waagschale werfen wollten
die "GameRentner" (Klaus, Dietmar)
und "Die neue Linka" (Ludwig,
Kurti), doch auch die "Düsseldorfer"
(Robin, Niklas) und "Zugzwang"
(Walter, Nikolai) wollten sich nicht kampflos
geschlagen geben.
Dennoch setzten sich in der Vorrunde die
drei Erstgenannten Teams gleich deutlich
ab. So kam es im Turnier, das vom 2.Turnierleiter
Nikolai so souverän gemanaged wurde
wie das Aufräumen zu später
Stunde von Günter, zum Finale der
Patzer gegen die Holzmichls. Die Iboks
wie auch das ein oder andere Team hatten
zwischendurch leider den ein oder anderen
Ausfall zu verbuchen. In einem heiß
umkämpften Finale endete der normale
Kampf 2:2, es musste in die Verlängerung
gehen. Hier konnte David endlich ein Remis
abklammern, während Jörg den
zweiten Holzmichl erschlug und somit das
Team "Patzer & Patzer" zum
Team mit dem niedrigsten Promillewert
zum Sieger machte.
Danach nahm der Abend den üblichen
Verlauf: Nach und nach fuhren einige schlafen,
andere erledigten das gleich vor Ort und
der junge Mann mit den filigranen Lippen
trällerte bis zum Schluss sein Liedchen.
Am Freitag
findet im Garten von Günter Gast unsere Saisoneröffnung
statt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, denn anlässlich
des Aufstiegs der Ersten lässt der Vorstand eine
Kleinigkeit springen.
Zur sportlichen Unterhaltung des Abends ist eine Neuauflage
des Partnerblitzturniers
vorgesehen, das uns im letzten Jahr die Sommerpause verkürzte.
Titelverteidiger sind die "Holzmichls" Neuser
und Rainer, die in derselben Konstellation wieder antreten.
Jeder ist also angehalten, sich für nächsten
Freitag einen Blitzpartner zu suchen und einen Namen zu
überlegen. Vielleicht kann unser Gästebuch
vermitteln helfen?
Am 09. September
ab 18:30 Uhr wird die Erste Mannschaft im Garten von Günter
Gast den Aufstieg in die Verbandsliga feiern. Auch die neue
Saison soll dann eröffnet werden, die den Schachclub
Baumberg vor große Herausforderungen stellt. Die Erste
darf endlich wieder in der Verbandsliga antreten und sich
mit DWZ-Riesen messen. Dazu gibt es Verstärkung: Dr.
Jörg Siepelmeyer und Heimkehrer Wadim Rosenstein werden
die Baumberger Farben vertreten. Die neue Saison sieht unser
Aushängeschild dann mit folgender Aufstellung:
1. Thomas Fiebig, 2. Rainer Becker, 3. David Maciag, 4. Dr.
Jörg Siepelmeyer,
5. Cyrill Schipp, 6. Manfred Schneider, 7. Dietmar Grottendieck,
8. Klaus Heinzer,
9. Wadim Rosenstein
Die komplette Aufstellung der Zweiten kann in der en
Passant nachgelesen werden, ebenso die übrigen Mannschaften
des Schachkreises in der Bezirks- und Kreisklasse!
Leider nicht aktuell und daher hier nicht aufgeführt
sind unsere DWZ-Zahlen. Während die Vereinsmeisterschaft
05 immer noch nicht ausgewertet ist, gibt es bei der Berechnung
der Mannschaftsmeisterschaften sogar grobe Fehler. Eine Korrektur
steht an! Mehr dazu auch in unserem Gästebuch.
Einen Spielplan
für die neue Saison hat Manfred Schneider zusammengestellt.
Der Spielplan ist demnächst ständig auf der Seite
(In)Formelles abrufbar.
Es wurde nicht der
von vielen Schachfreunden befürchtete Vereinsrekord! Thomas
Fiebig, Seriensieger und Dominator des Jahres 2005, zahlte in
seinem Vereinsmeister-Simultan
ordentlich Lehrgeld (->Fotogalerie).
Gleich vier Mal musste er aufgeben und zwei weitere Remis bedeuteten
einen Gesamt-Score von lediglich 68,75%. Das ist zwar auch ein
sehr gutes Resultat, doch hatte er sicher mehr erwartet. Vor allem
die Vertreter der ersten Mannschaft erwiesen sich als zu stark:
David, Cyrill und Jörg siegten, gegen Rainer und Dietmar
endete es Remis. Einen weiteren Sieg durfte auch Ludwig Bornhorst
feiern.
Wie Thomas aber in seinem Exklusivinterview
zuvor ankündigte, sollte der Spaß im Vordergrund stehen.
Dies gelang, nicht nur wegen der hervorragenden Gulaschsuppe von
Walter Baloch.
Die Schnellschachmeisterschaft
war eine weitere Galavorstellung des besten Spielers unseres Vereins!
Ohne in größere Probleme zu geraten fuhr Thomas Fiebig
souverän den nächsten Vereinstitel ein. Die vorentscheidende
Partie gab es bereits in Runde 2, in welcher der Jungstar den späteren
Zweiten Rainer Becker niederrang. Zwar sah alles zunächst zumindest
nach einem Remis für den Unterlegenen aus, hatte er doch bei
ungleichen Läufern sogar einen Mehrbauern. Doch in unklarer
Stellung wollte Rainer zu viel und griff fehl, Thomas konnte eine
Mattdrohunhg mit Damengewinn entkorken. In der letzten Runde lenkte
Thomas dann gegen Alex Schumacher in eine Zugwiederholung ein, die
ihm zum Titelgewinn ausreichte. Dabei hatte sich Alex bis dahin
mehr als passabel geschlagen und konnte sogar leichtes materielles
Übergewicht behaupten. Doch Thomas besaß die Initiative,
was ihm ausreichte.
Für Alex endete das Turnier dennoch versöhnlich. Zusammen
mit David Maciag teilte er sich Rang 3 und war somit bester Spieler
der zweiten Mannschaft. Wie gut das Turnier wieder besetzt war,
zeigt der Umstand, dass es für die beiden alten Haudegen Günter
Gast und Dietmar Grottendieck nur zu den beiden vorletzten Plätzen
reichte.
Es war die stärkste
Vereins-Blitzmeisterschaft
seit vielen Jahren, die spannendste leider nicht! Thomas Fiebig befindet
sich im Jahr 2005 weiter auf dem Weg zum Grand Slam, der in der bisherigen
Vereinshistorie
nur 1996, 2001 und 2003 einem Spieler gelang. Zwei der vier Vereinstitel
hat er nun bereits, denn gestern Abend konnte dem 18jährigen
niemand Paroli bieten. Mit letztlich fünf Punkten Vorsprung deklassierte
er die gesammelt angetretene Vereinsspitze.
Nur bis zur zehnten Runde war der Kampf um den Titel wirklich spannend.
Thomas hatte sich mit viel Glück in ein Remis gerettet gegen
den Titelverteidiger Rainer Becker und die beiden marschierten Kopf
an Kopf. Doch in der elften Runde erwischte es den Sieger der letzten
sechs Jahre zum ersten Mal, ausgerechnet gegen den Heimkehrer Wadim
Rosenstein. Während Rainer nach desolater Rückrunde noch
um seinen zweiten Platz zittern musste, startete Wadim durch, verlor
nur noch eine der verbliebenen 12 Partien und wurde letztlich knapp
geschlagener Fünfter.
Platz 3 und 4 waren auch stets umkämpft. Da auch Manni Schneider
in der Rückrunde nachließ, konnte sich schlussendlich David
Maciag vorbeischieben und den Bronzerang sichern.
Man soll jedoch nicht glauben, dass fernab der Spitze nicht hart gekämpft
wurde. Die Plätze 6-10 waren ebenso heiß begehrt, es gab
mehrere kleine Nebenkriegsschauplätze. So z.B. der immergrüne
Wettbewerb um den besten Spieler der zweiten Mannschaft. Nachdem Thomas
Neuß diesen Titel im klassischen Turnierschach holte, konnte
sich gestern Nikolai Schmald knapp nach Feinwertung behaupten. Neuzugang
Dr. Siepelmeyer spielte hingegen gestern etwas unglücklich und
wohl deutlich unter seinen Verhältnissen, er wurde lediglich
Zehnter.
Im Kampf um den vorletzten Platz musste sich Robin Schmitz der "Spielgemeinschaft
Graef(Vorrunde)/Scheuren(Rückrunde)" beugen.
In 14 Tagen werden die
Karten wieder neu gemischt, dann steht die VM im Schnellschach an.
Ob der Durchmarsch des jungen Herrn Fiebig dort aber gestoppt werden
kann? Dem Verfasser dieser Zeilen sind mindestens drei Leute bekannt,
die nur darauf brennen!
Vor der letzten
Runde der Vereinsmeisterschaft 04/05 ist vorne anscheinend alles
klar. Nur eine Niederlage in der letzten Runde gegen Klaus Heinzer könnte
Thomas Fiebig noch stoppen. Klaus ist zwar immer für ein Remis
gut. Aber dass er den Dominator des hiesigen Turniers bezwingen kann,
daran glaubt wohl niemand so recht. Gleichzeitig müsste David Maciag
seine Partie gegen den zur Zeit durch Abi-Stress angeschlagenen Manni
Schneider gewinnen, um immerhin noch einen Stichkampf um den Titel zu
erreichen.
Platz 2 ist David aber kaum noch zu nehmen; nach seinem Sieg in der
vergangenen Runde über seinen ewigen Widersacher Rainer Becker,
hat er auf denselben nun einen Punkt Vorsprung.
Spannung verspricht lediglich der Kampf um Platz 3. Bis zum Zehntplatzierten
Thomas Neuß (2,5 Punkte) kann noch jeder den Platz auf dem Treppchen
erreichen. Überraschend gut platziert sind viele Spieler der zweiten
Mannschaft, wie die Turnierüberraschung Lukas Rohm mit 2,5 Punkten
aus 5 Spielen und Bernd Wolf, der denselben Score aufweist.
Gute Chancen auf Bronze kann sich vor allem Cyrill Schipp ausrechnen,
der zuletzt 2,5 Punkte aus den letzten drei Runden holte und auch in
der Mannschaft einen Lauf hat. Mit einem Sieg über Rainer in der
Schlussrunde, kann er aus eigener Kraft die Phalanx der ersten Drei
stürmen.
Am Tabellenende wartet Gerd Rossburger immer noch auf seinen ersten
Punkt. Ob dies aber gerade gegen den zur Zeit in Topform agierenden
Dietmar Grottendieck gelingt, ist zweifelhaft. Im Duell zwischen Flori
Scheuren und Robin Schmitz kämpft Letzterer um einen weiteren Punkt
und eine somit gute erste DWZ.
Immerhin neun Schachfreunde fanden
sich am Karfreitag ein, um ein kleines Blitzturnier untereinander auszutragen.
Mit dabei auch ein Gast, genauer gesagt zwei. Neben dem altbekannten Turnierleiter
tauchte noch Herr Siepelmeyer auf, der anscheinend gerade durch die Vereine
des Kreises eine kleine Tournee veranstaltet.
Während Herr Siepelmeyer bei der SVG erfolgreich war, gabs bei uns nicht
viel zu ernten. Sieger des Turniers wurde erwartungsgemäß Thomas
Fiebig vor David Maciag. Mit respektvollem Abstand dahinter punktgleich Alex
Schumacher, Manfred Schneider und besagter Herr Siepelmeyer. Sollte er einen
neuen Verein suchen, ist er natürlich gerne bei uns gesehen. Nach dem
Aufstieg in die SVM-Liga würden wir Verstärkung dringend benötigen!
Super schlug such auch Lukas Rohm, der es immerhin auf 5 Punkte brachte.
Feuer
wie
selten
ist
in
der
aktuellen
Vereinsmeisterschaft.
So
traf
gestern
in
der
vierten
Runde
die
"alte
Jugend"
mit
Thomas
Neuß,
David
Maciag
und
Rainer
Becker
auf
die
"jungen
Wilden"
Manfred
Schneider,
Nikolai
Schmald
und
Thomas
Fiebig.
Im
Kampf
Becker
gegen
Fiebig
ging
es
um
noch
mehr.
28
von
44
möglichen
Vereinsmeister-titeln
sammelte
Becker
in
den
letzten
11
Jahren
und
war
damit
bislang
unumstrittener
Dominator
im
SC
Baumberg.
Doch
zu
dieser
Saison
ist
sein
früherer
Schützling
Thomas
Fiebig
zurückgekehrt
und
will
ihm
diese
Vormachtstellung
streitig
machen.
Dies
gelang
ihm
nach
viereinhalb-stündigem
Kampf.
In
einer
kritischen
Eröffnungsstellung
rechnete
Thomas
etwas
weiter
und
Rainer
musste
eine
Figur
für
zwei
Bauern
geben.
Im
anschließenden
Doppelturm-Endspiel
fischte
der
Abonnements-Vereinsmeister
noch
im
Trüben.
Doch
der
Jungstar
spielte
sauber
weiter
und
erkämpfte
Stück
für
Stück
einen
entscheidenden
Vorteil,
den
er
schließlich
in
den
Sieg
ummünzte.
David
Maciag
konnte
sich
durch
einen
Start-Ziel-Sieg
über
Nikolai
dem
Ansturm
der
jungen
Wilden
widersetzen,
während
Thomas
Neuß
in
den
entscheidenden
Partiephasen
Konzentrationsfehler
gegen
Manni
Schneider
einbaute
und
somit
das
Gleichgewicht
auf
dem
Brett
letztlich
entscheidend
brach.
Für
Lukas
Rohm
geht
eine
schöne
Serie
von
zuletzt
überraschenden
Resultaten
zu
Ende.
Er
unterlag
gestern
in
einer
weiteren
Partie
der
vierten
Runde
chancenlos
Bernd
Wolf.
Der
letzte
Vereinstitel
des
Jahres
2004
ist
vergeben:
David
Maciag
holt
sich
zum
zweiten
Mal
nach
1999
den
Vereinspokal.
Nachdem
David
in
den
Runden
zuvor
bereits
die
"Riesen"
des
Vereins
bezwungen
hatte,
traf
er
im
Finale
nicht
unbedingt
auf
einen
Goliath.
Thomas
Neuß,
Spieler
der
zweiten
Mannschaft
und
über
300
DWZ-Punkte
schlechter
als
David,
verkaufte
sich
aber
teuer.
Es
wurde
ein
unerwartet
hochinteressantes
und
schachlich
sehr
anspruchsvolles
Finale.
Neuser
hatte
sich
ein
Gegengambit
zurechtgelegt
und
bewies
in
der
Eröffnungsphase,
dass
er
zum
Erstaunen
aller
Betrachter
die
Stellung
tiefer
verstand
als
sein
Kontrahent.
Nach
einigen
ungewöhnlich
anmutenden
Zügen
und
nachdem
er
den
Rückgewinn
seines
Gambitbauern
mehrfach
verschmähte
stand
Neuser
im
Mittelspiel
plötzlich
fabelhaft.
David,
der
bislang
alle
Partien
im
Vereinspokal
gewonnen
hatte,
begann
viel
Zeit
in
die
Stellung
zu
investieren.
Es
sollte
sich
lohnen.
Trotz
einiger
passiver
Züge
konnte
er
in
der
Remisbreite
bleiben.
Nach
der
Rückgabe
des
Bauern
konnte
David
das
Läuferpaar
seines
unermüdlich
um
kleinste
Vorteile
ringenden
Gegenübers
abtauschen,
wonach
die
Partie
in
einem
für
Thomas
leicht
besseren
Endspiel
gemündet
wäre.
Doch
hier
schien
er
sich
keine
Siegchancen
mehr
auszurechnen
und
akzeptierte
Davids
Remisangebot.
Die
Entscheidung
musste
im
Blitzen
fallen.
David
bewies
nun
aber
die
deutlich
stärkeren
Nerven.
Nachdem
Neuser
in
beiden
Partien
zum
Teil
deutlichen
Vorteil
hatte,
konnte
er
den
fehlerfreien
Vortrag
aus
seiner
Turnierpartie
nicht
wiederholen.
David
blieb
ruhig
und
siegte
mit
zwei
zu
null.
Somit
kann
sich
der
SC
Baumberg
über
einen
auch
aufgrund
der
vorherigen
Runden
verdienten
Pokalsieger
freuen
und
über
einen
würdigen
Zweiten.
Es
war
eine
lange
Woche
für
Thomas
Fiebig,
dafür
aber
die
erfolgreichste
seiner
jungen,
eindrucksvollen
Karriere.
Bei
der
deutschen
Ländermeisterschaft
der
Jugend
trat
er
in
der
Auswahl
Nordrhein-Westfalens
am
2.Brett
an.
Mit
überragenden
5,5
Punkten
in
7
Partien
und
einer
Turnierleistung
über
2400
war
er
maßgeblich
daran
beteiligt,
dass
die
Schachjugend
Nordrhein-Westfalen
Deutscher
Ländermeister
wurde.
Damit
hat
der
Schachclub
Baumberg
erstmalig
einen
Deutschen
Meister
in
seinen
Reihen!!
Zusammen
mit
dem
Vorbereitungslehrgang
am
letzten
Wochenende
hieß
das
für
Thomas
neun
Tage
Schach
vom
Morgen
bis
zum
Abend,
und
das
auf
höchsten
Niveau.
Nach
dieser
Energieleistung
stand
am
heutigen
Sonntag
noch
eine
vergleichsweise
leichte
Pflichtaufgabe
auf
dem
Programm
des
Neu-Baumbergers
-
das
Halbfinale
im
Vereinspokal
gegen
den
immerhin
drittbesten
Baumberger
David
Maciag.
Woran
es
letztlich
lag,
dass
Thomas
chancenlos
unterging,
bleibt
im
Bereich
der
Spekulation.
Sicherlich
ist
es
schwer,
sich
nach
einem
Deutschen
Meistertitel
wieder
neu
zu
motivieren
in
der
Kürze
der
Zeit.
Wahrscheinlich
auch
war
er
einfach
etwas
müde.
Dazu
kam
noch,
dass
sich
David
glänzend
vorbereitet
zeigte
und
eine
blitzsaubere
Partie
ablegte,
denn
auch
einen
müden
Helden
bezwingt
man
nicht
en
passant!
Fakt
ist
jedoch,
als
Thomas
im
Mittelspiel
zweizügig
seine
Dame
verlor,
war
die
Stellung
bereits
klar
zu
Gunsten
Davids
entschieden.
Thomas
erkannte
es
sportlich
fair
an
und
wird
sich
nächste
Woche
bei
seinem
Start
in
die
Vereinsmeisterschaft
sicher
wieder
besser
aufgestellt
zeigen.
Für
David
jedoch
ist
es
die
Fortsetzung
eines
starken
Saisonbeginns,
den
er
mit
einem
Finalsieg
in
den
nächsten
Wochen
krönen
kann.
Ihm
gegenüber
sitzt
dann
mit
Thomas
Neuß
ein
weiterer
Überraschungsmann.
Thomas
musste
wegen
Urlaubs
seines
Halbfinalgegners
kampflos
ins
Finale
vorrücken.
So
etwas
behält
immer
einen
faden
Beigeschmack.
Nach
seinen
souveränen
Triumphen
über
Klaus
Heinzer
und
Dieter
Klaus
ist
er
aber
sicherlich
ein
würdiger
Finalist
und
hofft
auf
ein
weiteres
kleines
Wunder
im
Finale.
Die
Statistik
des
hiesigen
Wettbewerbs
macht
Hoffnung:
Inklusive
des
Viertelfinals
konnte
sich
in
den
letzten
Partien
nie
der
dwz-stärkere
Spieler
in
der
Turnierpartie
durchsetzen!
In
der
ersten
Runde
des
Vereinspokals
2004
schaffte
Thomas
Neuß
die
bislang
dickste
Überraschung.
Mit
den
schwarzen
Steinen
bezwang
er
souverän
den
Erste-Mannschaft-Spieler
Klaus
Heinzer,
der
ihm
bislang
ausschließlich
herbe
Niederlagen
bescherte.
Damit
erreichte
der
Leistungsträger
der
zweiten
Mannschaft
nach
seinem
ersten
Turniersieg
in
den
Sommerferien
(Partnerblitz)
zum
ersten
Mal
die
zweite
Runde
des
Vereinspokals.
Nicht
die
zweite
Runde
erreicht
haben
hingegen
die
Jugendspieler
Niklas
Graef
und
Robin
Schmitz.
Niklas
gelang
aber
mit
einem
letztlich
verdienten
Remis
gegen
Kurt
Linka
ein
echter
Achtungserfolg.
In
den
anschließenden
Blitzpartien
war
er
dem
Routinier
allerdings
hoffnungslos
unterlegen.
Robin
Schmitz
hielt
in
seiner
allerersten
Turnierpartie
sehr
tapfer
mit.
Sein
Gegner
hieß
immerhin
David
Maciag,
jahrelang
der
zweitbeste
Spieler
des
Vereins.
Erst
im
Endspiel
verdarb
er
eine
bis
dahin
sehr
aussichtsreiche
Stellung.
Die
in
ihren
Duellen
favorisierten
Dieter
Klaus
und
Rainer
Becker
erreichten
die
zweite
Runde
problemlos.
Am
Wochenende
kommt
es
dann
noch
zu
zwei
echten
Knallern,
wenn
mit
Schipp-Schneider
und
Fiebig-Grottendieck
zweimal
Spieler
der
ersten
Mannschaft
aufeinandertreffen.
Sofort
mit
einer
Kreismeisterschaft
beginnt
die
neue
Saison
am
kommenden
Sonntag:
Der
SC
Baumberg
ist
Ausrichter
der
Kreiseinzelmeisterschaften
für
Senioren
im
Blitzschach.
Natürlich
sind
auch
Jugendliche
zu
diesem
Turnier
zugelassen,
so
dass
der
SCB
bei
seinem
Heimturnier
am
kommenden
Sonntag
hoffentlich
eine
zahlenmäßig
starke
Vertretung
stellen
kann.
Interessierte
sollten
sich
um
9:45
Uhr
im
Bürgerhaus
einfinden.
Zum
ersten
Mal
nach
langer
Absenz
nimmt
wieder
eine
Mannschaft
am
Viererpokal
auf
SVM-Ebene
teil.
Der
Viererpokal
ist
so
etwas
wie
der
DFB-Pokal
im
Fußball.
In
der
Vorrunde
erwischten
wir
eine
lösbare
Aufgabe
-
SF
Köln-Mülheim
IV.
Allerdings
schon
in
der
ersten
Hauptrunde
würde
man
auf
den
Pulheimer
SC
treffen,
der
mit
reichlich
Spielern
über
2100
DWZ
ein
ganz
anderes
Kaliber
darstellt.
Für
den
Viererpokal
sind
grundsätzlich
alle
Baumberger
Aktiven
spielberechtigt,
da
nur
eine
Mannschaft
gemeldet
wurde.
Mannschaftsführer
Rainer
Becker
wird
also
von
Termin
zu
Termin
die
Qual
der
Wahl
haben!
Auch
die
Mannschaftsmeisterschaften
auf
Kreisebene
beginnen
in
der
nächsten
Woche.
SC
Baumberg
II
muss
am
Samstag,
den
25.09.
zum
Kreisliga-Auftakt
nach
Schlebusch
zu
Fideler
Bauer
reisen.
Die
Erste
würde
in
der
Bezirksklasse
am
Tag
danach
zu
Hause
auf
die
zweite
Mannschaft
von
SVG
Königsspringer
Leverkusen
treffen.
Da
das
Bürgerhaus
aber
wegen
der
Wahlen
blockiert
ist,
wird
man
voraussichtlich
auf
den
Freitag,
24.09.,
ausweichen.
Auch
auf
Vereinsebene
gehts
nun
los.
Seit
letztem
Freitag
hängt
die
Anmeldeliste
für
den
Vereinspokal
-
am
nächsten
Sonntag
wird
Turnierleiter
Günter
Gast
die
erste
Runde
dieses
K.O.-System-Turniers
auslosen.
Erstmals
ist
Thomas
Fiebig
wieder
dabei
und
gilt
neben
den
"üblichen
Verdächtigen"
auch
gleich
als
Mitfavorit.
Auch
die
weiteren
Neumitglieder
Cyrill
Schipp,
Nick
Müller
sowie
Hilfried
Berndt
haben
sich
bereits
angemeldet.
Hoffen
wir
auf
interessante
Paarungen!
Für
Daheimgebliebene
hatten
sich
die
Turnierleiter
Günter
Gast
und
Nikolai
Schmald
ein
besonderes
Schmankerl
ausgedacht
-
ein
Grillwürstchenturnier.
Die
Würste
waren
von
der
Stadt
Monheim
gestiftet
und
es
passte
gut,
dass
Alex
Schumacher
gestern
Geburtstag
feierte.
So
war
auch
für
ein
leckeres
Fässchen
gesorgt.
Das
Turnier,
ein
Teamblitz,
gewannen
etwas
überraschend
die
Holzmichls
in
der
Besetzung
Thomas
Neuß/Rainer
Becker.
Für
Thomas
Neuß
ist
es
der
erste
Sieg
in
einem
Schachturnier
überhaupt.
Sie
schlugen
im
Finale
ebenfalls
eine
Kombination
aus
erster
und
zweiter
Mannschaft,
David
Maciag
und
Nikolai
Schmald,
mit
3:1.
Im
Halbfinale
zogen
die
Favoriten
("das
magische
Zweieck")
mit
Thomas
Fiebig
und
Manfred
Schneider,
bzw.
später
Klaus
Heinzer,
gegen
die
fleißig
hackenden
Michls
den
Kürzeren
mit
2,5:1,5.
Ebenfalls
das
Halbfinale
erreichte
auch
das
Dreamteam
mit
den
Blitzspezialisten
Schumacher/Bornhorst;
sie
unterlagen
aber
den
"Übersinnlichen"
Maciag
und
Schmald.
"Troisdorf"
mit
Haak/Klaus
verpassten
knapp
das
Halbfinale,
ebenso
wie
die
"Vollstrecker"
Linka/Scheuren
und
die
"Kölner"
Herhahn/Schmitz.
Dem
Spaß
an
der
Veranstaltung
tat
dies
allerdings
keinen
Abbruch.
Manfred
Schneider hat
seine erste Simultanprüfung
bestanden. In
gemütlicher
Atmosphäre
konnte er gegen
die Hälfte
seiner angetretenen
Vereinskollegen
punkten, unter
anderem schlug
er dabei Serienvereinsmeister
Becker und den
langjährigen
Erste-Mannschaft-Spieler
Andre Herhahn.
Doch neben eingeplanten
Nullen gegen Thomas
Fiebig und David
Maciag verlor
Manni auch Partien,
in denen er sich
wohl mehr erhoffte.
Rainer Kosinowski,
Flori Scheuren,
Nikolai Schmald
und Kurt Linka
nutzen die Möglichkeit,
sich für
die Niederlagen
in den letzten
Jahren zu revanchieren
und dem amtierenden
Vereinsmeister
einmal richtig
einen einzuschenken.
Eingeschenkt hatte
auch Günter
Gast, und zwar
reichlich. Wie
immer wurde er
dem Ruf gerecht,
neben seinem vorbildlich
ausgfüllten
Amt des Turnierleiters
auch ein fürsorglicher
Gastgeber zu sein.
Alle Biersorten,
die das Herz begehrt,
Grillwürste,
Salate, Brot,
... für alles
war gesorgt. Und
so fanden sich
nicht von ungefähr
auch zwei Gäste
ein, die am Simultan
teilnahmen. Während
sich Wolfgang
Kay nach hartem
Kampf geschlagen
geben musste,
konnte ein Herr
Kravtsov dem Vereinsmeister
eine weitere Niederlage
zufügen.
Werfen Sie hier
einen Blick auf
die Sieger, Verlierer
und Punkteteiler.
Auch in unserer
Fotogalerie
können Sie
sich einen Eindruck
vom Abend verschaffen.
Es war eine ganz knappe
Kiste, bis sich gestern Abend Rainer Becker über seine erfolgreiche
Titelverteidigung freuen konnte. Die Vereinsmeisterschaft im Blitzschach
wurde in zwei Runden ausgetragen; einer Vorrunde, in der alle
17 Akteure gegeneinander spielten, und der folgenden Endrunde
der besten Sechs. Während sich Schneider und Becker sehr
locker für die Endrunde qualifizierten, wurde es auf den
Plätzen dahinter eng. Sowohl die Mitfavoriten Grottendieck,
Bornhorst und Dieter Klaus scheiterten z.B. am Cut, so dass sich
überraschender Weise auch Altmeister Kurt Linka als Sechster
für die Endrunde qualifizierte. Maciag, Schumacher und Rosenstein
komplettierten das Finalfeld. Und gleich die erste Finalrunde,
in der alle Titelaspiranten wieder mit 0 Punkten begannen, begann
mit einem Paukenschlag: Kurt Linka bestätigte seine Finalform
und schlug David Maciag! Es sollte zwar Kurtis einziger Punkt
im Finale bleiben, jedoch verkaufte er sich bravourös und
nur sein altes Problem mit der Zeit verhinderte weitere Überraschungen.
Ebenfalls in der ersten Runde schlug Becker auch Doppel-Vereinsmeister
Manfred Schneider und stellte damit eigentlich bereits die Weichen
auf Titelverteidigung. Doch durch völlig überflüssige
Punktverluste gegen Schumacher und Rosenstein sah sich Becker
vor der letzten Runde mit 2,5 Punkten aus 4 Partien gleichauf
mit den beiden. Auch Maciag mit 2 Punkten hätte noch einen
Stichkampf um den Titel erreichen können. Ein lockerer Sieg
über Maciag in der Schlussrunde brachte Becker dann aber
schnell die beste Ausgangsposition ein und da die Partie zwischen
Rosenstein und Schumacher Remis endete, waren letztlich keine
Stichkämpfe mehr von Nöten.
Das für heute Abend
geplante Mittsommernachtsturnier im Garten unseres Turnierleiters
ist kurzfristig aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse verschoben
worden. Der neue Termin für dieses außergewöhnliche
Event, bei dem der aktuelle Vereinsmeister im klassischen Turnierschach,
Manni Schneider, sein Simultan geben wird, ist der 02.07.
Statt dessen wird heute Abend um 19:00 Uhr im Bürgerhaus die
Vereinsmeisterschaft im Blitzschach ausgetragen werden. Schneider
hat dort die Möglichkeit, nach dem Gewinn der Titel im klassischen
sowie im Schnellschach seine dritte Krone in diesem Jahr zu erobern.
Von der Spitze der SC Baumberg-DWZ-Rangliste gibt es aber eine klare
Kampfansage. Titelverteidiger Rainer Becker, der im Schnellschach
nicht dabei sein konnte, sowie der bei der Schnellschach-VM düpierte
David Maciag wollen die Vormachtstellung im Verein zurück gewinnen.
Auch der derzeit starke erste Vorsitzende Dietmar Grottendieck sowie
Blitz-Ikone Ludwig Bornhorst und Jungtalent Wadim Rosenstein werden
ein Wörtchen bei der Vergabe des Blitztitels mitsprechen. So
wird, trotz Ausfall des Mittsommernachtsschach, für einen spannenden
Abend gesorgt sein.
Laut Vorsitzendenentscheid
von heute Abend (16.06.) laufen die Vorbereitungen trotz ungünstiger
Wetterprognose für das Gartenschach-Festival "Mittsommernachtsschach"
am Freitag den 18.06. weiter. Wenn sich das Wetter nicht gerade von
seiner schlechtesten Seite zeigt, wird ab 18:00 Uhr der neue Vereinsmeister
Manfred Schneider im Garten von Turnierleiter Günter Gast (Garather
Weg 27) seine Ehrenrunde drehen. Das bedeutet er spielt simultan gegen
alle Vereinsmitglieder, die den Weg zum Mittsommernachtsschach finden.
Zu knacken gibt es einen alten
Rekord von Werner Hilgers, der 81,3 Gewinnprozente erreichte. Die
Chancen Schneiders werden nach landläufiger Expertenmeinung aber
eher im Bereich 50:50 angesiedelt.
Nichts desto trotz wird es eine sehr gesellige Veranstaltung bei Grillwurst,
Bier und Salat werden, zu der auch Nicht-Mitglieder als Interessierte
herzlich eingeladen sind.
Sollte Petrus dem ganzen einen Strich durch die Rechnung machen, findet
im Bürgerhaus um 19:00 Uhr die Vereinsmeisterschaft im Blitzschach
statt.
Und da krachte es zum
zweiten Mal: Während der Gewinn der Vereinsmeisterschaft im klassischen
Turnierschach durch den Jugendlichen Manfred Schneider noch durchaus
als Sensation bezeichnet werden konnte, war das Resultat der Schnellschachmeisterschaft
schon weniger unerwartet. Manni, dessen Stärken bekanntermaßen
im Blitzen liegen, konnte bereits 2002
den Titel im 15min-Schach gewinnen. Auch in diesem Jahr führte
der Weg zum Sieg nur über ihn, zumal Titelverteidiger Becker
und Neu-Baumberger Fiebig nicht am Start waren.
Nachdem Manni aber in der vierten von sechs Runden seine erste Niederlage,
gegen den 14-jährigen Wadim Rosenstein, kassierte, standen zunächst
andere im Blickpunkt: Nach vier Runden führten Rosenstein und
Grottendieck gleichauf mit 3,5 Punkten und auch Ludwig Bornhorst und
David Maciag konnten sich mit 3 aus 4 noch berechtigte Hoffnungen
auf einen Sieg machen. In Runde 5 schlug Grottendieck allerdings Bornhorst
und Rosenstein unterlag Maciag, so dass die Entscheidung über
den Turniersieg in der letzten Runde in den Partien zwischen Grottendieck
(4,5 Punkte) und Schneider (4 Punkte) sowie Maciag (4 Punkte) und
Bornhorst (3 Punkte) fallen musste. David Maciag zeigte Nerven und
kassierte seine zweite "Null", während der bis dahin
so souveräne Dietmar Grottendieck gegen Manni unter die Räder
geriet und sich mit Platz 2 zufrieden geben musste. Das ausführliche
Resultat findet sich hier.
David
Maciag und Manfred Schneider sind die
dringendsten Anwärter auf den Vereinsmeistertitel
2003/2004. Beide lagen vor der letzten
Runde punktgleich an der Spitze, einen
halben Zähler vor Seriensieger
Rainer Becker. Beide gaben bislang zwei
Remis ab, eins in der Partie gegeneinander
und ein weiteres gegen Grottendieck
(Schneider) bzw. gegen Becker (Maciag).
Doch in der letzten Runde erwartet die
beiden ein heißer Tanz. Die nominell
schwerere Aufgabe kommt dabei David
Maciag zu. Er spielt mit Weiß
gegen "die Mauer" Klaus Heinzer,
der selten verliert und schwer zu knacken
sein wird. Manni muss gegen den in dieser
Saison eher enttäuschenden Michael
Frank ran. Allerdings hat Michael Weiß
und ist immer für eine Überraschung
gut.
Im Falle eines Doppelsieges wird es
zu einem Stichkampf Maciag-Schneider
kommen, gewinnt nur einer der beiden,
ist er bereits neuer Vereinsmeister.
Doch viel taktisches Geplänkel
dürfen sich die beiden nicht mehr
erlauben. Nach der denkwürdigen
Niederlage gegen Manni hat sich Titelverteidiger
Rainer Becker keine Blöße
mehr gegeben und seine Partie der letzten
Runde bereits gegen Dietmar Grottendieck
gewonnen. In der aktuellen
Tabelle während der sechsten
Runde schiebt er sich damit vorübergehend
an die Spitze und lauert nun auf Ausrutscher,
um doch noch eine Titelchance zu bekommen.
Sollten heute Abend beide Partien Remis
enden, gäbe es ein Stichkampfturnier
der drei.
Nicht vergessen sollte man allerdings,
dass es noch zwei weitere Paarungen
der letzten Runde gibt heute Abend.
Baloch (gegen Kosinowski) und Schmald
(gegen Wolf) möchten mit einem
Schlussrundensieg unter die TOP5 zurückkehren.
Dort hat sich momentan auf Platz 4 Thomas
Neuß niedergelassen, der seine
letzte Runde gegen Flori Scheuren bereits
gewann. Andererseits könnte es
Jörg Kosinowski durch einen Schlussrundensieg
immerhin noch gelingen, die rote Laterne
mit Bernd Wolf zu teilen und sich auf
den geteilten 11.Platz vorzuschieben.
Den
ersten Höhepunkt im laufenden Vereinsjahr
gab es an diesem Wochenende. 13 Vereinsmitglieder
trafen sich bei gesponsertem Bier und
Würstchen zum Osterturnier. Auch
wurde fleißig den bunten Eiern zugesprochen.
60 Stück waren besorgt worden, 50%
mehr als in den vorigen Jahren, wo sie
immer zu knapp waren. 10 Spieler beteiligten
sich am Ostereierblitz. Es wurde mit harten
Bandagen gekämpft. Zwei mal neun
Runden. Schon um 22.00 Uhr war alles überstanden.
Der erste und der letzte Platz standen
schon eine Runde vor dem Ende jeweils
uneinholbar fest. Das Ei für den
letzten Platz (übrigens ein braunes)
holte sich Johannes Fischl. Die Siegereier
gewann in souveräner Manier Manfred
Schneider. Die genauen Platzierungen:
| 1)
Schneider 2) Bornhorst 3) Maciag 4) Schumacher 5) Klaus 6) Haak 7) Linka 8) Schmald 9) Frank 10) Fischl |
14,5
Punkte 11,5 Punkte 11,0 Punkte 11,0 Punkte 9,5 Punkte 9,5 Punkte 7,5 Punkte 6,5 Punkte 5,0 Punkte 4,0 Punkte |
(Bericht
und Fotos:
Günter Gast)
Die Entscheidung wurde vertagt,
auch David Maciag war nicht in der Lage, Manfred Schneider in der fünften
Runde der Vereinsmeisterschaft zu bezwingen.
Der 18jährige Nachwuchsspieler steht nun kurz vor dem größten
Triumph seiner jungen Schachlaufbahn. Denn in Runde 6 trifft es David
Maciag ungleich härter. Zwar sind Maciag und Schneider punktgleich
mit 4 aus 5 in Front, allerdings trifft David, auch nach der Umfrage
auf der SCB-Website der Favorit auf den Titel, in der letzten Runde
auf den schwer zu bezwingenden Klaus Heinzer. Manni hingegen bekommt
mit Michael Frank eine vergleichsweise sehr lösbare Aufgabe. Kann
David Maciag noch einmal alle Kräfte mobilisieren und Klaus Heinzer
bezwingen? Wie viel Risiko gehen die beiden Führenden noch ein?
Kurz nach Ostern wird man endgültig wissen, wer der sich Vereinsmeister
im Jahr 2004 nennen darf!
Vier Jahre und zwei Monate
war Rainer Becker nicht mehr einem Vereinskollegen in einer Turnierpartie
unterlegen. Letzten Freitag endete diese Serie, als der Titelverteidiger
in der vierten Runde der Vereinsmeisterschaft
überraschend dem Nachwuchsspieler Manfred Schneider in 81 Zügen
unterlag. Voran gegangen war eine, wenn auch mit vielen Fehlern bestückte,
so doch sehr spannende Partie. In schlechterer Stellung lehnte Becker
ein Remisangebot ab und versäumte es auch im unterlegenen Endspiel,
in den Remishafen zu steuern. Doch Manni unterlief in dieser Phase kein
Fehler mehr und durch genaue Endspieltechnik brachte er die Partie letztlich
aus der Remisbreite in eine Gewinnstellung.
Manfred Schneider ist kein unbeschriebenes Blatt - durch seinen Sieg letzten
Dienstag beim Mannschaftskampf in Opladen ist er in dieser Saison derzeit
auch Topscorer des ersten Baumberger Herrenteams, punktgleich mit Dietmar
Grottendieck.
Nun hat Manni auch gute Karten, Vereinsmeister zu werden. Zwei Runden
vor Schluss führt er zusammen mit David Maciag das Feld an, einen
Punkt vor Heinzer (siegreich gegen Neuß), Baloch (schlug Scheuren)
und Becker. In Runde 5 wird es zum direkten Aufeinandertreffen der beiden
Führenden kommen. Sollte diese Partie einen Sieger haben, wird dieser
sich höchstwahrscheinlich den Vereinsmeistertitel sichern.
Alle Jahre wieder gibt es an
Karneval Komplikationen mit der Aufrechterhaltung des Spielbetriebs. Der
Vereinstrakt im Bürgerhaus ist vom 09.02. bis 24.02 wegen ständiger
Karnevalsfeiern geschlossen.
Für den ersten betroffenen Freitag, den 13.02., fanden wir die Möglichkeit,
in unserem Ausweichlokal unterzukommen. Der Spielabend wird um 19:00 Uhr
im Rheinischen Hof auf der Hauptstraße stattfinden. Ob dort auch an
dem folgenden Sonntag gespielt werden kann, ist noch unklar. Das Wochenende
darauf (Karnevalswochenende) ruht der Spielbetrieb, ab dem 27.02. geht es
wieder normal im Bürgerhaus weiter. Für das montägliche Seniorenschach
wurde noch keine Ausweichregelung gefunden.
Ebenfalls betroffen ist das Heimspiel der zweiten Mannschaft gegen
Rheindorf. Nikolai bemüht sich derweil um eine Verlegung.
Für das erste oder zweite Märzwochenende plant der SC Baumberg
eine groß angelegte Jugendaktion, die in den Schulen stark beworben
werden soll. Der "Tag des Schachs" soll dabei das königliche
Spiel in Baumberg und Monheim populärer und attraktiver machen und
gleichzeitig die Baumberger Jugendabteilung wieder auffüllen. Mit von
der Partie ist der ehemalige Baumberger Jugendstar und amtierende NRW-Meister
Thomas Fiebig. Thomas geht mittlerweile auf eine ELO von 2300 zu und
spielt derzeit noch für Solingen 1928. Es ist aber sehr erfreulich,
dass er sich nach wie vor dem SCB verbunden fühlt und nun wieder aktiv
in die Jugendarbeit einsteigt - jetzt selber als Trainer. Neben seinem Engagement
beim "Tag des Schachs" nimmt er bereits häufig am Jugendtraining
freitags teil und wird demnächst eine Schach-AG an der Geschwister-Scholl-Schule
für den SCB leiten. Dies kann dem Verein, der in den letzten Jahren
nur mit hochkarätigen Abgängen klar kommen musste, nur gut tun.
Die Tabelle
nach der dritten Runde der Vereinsmeisterschaft 03/04 zeigt ein ungewohntes
Bild: Während sich in den Vorjahren schnell 1-2 Spieler absetzen konnten,
sind nun mit Manfred Schneider, David Maciag und Rainer Becker drei Akteure
punktgleich mit 2,5 Zählern. Manni profitierte dabei von zwei Remisen
an den Spitzenbrettern und konnte mit einem Sieg über Nikolai Schmald
gleichziehen.
Am Spitzenbrett sah es eine zeitlang so aus, als sollte Beckers grandiose
Serie, jahrelang im eigenen Verein ungeschlagen zu sein, beendet werden. In
überlegener Stellung hatte er mit einem Figurenopfer überzogen.
Maciag verteidigte sich geschickt und konnte die Initiative zurückweisen.
In der folgenden Zeitnot zeigte er aber Nerven und wiederholte die Züge,
was Becker gerne annahm.
Im zweiten Spitzenduell kam Dietmar Grottendieck gegen Klaus Heinzer nicht
über ein Remis hinaus und belegt nun Platz 4 mit 2 Punkten. Die Partie
Neuß gegen Frank wird noch nachgeholt, der Sieger kann mit Dietmar gleichziehen.
Flori Scheuren gelang mit einem Sieg über Bernd Wolf der Sprung aus dem
Tabellenkeller.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag versammelten sich
wie jedes Jahr die Schachfreunde des SC Baumberg im Bürgerhaus, um das
Weihnachtsfest mit einem Blitzturnier im Kreise ihrer Schachkollegen ausklingen
zu lassen. Und es schien in diesem Jahr als sollte auch der Weihnachtsmann oder
das Christkind persönlich ein kleines Resümee ziehen zu wollen: Im
Laufe des Jahres zeigte ein Baumberger Spitzenspieler endlich wieder aufsteigende
Form. Und gerade im Blitzschach machte er seinem Club alle Ehre, als er überragender
Spieler der Baumberger Vierermannschaft bei den Kreismannschafts-Blitzwettkämpfen
war. Leider reichte es damals nicht zur Qualifikation und so schien die Leistung
sinnlos. Auch ferner ward dem jungen Mann kein Glück beschert: Bei der
Blitzmeisterschaft des SCB landete er nur im vorderen Mittelfeld und als er
im Pokalfinale, just auf dem Zenit seiner Blitzform, in die Stichpartien musste,
unterlag er unglücklich ebenfalls mit 1,5:2,5.
Doch beim letzten Turnier des Jahres triumphierte er - David Maciag schlug seinen
stetigen Widersacher Rainer Becker mit 2:0, erreichte gegen die Mitfavoriten
Jan Ristau und Ludwig Bornhorst ein 1:1 Unentschieden und legte damit im doppelrundigen
Blitzturnier den Grundstein zu einem souveränen
Sieg.
Damit verwies er bei Kaffee und Stollen in gemütlicher Atmosphäre
von den insgesamt 12 angetretenen Spielern Ristau und Bornhorst auf die weiteren
Stockerl-Plätze. Wie schon beim Juxschnellschach stand jedoch wieder der
Spaß im Vordergrund, was sich im heiteren Pfeifen und Singen von Weihnachtsliedern
begleitend zu den Blitzpartien manifestierte.
Rein schachlich eine klare Angelegenheit
war das Juxschnellschachturnier am vergangenen Freitag. Thomas Fiebig, der
seine schachlichen Wurzeln in der Baumberger Jugendabteilung hat, spielt mittlerweile
für Solingen '28 in der Oberliga am ersten Brett. Seine Wertungszahl
beträgt derzeit 2260 und damit sind auch schon alle nötigen Gründe
genannt, warum bei der inoffiziellen Weihnachtsfeier kein aktiv für Baumberg
Spielender den Sieg beim 15min-Schnellschachturnier einstreichen konnte.
Fiebig siegte souverän mit 6 Punkten aus sechs Runden. Der weitere Einlauf
war sozusagen "ranglistentreu", denn Jan Ristau, Rainer Becker und
David Maciag belegten die weiteren Plätze gemäß ihrer Aufstellung
in der ersten Mannschaft.
Platz fünf ging überraschend an Wadim Rosenstein, der in dieser
Saison ebenfalls nicht mehr aktiv für Baumberg spielt. Wadim verlor die
ersten beiden Runden und genoss dann die Vorzüge des Schweizer Systems.
Die vollständige
Tabelle.
Soviel zum Nebensächlichen
... Der Abend als solcher erfüllte erneut alle Erwartungen! Günter
Gast und seine Frau Ilona erwiesen sich wie gewohnt als vorzügliche Veranstalter.
Es gab Gulasch und Getränke vom Feinsten. Der Verein scheute weder Kosten
noch Mühen, und so war die Stimmung während des gesamten Events
hervorragend. Auch die Teilnehmerzahl konnte sich sehen lassen. Mit 28 Startern
war es nur ein Schachfreund weniger als im letzten Jahr. Besonders erfreulich
auch die Teilnahme von Herrn Berndt, der aus der Montags-Seniorenschachgruppe
dazu stieß und eigener Aussage nach so begeistert war, dass er auch
demnächst häufiger zu den Vereinsspielabenden kommen möchte.
Auch der Sieger Thomas Fiebig bekundete eine starke Verbundenheit zu seinem
Heimatverein und wird nächstes Jahr wieder passives Mitglied werden.
Eindrücke vom Abend vermittelt die Fotogalerie.
Weitere Nachrichten über vereinsinterne Turniere - im alten Layout - finden sie hier.