06.12.2003

Blitzkrimi entscheidet Pokalfinale

Ein eher nervenaufreibendes und spannendes denn hochklassiges Finale boten gestern David Maciag und Rainer Becker den Baumberger Schachfreunden. Erst in den abschließenden Blitzpartien unterlag Maciag im Endspiel des Vereinspokals 2003 und Becker konnte sich auch den vierten Titel des Jahres sichern.

Vorausgegangen war ein Psychokrieg in der Turnierpartie. Becker ahnte zurecht, dass Maciag auf e4 nicht wie üblich mit Sizilianisch antworten würde. Daher griff er zu ungewöhnlichen Mitteln und adaptierte Klaus Heinzers 1. f2-f4. Geplant war, eine holländische Struktur mit vertauschten Farben zu erreichen. Doch Maciag antwortete nicht d7-d5, sondern zog den Damenbauern nur ein Feld vor. Damit waren beide Kontrahenten schon nach dem ersten Doppelzug in für sie völlig ungewohnten Gewässern. Nach 5 Zügen wiesen beide bereits eine halbe Stunde auf ihrem Zeitkonto auf. Maciag glich schnell aus nach der Eröffnung und erlangte in der Folge einen kleinen Vorteil. Doch Becker wickelte auf ungleiche Läufer ab, stellte sich tot und bot nach etwas über 3 Stunden in einer verriegelten Stellung Remis an. Maciag akzeptierte und konnte für sich den kleinen psychologischen Vorteil verbuchen, mit Schwarz problemlos Beckers Siegbemühungen im Keim erstickt zu haben.
Doch die Partie hatte beiden viel Energie gekostet und so sollte eine Prognose, wer als erster die beiden nötigen Siege in den Blitzpartien für sich verbuchen kann, unmöglich sein.
Die erste Partie sollte auch gleich die sauberste werden. Becker erlangte im Königsinder mit Schwarz rasch Übergewicht am Damenflügel und wickelte mit guter Technik zum 1:0 ab. Nun war die Farbverteilung wieder umgekehrt und Maciag präsentierte, was er für die Turnierpartie vorbereitet: Caro-Kann! Nach einer interessanten Zugfolge stand Becker eigentlich besser, als er plötzlich für nichts einen Springer einstellte. Nur mit Alibizügen setzte er die Partie noch fort, als Maciag sich ebenfalls bepfuschen ließ und die Figur zurückgab. Remis! Ein weiterer herber psychologischer Rückschlag für Maciag. Die dritte Partie begann wie die erste, Maciag wich als erster ab, doch Becker setzte unbeirrt fort und erreichte bald wieder eine Gewinnstellung. Er gewann alle Zentrumsbauern c,d und e, was im Königsinder für Weiß einer Katastrophe gleich kommt. Das Finale schien entschieden, doch Maciag zockte nun wie der Teufel
, opferte eine Figur und erklammerte sich Sekunde für Sekunde Zeitvorteil. Becker zeigte Nerven und fand keine klare Fortsetzung bis er in einem dramatischen Endspielgehacke die Zeit überschritt. 1,5:1,5 und der psychologische Vorteil war nun bei Maciag. In Partie vier kam nun endlich der von allen erwartete Sizilianer aufs Brett. Diese Partie lässt sich schwer kommentieren, der Vorteil wechselte rasch hin und her, die beiden Protagonisten fanden ein ums andere Mal nur die zweitbesten Züge. Wie so oft im Schach gewann der, der nicht den letzten Fehler macht. Als Maciag mit einem überhasteten Bauernzug das Feld f5 schwächte, was Becker sofort mit seinem Springer okkupierte, wendete sich das Blatt endgültig. Diesen Vorteil ließ Becker sich nicht mehr nehmen und vollstreckte zum 2,5:1,5.


29.11.2003

Favoritensiege in der VM; großer Finalfight im Pokal steht bevor!

Keine Überraschung brachte die erste Runde der Vereinsmeisterschaft 2003/04, alle Favoriten setzten sich durch. Am heutigen Sonntag war David Maciag der letzte, der seinen Sizilianer gegen Thomas Neuß nach vier Stunden in den sicheren Hafen brachte.

Doch schon nächsten Freitag wartet voraussichtlich eine wesentlich schwierigere Aufgabe auf David. Im Finale des Vereinspokals 2003 trifft er auf Rainer Becker, der mit einem Sieg den "Grand Slam" in diesem Jahr vollenden will. Die Meisterschaften in den langen Partien, Schnellschach und Blitzschach gewann er bereits. Es wäre das dritte Mal, nach 1996 und 2001, dass er alle vier vereinsinternen Titel in einem Jahr gewönne.
Doch Maciags Formkurve zeigt in diesem Jahr wieder steil nach oben. In der ersten Mannschaft punktet er wieder zuverlässig und auch in den letzten Turnieren zeigte er sich wieder von seiner besseren Seite. Noch vor kurzem brillierte er bei den Kreismeisterschaften im Mannschaftsblitz. Daher prophezeit er Becker einen harten Kampf. Und eine beeindruckende Serie gilt es ebenfalls zu brechen:
Wie ein Blick auf die Vereinsmeistertafel schon vermuten lässt, seit nunmehr exakt vier Jahren hat Becker keine lange Partie mehr gegen einen Vereinskollegen verloren. Im Jahre 1999 verlor er das letzte Mal, interessanterweise im Pokalfinale. Sein Gegner damals: David Maciag!


01.11.2003

Erste Runde Vereinsmeisterschaft ausgelost

Der Vereinspokal 2003 neigt sich dem Ende, der erste Finalist steht fest. Da wird es langsam Zeit, dass die Vereinsmeisterschaft 2003/04 angekurbelt wird. Runde 1 ist ausgelost und wie gewohnt gibt es zunächst nominell klare Begegnungen. Aber lassen wir uns überraschen, vielleicht hat der ein oder andere Favorit einen Aussetzer.
Interessant ist, dass es an Brett 2 zur Kopie der letztjährigen ersten Runde kommt: Neuß gegen Maciag.
Erwähnenswert weiterhin, dass nach jahrelanger Abstinenz vom aktiven Spielgeschehen unser Schachfreund Bernd Wolf ans Brett zurückkehrt. Mit den schwarzen Steinen gegen Dietmar Grottendieck hat er einen schweren Auftakt erwischt.

27.10.2003

Vereinspokal geht auf die Zielgerade

Es wird langsam spannend im Vereinspokal 2003. Nachdem im Viertelfinale mit Dietmar Grottendieck der erste große Mitfavorit scheiterte, setzten sich in den anderen beiden bislang gespielten Viertelfinalpaarungen jeweils die DWZ-Riesen durch. Manfred Schneider unterstrich seine seit Jahren steigende Spielstärke, die ihn in dieser Saison in die erste Mannschaft beförderte. Altmeister Kurt Linka unterlag ihm in zähem Kampf. Eher kurz und schmerzlos endete das Unternehmen Vereinspokal-Sensation für Wadim Rosenstein, der gegen Titelverteidiger Rainer Becker schon nach der Eröffnung alle Hoffnungen begraben musste.
Die letzte noch offene Partie zwischen Nachwuchstalent Niklas Graef und David Maciag wird erst am 09.11. nachgeholt, da Niklas für eine Woche zu einem Herbstlehrgang der Schachjugend Mittelrhein entsand wurde. Der Sieger dieser Partie trifft im Halbfinale mit den weißen Steinen auf Walter Baloch, der Grottendieck überraschend im Blitzentscheid besiegte.
In der zweiten Halbfinalpaarung hat Manfred Schneider den Anzugsvorteil gegen seinen Jugendwart und Trainer Rainer Becker.

04.10.2003

Viertelfinale Vereinspokal ermittelt

Der Vereinspokal 2003 geht in die nächste Runde - und langsam wird es heiß. Der Nachwuchs drängt nach vorne. So fordert Niklas Graef, derzeit jüngster Aktiver des SCB, den Mitfavoriten David Maciag.
Ebenfalls sehr interessant dürfte es beim Duell Rosenstein gegen Becker werden, wenn der Lehrling auf seinen Trainer trifft.
Dass die Favoritenrolle aber durchaus auch beim Jugendspieler liegen kann zeigt die 3.Paarung: Linka - Schneider. Nachdem sich der Altmeister im Duell gegen Hans Fischl durchsetzen konnte, wartet mit Manfred Schneider schon der nächste Spieler der ersten Mannschaft.
In der vierten Paarung kommt es zum Duell unter Freunden, auch wenn bei Baloch gegen Grottendieck sicherlich keine Gastgeschenke zu erwarten sind.
Hoffen wir auf interessante Partien, die die beiden kampflosen Resultate der Runde 1 vergessen machen. Nun wird sicher richtig gekämpft!

08.09.2003

Vereinspokal ausgelost - einige interessante Paarungen

Die Paarungen der ersten Runde sind ermittelt und auch die vier Spieler, die bereits in der Vorrunde antreten müssen. Nikolai Schmald ist der Aufsteiger der letzten Saison. Er verbesserte durch herausragende Leistungen in den Mannschaftswettbewerben seine DWZ von 1507 auf 1723. Er wird in der Vorrunde einen Leistungsträger der ersten Mannschaft testen, Klaus Heinzer. Die zweite Paarung der Vorrunde lautet Baloch gegen Klaus.
In der Hauptrunde (Achtelfinale) kommt es zu weiteren Paarungen, die es in sich haben. Allen voran das Duell der Altmeister Hans Fischl gegen Kurt Linka. In seiner Brisanz ist diese Paarung wohl mit einem Fußballspiel zwischen Deutschland und Holland zu vergleichen.
Zwei weitere spannende Kämpfe versprechen die Spiele "alte Jugend" gegen "neue Jugend". Viele der größten Vereinserfolge der Baumberger Jugendabteilung stammen noch aus der "Ära Herhahn/Neuß". Diese beiden setzen sich im Achtelfinale mit den dominierenden Jugendspielern der letzten Saison, Rosenstein und Schneider, auseinander.
Die große Überraschung kann hingegen Gerd Rossburger gelingen. Er trifft als "Underdog" auf den dreifachen Vereinsmeister dieser Saison, Rainer Becker.
In der Fotogallerie gibt es die Bilder der Auslosung zu sehen.

27.08.2003

Vereinspokal: bisherige Teilnehmer, Spieltermine

In 2 Tagen endet die Anmeldefrist für den Vereinspokal 2003, denn am Freitag ab 18:00 Uhr wird der Baumberger Turnierleiter wieder Glücksfee spielen und die erste Runde auslosen.
Spätentschlossene können sich bis dahin noch per e-Mail bei Günter Gast anmelden.
Bisher haben sich 18 Spieler beworben, den letzten Titel des Jahres einzuheimsen, dabei vier der besten fünf des Vereins. Nach Ranglistenfolge:

- Becker - Maciag - Grottendieck
- Fischl - Gast - Heinzer
- Herhahn - Linka - Schmald
- Schneider - Klaus - Rosenstein
- Neuß - Rahnenführer - Scheuren
- Rossburger - Graef - Baloch

Da es in diesem Jahr schon mehr als 16 Teilnehmer sind, wird es vor der ersten Runde (Achtelfinale) noch eine Vorrunde geben, bislang mit 2 Paarungen. Das heißt, 14 vom Los beglückte Starter wären sofort im Achtelfinale, während die restlichen vier Spieler noch um die verbliebenen beiden Plätze kämpfen müssten.

Die Termine:
Vorrunde: bis 19.09. Achtelfinale (16 Spieler): bis 03.10.
Viertelfinale (8 Spieler): bis 31.10. Halbfinale (4 Spieler): bis 21.11.
Finale (2 Spieler): 05.12.

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29.07.2003

Anmeldung zum Vereinspokal läuft

Ein Titel ist im Jahr 2003 noch zu vergeben. Wer wird dem amtierenden Blitz-, Schnellschach- und Langschach-Vereinsmeister Rainer Becker den GrandSlam versauen können? Gelingt Dieter Klaus die Titelverteidigung oder schlägt Dietmar Grottendieck endlich richtig zu? Hält David Maciag dieses Mal, was er ständig verspricht oder feiert Jan Ristau ein Comeback? Oder überrascht wieder jemand, der gar nicht auf der engeren Favoritenliste verzeichnet war?
Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Wer sich bis zum 29.08. 18:00 Uhr bei Günter Gast anmeldet oder sich in die Liste im Spiellokal einschreibt, ist dabei - und bekommt vielleicht die Gelegenheit, sofort in Runde 1 Geschichte zu schreiben.


07.07.2003

Schnellschachturniere

Das vergangene Wochenende stand im Zeichen des Schnellschachs. Den Auftakt stellte am Freitag die Vereinsmeisterschaft im Schnellschach dar. Manfred Schneider, der Titelverteidiger konnte seinen überraschenden Erfolg des Vorjahres nicht wiederholen. Im Gegenteil spielte er sein schlechtestes Turnier seit langem.
Der Titel ging an Rainer Becker, der damit seinen dritten Vereinstitel in diesem Jahr holte und nur noch den Pokalsieg zum "Grand Slam" braucht.
Platz zwei belegte der immer stärker werdende Dietmar Grottendieck, vor dem stark aufspielenden Nachwuchstalent Wadim Rosenstein. Resultat

Am folgenden Tag fand das größte Jugendschnellschachturnier auf deutschem Boden statt. Mit fast 400 Teilnehmern konnte das Bueraner Jugendopen an die Tradition der letzten Jahre anknüpfen. Die Baumberger Farben wurden in der U18/U20 von Manfred Schneider und Nikolai Schmald vertreten. Sie belegten beide mit 4.0 Punkten aus 9 Partien einen Mittelfeldplatz. Besonders erwähnenswert ist noch, dass Nikolai in Runde 1 den Porzer Spitzenspieler und Turnierfavoriten Stanislav Korotkevych (Elo 2318 !!!) bezwang.
In der Klasse U12 kam Niklas Graef ebenfalls auf ordentliche 4 Punkte und belegte am Ende immerhin Platz 55 von 97 gestarteten Jugendlichen in dieser Altersklasse.
Das beste Resultat konnte Wadim Rosenstein mit 6,5 Punkten und Platz 9 in der Klasse U14 erzielen.


28.06.2003

Halber Punkt fehlte zum "Rekord für die Ewigkeit"

Eine weitere großartige Veranstaltung in der Tradition geselliger Schachevents der Baumberger Gehirnakrobaten stellte der Vorstand des Schachclubs Baumberg gestern auf die Beine. Im Garten des Turnierleiters Günter Gast fand bei bestem Wetter die obligatorische Simultanveranstaltung des Vereinsmeisters statt. Rainer Becker spielte an 15 Brettern gleichzeitig gegen seine Vereinskameraden, die mit Bier, Grillwürsten und anderen kulinarischen Spezialitäten aus dem Hause Gast verwöhnt wurden. Neben den Aktiven hatten sich sogar ein paar "Zaungäste" eingefunden, um diese ungewöhnliche Veranstaltung zu verfolgen. "Prominentester" Zuschauer war eines der Gründungsmitglieder des SCB im Jahre 1958 - Willi Gierling. Er selber ist seit Jahrzehnten nicht mehr aktiv, fühlt sich aber immer noch mit dem Schachclub verbunden.
Und gestern hätte er fast einen weiteren Meilenstein in der Historie des Vereins miterlebt. Sein Freund Werner Hilgers, ebenfalls Gründungsmitglied, hält seit 1961 einen fantastischen Simultanrekord von 81,3 Gewinnprozenten. Becker brachte diesen "Rekord für die Ewigkeit" gestern gehörig zum wackeln: Er gewann 11 der 15 Partien, gegen fast ausnahmslos erfahrene und spielstarke Schachrecken. Zwei Mal musste er sich geschlagen geben und zwei weitere Male kam er über ein Remis nicht heraus. Dies entspricht einer Leistung von 80% der Maximalpunkte, ein halber Punkt zu wenig für den Rekord.
Dabei bekamen die Zuschauer gestern auch einiges zu sehen. Von überraschenden Matts gegen Bornhorst und Scheuren über unwiderstehlich vorgetragene Angriffssiege z.B. gegen Schneider, Schmald und Vizemeister Maciag, bis hin zu akribisch im Endspiel umgesetzte Eröffnungsvorteile, z.B. in den Partien gegen Neuß und Linka.
Hans Fischl und Klaus Heinzer gelang es, den Vereinsmeister seine Grenzen aufzuzeigen. Sie siegten mühelos nach Ungenauigkeiten des Simultanspielers.
Dietmar Grottendieck konnte Becker wie auch schon in der Vereinsmeisterschaft ein Remis abringen. Das zweite Remis war eine kleine Überraschung. Bernd Wolf gelang es bereits zum zweiten Mal in Folge, Becker zu trotzen, nachdem er im Jahre 2000 ebenfalls mit einer ungewöhnlichen Eröffnung den Vereinsmeister aus den bekannten Pfaden brachte.
Einziges Nichtmitglied, der gestern die Möglichkeit nutzte, einmal gegen den besten Baumberger Schachspieler anzutreten, war Andreas Berndt. Er schaffte insofern einen Achtungserfolg, dass seine Partie die letzte war, die noch lief. Zu diesem Zeitpunkt hatte z.B. ein David Maciag längst verloren.
Bleibt zu hoffen, dass mit Veranstaltungen dieser Art immer mehr Interessierte für das königliche Spiel gewonnen werden können.


26.06.2003

Trotz gestiegener Regenwahrscheinlichkeit ... Freiluftschach startet durch!

Der Vorstand hat entschieden. Zwar prognostizieren die gängigen Wetterdienste für morgen 20-30% Regenwahrscheinlichkeit, aber die Chance wird trotzdem genutzt! Das erste Vereinsmeistersimultan unter freiem Himmel wird am morgigen Freitag ab 18:00 im Garten von Turnierleiter Günter Gast ausgetragen werden.
Bier und Grillwürste sind besorgt und auch sonstige logistische Feinheiten abgewickelt. Hoffen wir, dass sich Petrus als ein Freund des königlichen Spiels präsentieren wird!


19.06.2003

(Mitt-) Sommernachtsschach

Open-Air-Veranstaltungen sind nicht typischerweise auf den Schachsport gemünzt. Grund genug für den SCB, der sich sowieso als ein eher unkonventioneller Verein versteht, ein solches Event anzuberaumen.
Am Freitag, dem 27.06. wird ein Sommernachtsturnier für alle Mitglieder und Freunde des SCB veranstaltet. Dabei wird der neue Vereinsmeister seine obligatorische Simultanvorstellung geben und beim Kampf gegen seine gesammelt vertretenen Vereinskameraden erneut versuchen, den "Rekord für die Ewigkeit" von Werner Hilgers zu brechen. Jeder, der gegen ihn punktet, bekommt ein Los für eine anschließend stattfindende Preisziehung.
Spielort ist im Garten unseres Turnierleiters Garather Weg 27/Ecke Kirchkuhle in Baumberg. Dabei wird gegrillt und es gibt natürlich gut zu trinken. Alles was zu einem gelungenen Sommerfest gehört. Auch "Zaungäste" sind im wahrsten Sinne des Wortes herzlich willkommen - gerne präsentiert sich der Schachclub wieder als offener, fröhlicher und innovativer Verein für Geistesübungen.
Da Schach als Freiluftsportart aber leider sehr wetterabhängig ist wird der Vorstand des Schachclub Baumberg etwa zwei Tage vorher die Wetterkarte studieren und entscheiden, ob das Turnier stattfindet. Bei schlechter Wetterprognose wird alles eine Woche nach hinten verschoben und als Ersatz findet die Vereinsmeisterschaft im Schnellschach im Baumberger Bürgerhaus statt. Aktuelles über die Veranstaltung, vor allen Dingen über eine eventuelle Verschiebung, findet man rechtzeitig an dieser Stelle oder erfährt es unter Tel. 02173/65671.


23.05.2003

Geringste Fehlerquote entschied Blitzmeisterschaft

Ganz bewusst muss man in diesem Jahr von der Fehlerquote sprechen, wenn man die Platzierungen der Vereinsmeisterschaft im Blitzschach (Resultat, Foto) wiedergeben will. Rainer Becker holte zwar seinen neunten Blitzmeistertitel in 10 Jahren, jedoch konnte man heute kaum von einer souveränen Leistung sprechen. Sowohl mit Blick auf Qualität als auch auf Quantität waren die hiesigen Meisterschaften im 5min-Schach kein Vorzeigeobjekt.
Auf einige zum engeren Favoritenkreis zählenden Spieler musste Turnierleiter Günter Gast heute verzichten - Dietmar Grottendieck (Urlaub), Ludwig Bornhorst (verhindert) und Jan Ristau (Examensstress) konnten der Meisterschaft nicht beiwohnen.
Daher genügten dem Titelverteidiger zwei mäßige Runden zur Titelverteidigung, denn die Konkurrenz spielte ebenfalls sehr wechselhaft.
Dieter Klaus dominierte die Hinrunde mit 9 Punkten aus 10 Runden, startete aber mit 0 aus 4 in die Rückrunde und wurde letzlich nur Fünfter. Manni Schneider erkämpfte im ersten Durchgang nur 6 Punkte, ehe er in der Rückrunde mit 8,5 aus 9 der dominierende Spieler war und es immerhin noch zum Vizetitel brachte.
Platz 3 ging an Alex Schumacher, der nach der Hinrunde auch noch mit Becker punktgleich lag.
Einzig solide spielte der Altmeister Kurt Linka, der Vierter wurde.
David Maciag war mit großen Hoffnungen ins Turnier gestartet - er konnte den Vereinsmeister immerhin in beiden Runden bezwingen, ließ aber in anderen Partien überraschend oft Federn und wurde nur Sechster.
Platz 7 ging an den zeitweise groß aufspielenden Thomas Neuß, dem in den entscheidenen Partien die nötige Routine fehlte.
Die Jungstars Rosenstein und Schmald wurden Achter und Neunter, beide spielten völlig außer Form. Nur eine Runde mitspielen konnte Daniel Siebel, dessen Stärke nicht das Blitzschach ist.
Letztendlich muss es auch einen Letztplatzierten geben. Diesen Job übernahm Arno Breulmann, der aber aufgrund der Kürze seiner Vereinszugehörigkeit mit seinen erreichten drei Punkten durchaus zufrieden sein kann.


15.05.2003

Vereinsmeister gesucht !

Ein Blick auf den Terminkalender beweist es - Manni Schneider und Rainer Becker müssen sich warm anziehen! Warum? In einigen Tagen werden ihre Vereinstitel im Schnellschach respektive im Blitzen passé sein, denn die Meisterschaften für 2003 stehen an. Und man darf vermuten, dass sie hart kämpfen müssen, um auch im Jahre 2003 in der Baumberger "Hall of Fame" der Vereinsmeister aufzutauchen.
Die Liste der Kandidaten ist lang, die am 23.05. (Blitzen) und 27.06. (Schnellschach) einen Anspruch auf den Titel erheben könnte.
Heimkehrer Jan Ristau zum Beispiel stand das letzte Mal vor 10 Jahren in der Liste, und das nur als Jugendmeister. Bislang konnte er lediglich Vizetitel verbuchen, was für die Nummer 1 der Baumberger Ratingliste sicher unbefriedigend ist.
Unser zweites Spitzenbrett David Maciag konnte noch nie Blitzmeister werden. Auch im Schnellschach klappte es bislang nur einmal, im Jahre 1999.
Der wiedererstarke erste Vorsitzende Dietmar Grottendieck stand gar 1987 das letzte Mal in der Baumberger Bestenliste, sein letzter Blitztitel war 1979.
Eher ein Blitzspezialist ist da Ludwig Bornhorst, mit dem - ebenfalls wie mit Dieter Klaus - stets zu rechnen ist.
Vielleicht gelingt aber auch, wie im Vorjahr Manni Schneider, einem aus dem starken Baumberger Nachwuchs eine Sensation. Nikolai Schmald vielleicht oder sogar dem 12jährigen Wadim Rosenstein?!
Wir werden sehen, für Spannung ist jedenfalls gesorgt.


19.04.2003
Ostereierturnier eine "runde" Sache

(Kurzbericht von Günter Gast)
Erschienen sind am gestrigen Freitag Abend 12 Mitglieder, die am zum zweiten Mal ausgetragenen Ostereierturnier teilnehmen wollten. Gespielt wurde ein doppelrundiges Blitzturnier. Der Stand an der Spitze:
1. David Maciag, 17,5 Punkte
2. Ludwig Bornhorst, 17 Punkte
3. Manfred Schneider, 14 Punkte
4. Dieter Klaus, 13,5 Punkte
Zu gewinnen gab es nichts mehr, weil die 40 Ostereier schon bei der Hälfte des Turniers aufgefr. - aufgegessen waren. Es werden im nächsten Jahr mind. 60 Stück.

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05.04.2003
Vereinsmeisterschaft entschieden

Am gestrigen Abend fiel die Entscheidung in der Vereinsmeisterschaft 2002/2003. Zwar gewann David Maciag seine Partie gegen Dieter Klaus recht schnell und konnte somit vorübergehend zur Spitze aufschließen. Doch Rainer Becker war ja noch in der Lage, sein Punktekonto in der letzten Partie gegen Dietmar Grottendieck aufzustocken. Danach sah es auch beim Übergang ins Mittelspiel aus, Becker hatte einen gesunden Mehrbauern behalten. Doch als die Anspannung und das Druckspiel Grottendiecks nachließ, kam prompt der Fehler in Form einer Rochade in die verkehrte Richtung. Becker musste seinen Mehrbauern wieder abgeben und Maciag hoffte bereits auf Stichkämpfe. Doch in einem trickreichen Turmendspiel behielt der amtierende Vereinsmeister dann die Übersicht und kam relativ mühelos zum Remis, das gleichzeitig den Titel bedeutete.
Dietmar Grottendieck kann ebenfalls zufrieden sein, er ist der einzige, der dem neuen Vereinsmeister immerhin einen halben Punkt abtrotzte.
Thomas Neuß kam gestern in seiner Nachholpartie gegen Rainer Kosinwoski zu seinem ersten Sieg, den er durch einen sowohl überraschenden, als auch sehr genauen Zug im Schwerfigurenendspiel sicherstellte. Damit ist für ihn das magische 50%-Ergebnis noch möglich.


30.03.2003
Letzte Runde Vereinsmeisterschaft ausgelost

Die 6. Runde der Vereinsmeisterschaft 2002/2003 ist ausgelost. Becker reicht ein Remis gegen Grottendieck zur Titelverteidigung, Maciag wird gegen Klaus noch einmal alles riskieren.


04.03.2003
Vereinsmeisterschaft geht in die entscheidende Phase

Die 5. Runde der Vereinsmeisterschaft 2002/2003 ist ausgelost. Und es gibt ein Novum in der Baumberger Turniergeschichte. Die Computerauslosung ergab nämlich als Spitzenpaarung der Runde 5 dieselbe Konstellation an Brett 1 wie in Runde 3: Becker - Heinzer. Nach den Statuten des Schweizer Systems ist dies wohl möglich, da die Partie in Runde 3 kampflos endete. Dahinter tobt der Kampf, denn von Platz 2 bis Platz 7 ist es gerade mal ein halber Punkt Unterschied in der aktuellen Tabelle. Auch die "Kellerkinder" könnten sich mit zwei Siegen in den letzten beiden Runden noch in die vordere Tabellenhälfte katapultieren, denn es ist niemand mehr ohne Punktgewinn.
Letzte Spielmöglichkeit der Runde ist der 30.03.03, verbindlicher Termin ist der 28.03.


09.02.2003
Vorentscheidung in der Vereinsmeisterschaft?

Der amtierende Vereinsmeister bleibt nach wie vor im eigenen Verein ungeschlagen. Dies ist das Ergebnis des ersten Freitags, an dem Partien der 4. Runde der Vereinsmeisterschaft 2002/2003 ausgetragen worden. In nur 20 Zügen unterlag David Maciag dem Baumberger Brett 1, Rainer Becker, der eiskalt die ungenaue Eröffnungsbehandlung seines Gegners abstrafte.
In der zweiten Partie des Abends widerstand Alfred Peters dem Ansturm von Thomas Neuß und konnte kurz vor seinem 75.Geburtstag seiner langen Schachlaufbahn einen weiteren Sieg hinzufügen.


26.01.2003
Vierte Runde Vereinsmeisterschaft

Die 4. Runde der Vereinsmeisterschaft 2002/2003 ist ausgelost. Leider hat es in Runde 2 und 3 die beiden ersten kampflosen Siege gegeben, allerdings war hier aufgrund beruflicher bzw. krankheitsbedingter Gründe tatsächlich nichts zu machen. Nach wie vor wird heiß gekämpft. In Runde vier treffen am Spitzenbrett die beiden ersten Bretter des Vereins aufeinander - ein Elefantengipfel also. Am Ende kämpfen Rosenstein und Kosinowski um den Anschluss und an den mittleren Brettern hat der harte Kampf um die Platzierungen begonnen. Letzte Spielmöglichkeit ist der 23.02.


27.12.2002

Geselliges Jahresende beim Christstollenblitzturnier

Mit einem Plus von zwei Teilnehmern im Vergleich zum Vorjahr war das Christstollen-blitzturnier der krönende Abschluss des Jahres 2002. 15 Spieler hatten sich eingefunden, um in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee, Stollen und Bier um die Trophäe zu kämpfen. Wie im Vorjahr konnte sich der Vereinsblitzmeister Rainer Becker vor Ludwig Bornhorst durchsetzen.
Ergebnisse und Impressionen (Bilder) des Turniers.


21.12.2002

Rauschendes Fest ohne Baumberger Sieger

Die mehr oder weniger offizielle Weihnachtsfeier des SC Baumberg war der erwartet große Erfolg. Ein großer Dank gilt dem Organisator Günter Gast, der wieder bestens Werbung für unseren Verein machte! Bei Füchschen Alt, Früh Kölsch und Gulaschkanone vom Partyservice kam niemand der 29 Spieler zu kurz und es wurde bis zum Zapfenstreich um 23:00 Uhr fröhlich gefeiert. Doch halt! Schach gespielt wurde natürlich auch, schließlich lief die ganze Veranstaltung ja unter dem Titel "Juxschnellschachturnier". Hier konnte sich am Ende etwas glücklich aber verdient ein junger Mann durchsetzen, der in den Diensten der SG Benrath steht. Alexej Zaika hatte in den Zeitnotschlachten der Schlüsselpartien gegen Thomas Fiebig (Remisstellung) und Dietmar Grottendieck (Verluststellung) das schnellste Händchen und konnte so zwei wichtige volle Punkte verbuchen. In der letzten Runde musste er trotzdem noch einmal zittern, obwohl er mit einem ganzen Punkt Vorsprung vor Thomas Fiebig und Rainer Becker ein sicheres Polster zu haben schien. Doch letzterer verlangte dem späteren Sieger alles ab, aus einem für den Baumberger leicht vorteilhaften Endspiel kam es erneut zu einem "Zeitnotgehacke", in dem das Blättchen des Benrathers zuerst fiel. Doch als Becker die Uhr anhielt fiel auch seine Zeit, womit die Partie Remis endete. Der Punktestand an der Spitze: 1.Zaika 5,5 Pkte., 2.Fiebig 5 Pkte., 3.Becker 4,5 Pkte. Die genauen Platzierungen werden im Laufe des morgigen Tages in der Rubrik "Zählbares" eingestellt.
Der wahre Sieger des Abends war jedoch Wadim Rosenstein, denn sein Los wurde bei der anschließenden Preisverleihung als erstes gezogen. Doch zufrieden waren wohl alle, denn letztlich geht bei uns ja niemand leer aus vor Weihnachten...

Am 2.Weihnachtsfeiertag findet dann um 10:00 Uhr im Bürgerhaus das nächste Event statt, das Christstollenblitzturnier. Eine ähnliche Resonanz wäre natürlich super.


19.12.2002

Endlich ... der komplette Terminplan

Hier könnt Ihr Euch den aktuellen Terminplan für die Saison 2002/2003 anzeigen lassen und ggf. ausdrucken. Er ist komplett für den Jugend- und Erwachsenenbereich!
Der Link bleibt übrigens auch auf der "Home"-Seite erhalten, wer später darauf zurück kommen möchte.


15.12.2002
Interne Turniere

Die dritte Runde der Vereinsmeisterschaft ist ausgelost. Immer noch gibt es weder Remis noch kampflose Partien! An der Spitze des Feldes sortieren sich langsam die Favoriten aus der Ersten Mannschaft.
Das Juxturnier am kommenden Freitag scheint den Teilnehmerrekord des Vorjahres knapp zu verfehlen: 29 Mitstreiter haben sich bislang gemeldet gegenüber 30 des Vorjahres. Das Feld ist jedoch stark wie nie zuvor. Neben allen Größen des Vereins sind auch einige weitere starke Spieler gemeldet. So wird u.a. der Ex-Baumberger Thomas Fiebig an den Start gehen, der mittlerweile eine DWZ von knapp 2100 hat und ein russischer Freund unseres Nachwuchstalents Rosenstein, Alexej Zaika, auch immerhin mit einer DWZ von knapp 1900. Jan Ristau, unser Berliner Freund mit der stolzen Elo von 2130, ist selbstverständlich ebenfalls wieder dabei. Die Jugend des SCB stellt ein großes Kontingent, 7 aktuelle Jugendspieler haben sich gemeldet.
Ein illustres Feld also, das am Freitag um 18.00 Uhr um Lose für die begehrten Preise wie Getränkegutscheine, Aale und Weihnachtsgänse streiten! Die komplette Teilnehmerliste:
Rossburger, Grottendieck, Krings S., Krings P., Becker, Peters, Maciag, Scheuren, Klaus, Neuß, Heinzer, Bornhorst, Schmald, Baloch, Vollmer, Kosinowski, Schumacher, Rosenstein, Schwidden, Köchling, Schneider, Zaika, Chung, Mielearek, Benedix, Ristau, Fiebig, Rahnenführer und Hans Fischl.
Geleitet wird das Turnier wie immer von unserem erfahrenen Chef im Ring Günter Gast.



29.11.2002
Pokalfight par excellence - Dieter Klaus Pokalsieger 2002!

"Der Pokal hat seine eigenen Gesetze", "Eine gewonnene Partie muss erst gewonnen werden!", ... Alle mehr oder weniger ausgelutschten Phrasen wurden an diesem Freitag Abend bedient! Das Finale des Vereinspokals 2002 zog die Zuschauer in seinen Bann. Die vor Ort anwesenden Schachfreunde bekamen in den Partien zwischen Dieter Klaus und Rainer Becker zwar nicht immer fehlerfreies Schach zu sehen, doch umso größer war der Kampf, den der Außenseiter schließlich für sich entscheiden konnte.
Dieter Klaus konnte sich zum ersten Mal überhaupt in die Liste der Pokalsieger des SC Baumberg eintragen. Becker blieb nur der Trost, in vereinsinternen Turnierpartien weiterhin seit Jahren ungeschlagen zu sein. Was war geschehen?

Das Duell schien eine klare Angelegenheit zu sein, knapp 300 DWZ-Punkte trennt die beiden Protagonisten und Dieter Klaus konnte in den bisherigen (zahlreichen) Aufeinandertreffen der beiden niemals auch nur ein Remis erringen. Doch wie eingangs erwähnt, manchmal kommt es eben anders...
In einer normalen Eröffnungsposition stellte Becker, mit Schwarz spielend, einzügig einen Läufer ein! Ohne jegliche Kompensation oder Gegenspiel. Fortan wurde es ein Kampf auf Biegen und Brechen, Becker riskierte alles, gab die Dame für 2 Türme und ein bisschen Gegenspiel und fischte im Trüben. Mit nur noch 10 min für den Rest der Partie auf der Uhr erreichte er durch einige Tricks aus einem unklaren Endspiel eine bekannte Remisposition, in der ein Turm mit 2 Bauern ein Häuschen bildet, das durch die gegnerische Dame nicht erstürmt werden kann. Das Blatt schien sich vor dem ausstehenden Sudden Death durch 5min-Blitzpartien psychologisch gewendet zu haben. Zwei Blitzsiege waren nun erforderlich, um den Pokal zu erringen, die Zuschauer drängten sich um das Brett.
In der ersten Partie kochte Becker seinen Gegner eiskalt ab und erreichte ein Schwerfigurenendspiel mit 3 Mehrbauern plus einige Sekunden mehr auf der Uhr. Doch mit bekannt stoischer Ruhe verteidigte sich Dieter Klaus, während sein Gegenüber bei der Verwertung seines Vorteils entscheidende Zeit ließ. In klar gewonnener Stellung fiel schließlich das Blättchen und es hieß 1-0 für Dieter Klaus.
Die zweite Partie sah Becker wieder mit drei Bauern im Vorteil - diesmal jedoch verwandelte er zum Ausgleich und erzwang eine weitere Partie.
Hier gelang Dieter sein Meisterstück. Aus schwieriger Stellung in der Eröffnung verteidigte er sich grandios, während Becker dem bisherigen Kraftakt Tribut zollen musste. Er verlor viel Zeit bei der Suche nach dem Gewinnweg, während der Underdog mit jedem Zug cooler wurde. Becker verlor völlig den Faden und fand sich plötzlich mit zwei Minuten weniger in verlorener Stellung wieder. Diesmal gelang es ihm nicht mehr zu pfuschen, Dieter Klaus verwandelte eiskalt zum vielumjubelten Titelgewinn.


25.11.2002
Zweite Runde Vereinsmeisterschaft

Die 2. Runde der Vereinsmeisterschaft 2002/2003 ist bereits ausgelost. In der ersten gab es kein Remis und keine kampflosesn Siege, alle Partien wurden ausgekämpft. Wollen wir hoffen, dass es so weiter geht!


22.11.2002

KULT - Turniere zum Jahresausklang

"Eenmol im Johr kütt de Rhing us em Bett" ... - so heißts in einer bekannten Karnevals-Melodei. ZWEImal im Jahr hingegen bringen die Mitglieder des Schachclubs Baumberg ihre vom vielen Schachspielen plattgesessenen "vier Buchstaben" in Wallung, um in großer Runde die traditionellen Weihnachtsturniere zusammen mit ihren Schachfreunden zu begehen. Seit einigen Jahren als inoffizielle Weihnachtsfeier gilt das Jux-Schnellschachturnier, oder auch, wie Neumitglied Arno Breulmann propagierte: das Schlucks-Schnellschach. Im letzten Jahr wurde hier der absolute Teilnehmerrekord von 30 Spielern verzeichnet, das kann aber in diesem Jahr gerne nochmals gesteigert werden.
Nach Weihnachten, bzw. am 2.Weihnachtsfeiertag, findet das Christstollenblitzturnier statt. In der Regel ist die Runde hier etwas kleiner, aber sehr gesellig.
Beide Turniere sind offene Veranstaltungen, d.h. auch Nicht-Vereinsmitglieder sind herzlich eingeladen!

Ausschreibung:

Jux-Schnellschachturnier
 
Christstollenblitzturnier
Datum
Freitag, 20.12.2002
Donnerstag, 26.12.2002
Uhrzeit
18:00 Uhr
10:00 Uhr
Ort
Bürgerhaus Baumberg
Bürgerhaus Baumberg
Startgeld
6,- Euro
3,- Euro für Vereinsmitglieder
1,- Euro Jgd. u. 18 Jahren (kein Anspruch auf alkohol. Preise)
kein Startgeld
Preise
Sachpreise für alle!
Preise werden verlost!!!
Anzahl Lose nach Platzierung.
Siegerpokal für Gewinner
Christstollen für Erstplatzierten
Sachpreise für einige Folgende
Modus

6 o. 7 Rd. Schweizer System
Schnellschach 15 min p.P.

je nach Teilnehmerzahl Runden-turnier oder Schweizer System
5 min Blitzpartien
Verpflegung
Würstchen und mehr
reichlich Getränke aller Art
Süßigkeiten, Kaffee, Getränke
Anmeldung
bis 13.12.02 bei Günter Gast
Startgeld sofort zu zahlen
nicht erforderlich

 


16.11.2002
Spieler der Zweiten chancenlos in der Vereinsmeisterschaft

Keine Überraschungen gab es in der 1. Runde der Vereinsmeisterschaft 2002/2003. In fünf der sieben Paarungen traf ein Spieler der ersten Herrenmannschaft auf einen Vertreter von Baumberg 2. Den ungleichen Vergleich konnten die Bezirksligaspieler Heinzer, Grottendieck, Klaus, Maciag und Becker jeweils klar zu ihren Gunsten entscheiden. Neben dem Sieg des Neuzugangs Breulmann über den Nachwuchsstar Rosenstein gab es als siebte Paarung noch die Partie Scheuren gegen Kosinowski, die gestern abend nach ca. 30 Zügen vertagt wurde und voraussichtlich am nächsten Wochenende die erste Runde komplettieren wird.


02.11.2002
Finale steht fest

Das Finale des Vereinspokals 2002 steht. Nach zwei sehr interessanten Partien setzten sich Dieter Klaus und Rainer Becker in ihren jeweiligen Begegnungen durch.
Dieter Klaus überrollte den Turnierleiter Günter Gast im ersten Halbfinale mit einer zentralen Bauernwalze. Gast verteidigte sich tapfer, aber sehr passiv. Als der Turm von Klaus noch auf der 7.Reihe einbrach, ging es dann auch rasch zu Ende.
Becker konnte sich im anderen Halbfinale gegen die Nummer 2 des Vereins, David Maciag, durchsetzen. Nach einem positionellen Damenopfer im 13.Zug erlangte Becker nachhaltige Initiative, die er in der Zeitnotphase des Gegners zum Sieg führte.
Im Finale wird Dieter Klaus mit den weißen Steinen beginnen.

In einer ersten Partie der Startrunde der Vereinsmeisterschaft 02/03 schlug der Neuzugang Arno Breulmann die Baumberger Nachwuchshoffnung Wadim Rosenstein.


27.10.2002
Erste Runde Vereinsmeisterschaft

Die Auftaktrunde der Vereinsmeisterschaft 2002/2003 ist ausgelost. Die Paarungen sowie die Teilnehmer können ab sofort auf der Seite "Zählbares" eingesehen werden.
Mit insgesamt 14 Teilnehmern ist das Feld in diesem Jahr groß wie schon lange nicht mehr. Es werden spannende Kämpfe erwartet.


20.10.2002
Halbfinale Vereinspokal ist ausgelost

Das Halbfinale im Vereinspokal 2002 ist ausgelost. Wie im letzten Jahr kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden Spitzenbretter der ersten Mannschaft. Wie im Vorjahr darf Becker wieder die weißen Steine führen gegen David Maciag. Kann Maciag in diesem Jahr einen Blitzentscheid umgehen und die Turnierpartie gewinnen?
In der zweiten Partie trifft der Turnierleiter Günter Gast auf den Blitzspezialisten Dieter Klaus. Auch Gast wird sich wohl kaum auf ein schnelles Remis mit nachfolgendem Blitzen einlassen.

Am Freitag den 25.10. ist Anmeldeschluss für die Vereinsmeisterschaft 2002/2003. Meldungen sind an Günter Gast zu richten.


11.10.2002
Eng war es allemal...


Das Viertelfinale im Vereinspokal brachte die erwartet engen Partien. Zwar konnte sich Dieter Klaus überraschend schnell gegen Klaus Heinzer gewinnen. Doch David Maciag hatte erwartet Mühe mit Manfred Schneider. Letztlich konnte er sich doch in einem remislich anmutenden Endspiel durchsetzen. Der Kampf Grottendieck-Becker wogte hin und her. Nachdem Dietmar in der normalen Partie mit einem Mehrbauer eine aussichtreiche Position erkämpfte, roch es nach einer kleinen Sensation, denn Becker hat seit Jahren keine vereinsinterne Partie mehr verloren. Doch der Pokalsieger der letzten Jahre konnte im Endspiel mit aktivem König und Läufer für Springer relativ leicht Remis halten. Jedoch die erste Blitzpartie ging ebenfalls an den in der letzten Saison so arg gebeutelten Grottendieck. Das Blatt wendete sich erst in der zweiten Partei, die Becker aus mäßiger Stellung gewann. Die entscheidende dritte Blitzpartie gewann der Titelverteidiger dann souverän.
In der späten Nacht konnte noch Günter Gast sein Duell gegen Wilfried Rossow für sich entscheiden. Damit stehen nun alle Halbfinalteilnehmer fest.
Am Sonntag spielen sowohl die erste als auch die zweite Herrenmannschaft die zweite Runde der Meisterschaften. Hoffentlich läuft es dann besser als beim Saisonauftakt.


15.09.2002
Viertelfinale Vereinspokal ist ausgelost

Im Viertelfinale des Vereinspokals kommt es wie erwartet zu den ersten Favoritenpaarungen. Der amtierende Schnellschachmeister Manfred Schneider führt die weißen Steine gegen die Nr.2 des Vereins, David Maciag. Eine sicherlich interessante Paarung, in der sich der DWZ-Favorit und Pokalsieger von 99 wohl kaum auf den Blitzentscheid bei Remis verlassen kann.
Rainer Becker muss auf dem Weg zu seinem Titelhattrick in diesem Jahr den stets unbequem zu spielenden Dietmar Grottendieck überwinden. Der letzte Pokalsieg Grottendiecks datiert allerdings aus dem Jahre 1975, während Becker seit 1993 bereits siebenmal seinen Namen in der begehrten Trophäe eingravieren lassen konnte.
Die Partie Gast gegen Rossow verspicht ebenfalls ein harter, und vor allem langer (!) Fight zu werden. Die beiden "Sitzfleischmonster" wollen die Chance nutzen, um ins Halbfinale einzuziehen.
Die vierte Begegnung ist gekennzeichnet von wahrhaft diametral angesiedeltem Schachverständnis: Dieter Klaus auf der einen Seite als passionierter Blitzer wird über einen schnellen Friedensschluss nicht traurig sein, da er im Blitzentscheid seine Stärken zur Entfaltung bringen könnte. Klaus Heinzer ist dieses "Glückspiel" verhasst, er wird bereits in der langen Partie die Entscheidung suchen.
Als verbindlichen und letzten Termin ist Freitag, der 11. Oktober 2002 angesetzt.


26.08.2002
Schwarz ist Trumpf in der Sommerpause

Der Spielbetrieb geht auch in den Sommerferien munter weiter. Die Bedingungen in unserem Ausweichlokal Restaurant Haus Kolb sind ganz akzeptabel, auch wenn wir es versäumt haben, ausreichend Spielmaterial und Zubehör hier zu deponieren.
Dieser Umstand treibt seltene Blüten, da die erste Runde des Vereinspokals gespielt werden musste. Die Partie Linka-Becker wurde bespielsweise mit einer Blitzuhr gespielt, während die Kontrahenten jeweils jede volle 20 min notierten, bevor der Zeiger wieder von vorne loslegte. Die Partienotationen fanden auf allem statt, was sich finden ließ - Skatzettel, leere Blätter, Partieformulare vom Garather SV oder auch gar nicht.
Dennoch wurden mittlerweile sechs der acht Kämpfe aus Runde 1 ausgetragen. Die Ergebnisse sind hier verzeichnet.
Erwähnenswert dabei vor allem, dass alle sechs Mal die Person als Sieger vom Brett ging, welche die schwarzen Steine führte. Große Überraschungen blieben bislang aus, einige Spiele waren jedoch hart umkämpft. So setzte sich der letztjährige Topscorer Klaus Heinzer nur so gerade eben gegen den Baumberger Neu-Jugendlichen Sven Sönnichsen durch. Auch Dietmar Grottendieck lieferte sich mit Thomas Neuß ein heißes Gefecht, in welchem der Routinier jedoch bei allem Scharmützel die Oberhand behielt.


22.06.2002
Der neue Blitzmeister ist der alte

Erfreulich viele Schachfreunde hatten sich am gestrigen Freitagabend, dem Tag des deutschen Halbfinaleinzugs, im Bürgerhaus eingefunden, um den neuen Blitzmeister zu ermitteln. Die 16 Teilnehmer, unter ihnen alle Koryphäen des Vereins (mit Ausnahme des ständigen Exilbaumbergers Ristau), kämpften in einer Vorrunde (15 Partien jeder gegen jeden) mit anschließender Finalrunde um den Titel. Dennoch wurde das von Günter Gast wie immer souverän geleitete Turnier nicht zu so einer spannenden Angelegenheit wie das deutsche Viertelfinale.
Der Titelverteidiger Rainer Becker erwischte einen seiner besten Tage. Erst in der dritten Partie der Finalrunde musste er sich nach 17 Siegen in Folge David Maciag geschlagen geben.
Doch dahinter ging es spannend zu. Auch Maciag, der eigentlich kein Blitzspezialist ist, erwischte einen guten Tag und startete mit 8 Siegen in den ersten acht Partien. Trotzdem reichte es am Ende mit 14 Punkten aus 20 Partien nur für Platz 3.
Ludwig Bornhorst, seit Jahren eine Bank im Blitzen, übertraf ihn mit einem halben Punkt. Ludwig spielte mit Licht und Schatten. Nachdem er mit einer Niederlage gegen Manni Schneider ins Turnier startete, spielte er sehr souverän, verlor nur noch gegen den späteren Sieger und hatte mit 13 Punkten vor der Finalrunde noch Titelchancen. Doch in der anschließenden Runde der besten Sechs ließ er überraschend viele Federn.
Drei weitere Spieler schafften den Sprung in die Finalrunde. Der frischgebackene Schnellschachmeister Manfred Schneider startete grausam ins Turnier. Nach dem Sieg gegen Ludwig reihte sich Niederlage an Niederlage, doch dank eines Kraftaktes reichte es noch zu Rang fünf.
Die anderen beiden Finalrundenteilnehmer gehören zum Kreis der üblichen Verdächtigen. Alex Schumacher erreichte die Finalrunde als Vierter und konnte diesen Platz später auch verteidigen. Schön auch, dass Altmeister Kurt Linka, als sechster qualifiziert, immer wieder bei solchen Turnieren positiv überrascht. Immerhin gelang es ihm, namhafte Blitzer wie Dieter Klaus, Nikolai Schmald oder Dietmar Grottendieck zu distanzieren.
Zu erwähnen auch das Abschneiden des jüngsten Teilnehmers Wadim Rosenstein. Mit 5 Punkten aus 15 Partien erreichte er einen achtbaren 12.Platz.
Die genauen Ergebnisse der Vor- und Finalrunde.


08.06.2002
Manni Schneider erstmalig ein Vereinsmeister

Letzten Freitag wurden die Vereinsmeisterschaften im Schnellschach für das Jahr 2002 ausgetragen. Dass es eine Premiere geben würde, war schon vor dem Start klar: Keiner der bisherigen Vereinsmeister in dieser Disziplin war am Start. Ludwig Bornhorst und Rainer Becker, die zusammen 7 der 8 bisher vergebenen Titel im Schnellschach holten, waren verhindert, Hans Fischl, der diese Meisterschaft im Jahre 1995 gewinnen konnte, fehlte ebenso.
Überhaupt beklagte der Turnierleiter Günter Gast die niedrigste Beteiligung bei einer Schnellschachmeisterschaft seit Einführung dieses Events im Jahre 1994. Lediglich sechs Schachfreunde hatten sich eingefunden.
Dies bedeutete allerdings nicht, dass der Sieg leicht zu holen sein würde. Mit Wilfried Rossow und Dietmar Grottendieck waren zwei erfahrene Haudegen der ersten Mannschaft am Start. Berechtigte Hoffnungen auf einen Sieg machte sich sicherlich auch der Blitzspezialist Dieter Klaus.
Mit Manni Schneider und Nikolai Schmald traten immerhin die beiden besten Jugendlichen des Clubs an und der sechste Kombattant war der diesjährige Senkrechtstarter Bernd Rahnenführer.
Den Sieg holte sich - dennoch überraschend - mit 4 Punkten aus 5 Partien der 17jährige Manfred Schneider, der damit seinen ersten Vereinsmeistertitel bei den Herren einfahren konnte.
Auf den weiteren Plätzen: Klaus 3,5 Punkte, Rossow 3 Pkte, Grottendieck 2 Pkte, Schmald 2 Pkte und Rahnenführer 0,5 Pkte aus jeweils fünf Partien.


01.04.2002
Stimmung beim Ostereierturnier

Die für einen Karfreitag sehr große Anzahl von 8 Schachspielern hatte sich eingefunden, in den letzten Jahren waren es selten mehr als 4. Das Blitzturnier gewann Alex Schumacher vor Ludwig Bornhorst, Bernd Rahnenführer und Kurt Linka.
Während des Spiels wurden 50 frisch gekochte und eingefärbte Landeier aus Bodenhaltung verdrückt.
(G.Gast)


27.03.2002
Eiiins ham mer noch!

Da unser Aufenthalt in der Schule letztmalig bis zum Ende der Osterferien verlängert wurde, plant unser Turnierleiter noch ein zusätzliches Turnier. Am Karfreitag findet ein "Ostereierturnier" statt.
Vielleicht vom Termin her leicht diskussionswürdig, aber ein anderer Tag steht ja leider nicht zur Verfügung.
Trotz des kurzfristigen Ansetzens hofft man auf eine gute Teilnehmerzahl, Preise sind hier auch zu holen!
Weiterhin gibt es zu vermelden, das unsere Vereinsmeisterschaft nun ausgewertet ist, ebenso wie die Kreiseinzel der Jugend. Manfred Schneider ist nun wieder bester Jugendspieler des SCB, weitere Zahlen gibt auf der SRW-Seite von Gerhard Hund nachzulesen.


19.03.2002
Ein neues Gesicht auf der Siegerliste

Das "Abschiedsturnier" für unser Spiellokal in der Geschwister-Scholl-Schule wurde als Blitzturnier ausgetragen. Immerhin knapp 15 Leute (inkl. Turnierleiter) hatten sich nochmals eingefunden.
Am Ende des Abends triumphierte ein Jugendlicher - Manfred Schneider gewann sein erstes Vereinsturnier. Auch wenn dies keine offizielle Meisterschaft war, so doch immerhin ein Achtungserfolg für das 17-jährige Spitzenbrett unserer Jugendmanschaft.
Doch der Erfolg war hart erkämpft: Im Stichkampf gegen den alten Blitzhasen Dieter Klaus musste Manni alles aufbieten, doch er gewann mit 2-0. Dieter Klaus wurde somit Zweiter vor Ludwig Bornhorst.


03.03.2002
Vereinsmeisterschaft beendet, neue DWZ-Zahlen

Die letzten Partien sind gespielt, durch einen Sieg über Florentin Scheuren konnte sich Bernd Rahnenführer noch auf den geteilten dritten Platz katapultieren. VM 01/02 im Überblick.
Außerdem ist das Post Open in Düsseldorf ausgewertet worden, ebenso die Jugendmannschaft. Vier Spieler haben neue Zahlen. Dieter Klaus 1773 (- 3), Nikolai Schmald 1493 (+ 229!!), Manni Schneider 1405 (+ 4) und Bernd Rahnenführer hat seine erste DWZ bekommen, sie beträgt immerhin 1415.
Beim Endstand der Vereinsmeisterschaft ist eine inoffizielle DWZ-Auswertung des Turniers zugefügt.


16.02.2002
Vereinsmeisterschaft entschieden

Auch wenn noch nicht alle Partien der letzten Runde ausgetragen wurden, steht der neue (und alte) Vereinsmeister fest. Durch einen lockeren Sieg in der letzten Runde über Manfred Schneider, verwies Rainer Becker seinen ärgsten Konkurrenten Wilfried Rossow auf Platz 2.
Ihm fehlt nun nur noch eine weitere Vereinsmeisterschaft um in der ewigen Bestenliste zu Hans Fischl, der mit sieben Siegen häufigster Vereinsmeister des SC Baumberg ist, aufzuschließen.
VM 01/02 im Überblick.


16.02.2002
Karnevalsturnier eine jecke Sache

Am Karnevalsfreitag wurde in diesem Jahr ein neues Turnier aus der Taufe gehoben. Erstmalig trug man beim SC Baumberg ein Karnevalsturnier aus. Geplant war, ein etwas verrücktes Turnier, eben der 5.Jahreszeit angepasst, durchzuführen:
Gespielt wurde in einer Abart des Fischer-Random-Chess, vorgeschlagen vom "Mythos des Schachs" Bobby Fischer. Dabei hat jeder Spieler zu Beginn der Partie nur die acht Bauern auf dem Brett stehen, die Figuren aber auf der Hand.
In den ersten acht Zügen werden diese dann auf der Grundreihe eingesetzt, allerdings so, wie der Spieler selbst es wünscht. Einzige Vorgabe ist, dass die Läufer auf unterschiedlichen Farben stehen.
Es wurde ein lustiges Turnier mit vielen überraschenden Resultaten. Am Ende konnten sich zwei Spieler durchsetzen. Neben dem Überraschungssieger Manfred Schneider, der hervorragend mit dieser Spielart zurecht kam, konnte auch Ludwig Bornhorst wieder mal sein tiefes Schachverständnis unter Beweis stellen.
Vielleicht gibt es im nächsten Jahr eine Neuauflage.


03.02.2002
Letzte Runde Vereinsmeisterschaft ausgelost!

Die Jugend spielt in der letzten Runde das "Zünglein an der Waage". Die beiden besten Nachwuchsspieler des Vereins haben sich in der letzten Runde bis an Brett 1 und 2 vorgespielt. Dort erwarten sie - jeweils mit den weißen Klötzen - die beiden Titelaspiranten.
Manni Schneider trifft auf Rainer Becker (5 Punkte) und Nikolai Schmald freut sich auf Wilfried Rossow (4 Punkte). Abgesprochene Remis sind da sicher nicht zu erwarten, eher Kämpfe mit offenem Visier!
An Brett 3 wird zwischen Dieter Klaus und Klaus Heinzer sicher auch gekämpft, denn ein Sprung aufs Podest ist hier mit einem vollem Punkt sicher noch möglich.
Bernd Rahnenführer an Brett 4 könnte mit einem Sieg gegen Flori Scheuren noch die magischen 50% erreichen.
An Brett 5 und 6 geht es noch um die rote Laterne. Einen weiteren Ausrutscher gegen den unberechenbaren Michael Frank darf sich Dietmar Grottendieck nicht leisten, denn durch einen Sieg über Alfred Peters könnte der momentan Letztplatzierte, Gerd Rossburger, noch aufschließen.
Die VM 01/02 im Überblick.


02.02.2002
Fünfte Runde Vereinsmeisterschaft

Nach einem weiteren Sieg in der fünften Runde der VM 01/02 behauptet Rainer Becker einen Punkt Vorsprung vor seinem ärgsten Verfolger Wilfried Rossow, der ebenfalls gewann. Er steht damit kurz vor seinem sechstem Titelgewinn - dem dritten in Folge. Der mehrfache Vereinsmeister Dietmar Grottendieck steht nach seiner Niederlage gegen Flori Scheuren vor dem bittersten Ergebnis seiner Karriere in einer VM.
Gerd Rossburger schaffte mit einem Remis gegen Dieter Klaus den Ehrenpunkt. Die letzte Runde bringt nochmals Spannung - sogar bis Platz 10 darf man sich noch Hoffnung auf die Bronzemedaille machen!
Klaus Heinzer hat nun eine Mailadresse beim SC Baumberg.


01.02.2002
Karnevalsturnier geplant

Unser Turnierleiter Günter Gast hat in diesem Jahr für Karnevalsfreitag ein weiteres Turnier geplant! Am 08.02. um 20:00 Uhr soll "Anpfiff" zu einem Wettbewerb der besonderen Art sein.
Allerdings sind noch Vorschläge willkommen, wie das Turnier gestaltet werden soll. Der Spaß soll hier in Anlehnung an die 5. Jahreszeit im Vordergrund stehen!
Vorschläge, egal welcher Art, bitte per Mail an Günter Gast und/oder ins Gästebuch.


23.01.2002
Vereinsmeisterschaft in der heißen Phase

Zwei Runden vor Schluss sieht in der VM 01/02 alles nach einem Zweikampf zwischen Becker und Rossow aus. Michael Frank als Dritter hat mit 1,5 Punkten Rückstand wohl nur noch marginale Chancen im Titelrennen.
Dahinter allerdings ist es eng wie nie! Nur einen halben Punkt trennen den Vierten vom vorletzten, den elften Platz!
Wie ausgeglichen das Feld mittlerweile geworden ist, ist an den Leistungen der Nachwuchsspieler Manfred Schneider, Nikolai Schmald und Bernd Rahnenführer abzulesen. Regelmäßig stellen sie die etablierten Recken vor Probleme. In der ersten Partie der fünften Runde konnte sich z.B. Klaus Heinzer, selbst bereits vielmaliger Vereinsmeister, nur mit Mühe in ein Remis gegen den stark aufspielenden Schmald retten.
Die Schlussphase verspricht einiges, Remis-Schiebereien sind in diesem Jahr selten wie lange nicht mehr.


10.01.2002
Urlaub beendet, jede Menge Neues!!

Wie versprochen nun allerlei Aktuelles sowie einige Nachträge:

Tabellen:
Auf unserer Ergebnisseite sind jetzt die kompletten Tabellen des Juxschnellschachturniers und des Christstollenblitzturniers eingestellt.

Open zur Jahreswende:
Vier Baumberger Streiter nahmen am 17. Post Open in Düsseldorf teil. Nikolai Schmald holte mit 3.0 Punkten aus sieben Runden in der Endabrechnung sogar einen Ratingpreis. Dieter Klaus brachte es ebenfalls auf 3 Punkte, Manfred Schneider auf 2,5 und Bernd Rahnenführer auf 1,5 Punkte.
Nikolai verbesserte sich in der DWZ-Abrechnung um 162 Punkte, so viel wie kein anderer der 191 Teilnehmer.
Auch ein ehemaliger Baumberger schnitt gut ab, Thomas Fiebig holte überragende 4,5 Punkte bei einer Turnierleistungszahl von 2046 (!!). Auch Daniel Bolten von den SF Langenfeld spielte ein glänzendes Turnier.

2.Mannschaft verliert, Erste verlegt
Das Spiel der Ersten in Schlebusch wurde verlegt, die Zweite verlor vorgestern knapp bei der favorisierten 2.Mannschaft des SV Opladen. Bei den Ergebnissen fallen die Siege von Schmald und Rahnenführer auf. Das Training zur Jahreswende zahlte sich anscheinend schon aus.
Nikolai ist damit nun, wie auch schon im Jugendachter, Topscorer der zweiten Mannschaft.


27.12.2001
Bornhorst souveräner Sieger beim Jux-Schnellschach, Becker beim Christstollenblitz

Ein großes "ENTSCHULDIGUNG" an alle, die jetzt auf genaue Ergebnisse gehofft haben. Leider reichte meine Zeit nicht mehr, alles online zu stellen. Das werde ich nach meinem Urlaub dann tun.
Das Juxschnellschach gewann Ludwig Bornhorst mit 5,5 aus 6 vor Rainer Becker mit 4,5/6. Auf den weiteren Plätzen: Heinzer, Ristau, Frank, Fischl. (insgesamt 30!! Teilnehmer)
Das Christstollenblitz ging an Rainer Becker mit 10/12 vor Ludwig Bornhorst und David Maciag mit je 9/12. Dahinter Schumacher, Herhahn, Ristau. (insgesamt 13 Teilnehmer)


15.12.2001
3.Runde VM beendet / Große Ereignisse ...

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Nachdem gestern in der dritten Runde der Vereinsmeisterschaft alles mehr oder weniger normal ablief, ist doch bei vielen eine Vorfreude auf den nächsten Freitag zu spüren gewesen. Über 30 Teilnehmer werden zum Juxturnier am nächsten Freitag erwartet, ein Vereinsrekord. Günter Gast, der Organisator, sprach gestern noch einmal alles mit seinen Helfern durch, damit bloß nicht zu wenig Getränke gekauft werden. Auch die Einkaufsliste für das Buffet wurde nochmals aufgestockt.
Derweil ging die 3.Runde der offiziellen Vereinsmeisterschaft zu Ende und für die meisten somit auch die letzte "ernste" Partie des Jahres. Bislang erwähnenswert ist wohl das Ausscheiden eines Mitfavoriten aus dem Titelrennen. Dietmar Grottendieck kam nach einer Niederlage gegen Schneider in der letzten Runde auch diesmal nicht über ein Remis gegen den starken Neuling Bernd Rahnenführer hinaus. Damit hat er schon zwei Punkte Rückstand auf die Spitze. Ergebnisse und Tabelle der VM


08.12.2001
Pokal entschieden

Mit der Entscheidung im Vereinspokals 2001 gestern abend ging die letzte offizielle Meisterschaft für das laufende Jahr zu Ende. Nach den umkämpften Halbfinals in der letzten Woche folgte gestern im Finale ein eher farbloses Remis. Ausschlaggebend war die anspruchslose Spielweise von Rainer Becker, der die Partie von Beginn an in der Remisbreite halten wollte. Klaus Heinzer eroberte zwar einen Mehrbauern, dieser war im Turmendspiel aber nicht zu verwerten.
Die beiden folgenden Blitzpartien brachten die Entscheidung zu Gunsten Beckers, der als stärkster Blitzer im Club gilt.
Becker schafft somit in dieser Saison den "Grand Slam", den Gewinn aller vier offiziellen Turniere.
Keine offiziellen, aber sehr prestigeträchtige Turniere stehen allerdings noch aus. Das Juxschnellschachturnier am 21.12.01 um 20.00 Uhr und das Christstollenblitzturnier am 2. Weihnachtsfeiertag um 10.00 Uhr, jeweils in der Geschwister-Scholl-Schule. Zum ersten Turnier, das so etwas wie die Weihnachtsfeier des Vereins ist, werden ca. 30 Spieler erwartet! U.a. werden die ehemaligen Baumberger Jugendstars Jan Ristau und Thomas Fiebig am Turnier teilnehmen. Ob Becker auch in diesen Turnieren die Nase vorn behalten wird, kann angezweifelt werden.


01.12.2001
Klassiker im Pokalfinale

Becker gegen Heinzer, so lautet die Paarung, die Günter Gast gestern Nacht für das Pokalfinale ausloste. Vorangegangen waren zwei spannende Spiele.
Nachdem Klaus Heinzer mit Schwarz in einer französischen Vorstoßvariante nach zähem Ringen Kurt Linka besiegte, musste das andere Halbfinale in die Verlängerung: Die Partie Becker gegen Maciag war ein echter Pokalfight auf sehr hohem Niveau. Maciag sah sich mit den schwarzen Steinen nach einer ungewöhnlichen Eröffnung immer mehr in die Defensive gedrängt. Mit einer kleinen Unachtsamkeit im Turmendspiel büßte Becker den Vorteil jedoch wieder ein und Maciag rettete sich in hoher Zeitnot in den Remishafen.
Nun mussten die Blitzpartien entscheiden. In der ersten hielt Becker mit Schwarz glücklich remis, ehe er dann die beiden folgenden für sich entschied und somit ins Finale einzog.
Damit kommt es im Finale zwar zu einem echten Klassiker, die Paarung ist trotzdem eine kleine Überraschung. Klaus Heinzer galt in den letzten Jahren als recht friedfertiger Spieler. Da er aber im Falle eines Remis über die Blitzpartien gehen muss, schied er häufig im Pokal schon früh aus. Das "hektische Gehacke", so Heinzer, gehört nicht zu seinen liebsten Betätigungen. Für das Finale am kommenden Freitag kündigte er daher bereits gestern einen Kampf bis zum letzten an.
Wie auch immer das Finale laufen wird, bereits eine Woche später wird der Unterlegene Revanche nehmen können. Die Spitzenpaarung der 3.Runde der Vereinsmeisterschaft lautet nämlich ... Becker vs. Heinzer!
Lesen Sie den Turnierverlauf des Vereinspokals 2001 nach.


24.11.2001
2.Runde Vereinsmeisterschaft beendet

Die zweite Runde der Vereinsmeisterschaft 01/02 war völlig ausgekämpft. Kein einziges Remis, das ist die harte Wahrheit, zumindest für die Unterlegenen.
Alleiniger Tabellenführer ist z.Zt. der Titelverteidiger R.Becker mit der maximalen Ausbeute von zwei Punkten aus zwei Spielen. In der 3.Runde kommt es jedoch zu einer ersten Hammerpaarung: Becker trifft auf den Topscorer der ersten Mannschaft, Klaus Heinzer (bislang drei Siege in drei Mannschaftskämpfen).
Auch die anderern Paarungen der 3.Runde versprechen heiße Kämpfe!.